Politik

Weltwirtschaftsforum: Massenmigration sollte (eigentlich) die Kassen der Konzerne klingeln lassen

16. März 2018

Um es gleich vorweg zu sagen: Mit seinem Thesenpapier „The Business Case for Migration“ aus dem Jahr 2013 hat sich das Weltwirtschaftsforum einen Bärendienst getan, und den gutmenschbeseligten Herzenslinken die Hosen bis zu den Knöcheln heruntergezogen.

Das Papier, das der brillante, freie Internetautor Norbert Häring in den Online-Katakomben des Archives des „World Economic Forum“ ausgebuddelt hat, ist gerade deshalb so interessant, weil es aus der heutigen Sicht schlagartig klar macht, warum die Dinge 2015 so geschehen sind.

Wir erinnern uns an die Willkommenskultur, als 2015 innerhalb weniger Monate vollkommen unkontrolliert die „Flüchtlinge“ genannten, unendlichen Massen junger, wehrfähiger Männer, kaum Frauen und Kinder, die doch am ehesten hätten flüchten müssen, an den europäischen Grenzen und Bahnhöfen anbrandeten. Es war geradezu ein Hype unter den Gutmenschen, Grünen und Linken, die Ankunft der „Schutzsuchenden“ verzückt zu feiern, was ihnen die Spottbezeichnung „Bahnhofsklatscher“ und „Teddybärenwerfer“ einbrachte.

Wir erinnern uns an den hasssprühenden Furor Teutonicus der Linken, wenn irgendjemand wagte, Bedenken gegen eine vollkommen unkontrollierte Masseneinwanderung vorzubringen. An die Diffamierungen und Beleidigungen, die diejenigen Deutschen seitdem über sich ergehen lassen müssen, die noch ihren Verstand behalten haben und das dicke Ende dieser kollektiven Gutmenschenbesoffenheit kommen sehen. Und die nicht daran glauben können, dass Millionen Menschen aus allen Ecken der Welt plötzlich, wie von Zauberhand, alle gleichzeitig nach Westeuropa streben und – ebenso, wie von Zauberhand, – die ganze Logistik und Versorgung, von Bussen, Zügen und Unterkünften, Nahrung, Kleidung und Smartphones zur rechten Zeit am rechten Ort zur Verfügung stand.

Jetzt wissen wir es. Das Papier des WEF aus 2013 belegt es. Die Verschwörungstheoretiker hatten eben doch (wieder) recht.

Methode: Widerstandslose Flutung der Industriestaaten mit Migranten durch Massenpsychologie

Das globale Großkapital hat diesen Massenexodus aus dem nahen und mittleren Osten, aus Asien und Afrika gewollt, geplant und durchgezogen. Aus dem Papier lässt sich auch klar erkennen, dass der Fahrplan, die Strategien und die Akteure auch genauso, wie geplant, funktioniert haben. Es ging dabei nie um Menschlichkeit, immer nur um Profite. Die humanistischen, ans Mitgefühl appellierenden Parolen waren nichts als Massenpsychologie. Insbesondere die Linken, Grünen und Gutmenschen fuhren erwartungsgemäß darauf ab und haben sich vor den Karren des globalen Großkapitals spannen lassen. Der antirassistische Impetus, die Forderung nach offenen Grenzen, die hochgehaltenen Poster „Kein Mensch ist illegal“, die überbordende Bereitschaft, all das auch noch zu unterstützen und zu fördern war Ergebnis einer von den Globalisten vorbereiteten und gesteuerten Großaktion.

Ziel: Dumpiglöhne in den Industriestaaten für die Wettbewerbsfähigkeit der Großkonzerne

Gerade die Linken haben eine neoliberale, menschenverachtende, profitgierige Strategie der Großkonzerne unterstützt, sie haben den handfesten Interessen von Großkapitalisten gedient. Es ging und geht nämlich um nichts anderes als darum, massenhaft entwurzelte Arbeitssklaven nach Belieben um den Globus zu schaufeln, um die Nachfrage nach billigen Arbeitskräften, auch gern „Humanressourcen“ genannt, zu befriedigen: „Das globale Angebot an Arbeit soll mit der globalen Nachfrage in Einklang gebracht werden“. Die Großkonzerne rechnen sich dadurch aus, dass der Faktor „menschliche Arbeit“ durch das Überangebot von Einwanderern in Industrieländern allgemein billiger wird und dadurch dort die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert. Die Migranten sollten in den Zielländern das gesamte Lohnniveau beträchtlich drücken, so werden die Produkte billiger.

Die Massenmigration untereineinander ausgekungelt

„The Business Case for Migration“ (Die wirtschaftlichen Argumente für Migration, Norbert Häring übersetzt es mit „Warum Migration gut für’s Geschäft ist“), ist ein Papier des Global Agenda Council on Migration. Zwei Jahre hat dieser „Globale Agenda Rat zur Migration“ sich mit Regierungen und der so genannten Zivilgesellschaft, die im Wesentlichen aus den sattsam bekannten NGOs des Herrn Soros, von Bill und Melinda Gates und anderen pseudo-philantropischen Stiftungen besteht, beraten und 2013 das Papier vorgelegt.

Die Einleitung schwelgt in salbungsvollen Worten, jeder Menge Euphemismen und einer Ansammlung von eindrucksvoll-gepflegt klingenden Floskeln, umgangssprachlich auch „Bullshitbingo“ genannt:

Die Publikation, die sie in den Händen halten, ist das Ergebnis von zwei Jahren Diskussion und Forschung von einer Gruppe von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Migrationspolitik weltweit zu verbessern. Sie soll dazu dienen, die Debatte zwischen Nationen und mit der Zivilgesellschaft während des High-Level Dialogs über Migration und Entwicklung der Vereinten Nationen zu befruchten und zu stimulieren. Dieser stellt einen wichtigen Meilenstein auf diesem Feld dar.“
(Übersetzung: Norbert Häring)

Im Klartext: Nach zwei Jahren Reden und Planen haben wir, eine kleine, elitäre Clique aus der globalen Großindustrie, die unbedingt eine großangelegte, weltweite Massenmigration lostreten will, dieses Papier hier geschrieben. Es soll jetzt in der nächsten Runde die Regierungen, die Vereinten Nationen und die NGOs, die unseren Befehl ausführen sollen, auf Linie bringen, damit sie von uns, die wir die Welt beherrschen, angewiesen werden, was der Reihe nach zu geschehen hat.

Who’s your Daddy? – die wahre Weltregierung

Weil aber Regierungen und politische Parteien ja gewählt werden müssen, könnten sie sich womöglich dagegen sperren und sind ein Problem: „Restriktive und unflexible Politiken der Regierungen bringen die Unternehmen in Gefahr, weil sie den freien Fluss der Völkerwanderungen bremsen“, findet das WEF und beschließt, ganz im Sinne der Demokratie, die Regierungen zurechtzustutzen und ihnen das wichtige Thema aus der Hand zu nehmen:

Migration wurde früher verstanden als eine Beziehung zwischen einem Individuum und dem Staat. Heute versteht man sie besser als Beziehung zwischen einem Individuum und einem Arbeitgeber, vermittelt über den Staat.“

Interessant, nicht wahr? Laut geltendem, internationalem Recht, ist das auch heute noch Sache der Regierungen souveräner Staaten. Wie schön, dass wir hier en passant erfahren dürfen, dass dies Schnee von gestern ist, und das globale Großkapital das bereits ganz anders sieht – und offenkundig auch durchsetzen kann.

Der Staat also als Vermittler und Lenker eines international vagabundierenden Lumpenproletariats, dass je nach Bedarf in jene Winkel der Erde „migriert“, wo es seine Haut gerade zu Markte tragen darf – eine staatliche Vermittlung zu Diensten der „Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen“.

Die Propagandaabteilung der Globalisten: Die Drecksarbeit machen die Heloten

Die Staaten und die Mainstreammedien bekommen aber immerhin noch die Aufgabe, für die nötige Propaganda und Zensur zu sorgen, damit sich auch ja kein Widerstand bei den betroffenen Völkern regt. Da möchten sich die Konzernlenker denn doch nicht so gern dem Volkszorn aussetzen:

Andererseits soll die Propaganda für das Migrationsmodell doch lieber der Staat produzieren, da es sich als schwierig herausgestellt habe, „den Privatsektor effektiv in die Migrationsdebatte einzubeziehen“, so das WEF. Das sei der Fall, wegen der „Sorge der Unternehmensführer, dass sie den Zorn der Bevölkerung auf sich ziehen, wenn sie sich für Migration aussprechen. Hier wird sie bereits im Jahr 2013 vom Großkapital explizit eingefordert: die „Willkommenskultur“

Eine der vielen Stiftungen der „Zivilgesellschaft“, die hier im „High-Level-Dialog“ ihre Aufgaben zu machen hatte, ist beispielsweise die links-grüne Heinrich-Böll-Stiftung, die eine passende Broschüre herausbrachte, in der zu lesen steht: „Die großzügige Aufnahmepolitik und die überwältigende Willkommensgeste der Bevölkerung im Sommer 2015 und danach haben Deutschland in weiten Teilen der Welt beachtlichen Respekt und Aufmerksamkeit eingebracht.“

Gier frisst Hirn – auch in den obersten Etagen der Weltelite

Die Damen und Herren des „High-Level-Dialogs“ haben aber in ihren glitzernden Konzerntürmen offenbar keine Ahnung vom wirklichen Leben. So scheint ihre Erwartung der Massen an eifrigen, findigen, innovativen und fleißigen Billigarbeitskräften, die mit den Flüchtlingen nach Europa kommen, im Jahr 2013 etwas zu euphorisch ausgefallen zu sein:

Schließlich repräsentieren Migranten ein breites Spektrum von Ausbildungs- und Fähigkeitsniveaus, von ungelernter Arbeit bis zu hochqualifizierten Arbeitskräften. Auf verschiedene Weisen sind Wanderarbeiter aus dem ganzen Fähigkeitsspektrum wichtige Treibkräfte für Wirtschaftswachstum und Entwicklung auf der ganzen Welt geworden.“

Und weiter: „Es ist klar erwiesen, dass gut gemanagte Zuwanderung zum Wirtschaftswachstum beitragen kann, dass sie Arbeitsplätze und Innovation hervorbringt, die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und hilft, den Auswirkungen der Alterung und des Bevölkerungsrückgangs zu begegnen. Mit anderen Worten, immer mehr Länder brauchen Zuwanderung. Aber immer weniger sind bereit, diese zuzulassen. [ … ] Während einige wenige Migranten vielleicht tatsächlich ein Gesundheitsrisiko darstellen, Verbrechen begehen oder gar die nationale Sicherheit gefährden, bezahlt die übergroße Mehrheit Steuern, schafft Arbeitsplätze und trägt zur Vielfalt der Gesellschaften rund um die Welt bei.

(Übersetzung: Norbert Häring)

Die Rechnung ohne die Migranten gemacht

Heute fünf Jahre später, im Jahr 2018, zeigt sich die Wahrheit in ihrer ganzen Schönheit. Nicht nur „einige wenige Migranten“ fallen durch Straftaten aller Art ihren europäischen Gastländern erheblich zur Last. Der Anteil der Straftäter unter den Flüchtlingen ist enorm hoch. Die übergroße Mehrheit der Flüchtlinge liegt der Allgemeinheit schwer auf der Tasche und „nur ein Bruchteil hat Teil- oder Vollzeitjobs“ schreibt die Welt.

Die hochqualifizierten Arbeitskräfte, die für einen Dumpinglohn in europäischen Unternehmen arbeiten und für Innovationen sorgen sollten, sind nicht gekommen. „Nur wenige finden in Deutschland Arbeit“, so die Welt. Die Fachkräfte unter ihnen muss man mit der Lupe suchen, der weitaus größte Teil ist „für den deutschen Arbeitsmarkt unbrauchbar“. Gerade die Großunternehmen, die sich schon die Hände nach den billigen Arbeitssklaven rieben, haben schnell bemerkt, dass die weitaus überwiegende Mehrheit der frisch importierten „Goldstücke“ weder gewillt ist zu lernen, noch zu arbeiten. Es waren die Mittelständischer, die aus Idealismus Flüchtlingen Arbeits- und Ausbildungsplätze angeboten haben, aber auch die sind bedient: „Am zweiten Tag ist meistens schon Schluss“ resigniert ein Handwerksmeister. Der Merkur stellt unverblümt fest: „Flüchtlinge als Arbeitskräfte bringen nichts“.

 

„Ja, mach nur einen Plan,
sei nur ein großes Licht,
dann mach noch einen zweiten Plan.
Gehn tun sie beide nicht“

(Bert Brecht)


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