Im Teu­fels­kreis – Interview mit Michael Morris

Michael Morris ist der Autor des neuen Best­sellers: „Was Sie nicht wissen sollen!“, in welchem er erklärt, dass eine kleine Gruppe von Pri­vat­ban­kiers im Geheimen unsere Welt regiert. Diese Ban­kiers steuern seiner Meinung nach nicht nur die FED oder die EZB, sondern auch über­re­gionale Orga­ni­sa­tionen wie die UNO, die Weltbank, den IWF und die BIZ. Sie mani­pu­lieren demnach den Gold- und Sil­ber­preis, haben die Immo­bi­li­en­blase und die Ban­ken­krise bewusst her­bei­ge­führt und stürzen die Welt absichtlich in den Abgrund.

Michael Morris erklärt: »Seit mehr als zwei­hundert Jahren bricht in regel­mä­ßigen Abständen die Wirt­schaft zusammen, weil es genau so geplant und gewollt ist. Und genauso geplant ist auch der nächste Bör­sen­crash – und der kommt sehr bald. Denn dadurch werde das Geld und damit die Macht von unten nach oben umver­teilt … Immer wieder fallen wir auf die­selben alten Taschen­spie­ler­tricks herein. Das geht nur des­wegen, weil die wenigsten Men­schen ver­stehen, wie unser glo­bales Finanz­system funk­tio­niert. Es ist derart schwierig gehalten, damit sich kaum einer wirklich damit aus­ein­an­der­setzt. Und das ist bewusst so gemacht. Dabei ist es im Grunde so simpel!«

In dem nun fol­genden Interview mit Buch­autor SE vom 7. Juli 2011 hatte er auch die jetzt aktuelle Situation der Welt­wirt­schaft ins­be­sondere der USA vorhergesagt.
Wird er mit seinen anderen Pro­gnosen auch Recht behalten?

SE: Herr Morris, Sie haben im April dieses Jahres ein äußerst bemer­kens­wertes Buch mit dem Titel Was Sie nicht wissen sollen ver­öf­fent­licht. Darin behaupten Sie, dass die euro­päische und die ame­ri­ka­nische Wirt­schaft gegen die Wand fahren werden. Noch ist das nicht pas­siert, und es sieht fast so aus, als ob das gegen­wärtige System ewig wei­ter­gehen könnte. Stehen Sie noch zu Ihrer Aussage?

Michael Morris: Ja, natürlich. Es ist über­haupt keine Frage, dass die Welt­wirt­schaft zusam­men­brechen wird − weil sie es muss! Die Frage ist nur, wann?

SE: Aber wieso sind Sie sich da so sicher? Die deutsche Wirt­schaft zieht doch angeblich sogar wieder an, an den Börsen geht es bergauf, Grie­chenland wird gerettet, und alles wird wieder gut, oder etwa nicht?

MM: Ja, das wäre schön, kann so aber nicht funk­tio­nieren. All das Gerede vom Auf­schwung ist nur ein plumper Versuch, die Massen ruhig­zu­stellen. Die Zahlen und Sta­tis­tiken sind sehr ein­seitig zum Wohle der Auf­trag­geber gestaltet und haben kei­nerlei Aus­sa­ge­kraft. Das Wirt­schafts­vo­lumen wächst nur, weil immer mehr Geld in den Markt gepumpt wird. Gleich­zeitig ist dieses Geld aber dank hoher Inflation immer weniger wert. Auf dem Papier stehen also höhere Umsätze, aber die sind des­wegen nicht mehr wert. Es ist ein Null-Summen-Spiel. Wobei die unteren Ein­kom­mens­schichten rapide ver­lieren, während die oberen gewinnen. Da findet eine gewaltige Umver­teilung statt. Sobald die Masse der Men­schen das ver­standen hat, wird es brenzlig.

SE: Und warum tun unsere Poli­tiker Ihrer Meinung nach nichts dagegen?

MM: Weil sie zum größten Teil keine Ahnung haben. Im Grunde ver­suchen alle Poli­tiker zur Zeit den Kollaps der Welt­wirt­schaft und die dadurch dro­henden Unruhen hin­aus­zu­zögern, damit das Hor­ror­sze­nario nicht in ihrer Amtszeit, sondern erst in der nächsten Legis­la­tur­pe­riode stattfindet.

Ganz spannend finde ich hierzu den aktu­ellen Bericht eines Poli­zei­kom­missars aus Berlin, der als Sicher­heits­be­amter im Bun­destag tätig ist und daher täglich mit den Par­la­men­ta­riern zusam­men­kommt. Er hat bei einem befreun­deten Bau­un­ter­nehmer vor wenigen Wochen ein Haus im Chiemgau in Auftrag gegeben, dass dieser ganz schnell bauen muss! Auf Nach­fragen erklärte er, dass bald alles zusam­men­brechen wird, die Ren­ten­kassen leer sind, Grie­chenland pleite und nicht mehr zu retten ist, und dass die Bun­des­po­li­tiker das wüssten, es jedoch dem Volke nicht mit­teilen würden. Das ist der Stand vom 6. Juli 2011, also ganz frisch! Die Politik weiß, dass das nicht gut gehen kann, was sie da tut, aber genau ver­stehen sie es nicht. Haupt­sache, sie behalten ihre Pri­vi­legien und ihre satten Gehälter. Tat­sächlich ist es schwierig, die gegen­wärtige Lage rea­lis­tisch ein­zu­schätzen, wenn man keine Ahnung von Wirt­schaft, von Geld und Gold, von Banken und von den Börsen hat. Sehen Sie sich doch an, wer Deutschland leitet. Wo kommen Kanz­lerin und Vize­kanzler her? Was genau sollte diese dazu qua­li­fi­zieren, eine Wirt­schafts­nation zu leiten? Sehen Sie sich die Spitzen der EU an. Da weiß man doch nicht, ob man lachen oder weinen soll! Eine solche Mann­schaft kann viel­leicht einen Kegel­verein leiten, aber doch nicht ganz Europa. Das muss dane­ben­gehen. Die ver­stehen nicht, dass wir an einem Punkt sind, an dem die Wirt­schaft zusam­men­brechen muss!

SE: Sie behaupten, die Wirt­schaft müsse zusam­men­brechen. Warum? Können Sie uns das genauer erklären?

MM: Unser Wirt­schafts­system ist auf per­ma­nentes Wachstum auf­gebaut, aber unend­liches Wachstum kann es auf einem end­lichen Pla­neten nicht geben. Das System ist so gestaltet, dass die Wirt­schaft nur wachsen kann, indem Per­sonen, Firmen und Staaten sich ver­schulden. Durch diese Auf­nahme von Schulden wird neues Geld erzeugt, Geld, das zuvor nicht exis­tierte – das nennt man dann »Geld­schöpfung«. Das Geld, das als Kredit ver­geben wird, wird von den Banken quasi aus dem Nichts heraus erfunden. Dieses Geld exis­tiert nicht wirklich, es ist nicht phy­sisch vor­handen, sondern exis­tiert nur auf dem Papier.

Zu Beginn eines neuen Wirt­schafts­kreis­laufes kurbelt dieses zusätz­liche Geld den Markt an. Alle ziehen ihre Spen­dier­hosen an, es wird gekauft und inves­tiert, was das Zeug hält. Dann kommt der Punkt, an dem die Men­schen über­mütig werden, Immobilien‑, Roh­stoff- und Ver­brau­cher­preise steigen, Blasen ent­stehen; immer mehr Geld wird von den Banken geschöpft und gegen Zinsen und Zin­ses­zinsen an die gut­ge­launten Kon­su­menten ver­liehen. Durch die stei­gende Geld­menge wird das Geld wert­loser, es kommt zur Inflation. Irgendwann steigen die Preise stärker als die Ein­kommen, dann können die Men­schen sich wieder weniger leisten, die Wirt­schaft gerät ins Stocken. Gleich­zeitig sind die Schulden so hoch geworden, dass die Zinslast die Men­schen, die Kom­munen und ganze Staaten erdrückt. Sie können ihre Kredite nicht mehr bedienen, dann werden sie gezwungen, ihr Tafel­silber zu ver­scherbeln, um zumindest einen Teil der Schulden zu begleichen. Irgendwann bricht das Ganze zusammen, weil nichts mehr zu holen ist.

SE: Das ist der Punkt, an dem Grie­chenland jetzt ist?

MM: Genau. Wobei Grie­chenland an dem ganzen Schla­massel wenig Schuld hat. Die Griechen hatten keine Chance. Sie mussten in der Eurozone unter­gehen. Das war von vorn­herein absehbar.

SE: Wie meinen Sie das? Wieso war das von vorn­herein absehbar?

MM: Deutschland ist sehr stolz darauf, dass es so viele hoch­wertige Güter expor­tiert. Das ist toll, und für die anderen Länder solange kein Problem, solange sie eine eigene Währung haben. Dann können sie auf deutsche Waren etwa Zölle erheben und so sicher­stellen, dass zumindest ein Teil des Geldes im eigenen Land bleibt und nicht alles nach Deutschland abfließt. Solange Grie­chenland eine eigene Währung hatte, waren bestimmte grie­chische Pro­dukte gegenüber den deut­schen kon­kur­renz­fähig. Sie waren viel­leicht nicht ganz so hoch­wertig, aber sie waren güns­tiger als die deut­schen Güter, auf die Zoll anfiel. Grie­chenland konnte auch den Wech­selkurs zur DM beein­flussen. Es war als Urlaubsland attraktiv, weil es ver­hält­nis­mäßig günstig war. Dann fielen die ein­zelnen Wäh­rungen und die Zölle weg. Damit konnten grie­chische Pro­dukte mit deut­schen nicht mehr kon­kur­rieren, das ganze Geld floss ins Ausland, die grie­chische Wirt­schaft erlahmte völlig, es kam zu Ent­las­sungen, die Steu­er­ein­nahmen sanken, daher nahm die Regierung immer mehr Kredite auf, die sie aber natürlich nicht zurück­zahlen kann – wie auch, woher sollte sie das Geld nehmen? Natürlich können sie neue Kredite auf­nehmen, also mehr Schulden machen, um die Zinsen auf die alten Schulden zu bezahlen. Aber das ist krank.

SE: Das heißt, dass das System für Deutschland besser war als für die Griechen?

MM: Nein, nicht für die Deut­schen, sondern für die deut­schen Banken. Für die war es ein tolles Geschäft. Die müssen die Schulden der Griechen nämlich nicht abschreiben, weil sie angeblich »sys­tem­re­levant« sind. Das bedeutet im Klartext, dass sie so viel Macht haben, dass sie tun und lassen können, was sie wollen. Der deutsche Staat muss nun den am Boden lie­genden, völlig aus­ge­blu­teten Griechen helfen, damit die Banken bloß keine Zah­lungs­aus­fälle haben. Gleich­zeitig stützt der Staat die Banken mit Geld und mit steu­er­lichen Vor­teilen. Da der Staat die vielen Mil­li­arden dafür aber nicht hat, muss er sie wieder als Kredit bei genau den­selben Banken auf­nehmen. Dieses Geld, für das wir alle haften, wird dann nach Grie­chenland geschickt, damit die mit unserem Geld ihre Schulden bei den deut­schen Banken begleichen können. Dieses Spiel ist so absurd, dass es kaum zu glauben ist, dass die Banken damit durch­kommen. Das tun sie aber, und das schon seit Hun­derten von Jahren. Und seit die Banken es im Jahre 1914 geschafft haben, das Geld vom Gold zu trennen − seit unser Geld also nicht mehr durch wahre Werte gedeckt ist −, können die Banken mit uns allen machen, was sie wollen – und fast niemand scheint es zu begreifen.

SE: Der Ret­tungs­schirm kommt also nicht den Griechen zugute?

MM: Nein, natürlich nicht. Im Prinzip kommt im herr­schenden Schuld­geld­system immer alles nur den Banken zugute, und all denen, die mit den Banken eng zusam­men­ar­beiten. Es läuft immer wieder nach dem gleichen Schema ab, egal ob in Grie­chenland jetzt, oder in Argen­tinien in den 1990ern. Dafür gibt es so viele Bei­spiele, vor allem in Afrika und in Süd­amerika. Man zwingt ein Volk in immense Schulden, bis alle kein Geld mehr haben. Dann zwingt man den Staat dazu, die Aus­gaben bei den Sozi­al­leis­tungen und Gehältern zu kürzen und gleich­zeitig die Steuern zu erhöhen. Das bedeutet für die Bevöl­kerung: geringere Ein­nahmen bei höheren Aus­gaben. Das kann natürlich nicht lange gut gehen. Es ist für die Banken ein bom­ben­si­cheres Geschäft! Wenn das Land dann zusam­men­ge­brochen ist, teilen sich die Geier die Filet­stücke auf und lassen dem Volk den wert­losen Rest. Dann gibt es eine Wäh­rungs­reform, die Bevöl­kerung muss sich wieder abquälen und alles von vorne auf­bauen, wozu sie dann natürlich wieder Kredite bei den Banken auf­nehmen muss. Man wirft der Meute wieder ein wenig Fleisch hin, um sie zu ködern. Die schnappen gierig danach, man erzählt ihnen, dass dieses Mal alles besser wird. Aber die Wahrheit ist, dass es nicht besser werden kann, weil dieses System des wert­losen Geldes − das von Bankern erfunden wird − im wahrsten Sinne des Wortes ein Teu­fels­kreis ist.

SE: Das klingt fast so, als ob hinter all dem ein Plan oder bös­artige Berechnung stecken würde.

MM: Hinter all dem steckt ohne Zweifel ein Plan. Er ist so simpel wie genial, und funk­tio­niert seit 1694, seit der Gründung der Bank of England als pri­vater Notenbank, ganz her­vor­ragend. In regel­mä­ßigen Abständen, meist alle zwei bis drei Genera­tionen, muss alles zusam­men­brechen, weil die Schul­denlast durch den Zin­seszins expo­nential steigt und irgendwann einfach förmlich explo­diert. An diesem Punkt stehen wir jetzt. Wir sind kurz vor der Explosion.

Mehrere euro­päische Länder sind bereits seit Jahren zah­lungs­un­fähig und werden künstlich am Leben erhalten, was alles nur noch schlimmer macht, weil die Men­schen immer tiefer in die Armut getrieben werden. Die USA sind ab Anfang August end­gültig zah­lungs­un­fähig, es sei denn, dass die zwei Par­teien sich im letzten Moment einigen und die gesetzlich fest­ge­legte Schul­den­ober­grenze erneut hoch­schrauben, was dem Land aber nicht mehr als bes­ten­falls ein wei­teres Jahr bringen würde. Doch davor wird ver­mutlich die EU kol­la­bieren, was die US-Wirt­schaft mit in den Abgrund reißen dürfte. Es ist schwer zu sagen, wer zuerst fällt, denn beide können sich kaum mehr am Leben erhalten.

SE: Nun, wenn es einen Plan gibt, dann fragt man sich natürlich, wer dahin­ter­steckt. In Ihrem Buch behaupten Sie, dass es einige wenige Familien sind, die die gesamte west­liche Welt regieren. Sie nennen auch deren Namen. Wie muss man sich das vor­stellen? Mir fällt diese Vor­stellung tat­sächlich nicht leicht. Wie machen die das und warum wissen wir nichts davon?

MM: Ja, damit tun sich viele Men­schen schwer. Genau deshalb funk­tio­niert das System auch so perfekt. Die meisten Men­schen tun die Tat­sache, dass einigen Wenigen alles gehört, einfach als »Ver­schwö­rungs­theorie« ab und sagen: »Das ist doch gar nicht möglich« – einfach nur, weil es ihre Vor­stel­lungs­kraft sprengt. Tat­sächlich ist es aber so, dass einige wenige Familien nahezu alles besitzen − alle Banken, alle großen Kon­zerne, alle wich­tigen Medien. Sie haben Betei­li­gungen an allen großen Invest­ment­firmen und Ver­mö­gens­ver­wal­tungen, was teils sehr ver­schachtelt und schwer zu durch­schauen ist, was ich aber in meinem Buch nach­ge­wiesen habe – etwa mit den Roth­schild-Firmen Black­stone und Blackrock, die prak­tisch an allen deut­schen Groß­un­ter­nehmen beteiligt sind.

Familien wie diese haben ihre ver­län­gerten Arme, ihre »Sol­daten«, in den meisten Vor­ständen und Auf­sichts­räten sitzen. Sie ver­geben über ihre Stif­tungen fast alle Gelder für die For­schung und bestimmen somit, woran geforscht wird und in welche Richtung die Ergeb­nisse gehen. Der Cli­magate-Schwindel ist ein typi­sches Bei­spiel dafür. Es ist bewiesen, dass die globale Erd­er­wärmung ein rie­siger Schwindel ist und alle Daten, die in die Richtung Erwärmung zeigten, gefälscht waren. Es gilt als erwiesen, dass die Tem­pe­ra­turen global kon­stant sinken. Aber mit der angeb­lichen Erwärmung lässt sich viel Geld ver­dienen, daher wird in den Medien weiter vom bösen CO2 und von der Erd­er­wärmung berichtet. Solche Dinge werden ganz oben erdacht, und dann wird die genaue Aus­führung solcher Aktionen in den ein­zelnen unter­ge­ord­neten Gremien wei­ter­ent­wi­ckelt. Es handelt sich um ein streng hier­ar­chi­sches System, das alles durch­zieht. Ganz oben stehen im Grunde eine Hand voll Familien, deren Macht und Reichtum für den ein­fachen Men­schen nicht vor­stellbar ist. Dar­unter gibt es eine zweite Reihe und eine dritte. Alles in allem sind es viel­leicht 200 Familien, die in Orga­ni­sa­tionen wie dem CFR, der Tri­la­te­ralen Kommission,

dem Club of Rome, den Bil­der­bergern und anderen orga­ni­siert sind. Über diese Gremien steuern sie die Politik, die soge­nannte Wis­sen­schaft und die Presse. Ins Detail zu gehen würde den Rahmen dieses Inter­views sprengen, aber ich erkläre das alles ganz aus­führlich im Buch.

SE: Das ist richtig. Sie gehen dort sehr ins Detail – und es bleibt dennoch ver­ständlich! Ich muss zugeben, dass Ihr Buch das erste für mich war, das den großen Zusam­menhang zwi­schen Wirt­schaft, Geld, Gold, den großen Orga­ni­sa­tionen wie dem IWF und der BIZ und den Medien einfach ver­ständlich macht. Sie gehen aber noch weiter und bringen auch Themen wie Chem­trails und den ver­meint­lichen Kampf gegen den Terror in Beziehung dazu. Ist das nicht etwas gewagt?

MM: Nein, es hängt alles zusammen …

SE: Nun, dann stelle ich doch rasch meine letzte Frage: Wenn alles so ver­fahren und der große Crash unaus­weichlich ist, was können wir dann noch tun? Gibt es eine Lösung oder irgendeine Art von Ausweg, oder müssen wir uns auf finstere Zeiten ein­stellen und Lebens­mittel horten?

MM: Ja, natürlich gibt es einen Ausweg! Wir müssen den bis­he­rigen Kreislauf einfach durch­brechen. Das läuft vor allem über Bildung und Auf­klärung, und dazu ver­suchen wir beide ja gerade bei­zu­tragen. Zum Glück sind wir da nicht die Ein­zigen. In den letzten Jahren kommt die Wahrheit über die Mani­pu­lation der Menschheit an immer mehr Stellen ans Tages­licht. Wir scheinen tat­sächlich langsam aus einer Art Däm­mer­zu­stand zu erwachen und uns zu eman­zi­pieren. Man könnte sagen, dass wir langsam von der Pubertät ins Erwach­se­nen­alter kommen.

Wichtig wird es sein, dass wir den kom­menden Crash als eine Chance zur Ver­än­derung wahr­nehmen und nicht wieder in alte Gewohn­heiten ver­fallen − nicht wieder in Angst und Wut, die wieder nur zu Krieg und Elend führen. Die Zeit des Über­gangs könnte jedoch hart werden, da müssen wir uns nichts vor­machen. Einige Lebens­mittel im Schrank zu haben oder sich sonst irgendwie für Even­tua­li­täten zu rüsten, kann auf jeden Fall nicht schaden. So sollte jeder, der die Mög­lichkeit dazu hat, zumindest ein wenig Gold und Silber haben, um damit einen Teil seines Ver­mögens abzu­si­chern. Das wird vor allem für den Übergang wichtig, denn der könnte holprig sein.

Tat­sächlich wird im Moment aber hinter den Kulissen an vielen Orten gleich­zeitig von ein­fluss­reichen Per­sön­lich­keiten an einem neuen System gear­beitet. Dieses neue System soll gerechter sein und ein fried­liches Mit­ein­ander fördern. Dazu müssen sowohl das Schuldgeld als auch der Zins abge­schafft werden, was einigen Herr­schaften nicht gefallen dürfte, was aber längst über­fällig ist. Es könnte viel­leicht über ein bedin­gungs­loses Grund­ein­kommen laufen.

Viel mehr kann ich an der Stelle noch nicht sagen, weil all das gerade erst im Ent­stehen ist. Aber es tut sich was! Es wird sich alles gewaltig ver­ändern in den nächsten Jahren, das kann ich ver­sprechen. Und ich bin ziemlich zuver­sichtlich, dass es besser wird und wir einen Quan­ten­sprung im mensch­lichen Bewusstsein erleben werden, der für alle Betei­ligten Früchte tragen wird. Denn das ist prin­zi­piell möglich! Aber natürlich müssen wir alle anpacken und Ver­ant­wortung übernehmen.

SE: Ich danke für das Gespräch!

 

Dieser Artikel erschien ursprünglich hier:

http://www.gf-freiburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=725:im-teufelskreis–interview-mit-michael-morris&catid=4:allgemein