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Das Asylrecht gehört ausgesetzt!

30. Juni 2018

Ein Kommentar von Wolfgang Prabel

Die Asylregelung im Grundgesetz der Bundesrepublik wurde im Rückblick auf die Judenverfolgung im Nationalsozialismus getroffen. Viele Juden hatten es von 1933 bis 1945 schwer Asyl zu finden, weil es eine restriktive Einreisepolitik der Aufnahmeländer gab. England bremste beispielsweise die Einwanderung nach Samaria und Judäa, viele andere Staaten machten ebenfalls Schwierigkeiten. Die Fluchtländer waren in der Reihenfolge der aufgenommenen Flüchtlinge:
140.000 USA
100.000 Frankreich
80.000 Portugal
68.000 Italien
65.000 Großbritannien
60.000 Judäa und Samaria
55.000 Jugoslawien
30.000 Belgien
30.000 Spanien
30.000 Argentinien
25.000 Schweiz
20.000 Shanghai
107.000 Sonstige Länder

Insgesamt entkamen etwa 399.000 der in Deutschland schon länger lebenden Juden ins Ausland, teilweise über mehrere Stationen, weil einige Fluchtländer von Deutschland besetzt wurden oder weil sich Leute zeitweise in die Sowjetunion verirrten. Daß Deutschland das Asylrecht ins Grundgesetz einbaute war insofern nachvollziehbar.

Nun hatten die Juden sich in den Gastländern relativ ruhig verhalten. Sie predigten in ihren Synagogen nicht die Tötung Andersgläubiger, sie verübten keine Bombenattentate und keine Terrorakte mit Kraftfahrzeugen, sie stachen ihren Gastgebern nicht die Augen aus, verbrannten sie nicht mit siedendem Öl, schlugen Notärzten keine Zähne aus, messerten keine Frauen, verletzten keine Polizisten, setzten wegen fehlendem Schokoladenpudding keine Messehallen in Brand, warfen keine Frauen Felshänge herunter, gefährdeten den Luftverkehr nicht und veranstalteten keine Raufhändel mit Dutzenden Beteiligten. Man brauchte keine zusätzlichen Polizeikräfte um sie zu beherrschen, die Geheimdienste mußten nicht jedes einzelne jüdische Telefonat abhören und es gab keine ausufernden Sozialleistungen für vielweibernde Judenpaschas.

Gut, einige der damaligen Asylanten entwickelten kommunistische Aktivitäten, allerdings ohne Attentate zu begehen oder Straßenterror auszuüben. Einige schlimme Finger wie Bertold Brecht wurde man nach dem Krieg auch wieder los.

Johannes R. Becher asylierte im Moskauer Hotel Lux, was eine gewisse Lebensgefahr einschloß, die er durch Unterwürfigkeit zu verringern suchte. Zur Feier des Stalin-Hitler-Pakts hinterließ er folgendes Machwerk:

Du schützt mit deiner starken Hand den Garten der Sowjetunion.
Und jedes Unkraut reißt du aus. Du, Mutter Rußlands größter Sohn,
Nimm diesen Strauß mit Akelei Zum Zeichen für das Friedensband,
Das fest sich spannt zur Reichskanzlei.

Auch der Asylant Lion Feuchtwanger verherrlichte Stalin:

Manche sehen heute etwas betreten drein. Sie liebten vielleicht den russischen Anfang, doch in den letzten zwei Jahren wurden sie kühl. Sie kommen nicht darüber hinweg, dass der zwanzigjährige bolschewistische Jüngling sich so vieler Feinde zu entledigen hat und sich ihrer so hart entledigt.

Ernst Bloch war genauso ein gemeiner Verbrecher:

Einzugehen auf die Frage, ob die Sowjetunion sich in ihrer jetzigen Lage imstande sieht, bei der Aufdeckung und Diffamierung lebensgefährlicher Verschwörungen mit konterrevolutionärer Tendenz den Forderungen des bürgerlichen Humanismus nachzukommen, ist ganz müßig … Alles Geschmeiß des In- und Auslandes, alles Parasitentum, Berufsverbrechertum, Spitzeltum hat sich bei ihnen eingenistet: mit all diesem Gesindel hatten sie die gleichen Ziele.

Mit dem „Gesindel“ meinte er die Angeklagten der Schauprozesse. Heinrich Mann war 1936 von der „strengen Luft“ der SU ebenso begeistert:

Neu im Shop!

Man atmet auf, wenn man aus dieser drückenden Atmosphäre einer verfälschten Demokratie und eines heuchlerischen Humanismus in die strenge Luft der Sowjet-Union kommt. Hier versteckt man sich nicht hinter mystischen, phrasenhaften Schlagworten, es herrscht vielmehr eine nüchterne Ethik … Es tut wohl, nach all der Halbheit des Westens ein solches Werk zu sehen, zu dem man von Herzen Ja, Ja, Ja sagen kann.

Das waren (außer Becher) alles Asylanten, die die frische Luft der USA verpesteten, die zu feige waren, bei Väterchen Stalin zu logieren und im Gulag eine Karriere als Eisbärfutter zu riskieren.

Amerika hatte in den 30ern und 40ern schon dasselbe Problem, wie Europa heute. Es kam mit dem Sortieren der Asylanten nicht hinterher und ließ jeden stalinistischen Verbrecher rein. Nach dem Krieg hatte das zur Folge, daß Amerika kommunistisch verseucht war. Vor allem Hollywood.

Das Asylrecht ist zu einer Zeit entstanden, wo sich die Schutzsuchenden (außer den genannten deutschen Dichtern und Denkern) noch nach den Regeln des Gastlandes gerichtet haben. Das ist heute nicht mehr der Fall. Das Asylrecht sollte solange, wie sich die „Schutzsuchenden“ nicht benehmen können, oder ihre Ausweise wegwerfen, ausgesetzt werden. Weil es das Einfallstor von ausgreifender öffentlicher Verwahrlosung ist. Man importiert Mord und Totschlag, wenn man das Asylrecht angesichts der gegenwärtigen Berliner Chaos- und Idiotenregierung nicht aussetzt.

Ich gehöre nicht zu denen, die prinzipiell etwas gegen die Erinnerungskultur haben. Wenn Erinnerung, dann aber richtig und konsequent: Vor dem Bundeskanzleramt sollte für jedes islamische Mordopfer und für jeden gemesserten Schwerverletzten eine Betonstele aufgestellt werden. Daß Frau Dr. Merkel jeden Tag sieht, was sie angerichtet hat.

 


Dieser hervorragende Beitrag von Wolfgang Prabel wurde erstveröffentlicht auf dem Blog des Autors www.prabelsblog.de