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Italien: Afri­ka­nische Ein­wan­derung um 95 Prozent zurückgegangen

Die Unter­stützung für Ita­liens Innen­mi­nister sowie stell­ver­tre­tenden Minis­ter­prä­sident ist massiv gewachsen, seit er harte Mass­nahmen gegen die illegale afri­ka­nische Ein­wan­derung durch­ge­setzt hat. In 70 Tagen ist Sal­vinis Popu­la­rität von 17,6 Prozent auf über 31 Prozent gewachsen.
Ita­liens Innen­mi­nister und Lega-Führer Matteo Salvini ist jetzt der popu­lärste Poli­tiker des Landes, seit bekannt wurde, dass seine Politik die afri­ka­nische Ein­wan­derung um mehr als 95 Prozent redu­ziert hat und sie scheint innerhalb der nächsten Zeit völlig zum Still­stand zu kommen.
Die ita­lie­nische Presse hat aus­führlich über die Ent­wick­lungen berichtet. Die Tages­zeitung Libero Quo­ti­diano schreibt zum Bei­spiel, dass Salvini, als er seine Rolle in der Regierung begann, zwei Prio­ri­täten hatte: erstens, dass seine Arbeit als Innen­mi­nister sofort Wirkung zeigen sollte, und zweitens, das Wachstum seines Koali­ti­ons­partners ein­zu­dämmen, der Fünf-Sterne-Bewegung. „In beiden Fällen war Salvini erfolg­reich″, schreibt Libero Quo­ti­diano.
Sal­vinis Zahlen sprechen für sich. Noch im Juni 2017 kamen 23.526 Afri­kaner nach Italien. Ein Jahr später, im ersten Monat mit Salvini an der Spitze, waren die Zahlen bereits auf 3.147 gesunken.
Im Juli 2017 haben die Zahlen gezeigt, dass 11.461 Afri­kaner in Italien ein­mar­schiert sind und ein Jahr später, im zweiten Monat von Sal­vinis Amtzeit, waren es nur noch 1.969.
Ab der ersten August­woche fährt die Zeitung fort, kamen nur 344 Afri­kaner nach Italien, im Gegensatz zu den 3.920, die im gleichen Zeitraum des Vor­jahres in Italien einmarschierten.
„Mit der sin­kenden Zahlen der ille­galen Ein­wan­derung ist die Unter­stützung für die Lega expo­nen­tiell gewachsen″, fährt der Libero Quo­ti­diano fort.
https://dieunbestechlichen.com/2018/08/italien-u2-saenger-fordert-salvini-kontert/
https://dieunbestechlichen.com/2018/07/italien-schraenkt-fuer-asylbewerber-leistungen-deutlich-ein/
 


Quelle: Schweizer Mor­genpost