Politik

GEZ: „Gebührenzahler müssen Milliarden-Loch stopfen!“

6. April 2018

Das Springer-Blatt BILD titelte gestern: „Gebührenzahler müssen Milliarden-Loch stopfen!“ Als Grund dafür wurde genannt, dass steigende Pensionszahlungen die Etats von ARD und ZDF belasten. Ferner schreibt die Bild in Ihrer jüngsten Ausgabe: „Teure Altverträge und Niedrigzinsen bedrohen die Pensionskassen von ARD und ZDF!“

Laut der Gebühren-Kommission KEF fehlen nämlich den öffentlich-rechtlichen Anstalten bis zum Jahr 2024 etwa 2,9 Milliarden Euro. Nach dem KEF Bericht könnte in Wahrheit die Deckungslücke sogar noch größer ausfallen, weil die Anstalten noch mit einer derzeit unrealistischen Abzinsung von 4,01 Prozent rechnen.

Was auf den ersten Blick wie eine Enthüllung von Seiten der Bild Zeitung aussieht, ist in Wirklichkeit nichts weiter als ein alter Hut. Solche Artikel dienen einzig und allein dazu, die Bürger darauf vorzubereiten, dass sie in Zukunft für das GEZ Zwangssystem mehr berappen müssen. Mit anderen Worten, bevor die Pensionsbombe explodiert, soll der große Aderlass beginnen.

Meine Leser wissen, dass ich bereits vor über zwei Jahren im Buch „Die GEZ Lüge“ dieses Szenario detailliert beschrieb. Die Mainstreammedien taten meine Thesen ab und behaupteten, es wären nur verrückte Verschwörungsteorien. Unbemerkt hat sich derweil mit der GEZ ein Staat im Staat entwickeln können, in dem abgeheftete Politiker wie die Made im Speck leben. Nicht umsonst bezeichnen Spötter die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten als „Selbstbedienungsladen mit angeschlossenem Fernsehstudio“.

Wie Brisant dieses Thema anscheinet ist, musste ich in den letzten Tagen erfahren. Nach dem bekannte Schauspieler in der Vergangenheit meine Hörbücher gesprochen haben, suchte ich auch für mein Buch „Die GEZ Lüge“ einen Sprecher. Wir waren aber sehr erstaunt, da wir eine Absage nach der anderen erhielten. Daraufhin fragten wir bei einer der größten Agenturen für Hörbuchsprecher nach. Auch hier fand sich kein Sprecher, der sich an das Hörbuch herantraute. Anscheinend sind die meisten von ihnen direkt oder indirekt für das öffentlich rechtliche Fernsehen tätig und möchten sich unter keinen Umständen das ARD-ZDF-Pensionsschlaraffenland entgehen lassen. (Sollte ein professioneller Sprecher dies lesen, kann er sich gerne an uns wenden.)

Zurück zu den Pensionen. Diese wachsen bei ARD und ZDF automatisch mit den Gehältern. So erhält der Intendant des WDR Tom Buhrow nicht nur ein Jahresgehalt von 399.000,- Euro, sondern der WDR hat gegenüber seinem Intendanten mittlerweile Pensionsverpflichtungen in Höhe von sage und schreibe 3,149 Millionen Euro. Schön für Herrn Buhrow, aber schlecht für die Beitragszahler.

Diese horrenden Summen sind jedoch kein Einzelfall, sondern die Regel. Tom Buhrows Vorgängerin, Monika Piel bekommt laut WDR-Geschäftsbericht eine Pension im Gesamtwert von 3,181 Millionen Euro. Hierzu zur Rede gestellt, antwortete sie: „Ich habe mein Soll für die Rentenkasse erfüllt.“

Es kommt aber noch viel härter. Laut KEF-Bericht erhalten nämlich die ARD-Angestellten durchschnittlich eine Gesamtvergütung von 9.021 € im Monat. Diese setzt sich aus 7.238 € Gehalt und 1.783 € Zuführung zu den Pensionsrückstellungen zusammen.

Das heißt konkret: 100 Beitragszahler führen ihren Beitrag alleine dafür ab, dass einem Angestellten der ARD zusätzlich zu seiner staatlichen Rente noch eine üppige Pension ausgezahlt wird. Insgesamt macht das zwei Millionen Beitragszahler, die nur dafür zuständig sind, den ARD-Mitarbeitern die Pensionsrückstellungen zu finanzieren.

Richtig spannend wird es, wenn wir uns das Durchschnittsalter aller Mitarbeiter anschauen, das bei 50 Jahren liegt. Spätestens jetzt müsste jedem vernünftig denkenden Menschen mit mathematischen Grundkenntnissen klar sein, dass es so nicht funktionieren kann.

Das Positive bei all dem ist aber, dass immer mehr Menschen den Betrug hinter dem GEZ System erkennen und Ihren Beitrag aus Gewissensgründen verweigern.

Erkennen-erwachen-verändern

Euer Heiko Schrang

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