Ban Ki Moon mit Salaheddine Mezouar, Bildquelle: UN-Foto, Bildlizenz: CC BY-NC-ND 2.0
Politik

Ex-UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon: „Merkel ist Mutter der Migranten“

13. Dezember 2018

Jetzt ist er nunmal unterschrieben, der „Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration“. Fast überall gegen den Willen und die Interessen der betroffenen Völker.

Früher nannte man den König oder Regierungschef einen Landesvater. Im Falle einer Königin oder Regierungschefin die Landesmutter. Das waren noch schöne und prosperierende Zeiten, wo das Wohl der „Landeskinder“ dem Oberhaupt am Herzen lag und oberste Verpflichtung war. Heute können wir davon nur noch als der „guten, alten Zeit“ träumen, denn Herr Ban Ki-Moon trifft es ziemlich genau mit seinem Ausspruch, dass Frau Bundeskanzlerin Merkel die Mutter der Migranten ist und nicht die Mutter ihrer Landeskinder, des deutschen Volkes.

Herr Ban Ki-Moon meint das natürlich ganz anders. Er findet es großartig, dass Frau Dr. Merkel die Migration mit allen Mitteln fördert und fordert. Daher kritisiert er in einem Interview mit der FAZ, dass so viele Länder sich geweigert haben, diesem Pakt beizutreten, ja er nennt sie geradeheraus „verantwortungslos“.

Das passt zur „Mutter der Migration“. Für wen hat denn ein Staatsoberhaupt die Verantwortung? Für seinen Staat? Seine Staatsbürger? Oder irgendwie für die ganze Welt und die Migranten? Wer handelt verantwortungslos, derjenige, der sein Land und seine Leute schützt?

Herr Ban Ki-Moon kann sich das ganze Schlamassel nur so erklären, dass die Politiker unsichere Kantonisten in Sachen Globalismus sind und sich schändlicherweise „an der einheimischen Stimmung orientieren“. Diese „einheimische Stimmung“ nennt man Volkswillen, Herr Ban Ki-Moon und diesen zu beachten nennt man Demokratie. Daran werden Sie sich vielleicht noch irgendwie erinnern können?

Nein, offenbar nicht. Denn wie könnten Sie sonst einen so demaskierenden, verheerenden Satz sagen wie:

Ich habe so viele Staats- und Regierungschefs erlebt, die bei den Vereinten Nationen als Weltpolitiker auftreten – aber kaum sind sie zurück, werden sie zu Geiseln der eigenen Wählerschaft.“

Da lebt offenbar jemand geistig noch (oder wieder?) im feudalistischen Zeitalter. Damals war das so. Da wurden Land und Leute als persönlicher Besitz des Herrschers betrachtet, über den man verfügen durfte, wie es einem gefällt. Das ist mit Aufklärung und Neuzeit, Parlamentarischer Demokratie und Menschenrechten doch heute ganz anders geworden… oder nicht?

Wird die UNO (United Nations Organisation) zum UFO (United Feudalist Organisation)? War das mit den Nationen freier Völker mal so ein kurzer Ausflug in der Geschichte der Menschheit und jetzt geht‘s zurück ins Mittelalter unter die Knute?

Andererseits… es könnte auch möglich sein, dass Herr Ban Ki-Moon einfach keine Ahnung davon hat, wie es in der Welt der normalen Leute aussieht: Wir brauchen mehr Mut, Leidenschaft und Mitgefühl. Die Politiker sollten bei den Menschen für eine neue Politik werben. Oft kommt die Ablehnung nur aus einer kleinen, aber lauteren Gruppe. Die Politiker müssen an die schweigende Mehrheit und deren moralisches Gewissen appellieren. Das ist politische Führung: Nicht Stimmen nachlaufen, sondern einen neuen Weg bestimmen.“

Da verwechselt er offenbar was. Die, die am lautesten sind, das sind die linksgrün-elitären Minderheiten, die Migration gaaaanz toll finden und jeden Warner niederplärren, solange die Migration nicht in ihre Bio-Holz-Niedrig-Energiehäuser im grünen Speckgürtel hineinschwappt. Oder allenfalls als billige Putzfrau oder Gärtner vereinzelt auftritt. Die schweigende Mehrheit ist die, die die gefährlichen Nebenwirkungen der Migration am eigenen Leib erfährt, kaum noch eine Wohnung finden oder bezahlen kann, und jeden Abend, wenn sie im Dunkeln von der Arbeit mit der S-Bahn heimfährt inständig hofft, nicht angepöbelt, belästigt, beklaut oder verletzt zu werden von denen, die im Schwarm der echten Flüchtlinge mit hereingekommen sind und schon einmal auf Weihnachtsmärkten für Bombenstimmung sorgen oder die jugendliche Tochter ‚Messer machen‘.

Und noch etwas hat Herr Ban Ki-Moon nicht begriffen und verquatscht sich interessanterweise, als die FAZ fragt:

Wie kann ein rechtlich unverbindlicher Pakt überhaupt die Migrationsbewegungen beeinflussen?
Es ist gute Praxis in der Staatengemeinschaft, dass auch Vereinbarungen respektiert werden, die nicht rechtsverbindlich sind.

Mit Verlaub: Niemand weiß besser als Sie, wie oft bei den UN Worte und Taten auseinanderklaffen.
Wenn der Pakt erst einmal in Marrakesch verabschiedet ist, dann hat er moralisches Gewicht – auch wenn es manche Länder geben mag, die sich nicht daran halten. Die UN können zwar niemanden dazu zwingen. Aber das heißt nicht, dass dieser Pakt nicht respektiert wird. Er wird große Wirkung entfalten.“

Ob Frau Bundeskanzlerin Merkel das wohl freuen wird, dass Herr Ban Ki-Moon ihr mal so eben im vorbeigehen die Hose ihres Hosenanzuges runterzieht? Da wurde uns dummen Kötern doch mühsam eingetrichtert, dass dieser Pakt keine rechtsverbindliche Wirkung habe und man möge sich doch bitte nicht so aufregen. Die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Filiz Polat, erklärte, der Pakt „schafft nicht mehr Migration, sondern er setzt globale Standards, unverbindlich“. JU-Chef Paul Ziemiak: „Wir wollen, dass dieser Pakt uns hilft, dass nicht mehr, sondern weniger Menschen den Weg zu uns nach Deutschland und nach Europa suchen“, sagt er. „Dieser Pakt ist nicht verbindlich, aber er setzt Ziele“.

Und jetzt kommt ein Herr Ban Ki-Moon daher und konterkariert die ganze Unverbindlichkeits-Mär. Aber ganz ehrlich, es hat doch sowieso niemand an diese Unverbindlichkeit geglaubt. Der Soli für die neuen Bundesländer sollte auch nur kurzfristig eingezogen werden. Dieser kurzfristige Soli kann bald zwanzigjähriges Bestehen feiern. Aber wenn dann in Berlin jemand sagen sollte, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer an Deutschlands Grenzen zu bauen, dann dürfen wir wieder hoffen.


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