Windin­dustrie räumt ein: Mas­sives neues Projekt wird ohne Sub­ven­tionen scheitern

CFACT
[Vor­be­merkung des Über­setzers: Was hier über ein geplantes Wind­energie-Projekt in den USA steht, dürfte ziemlich ähnlich auch für Deutschland gelten. Daher wird dieser Beitrag hier über­setzt. – Ende Vorbemerkung]

Ame­rican Electric Power AEP ver­kündete soeben, dass es Pläne für ein mas­sives Windpark-Projekt im Oklahoma Pan­handle gestrichen hat, weil das Unter­nehmen nicht genehmigt wird, bevor groß­zügige Sub­ven­tionen der Regierung aus­laufen. Die Ent­scheidung von AEP ist besonders bemer­kenswert, weil die US Energy Infor­mation Admi­nis­tration EIA doku­men­tiert, dass der Oklahoma Pan­handle eine der besten Plätze des Landes ist zur Erzeugung von Wind­energie. Falls nämlich die Erzeugung von Wind­energie dort unsinnig ist, ist das irgendwo anders erst recht der Fall.

[Hier soll eigentlich eine Karte der U.S. Energy Infor­mation Admi­nis­tration stehen, aber diese fehlt auch im Ori­ginal. Statt­dessen steht hier eine Karte mit den US-Bun­des­staaten {Quelle}. Was mit „Oklahoma Pan­handle“ {Pfan­nen­griff} gemeint ist, dürfte ziemlich ein­deutig sein. Anm. d. Übers.]

Die [auch im Ori­ginal feh­lende] Karte illus­triert, wie geeignet der Oklahoma Pan­handle für die Erzeugung von Wind­energie im Ver­gleich zu anderen Gebieten ist. Das gilt vor allem im Ver­gleich zu Vermont, Ohio und dem nord­öst­lichen Colorado, wo Wind­kraft-Befür­worter neue Pro­jekte anschieben und behaupten, dass Wind­energie öko­no­misch Sinn macht.

Das Oklahoma-Projekt mit der Bezeichnung „Wind Catcher“ [etwa: Wind-Fänger] würde die US-Staaten Arkansas, Loui­siana, Oklahoma und Texas mit Wind­energie ver­sorgen. Wind Catcher würde den Ver­brau­chern Geld sparen, aber die [zuständige Behörde] Texas Public Uti­lities Com­mission (PUC) ist nicht über­zeugt. Als Folge davon hat es die PUC abge­lehnt, Wind Catcher rasch zu geneh­migen. Darauf hat AEP seine Pläne gestrichen, weil die Ent­scheidung der PUC bedeutet, dass AEP den Windpark nicht errichten kann, bevor bestehende öffent­liche Sub­ven­tionen der Steu­er­zahler aus­laufen. Ohne diese Sub­ven­tionen würde sich das Projekt nicht rechnen, selbst wenn PUC das Projekt even­tuell irgendwann doch geneh­migen würde.

„Ich glaube einfach nicht, dass es die Vor­teile für die Strom­zahler wirklich gibt“, sagte Kom­mis­si­ons­mit­glied DeAnn Walker dem Wall Street Journal (hier). „Die angeb­lichen Vor­teile basieren auf einer Fülle von frag­wür­digen Vermutungen“.

„Die AEP sagte, dass sie den Stecker aus dem Projekt zieht, teil­weise wegen der schlep­penden offi­zi­ellen Geneh­mi­gungs­ver­fahren. Man wäre nicht mehr in der Lage, die ganzen Vor­teile öffent­licher Steu­er­nach­lässe in Anspruch zu nehmen, welche das Projekt öko­no­misch attrak­tiver machen“, erklärte das Wall Street Journal.

Unter dem Strich: Die Windin­dustrie höchst­selbst räumt ein, dass sie Wind­energie nicht in öko­no­mi­scher Hin­sicht erzeugen kann, selbst nicht in einer der besten Regionen des Landes, ohne groß­zügige Sub­ven­tionen der Steuerzahler.

[Her­vor­hebung vom Übersetzer]


Link: http://www.cfact.org/2018/08/08/wind-industry-admits-massive-project-will-fail-without-subsidies/
Über­setzt von Chris Frey EIKE