Islamismus & Terror

Das Sommerloch lässt grüßen – und Shadi Abdallah dazu

28. Juli 2018

Früher, mit Beginn der Ferien, saßen wir in den Redaktionsstuben herum und suchten Themen, denn nichts Aktuelles geschah, keiner in der Politik regte sich, es gab keinen Mord und keinen Skandal – tote Hose, man musste mit lauen Geschichten kommen, die meist aus der Konserve stammten.

Doch in in diesem Jahr ist alles anders und die Berufsempörer hören nicht auf, zu nerven. Abgeschobene Terroristen? Linksverschwurbelte sind dagegen, Shadi A. (nicht „Sammy“, mit dieser Wortwahl soll den Leuten eingeimpft werden, es handele sich um einen westlich orientierten Mann), kann sich aussuchen, wo er wohnt und führt die Politik an der Nase durch die Manege. Der Bin-Laden-Mann aus dem Ruhrgebiet, der seit Anfang des Jahrhunderts in Deutschland (Beckum) lebte und jetzt in Gelsenkirchen residiert, hatte gegenüber dem BKA im Jahre 2004 zugegeben, Waffen besorgt und Anschlagsziele ausgekundschaftet zu haben. Seine Mittäter saßen in Essen, wo sogar der „Scheich residierte, in Mülheim und in Duisburg. Von dort aus planten sie Anschläge, u.a. auf jüdische Einrichtungen.

Aber Shadi Abdallah wäre kein Araber, wenn er nicht durch Verrat die eigene Haut zu retten versuchte und so plauderte er munter drauf los, verriet Mann und Maus, besuchte aber bis zu seiner Abschiebung immer wieder Hassprediger im Ruhrgebiet und machte auf dicke Hose.
Die Gerichte, auf die wir uns schon lange nicht mehr verlassen können, holten den Mann zurück, und drohten der Stadt Gelsenkirchen mit Zwangsmaßnahmen bei Nichteinlösung der Anordnung.

So macht ein arabischer Terrorhelfer im Sommerloch ganz Deutschland verrückt und freut sich über die Unfähigkeit von Behörden und Politik. Das kennzeichnet das Dilemma in Deutschland: Wenn ich als braver Bürger zu schnell fahre oder die Müllgebühren nicht zahle, rücken sie mir auf die Bude, aber der Leibwächter Bin Ladens darf nicht abgeschoben werden.

Wer soll da noch Vertrauen in Behörden und „Staatsführung“ haben?
Ich wünsche weiterhin gemütliche Stunden in der Sonne, die manches Gehirn wohl verflüssigt hat.