Politik

Jahre vor seinem Tod: Mordaufruf & Kopfgeld auf Udo Ulfkotte und seine Familie!

28. Juni 2018

Und kein Mainstream-Medium interessierte sich damals dafür!

Vor rund eineinhalb Jahren, am 13. Januar 2017, starb der weithin bekannte Journalist, Autor, Publizist und Islamkritiker Udo Ulfkotte. 

Wie der KOPP-Verlag, bei dem zuletzt exklusiv die Werke des Politikwissenschaftlers erschienen, mitteilt, starb Ulfkotte wenige Tage vor seinem 57. Geburtstag am 13. Januar 2017 an einem Herzversagen. Laut Verlagsangaben stand es „mit seiner Gesundheit schon seit einiger Zeit nicht mehr zum besten“. Dennoch sei er bis zuletzt aktiv gewesen. „Beinahe bis in die letzten Minuten seines Lebens saß Udo Ulfkotte an seinem Schreibtisch und arbeitete. Viele Projekte und Ideen wollte er noch verwirklichen. Doch dann wurde er jäh aus dem Leben gerissen.“

Originalquelle hier anklicken!

Ich kannte den streitbaren, aber ansonsten sachlich ruhigen Kollegen auch, sollte ich doch u.a. einen Film über die Hetzjagd auf ihn produzieren. Denn auf Ulfkotte und seine Familie wurde ein Kopfgeld ausgesetzt. Aber keine der deutschen Medien interessierte sich damals dafür.

So schrieb ich am 27. Juni 2008, also genau vor 10 Jahren, an anderer Stelle dazu: 

Es ist unglaublich und trotzdem wahr: Ein Journalist und seine Frau auf der Flucht vor radikalen Muslimen, die sie ermorden wollen. Und kein großes deutsches Medium interessiert sich dafür!

Seit einigen Tagen lebt Familie Ulfkotte nicht nur in Todesangst, sondern befindet sich auch auf der Flucht. Unbekannte haben ein rassistisches und volksverhetzendes Video in ein Internetvideoportal bei YouTube eingestellt, in dem Türken und Mohammed beleidigt werden. Ein junger Mann und eine junge Frau, die betrunken wirken, sind darin zu sehen. Ein Eintrag auf der YouTube-Seite enthält einen Link auf die Internetseite der Ulfkottes. Doch obwohl die Ulfkottes mehr als doppelt so alt sind, soll das Mädchen Udo Ulfkotte Frau sein!

So beginnt eine Hetzjagd durch radikale Muslime, die im Internet ihren Anfang mit Mordaufrufen gegen das Ehepaar nimmt und bis in die arabische Welt reicht. Sogar die Adresse der Ulfkottes wird veröffentlicht, ein Kopfgeld von 1000 Euro auf den Kopf der Ehefrau ausgesetzt. Und das obwohl die Ulfkottes dieses Video selbst als „volksverhetzend“ bezeichnen und als erste Strafanzeige gegen die Urheber gestellt haben.

Seitdem befindet sich die Familie auf der Flucht. Beschützt von Polizei und Staatsschutz. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Koblenz eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der es unter anderem heißt: „Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass das Ehepaar (Ulfkotte/d.A.)…für die auf der Website YouTube veröffentlichten Videos nicht verantwortlich sind.“

Als Udo Ulfkotte mir erzählt, dass er versucht hat, deutsche Medien auf diese Hetzjagd gegen ihn und seine Familie aufmerksam zu machen, sich aber niemand dafür interessiert hat, will er es zunächst nicht glauben. Denn natürlich ist diese Nachricht von öffentlichem Interesse.

Ich selbst besitze gute Kontakte zu Print- und TV-Redaktionen. Darüber muss einfach berichtet werden, so denke ich damals.

Aber die Kollegen sehen es – leider – anders. Als ich alle Infos zu dieser Hetzjagd auf eine unschuldige Familie den Redakteuren zur Verfügung stelle, werden diese zunächst geprüft. Dagegen spricht nichts, im Gegenteil.

Aber die Rückmeldungen sind wie aus „einem Guss“: Anscheinend kann man dieses Thema am Tag des EM-Spiels Deutschland gegen die Türkei nicht veröffentlichen, auch danach nicht. Denn allen Medien, ob TV oder Print, ist daran gelegen, nur über das freundschaftliche Verhältnis zwischen den Deutschen und den türkischen Mitbürgern zu berichten. Da stört eine Meldung über eine muslimische Hetzjagd auf eine unschuldige deutsche Familie das politische Multi-Kulti-Klima mehr als enorm.

Andere Redakteure verweisen darauf, dass sie für diese Geschichte keinen „Platz“ haben, weil die Fussball-EM fast alles in „Beschlag nehmen“ würde. Und wiederum andere Kollegen kommen mit der „Rechts-Keule“ und erzählen dem Autor, dass Ulfkotte doch selbst Schuld daran wäre, wenn man eine „Anti-Islam-Partei“ („Partei gegen die Islamisierung Deutschlands“) gründen wolle, dann müsse man halt mit Konsequenzen rechnen.

Dass dies mit dem Sachverhalt der Hetzjagd auf ihn nichts, aber auch gar nichts zu tun hat, scheint niemanden zu interessieren.

Die Ulfkottes hatten kein islamfeindliches Video ins Internet gestellt! Und Udo Ulfkotte war sogar noch so fair, auf meine Vermutung angesprochen, ob hier vielleicht wegen seiner Islam-Kritik eine Mordkampagne gewollt gegen ihn gestartet worden ist, zu sagen, dass er das nicht weiß, obwohl es um sein eigenes Leben und das seiner Frau geht.

Ein anderer Kollege meinte lapidar, dass die Ulfkottes halt ein Problem hätten: ihre Verfolger wären Muslime und keine Rechtsextremen. Wären es Nazis, dann würde national und international sofort darüber berichtet werden!

Im Zuge der Recherchen habe ich noch mehr erfahren, das in Deutschland nicht veröffentlicht wird: von regelmäßigen Anschlägen muslimischer Fundamentalisten auf jüdische Synagogen, von Angriffen auf Schwule und Lesben in deutschen Großstädten und auf junge Mädchen, die „Mini-Röcke“ tragen. All das wird von den Medien vertuscht und verschwiegen.

So befinden sich Udo Ulfkotte und seine Familie immer noch auf der Flucht vor den Muslimen, die sie ermorden wollen. Das bundesweite „Öffentlichmachen“ in den Print- und TV-Medien würde ihnen helfen und auch die bislang noch unbekannten Urheber dieses fürchterlichen Hetzvideos ausfindig zu machen.

Aber Udo Ulfkotte ist unbequem geworden. Er spricht und zeigt faktenreich das auf, was die Politiker der deutschen Öffentlichkeit verschweigen wollen, trotz einer unlängst veröffentlichten Studie des Bundesinnenministeriums, dass nämlich jeder vierte junge Moslem in Deutschland zur Gewalt gegen Andersgläubige bereit ist! Eine erschreckende Zahl.

Ulfkotte und seine Familie werden zwischen den Medien- und Politikmühlen zerrieben. Sie sind Opfer und werden als Täter behandelt. Das ist schlimm genug.

Aber vielleicht liegt das Desinteresse seiner Kollegen an seinem „Flucht-Schicksal“ daran, dass er vor Jahren ein Buch geschrieben hat und danach als „Nestbeschmutzer“ galt: „So lügen Journalisten – Der Kampf um Ouoten und Auflagen“ (C. Bertelsmann-Verlag, 2001).

Hoffentlich lenken die deutschen Medien nicht erst ein, wenn Schlimmeres passiert ist. Eigentlich ein Skandal. Nur keiner merkt es. Weil nicht darüber berichtet wird. So viel zur objektiven Verantwortung des deutschen  Journalismus.

Das schrieb ich also vor genau 10 Jahren. Niemand hat sich auch danach bei mir gemeldet, und Interesse an dieser unglaublichen Geschichte bekundet: die Jagd, begründet auf Fake News, auf einen deutschen Journalisten im eigenen Land.

Unfassbar.

Man mag zu Udo Ulfkotte und seinen umstrittenen Publikationen stehen, wie man will.

Aber:  Wir brauchen nicht auf die Türkei zu zeigen. Auch hierzulande bestand kein Interesse am Schicksal der – wie auch immer gearteten – Verfolgung eines vom Tode bedrohten Journalisten!

So viel zur Erinnerung an dieses schändliche Verhalten der Mainstream-Medien.

 


Wir danken Guido Grandt für diesen wichtigen Beitrag! – www.guidograndt.de


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