Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Neues Geoengineering-Konzept: Klimakühlende Effekte durch Eisensalze

17. Juli 2017

Geoengineering soll helfen, der sogenannten globalen Erwärmung zu begegnen. Chemieingenieur Franz Dietrich Oeste hat dafür ein eigenes Konzept namens ISA – kurz für „Eisen-Salz-Aerosole“ – entwickelt. In der Luft sollen Eisenpartikel Prozesse in Gang setzen, die das Treibhausgas Methan abbauen.

Während in anderen wissenschaftlichen Geo-Engineering Publikationen die Rede von Stratosphärischen Geoengineering-Partikel wie Aluminiumoxide, Black Carbon, Zinkoxid, Siliciumcarbit, Diamant, Bariumtitanat, Bariumsalze, Strontium, Sulfate, Schwefelsäure, Schwefelwasserstoff, Carbonylsulfid, Ruß-Aerosole, Schwefeldioxid, Dimethylsulfit, Titan, Lithium, Kalkstaub, Titandioxid, Natriumchlorid, Meersalz, Calciumcarbonat, Siliciumdioxid, Silicium, Polymere, Polymorph von TiO2 die Rede ist, die in großen Mengen in die Atmosphäre absichtlich durch Flugzeuge injiziert werden sollen (HAARP und Chemtrails: Von bestellen Wetter und künstlichen Erdbeben (Videos)).

In dem nachfolgenden Artikel wird von Eisen entweder als Oxid oder in Salzform als Chlorid gesprochen. 100 bis 300 Tausend Tonnen Eisenoxid oder Eisenchlorid, die jährlich durch Flugzeuge, Kraftwerke oder Schiffe absichtlich emittiert werden sollen, um das Klima künstlich zu beeinflussen:

Das Konzept des hessischen Chemieingenieurs Franz Dietrich Oeste sieht vor, Schwebstaubpartikel in die Atmosphäre einzubringen. Doch keine, die Schwefel enthalten, sondern Eisen. Entweder als Oxid oder in Salzform, als Chlorid. In der Luft sollen die Teilchen Prozesse in Gang setzen, die das Treibhausgas Methan abbauen. Später dann soll der Staub, der über dem Meer niedergeht, Algen besser mit Eisen versorgen. So dass sie stärker aufblühen und mehr Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen, das sie zum Leben benötigen – ebenfalls ein Klimagas.

Oeste nennt seine Kombi-Therapie gegen die globale Erwärmung ISA. Das steht für Eisen-Salz-Aerosole: „Wir geben direkt Eisenoxid oder Eisenchlorid in Reinform in die Atmosphäre. Also, insgesamt so hundert- bis dreihundertausend Tonnen pro Jahr global gesehen. Das ist eigentlich von der Wirtschaftlichkeit her gesehen kein besonderes Problem.“

Die Luft enthält ohnehin eisenhaltige Aerosole, vornehmlich aufgewirbelten Wüstenstaub. Wenn man diese natürlich vorhandene Menge verdoppelte, ließe sich die Atmosphäre stark genug abkühlen, um die globale Erwärmung zu stoppen. Das zumindest behaupten Oeste und drei Koautoren jetzt in der Fachzeitschrift „Earth System Dynamics“.

Die Blaupause für ISA lieferte dabei die Natur. Während der Eiszeiten, als die Pflanzendecke schrumpfte, seien auch größere Mengen Wüstenstaub aufgewirbelt worden und hätten zusätzlich abkühlend gewirkt, so die Forscher.

Kraftwerke, Schiffe oder – besser noch – Flugzeuge: Sie alle könnten dazu beitragen, die Eisen-Aerosole zu produzieren. Durch einen Zusatz in ihren Brenn- beziehungsweise Kraftstoffen:

„Zum Beispiel Ferrocen. Das benutzt man, damit die Abgase wenig Ruß enthalten. Und dieses Ferrocen, das bildet bei der Verbrennung Eisenoxid. Das versuche ich dann in einer Höhe zu emittieren – am besten tausend Meter oder höher. Natürlich nur in einer geringen Menge. Da kommen also keine gelben Qualmwolken aus dem Schornstein. Das sieht man praktisch nicht.“ (Klima Fake-News: Deutsche Medien – es grünt so grün, wenn Moose in der Antarktischen Halbinsel erblühen)

Lange habe man nicht gewusst, ob die Eisenstäube wirklich Klimagas-Killer seien, räumt Oeste ein. Inzwischen könne man aber davon ausgehen: „2014, 2015 und 2016 ist das in der Universität Bayreuth in Aerosolkammern nachgewiesen worden, dass damit Methan abgebaut werden kann.“

Der Aufwand für ISA sei viel geringer, als wenn man sonnendimmende Schwefelpartikel in die Atmosphäre einbrächte, sagt der Franzose Renaud de Richter – auch er Chemieingenieur und ein Verfechter des Konzeptes:

„Bei unserer Methode genügt es, das Eisen in der Troposphäre einzusetzen, in unserer Wetterschicht. Die Schwefel-Aerosole aber müssen in 20 Kilometern Höhe eingebracht werden und dort ein, zwei Jahre bleiben, wenn sie die Erde in ähnlicher Weise kühlen sollen wie ein Vulkanausbruch.“

Doch was ist mit der Eisendüngung im Ozean? Sie fördert das Wachstum von Meeresalgen, und die saugen mehr CO2 aus der Luft – das ist richtig! Doch nach ihrem Tod nehmen die Algen gar nicht den ganzen Kohlenstoff mit ins Grab auf dem Meeresgrund. Viel davon wird vorher wieder frei. Experimente auf See haben das gezeigt (Klimawandel und die Neue Weltordnung: Notfalls werden die benötigten Daten eben „erfunden“).

Bei der ISA-Methode soll das anders sein: „Bei unserem Konzept wird das Eisen ja weiträumig verteilt und fällt dann auch in Meeresregionen, in denen das Wasser viel gelöste Kieselsäure enthält. Dort würden dann Kieselalgen aufblühen. Wegen ihrer schweren Schalen sinken sie nach dem Absterben schneller zum Meeresgrund.“

Und mit ihnen auch das einverleibte Kohlendioxid. Franz Oeste ist davon überzeugt, dass ISA als globale Klimaanlage auf jeden Fall funktionieren würde: „Die Grundlagen sind alle abgeklopft. Ich wüsste nicht, welches Verfahren uns da ausstechen kann.“

Doch es bestehen schon noch Zweifel. So haben US-Forscher kürzlich eiszeitliche Meeressedimente aus dem Pazifik untersucht und darin keine Hinweise auf stärkere Algenblüten gefunden, wie sie im Fachmagazin „Nature“ schrieben. Womöglich waren und sind Eisenstäube als Ozeandünger also doch nicht so flächendeckend wirksam. Ungewiss ist natürlich auch, ob Politik und Gesellschaft wollen, dass Kraft- und Brennstoffe mit Eisen versetzt werden.

Klar ist aber schon das weitere Vorgehen: Die Wirkung der ISA-Methode soll als nächstes in Computermodellen der globalen Stoffkreisläufe getestet werden.

In einem anderen Geoengineering Artikel heißt es, dass es sich hier ausschließlich nur um theoretische Computermodelle handelt. Die Zeit, als sich Geo-Engineering-Forschung nur als reine theoretische Computermodellsimulationen handelte, haben wir vor der Jahrtausendwende bereits 1997/98 schon überschritten.

Von wegen reine Computersimulationen: 1997 fingen erste große Stratosphärische Feldversuche in Kanada und 1998 in den USA an. 2003 begann man in Europa mit diesen illegalen SRM Feldforschungen.

Natürlich machen sie auch heute noch Computersimulationen, nur mit dem Unterschied, dass illegale Feldforschungen seit 1997 und inzwischen weltweit in einen riesigem Ausmaß in einer rechtlichen Grauzone stattfinden (Der ehemalige CIA-Direktor spricht öffentlich über Chemtrails! (Videos)).

Aber schön, dass man in den Medien mal offiziell über die Nebenwirkungen redet:

Weltrettungsmaßnahme mit Nebenwirkungen

Mit Geoengineering in das Klima eingreifen – bislang simulieren das Wissenschaftler nur am Computer. Viele der Methoden, um die Erde abzukühlen, haben Nebenwirkungen. Und so könnten Kleinbauern im Nordwesten Indiens zu doppelten Verlieren gehören, denn sie leiden bereits jetzt unter dem Klimawandel (Putin: „Klimawandel nicht durch Menschen verursacht – Anpassung nötig“).

„Vor rund 20 Jahren war das Wetter noch gut, jetzt verändert es sich nach und nach. Wir wissen nicht, wann der Regen kommt. Manchmal ist es so heiß, und es regnet wenig. Aber wir wissen nicht, woran das liegt.“ Während Wissenschaftler an einem Plan B für den Klimawandel forschen, passt sich der indische Kleinbauer Kalulal Dangi der Erderwärmung an. Von Geoengineering hat der indische Kleinbauer noch nie etwas gehört.

Kalula Dangi bereitet das Feld für den Winterweizen vor, lockert die Erde mit einem Rechen. Er trägt ein traditionelles Beinkleid aus weißem Leinen und einen Turban. Sein Bruder gräbt mit einem Ochsen-Pflug tiefe Furchen in die rotbraune Ackererde.

Mit dem Klimawandel wird das Leben in dem kleinen Dorf Sulawas im Nordwesten Indiens immer härter. Die Erntezeit hat sich verschoben. Auch im letzten Sommer kam der Regen zu spät. Tag für Tag schaute der 57-jährige Bauer in den Himmel, suchte vergeblich nach Regenwolken – bis der Wind endlich den ersehnten Sommermonsun brachte.

„Die einzige Bitte, die wir an Gott haben: Zur richtigen Zeit ausreichend Regen. Dann ist alles gut.“

Kalulal Dangi betet für den Regen. Indra, der Gott des Himmels soll ihn bringen. Oder – eine andere Option: Selbst ein bisschen Gott spielen. Gezielt in das Klima eingreifen. So wie es einigen Klimaforschern vorschwebt, die auf Geoengineering setzen.

Bislang kühlen die Wissenschaftler die Erde nur virtuell ab. In den Simulationen zeigt sich, dass sich die globale Durchschnittstemperatur grundsätzlich senken ließe, etwa mithilfe von Schwefelpartikeln, die in die Stratosphäre eingebracht werden, um die Sonnenstrahlen zu reflektieren. Je nach Dosierung klappt das mal mehr, mal weniger gut.

Der Klimaforscher Alan Robock von der Rutgers Universität in New Jersey hat unterschiedliche Szenarien am Computer durchgespielt. In einer seiner Studien stellte er allerdings erhebliche Nebeneffekte fest. Es besteht die Gefahr, dass der Sommermonsun beeinträchtigt wird. „Der ja eigentlich für Regen in Ländern wie Indien und China sorgt, die im hohen Maße von ihrer Landwirtschaft abhängen. Wir haben herausgefunden, dass die Niederschlagsmenge während des Sommermonsuns reduziert würde.“

Zu ähnlichen Ergebnissen kommen Klimaforscher der Universität Leeds in Großbritannien. In ihren Simulationen trocknet die afrikanische Sahelzone komplett aus, und auch der indische Monsun wird beeinträchtigt, er könnte sogar unterbrochen werden. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, würden Milliarden Menschen darunter leiden.

Kalulal Dangi und seine Familie müssten mit noch größerer Dürre rechnen. Vielleicht bliebe durch Geoengineering – durch die Experimente mit dem Klima – der Regen in Indien sogar ganz aus.

Ohne ausreichend Regen wächst auf den Feldern von Kalulal Dangi kein Mais, kein Sesam, kein Weizen mehr. Fehlt seinen Ochsen und den Ziegen das Trinkwasser. „Wenn es längere Zeit keinen Regen gibt, wird uns die Lebensgrundlage entzogen. Ohne Wasser können wir nicht existieren. Das ist eine echte Bedrohung. Wir wissen gar nicht, was wir dann tun sollen.“ Zwei Drittel der 1,2 Milliarden Inder hängen von der Landwirtschaft ab, die etwa 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beisteuert. Die meisten sind Kleinbauern wie Kalulal Dangi.

Der Direktor der indischen Denkfabrik Council on Energy, Environment and Water in Delhi Arunabha Ghosh macht sich Sorgen. „Wenn die Niederschlagsmuster verändert werden, verursacht das eine ganze Reihe von Problemen. Das Grundwasser wird nicht mehr aufgefüllt. Dieses Wasser brauchen wir aber nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für die Industrie, für das Leben in den Städten. Am Ende wird die ganze indische Wirtschaft davon betroffen sein.“

Wie würde die indische Regierung reagieren, wenn Millionen Menschen hungern müssten, weil ein Land X das Klima manipuliert hat, in der Hoffnung die Erderwärmung zu bremsen? Internationale Konflikte wären vorprogrammiert. Deswegen sollte unbedingt ein Kontroll-Gremium für Geoengineering-Forschung gegründet werden, fordert der Wissenschaftler. „Bevor irgendein Feldexperiment gemacht wird, muss es eine internationale Diskussion darüber geben. Geoengineering ist sehr gefährlich.

 

Die geplanten Versuche könnten größer und größer werden. Solange es keine Regeln gibt, ist das schwer zu akzeptieren.“ Bislang gibt es kein Gesetz und kein internationales Gremium, das sich darum kümmert. Die Debatte über Chancen und Risiken des Geoengineering führen bislang vor allen Dingen Wissenschaftler in den USA, Deutschland und Großbritannien. Kalulal Dangi bekommt davon nichts mit.

Der indische Bauer blickt über sein frisch bestelltes Feld, die Sonne geht bereits unter. Während seine Frau das Vieh zurück auf den Hof bringt, treibt er seine Brüder zur Eile an. Das Feld muss bald bewässert werden, wenn der Weizen gedeihen soll. Seit Generationen bewirtschaftet seine Familie das Land. Das Dorf zu verlassen, ist für Kalulal Dangi eigentlich undenkbar. Er hält kurz inne.

„Wenn es tatsächlich anhaltend trocken bleibt, dann bliebe uns keine andere Möglichkeit, als in die Stadt zu ziehen.“ So wie Millionen andere Inder auch. Eine mögliche Folge, wenn in Zukunft im großen Stil mit dem Klima experimentiert werden sollte (Die totale Wetterkontrolle – „Wolkenimpfen“, Chemtrails, Geo- und Climate-Engineering (Videos)).

Sie tun es längst, schauen Sie den Himmel an.

 

Literatur:

S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich? von Ulrich Bergemann

Das HAARP-Projekt: Über Mobilfunk zur Strahlenwaffe über Wetterveränderung zur Bewußtseinskontrolle von Ulrich Heerd

Zutritt streng verboten!: Die 24 geheimsten Orte dieser Welt von Nick Redfern

Videos:

 

 

Quellen: PublicDomain/weather-modification-journal.de am 12.07.2017

Dieser Artikel erschien ursprünglich hier:

https://www.pravda-tv.com/2017/07/neues-geoengineering-konzept-klimakuehlende-effekte-durch-eisensalze/