Trump beschreibt die poli­tische Agenda hinter dem Klimawandel-Aktivismus

Trotz Fake News des Gegen­teils zeigte Prä­sident Trump in einem Interview in der Fern­seh­sendung 60 Minutes, dass er mehr von der Politik um die Kli­ma­wis­sen­schaft und die His­torie des Kli­ma­wandels ver­steht als das IPCC in seinem jüngsten Bericht.
(Von H. Sterling Burnett)

Beim Thema Klima im Interview mit Trump, brachte die Repor­terin von 60 Minutes, Lesley Stahl, Trumps Statement aufs Tapet, wonach der Kli­ma­wandel ein Betrug sei. Dazu sagte Trump: „Ich denke, dass etwas vor sich geht. Etwas ändert sich, und es wird sich zurück­ändern. Ich glaube nicht, dass es ein Betrug ist…, aber ich weiß, dass nicht der Mensch die Ursache ist“.

Stahl, die sich ein­deutig am Trank des klima-alar­mis­ti­schen Gebräus berauscht hatte, war auf die Her­aus­for­derung ihrer Linie der Fra­ge­stellung seitens Trump nicht vor­be­reitet. Als Stahl begann: „Ich wünschte, Sie würden nach Grönland reisen, wo diese rie­sigen Eis­stücke einfach in den Ozean fallen und den Mee­res­spiegel steigen lassen“, erwi­derte Trump sofort und akkurat, „Und Sie wissen nicht, ob dass mit oder ohne Ein­wirkung des Men­schen pas­siert wäre. Sie wissen es nicht!“ Dann ver­suchte Stahl zu behaupten, dass alle Wis­sen­schaftler darin über­ein­stimmen, dass der Mensch einen gefähr­lichen Kli­ma­wandel ver­ur­sacht und Trump erwi­derte: „Wir haben Wis­sen­schaftler, die dieser Behauptung wider­sprechen. Ich leugne nicht den Kli­ma­wandel. Aber es könnte sich sehr gut auch in die andere Richtung ändern. Ver­stehen Sie, wir reden hier über Jahrmillionen“.

Auf die Stahl’sche Behauptung, dass Kata­strophen wie Hur­rikans schlimmer denn je werden, wies Trump darauf hin: „Es gab schon Hur­rikans, die viel schlimmer waren, als wir es gerade mit dem Hur­rikan Michael erlebt haben“. Das ist eine unbe­streitbare Tat­sache. Stahl machte aber weiter: „Ja, aber was ist mit den Wis­sen­schaftlern, die sagen, es ist schlimmer denn je?“ Trump for­derte sie auf, einen Wis­sen­schaftler namentlich zu benennen, der dies behauptet, aber sie musste ein­räumen, dass sie um keinen Namen wusste. Trump fol­gerte: „Sie müssen mir die Wis­sen­schaftler nennen, weil sie eine sehr große poli­tische Agenda haben. (…) Schauen Sie, Wis­sen­schaftler haben auch eine poli­tische Agenda!“

Trumps letzter Punkt traf den Nagel auf den Kopf. Seit den Anfängen des IPCC war dieses eine poli­tische, keine wis­sen­schaft­liche Orga­ni­sation, geleitet und beauf­tragt von Poli­tikern, aus­schließlich die „mensch­lichen Ursachen“ des Kli­ma­wandels zu unter­suchen – als ob die Natur, bei­spiels­weise in Gestalt von Sonne, Wolken und ozea­ni­schen Zyklen – beim Klima plötzlich keine Rolle mehr spielen soll. Schon die Namens­gebung des IPCC zeigt dies, enthält die Bezeichnung doch den Ter­minus „regie­rungs­amtlich“ und nicht „wis­sen­schaftlich“. Außerdem ist dessen jüngste „Summary for Poli­cy­makers“ im Sinne der Wünsche der Büro­kraten nach einer immer stär­keren Ein­mi­schung in die Wirt­schaft und in das Leben der Men­schen abge­fasst, nach immer mehr Geld­zu­flüssen für Regie­rungs­beamte und für anti-kapi­ta­lis­tische Nicht­re­gie­rungs-Orga­ni­sa­tionen. Um dies zu erreichen, wurden im Bericht 2018, wie in jeder Summary zuvor, signi­fi­kante wis­sen­schaft­liche Unsi­cher­heiten her­un­ter­ge­spielt oder igno­riert hin­sichtlich der Ursachen und Folgen der gegen­wär­tigen Klimawandel-Periode.

Die grund­le­gendste Hypo­these in den Kli­ma­mo­dellen lautet, dass Koh­len­dioxid und andere Treib­hausgase Tem­pe­ra­tur­än­de­rungen aus­lösen. Folglich sind die fun­da­men­talen Pro­jek­tionen der Kli­ma­mo­delle, dass bei stei­genden Treib­hausgas-Emis­sionen auch die Tem­pe­ratur des Pla­neten steigen wird. Zahl­reiche begut­achtete Studien weisen jedoch nach, dass die Kli­ma­mo­delle die bislang auf der Erde erfolgte Erwärmung durch stei­genden Koh­len­di­oxid­gehalt dras­tisch über­schätzen. Außerdem haben diese Modelle nicht einmal ansatz­weise den nunmehr 18 Jahre dau­ernden Still­stand bzgl. stei­gender Tem­pe­ra­turen mit­be­kommen und wie zuvor schon einmal detail­liert gezeigt, hatte der atmo­sphä­rische Koh­len­di­oxid­gehalt während der letzten 522 Mil­lionen Jahre keine kausale Relation zur Tem­pe­ratur oder zu Klimabedingungen.

Das Scheitern der IPCC-Tem­pe­ra­tur­pro­jek­tionen, tat­sächlich gemessene Tem­pe­ra­turen zu reflek­tieren, ist ein starker Grund, jed­weder anderen Pro­jektion der Orga­ni­sation nicht zu trauen. Falls das IPCC nicht grund­le­gende Tem­pe­ra­tur­mes­sungen richtig dar­stellen kann, warum sollte man dann deren Pro­jek­tionen bzgl. Krank­heiten, Dürren, Aus­sterben von Spezies, Hun­gersnöte, Über­schwem­mungen, Hur­rikane und Mee­res­spiegel trauen, vor allem, wenn die Daten der realen Welt zeigen, dass IPCC-Pro­phe­zei­ungen der Ver­gan­genheit zu diesen Dingen kon­sistent falsch waren?

Ein in ver­schie­denen begut­ach­teten Studien genannter Grund für die per­ma­nente Über­treibung der IPCC-Tem­pe­ra­tur­pro­jek­tionen ist die Annahme der Kli­ma­mo­del­lierer, dass das Erd­klima viel emp­find­licher auf Ände­rungen des Treib­hausgas-Niveaus reagiert als es tat­sächlich der Fall ist. Dies ist der Tat­sache geschuldet, dass die Model­lierer davon aus­gehen, dass ver­schiedene ver­meint­liche Rück­kopp­lungen im Kli­ma­system eine Erwärmung ver­stärken oder ver­größern. Diese Annahmen sind in vielen Fällen nichts weiter als Schät­zungen oder ein­fache Vermutungen.

Ein zweiter wahr­schein­licher Grund für die Dis­krepanz zwi­schen den IPCC-Pro­jek­tionen und der Rea­lität ist jüngst in einem Audit ans Licht gekommen, mit welchem der aus­tra­lische For­scher John McLean einen der pri­mären Daten­sätze, nämlich HadCRUT4, unter die Lupe genommen hat. Das IPCC nutzt diesen Datensatz für seine Kli­ma­pro­jek­tionen. McLean fand zahl­reiche Daten­lücken, unglaub­würdige und sogar völlig falsche Daten in dem Datensatz [das EIKE berichtete darüber hier und hier. Im nächsten Absatz folgt eine Kurz­dar­stellung der übelsten Fehler, der hier nicht noch einmal über­setzt wird. Anm. d. Übers.]

Das Klima der Erde war in der gesamten Erd­ge­schichte noch nie kon­stant. Ob die Kli­ma­än­de­rungen der Erde gegen­wärtig die Folge mensch­licher Ein­wir­kungen sind oder ob sie natür­lichen Fak­toren oder einer Kom­bi­nation von beidem geschuldet sind und ob die jüngste moderate Erwärmung im End­effekt positiv oder negativ für gegen­wärtige oder zukünftige Genera­tionen sind, ist alles Gegen­stand offener Diskussionen.

Prä­sident Trump ver­steht diese Tat­sache. Warum ver­steht das IPCC diese nicht? Kann es sein, wie Trump fest­stellte, dass Politik ein­schließlich des Trachtens nach immer mehr Geld und Macht die Moti­vation des IPCC ist – und nicht die Suche nach Wissen und Wahrheit?

Das muss jeder für sich selbst ent­scheiden, denn zu diesem Punkt gibt es keinen „Konsens“.

— H. Sterling Burnett
SOURCES: Breitbart; Jo Nova.com; Robert Boyle Publi­shing (behind paywall); CBS News
Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/trump-points-out-political-agenda-behind-climate-change-activism
Über­setzt von Chris Frey EIKE