By Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0, Link

Trump räumt auf: 364 kri­mi­nelle Aus­länder fest­ge­nommen – dar­unter ein Deutscher

Bun­des­po­li­zei­beamte der Enfor­cement and Removal Ope­ra­tions (ERO) der ame­ri­ka­ni­schen Ein­reise- und Zoll­be­hörde (ICE) nahmen während einer 30-tägigen Durch­set­zungs­aktion, die am Freitag endete, 364 kri­mi­nelle Aus­länder und Ein­wan­derer in sechs Bun­des­staaten des Mitt­leren Westens fest.
Während dieser Ope­ration nahmen ERO-Abschie­be­of­fi­ziere in den fol­genden Staaten Ver­haf­tungen vor: Illinois (134), Indiana (52), Kansas (43), Ken­tucky (60), Mis­souri (42) und Wis­consin (33). Von den 364 Ver­haf­teten hatten 187 straf­recht­liche Ver­ur­tei­lungen. Achtzehn Frauen und 346 Männer wurden verhaftet.
Die während dieser Ope­ration ver­haf­teten Aus­länder stammen aus fol­genden 25 Ländern: Belarus (1), Bosnien-Her­ze­gowina (1), Birma (1), Kolumbien (1), Tsche­chische Republik (2), Domi­ni­ka­nische Republik (1), Ecuador (2) , El Sal­vador (2), Deutschland (1), Gua­temala (54), Guinea (1), Haiti (1), Hon­duras (40), Indien (6), Jor­danien (1), Litauen (1), Mexiko (236) ), Moldau (1), Nica­ragua (1), Nigeria (3), Peru (2), Polen (1), Rumänien (1), Saudi-Arabien (1) und der Ukraine (2).
Mehr als die Hälfte der Aus­länder, die während dieser Ope­ration von ERO-Abschie­be­of­fi­zieren ver­haftet wurden, hatten Vor­strafen, die Ver­ur­tei­lungen für fol­gende Straf­taten beinhal­teten: Kör­per­ver­letzung, ver­suchten Mord, Ein­bruch, Kin­des­ver­nach­läs­sigung, sexuelle Aus­beutung von Kindern, häus­liche Gewalt, Fahren unter Dro­gen­ein­fluss Dro­gen­handel, Betrug, Iden­ti­täts­dieb­stahl, ille­galer Wie­der­ein­stieg nach der Abschiebung, unzüchtige Hand­lungen mit Min­der­jäh­rigen, Geld­wäsche, Behin­derung der Justiz, Behin­derung der Polizei, Pro­sti­tution, Ver­ge­wal­tigung, sexuelle Über­griffe, Dieb­stahl, Hausfriedensbruch .
Ein­und­neunzig der Fest­ge­nom­menen waren Immi­gra­ti­ons­flücht­linge; 97 andere sind illegal in die Ver­ei­nigten Staaten zurück­ge­kehrt, nachdem sie zuvor aus­ge­schafft worden waren, was ein Ver­brechen ist. Abhängig von der Kri­mi­na­lität eines Aus­länders begeht ein Aus­länder, der in die Ver­ei­nigten Staaten zurück­kehrt, nachdem er zuvor depor­tiert wurde, eine Straftat, die im Falle einer Ver­ur­teilung bis zu 20 Jahre im Bun­des­ge­fängnis strafbar ist.

Im Fol­genden sind die kri­mi­nellen Zusam­men­fas­sungen von sechs Straf­tätern auf­ge­führt, die während dieser Ope­ration im Zustän­dig­keits­be­reich von ICE Chicago fest­ge­nommen wurden:

  • 24. Juli: ICE ver­haftet einen 46-jäh­rigen Mexi­kaner in Wood Dale, Illinois. Er ist ein ver­ur­teilter Schwer­ver­brecher wegen ver­suchten Mordes. Er bleibt in ICE-Gewahrsam bis zu seiner Entfernung.
  • 26. Juli: ICE ver­haftet einen 27-jäh­rigen hon­du­ra­ni­schen Mann in Inde­pen­dence, Mis­souri. Anfang des Jahres wurde er wegen häus­licher Gewalt ver­ur­teilt. Er ist auch ein ver­ur­teilter Ein­brecher. Er bleibt in ICE-Gewahrsam bis zur Abschiebung.
  • Am 27. Juli ver­haftete ICE einen 37-jäh­rigen Mexi­kaner in Bardstown, Ken­tucky. Er ist ein ver­ur­teilter Straf­täter wegen Ver­ge­wal­tigung und wurde zuvor ent­fernt; Er kam später illegal wieder in die VSA.
  • 30. Juli: ICE ver­haftet einen 25-jäh­rigen Mann aus Indien in Cham­paign, Illinois. Er wurde am 30. Juli wegen sexu­ellen Miss­brauchs ver­ur­teilt. Er bleibt in der ICE-Haft..
  • 6. August: ICE ver­haftet einen 25-jäh­rigen hon­du­ra­ni­schen Mann in India­na­polis. Er ist ein ver­ur­teilter Schwer­ver­brecher wegen Ver­ge­wal­tigung. Er bleibt in ICE-Gewahrsam bis zu seiner Entfernung.
  • 15. August: ICE ver­haftet einen 18-jäh­rigen hon­du­ra­ni­schen Mann in India­na­polis. Er wird in Loui­siana wegen Ver­ge­wal­tigung von Kindern gesucht. Er bleibt in ICE-Gewahrsam bis zu seiner Aus­lie­ferung nach Louisiana.
  • 22. August: ICE ver­haftet einen 26-jäh­rigen gua­te­mal­te­ki­schen Mann in Shel­by­ville, Ken­tucky. Er wurde Anfang des Monats wegen Ver­breitung von Kin­der­por­no­graphie ver­haftet. Er bleibt in ICE-Gewahrsam bis zu seiner Ausschaffung.

ICE-Abschie­bungs­beamte führen lan­desweit im Rahmen der lau­fenden Bemü­hungen der Behörde zum Schutz der Nation, zur Auf­recht­erhaltung der öffent­lichen Sicherheit und zum Schutz der Inte­grität der Ein­wan­de­rungs­ge­setze und Grenz­kon­trollen gezielte Durch­set­zungs­mass­nahmen lan­desweit durch.
Bei den gezielten Durch­set­zungs­mass­nahmen treffen ICE-Beamte häufig auf andere illegal in den VSA lebende Aus­länder. Diese Aus­länder werden von Fall zu Fall beur­teilt und gege­be­nen­falls von ICE-Beamten festgenommen.


Quelle und Erst­ver­öf­fent­li­chung: SMOPO