ADN-Zentralbild / Klein / 2.6.1955/ Schmutz- und Schundliteratur auf den Scheiterhaufen warfen die Schülerinnen, Schüler und Jungen Pioniere der 18. Grundschule in Berlin-Pankow (Buchholz) am Abend des Internationalen Kindertages 1955. Sie gaben damit den Auftakt für eine Welle von Elternversammlungen, in denen ein Verbot der Schund- und Schmutzliteratur für das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik und Groß-Berlin durch ein Gesetzt gefordert wird.

Die Zensur geht weiter: Diverse “rechts­po­pu­lis­tische” Bücher sollen aus Biblio­theken verschwinden!

Als soge­nannter Biblio­philer, also als Büchernarr mit einer großen Sammlung an Schriften der “Exil­li­te­ratur” und im 3. Reich ver­bo­tener Bücher, kann ich Ihnen gar nicht sagen, wie ich emp­finde, wenn ich sowas lese: 

Eine Zensur findet nicht statt. Heißt es. Auch nicht in Biblio­theken, die mit öffent­lichen Geldern arbeiten. Da erst recht nicht. Oder doch? In Potsdam wird das Aus­sor­tieren von Büchern gefordert. In Potsdam gibt es in der Stadt­ver­waltung eine links­al­ter­native Fraktion, die sich ‚Die Andere’ nennt. Die kor­rekte Schreib­weise führt ein kleines »a« im Schilde, sie nennen sich also: »DIE aNDERE« – hier stellen sie sich vor.
Die Fraktion hat, wie die Pots­damer Neuen Nach­richten melden, nach­ge­fragt, ob es in der Stadt- und Lan­des­bi­bliothek Bücher gibt, die »laut Kri­tikern min­destens rechts­po­pu­lis­ti­sches oder ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sches Gedan­kengut vermitteln.«
In der Frage stecken schon ver­schiedene Fall­stricke. Wer sind die Kri­tiker, die hier als aus­schlag­gebend gesehen werden? Sind sie es womöglich selber? Was heißt »min­destens rechtspopulistisch«?
Gibt es auch »höchstens rechts­po­pu­lis­tisch«, das dann gerade noch durch­gehen würde? Was heißt über­haupt Ver­schwö­rungs­theorie? Was heißt »ver­mitteln«?
In einer Bibliothek wird nur etwas ange­boten; es wird nur etwas zur Ver­fügung gestellt. Ob es jemand annimmt, ist eine ganz andere Frage. Wenn ein Buch in einer Bibliothek steht, ist das noch keine Vermittlung.
Wie auch immer: Mehr als 20 »umstrittene« Bücher wurden genannt. Dazu gehören unter anderem ‚Finis Ger­mania’, ‚Die Asyl-Industrie’ oder ‚Kon­troll­verlust’ – Titel also, die es auch in die Best­sel­ler­liste geschafft haben und an denen öffent­liches Interesse besteht.
Hier wird offenbar, was gemeint ist: Es geht um Kritik an der so genannten Flüchtlingskrise.
Die Fraktion DIE aNDERE wittert hier einen Wider­spruch zu den »Ziel­set­zungen des Pots­damer Akti­ons­planes für Toleranz sowie Demo­kratie und gegen Gewalt, Rechts­ex­tre­mismus sowie Frem­den­feind­lichkeit beim Lite­ratur- und Medi­en­be­stand der Stadtbibliothek«.
Demnach sollten solche Mei­nungs­äu­ße­rungen »nicht unwi­der­sprochen« stehen gelassen werden. Es wird ein »generell offen­siver Umgang mit rechter Pro­pa­ganda empfohlen«.
Das Thema sei schon lange Debat­ten­ge­gen­stand im öffent­lichen Biblio­theks­wesen, hieß es dazu. Der Dach­verband des Biblio­theks- und Infor­ma­ti­ons­vereins habe die Position, solche Titel »in geringem Umfang« anzu­bieten, spreche sich aber für den »unge­hin­derten Zugang zu Infor­ma­tionen aus« und lehne Zensur ab.
Die Fraktion DIE aNDERE findet die Antwort »unbe­frie­digend«, sie zeige, dass »kei­nerlei Pro­blem­be­wusstsein bei Stadt­spitze und Lei­tungs­ebene der Bibliothek vor­handen ist«.
In einem Kom­mentar, den die Pots­damer Neue Nach­richten ver­öf­fent­lichen, heißt es: »Natürlich sind es nur einige wenige Bücher mit rechts­po­pu­lis­ti­schem Inhalt, die in Potsdams Stadt- und Lan­des­bi­bliothek ange­boten werden. Aller­dings könnte man auch kri­tisch anmerken: Es sind einige solcher Schriften zu viel.«
Sie gehen keine Ruhe. Sie geben sich nicht damit zufrieden, die Bücher selber nicht zu lesen. Das steht ihnen ja frei. Die Freiheit der Kunst hat zwei Enden. Die Freiheit des Schrift­stellers kor­re­spon­diert mit der Freiheit des Lesers, der ein Buch nur liest, wenn er es will und der dann die Freiheit hat, sich kri­tisch distan­ziert zum Inhalt des Buches zu verhalten.
Es gibt jedoch – und gab schon immer – Kräfte, die gegen so eine Freiheit wirken und die Leser bevor­munden wollen.

Sie nennen ihren Ruf nach Zensur eine »treff­liche Argu­men­tation«: »Es lässt sich nämlich trefflich argu­men­tieren, dass in Zeiten, in denen im Internet jede noch so absurde Ver­schwö­rungs­theorie und rechte Hetze jed­weder Art als normale Mei­nungs­äu­ßerung durch­gehen, solche Inhalte nicht noch in öffent­lichen und von Steu­er­geldern bezahlten Biblio­theken ange­boten werden müssen.«

 
Was Sie nicht wissen dürfen!
Pres­se­texte der drei erwähnten Bücher: 

Asyl-Industrie: Das Mil­li­ar­den­ge­schäft mit den Flüchtlingen
Reich werden mit Armut. Das ist das Motto einer Branche, die sich nach außen sozial gibt und im Hin­ter­grund oft skru­pellos abkas­siert. Die deutsche Flücht­lings­in­dustrie macht jetzt Geschäfte, von denen viele Kon­zerne nur träumen können. Pro Monat kostet ein Asyl­be­werber den Steu­er­zahler etwa 3500 Euro. Bei einer Million neuer Asyl­be­werber allein 2015 sind das monatlich 3,5 Mil­li­arden Euro – also pro Jahr 42 Mil­li­arden Euro. Das ist die Summe, die in einem Jahr an alle Arbeits­losen aus­ge­zahlt wird. Es sind nicht nur Betreuer, Dol­met­scher und Sozi­al­päd­agogen oder Schlepper und Miet-Haie, die davon pro­fi­tieren. Die ganz großen Geschäfte machen die Sozi­al­ver­bände, Phar­ma­kon­zerne, Poli­tiker und sogar einige Jour­na­listen. Für sie ist die Flücht­lings­in­dustrie ein pro­fi­tables Mil­li­ar­den­ge­schäft mit Zukunft.
Es ist ein Tabu, über die Pro­fi­teure der Flücht­lings­welle zu sprechen.
Jeder neue Zuwan­derer bringt der Asyl-Industrie Gewinn. Wer die Zustände bei der Asyl­po­litik ver­stehen will, der kommt um unbe­queme Fakten nicht herum.
Wissen Sie,
  • wie gewinn­ori­en­tierte Akti­en­ge­sell­schaften an Flücht­lingen verdienen?
  • dass die Phar­ma­in­dustrie wegen der vielen Flücht­linge mit einem Umsatz-plus in Mil­li­ar­denhöhe rechnet?
  • dass Poli­zisten und Jour­na­listen einen Maulkorb beim Thema Kri­mi­na­lität von Asyl­be­werbern ver­passt bekommen haben?
  • dass viele SPD-Poli­tiker neben­be­ruflich Posten in Orga­ni­sa­tionen haben, welche Unter­künfte von Asyl­be­werbern betreiben?
  • wie Par­teien über die Betreuung von Flücht­lingen eine illegale Par­teien-finan­zierung betreiben?
  • wie Jour­na­listen für trä­nen­reiche Geschichten über Asyl­be­werber geschmiert werden?
  • wo die Bun­deswehr ins­geheim schon jetzt künftige Kampf­ein­sätze probt, um die innere Sicherheit gewähr­leisten zu können?
  • wie stark die Immo­bi­li­en­preise in der Umgebung von Asyl­un­ter­künften fallen?
  • dass die Bremer Flücht­lings-Groß­fa­milie Miri pro Jahr 5,1 Mil­lionen Euro an Sozi­al­hilfe erhält und zugleich noch min­destens 50 Mil­lionen Euro im Rausch­gift­handel erwirtschaftet?
  • dass die 3000 Moscheen in Deutschland beim Flücht­lings­strom aus Nahost und Nord­afrika weg­schauen und das Helfen lieber christ­lichen Orga­ni­sa­tionen überlassen?

Ein Buch voller Fakten, Fakten, Fakten . und mit über 750 Quel­len­an­gaben belegt!
 
 

Finis Ger­mania
Der Kul­tur­his­to­riker Rolf Peter Sie­ferle nahm sich im Sep­tember 2016 das Leben. Seine nach­ge­las­senen Gedanken über die sprich­wört­liche Lage der Nation sind Teil seines Ver­mächt­nisses: sie erscheinen als 50. Band der reihe kaplaken.
In den 30 Mis­zellen, die diesen Band bilden, beschreibt Sie­ferle die Situation, in der sich die Deut­schen befinden: vom »Deut­schen Son­derweg« und der »Sie­ger­per­spektive« über »Poli­tiker und Intel­lek­tuelle« bis zur »Logik des Anti­fa­schismus« – Sie­ferle bringt eine kaum zu wider­le­gende Aus­weg­lo­sigkeit zur Sprache, die aus kon­ser­va­tiver Sicht ver­hee­rende Gemengelage aus demo­gra­phi­scher und kul­tu­reller Schwäche, Schuldkult und geis­tiger Okku­pation, man­gelndem Wider­standsmut und Selbst­ver­achtung. Es sieht nicht gut aus für uns.
Das Buch ist ein bemer­kens­wertes Ver­mächtnis, das den Verlust des Denkers Sie­ferle unterstreicht. 

Kon­troll­verlust: Wer uns bedroht und wie wir uns schützen
SOS Kon­troll­verlust! Freiheit in Gefahr!
Wie unsere Eliten unsere per­sön­liche und finan­zielle Freiheit zer­stören und was wir dagegen tun können.
Dieses Buch ist ein Weckruf! Es ist hoch­po­li­tisch und benennt äußerst bedenk­liche Fehl­ent­wick­lungen klar und deutlich. Denn die Eliten in Deutschland, Europa und der Welt arbeiten daran, uns unsere Freiheit, unsere Sicherheit und unsere Rechte zu nehmen. Auch unser Ver­mögen und unser Wohl­stand sind in Gefahr.
Das Erschre­ckende: Vielen Bürgern ist das ganze Ausmaß der Bedrohung nicht bewusst. Thorsten Schulte läutet deshalb die Alarm­glocken. Mit anschau­lichen Zahlen, Daten und Fakten ver­deut­licht er, in welch dra­ma­ti­scher Lage wir uns befinden. Und während andere schweigen, redet er unmiss­ver­ständlich Klartext.
Thorsten Schulte demons­triert, wie Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel nach Belieben gegen Recht und Gesetz ver­stößt und Ver­träge bricht. Er zeigt aber auch, wie Brüs­seler Tech­no­kraten immer mehr Macht an sich reißen und den deut­schen Bürger ent­mün­digen. Wenn jedoch die Herr­schaft des Rechts endet, brechen keine guten Zeiten an. Es liegt daher an uns allen, unsere Freiheit und damit eine lebens­werte Zukunft zu verteidigen.
Wir dürfen unsere Freiheit, den Schutz unserer Pri­vat­sphäre, das Recht auf eine eigene Meinung, den Anspruch auf Mei­nungs­vielfalt, die Rechts­staat­lichkeit und unser Bargeld als Vor­aus­setzung für Freiheit und Pri­vat­sphäre nicht preis­geben. Denn eines ist klar: Haben wir unsere Freiheit erst einmal ver­loren, werden wir sie nie wieder zurückbekommen.
Ange­sichts der ver­häng­nis­vollen Politik der EZB, die früher oder später in einem noch nie da gewe­senen Kollaps der Finanz- und Wirt­schafts­systeme enden wird, liegt eine besondere Stärke dieses Buches nicht zuletzt in den vielen kleinen und leicht umsetz­baren Emp­feh­lungen, die Ihr Ver­mögen vor hohen Ver­lusten bewahren können.
»Lassen Sie uns alle eine Leucht­fackel für unsere Freiheit werden. Wir dürfen nicht kapi­tu­lieren! Wir müssen für unsere Freiheit und unsere Selbst­be­stimmung kämpfen!« Thorsten Schulte
»Freiheit wird ver­spielt und bewusst ein­ge­schränkt – und Thorsten Schulte redet und schreibt dagegen an. Dazu braucht es Mut, und den hat Schulte …« Aus dem Vorwort von Willy Wimmer (CDU), 33 Jahre Mit­glied des Deut­schen Bundestags,Parlamentarischer Staats­se­kretär des Bun­des­mi­nisters der Ver­tei­digung a.D.

Quelle: FreieWelt.net