Bildquelle: Screenshot NDR/Youtube
Politik

Propaganda-Käse von „Welt“-Chefredakteur: Ellwangen ist „Wahlkampf für die AfD“

Den peinlichsten Tweet der Woche hat wieder einmal Ulf Poschardt, der Chefredakteur der „Welt“, eingefahren. Gestern Abend twitterte er zu dem katastrophalen Staatsversagen in Ellwangen (Rechtschreibfehler nicht bereinigt):

„wahlkampf für die afd. Verhinderte Abschiebung: 200 Migranten stellen Ultimatum – Polizei zieht wieder ab“

Damit wärmt Poschardt einen Spruch auf, der sonst nur bei großen muslimischen Terrorakten zum Standardrepertoire von Politikern der Altparteien gehört.

Deren  mit der üblichen Chuzpe zum Ausdruck gebrachte Sorge nach den Massakern von Orlando, Nizza oder vom Breitscheidplatz galt regelmäßig nicht zuerst den gefährdeten Bürgern und den Angehörigen der Opfer. Vielmehr sorgten sie sich öffentlich darum, dass ihre Parteien dadurch Stimmen an die AfD abgeben könnten.

So nun auch bei Poschardt: Staatsversagen? Glaubwürdigkeitsverlust des Rechtsstaates? Respektverlust für die Polizei bei den Bürgern? All das scheint Poschardt nicht zu interessieren. Stattdessen treibt ihn – fast schon mit neurotischer Besessenheit – die AfD-Frage um. 

Entsprechende Reaktion von den „Welt“- und „PP“-Lesern:

„Werter , trägt die in diesem Fall die Verantwortung? Können sie nicht einfach die wahren Verantwortlichen für diese Situation benennen? Glauben Sie, dass das Wort in diesem Zusammenhang überzogen ist?“

„Der Rechtsstaat geht in vor geballter Gewaltdrohung in die Knie und Ihr einziges Problem ist, ob die AfD dadurch mehr Stimmen bekommen könnte? Nicht Ihr Ernst!“

„Nein. Das ist kein Wahlkampf, das ist auch nicht „für oder gegen“ eine politische Partei. Das ist Faustrecht, wie man es in Afrika beobachten kann. Wer mehr Jungs auf die Straße bekommt, macht das Gesetz. Wollt ihr das? Dann schreibt ruhig weiter so einen Propagandakäse.“

„…und der Abzuschiebende taucht unter. Wer seit Herbst 2015 mit offenen Augen durch unsere Heimat geht, erblickt übrigens tagtäglich Wahlkampf für die . Unabhängig von diesem neuerlichen Tiefpunkt.“


Dieser Beitrag von David Berger wurde erstveröffentlicht auf www.philosophia-perennis.com


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