Bundesumweltministerin Schulze

Kli­ma­schutz­be­richt: AfD Abge­ordnete führen Umwelt­mi­nis­terin Schulze vor (Video)

Bei der Fra­ge­stunde im Deut­schen Bun­destag führen drei Abge­ordnete der AfD die neue Bun­des­um­welt­mi­nis­terin Svenja Schulz vor. Auf ein­fache klar for­mu­leirte Fragen gibt sie im besten Polit­chi­nesich nur aus­wei­chende, phra­sen­hafte Ant­worten, die mit keinem Wort auf die Fragen selber eingehen.
(Von Michael Limburg)
Svenja Schulze, als ehemals frei­be­ruf­liche Werbe- und PR Expertin (Wiki­pedia) nie um eine – und sei sie auch noch so abwegig – Phrase ver­legen, zeigt wieder einmal, worauf es beim „Minis­terIn“ werden ankommt. Auf Kom­mando, oder auch ohne, sinn­freies Bla, bla, bla abzu­sondern – frisch vom Phra­sen­ge­ne­rator memo­riert, aber auf keinen Fall eine sach­liche Frage sachlich zu beant­worten. Dafür wären ja Fach­kennt­nisse nötig, die bei einer solche Laufbahn nur stören und daher unbe­dingt zu ver­meiden sind.
Daher gilt es für diesen Job als Aus­wahl­kri­terium Nr. 1, mög­lichst kei­nerlei Ahnung vom Fach und seinen Themen zu haben, aber stramm der Partei-Ideo­logie zu folgen, der man ver­pflichtet ist.
Diese besondere Eignung der Minis­terIn Svenja Schulze wurde einmal mehr durch 3 Abge­ordnete der AfD gefordert, die anlässlich der aktu­ellen Frage-Stunde zur Vor­stellung, des in allen Bereichen seine Ziele ver­fehlten, „Kli­ma­schutz­be­richtes“ (hier) der deut­schen Bun­des­re­gierung, auf vier klar for­mu­lierte Fragen, ein­fache klare Ant­worten erbaten.
Sehen Sie selbst.
https://youtu.be/tMX-an3NCc0
Video­aus­schnitt (Ori­gi­nal­quelle PHOENIX) mit Fragen der AfD Abge­ord­neten Steffen Kotré, Karsten Hilse und Dr. Rainer Kraft an die Bun­des­um­welt­mi­nis­terin Svenja Schulze anlässlich der Vor­stellung des jähr­lichen „Kli­ma­schutz­be­richtes“ der Bun­des­re­gierung am 13.6.18 im Bundestag 
Einige Stil­blüten der Minis­terIn Svenja Schulze aus der Fragerunde:
Auf die Frage (samt Nach­frage Min. 2:30) des Abge­ord­neten Steffen Kotré, ob die Regierung Beweise dafür hätte, dass das mensch­ge­machte CO2 ursächlich für die Erwärmung nach der kleinen Eiszeit ver­ant­wortlich sei:
Ant­wortete Frau S. Schulze u.a.
„Wir werden uns darauf vor­be­reiten, dass es Kli­ma­schutz­ver­än­de­rungen (Minute 1:30) gibt“
„Wir haben einen Kli­ma­wandel und wir müssen etwas dagegen tun“.
Lt. Abge­ord­neten Karsten Hilse (ab 3:20) folgt das IPCC einer Ideo­logie (3:52).
Dagegen ver­wahrte sich die Minis­terIn aus­drücklich und nahm die „For­sche­rinnen und For­scher“ des IPCC vehement in Schutz (ab 4:28), die
„…betrieben ganz im Sinne ihrer Wis­sen­schaft ihre Forschungen“.
Beifall von den völlig ideo­lo­gie­freien Grü­nInnen und anderen im Saal
Um der Minis­terIn etwas Nach­hilfe zu erteilen hilft es sich mal wieder den Auftrag des IPCC und damit seiner „For­sche­rinnen und For­scher“ in Erin­nerung zu rufen . (Her­vor­he­bungen von mir)
Zum IPCC Mandat:
The IPCC does not conduct any research nor does it monitor climate related data or para­meters. Its role is to assess on a com­pre­hensive, objective, open and trans­parent basis the latest sci­en­tific, tech­nical and socio-eco­nomic lite­rature pro­duced worldwide relevant to the under­standing of the risk of human-induced climate change, its observed and pro­jected impacts and options for adap­t­ation and mitigation.
Das IPCC führt keine For­schung durch oder über­wacht kli­ma­be­zogene Daten oder Para­meter. Seine Rolle besteht darin, auf einer umfas­senden, objek­tiven, offenen und trans­pa­renten Grundlage die neueste wis­sen­schaft­liche, tech­nische und sozio­öko­no­mische Lite­ratur zu bewerten, die weltweit für das Ver­ständnis des Risikos des vom Men­schen ver­ur­sachten Kli­ma­wandels, seiner beob­ach­teten und pro­gnos­ti­zierten Aus­wir­kungen und seiner Anpas­sungs- und Ver­mei­dungs­op­tionen relevant ist.
Nichts anderes dürfen die IPCC „For­sche­rinnen und For­scher“ als den „vom Men­schen ver­ur­sachten Kli­ma­wandel“ erfor­schen. Sie finden zwar dafür keinen Beweis, aber dann haben sie eben nicht lange und intensiv genug geforscht.
Denn, damit auch gar nichts schief geht, bei der Erfüllung des Auf­trages an die „For­sche­rinnen und For­scher“ die Gefahr des mensch­ge­machten Kli­ma­wandels um jeden Preis nach­zu­weisen, hat sich die Mut­ter­or­ga­ni­sation des IPCC, die UN in ihrer UNFCC (United Nations Frame Work Con­vention on Climate Change) Rah­men­ver­ein­barung beeilt zu defi­nieren, was das Wort „Kli­ma­wandel“ nach ihrem Ver­ständnis nur sein darf:
A change of climate which is attri­buted directly or indi­rectly to huma­na­c­tivity that alters the com­po­sition of the global atmo­s­phere andwhich is in addition to natural climate varia­bility observed over com­pa­rable time periods.
Ein Wandel des Klimas, der direkt oder indirekt auf mensch­liche Akti­vi­täten zurück­zu­führen ist, ver­ändert die Zusam­men­setzung der glo­balen Atmo­sphäre und wird zusätzlich zur natür­lichen Kli­ma­va­ria­bi­lität beob­achtet über ver­gleichbare Zeiträume
Wann immer man also vom „Kli­ma­wandel“ spricht oder schreibt, ist damit aus­schließlich der mensch­ge­machte Kli­ma­wandel gemeint. An etwas anderem darf das IPCC und seine „For­sche­rinnen und For­scher“ über­haupt nicht for­schen. Hier einige wei­ter­füh­rende Erläu­te­rungen zu den völlig schwam­migen Grund­lagen auf denen das IPCC – per Defi­nition völlig „ideo­lo­giefrei“ ver­steht sich – seine For­schungen aufbaut
Auf den (erneuten) Hinweis von K. Hilse (Minute 4:00), dass die deutsche Anstrengung bei völ­liger Dekar­bo­ni­sierung des Landes nur eine Min­derung hypo­the­ti­scher zukünf­tiger Erwärmung um 0,00065 ° C zu Folge hätte, ging die Minis­terIn über­haupt nicht ein, sondern schwärmte von der deut­schen Vor­rei­ter­rolle als füh­render Techniklieferant.
Wohl dem Lande, das solche Minis­te­rInnen hat.
 


Quelle: EIKE — Euro­päi­sches Institut für Klima & Energie