Politik

Wie zu Nazi-Zeiten: Die Meinungsdiktatur injiziert ihr Gift bis in die Familien! Und was Sie dagegen tun können

6. Dezember 2018

Diejenigen, die heute über Mitte Fünfzig sind, erinnern sich noch gut daran, wie man im Geschichtsunterricht über das Thema „Alltag im Dritten Reich“ informiert wurde. Das ging uns als Schülern viel mehr an die Nieren, als all die gruseligen Feldzüge, Kriegsbilder, der Afrikakrieg, ein mit überschnappender Stimme fuchtelnder und tobender „Föööhrer“ oder ein volles Olympiastadion mit Massen von Männern des Arbeitsdienstes, deren Spaten in der Sonne blitzten.

Natürlich zerrissen einem die Bilder aus den KZs das Herz und es wurde einem übel, Leichenberge geschundener Menschen zu sehen. Das war schon eine traumatisierende Zeit, dazu gedacht, uns jungen Menschen für immer einzubläuen, zu was Diktatur und Menschenverachtung führt. Und irgendwie waren diese schockierenden Bilder sehr schlimm, aber auch weit weg und surreal.

Am unheimlichsten aber war für uns die Auswirkung einer ideologiegesteuerten Diktatur auf das Alltagsleben, auch innerhalb der Familien. Das konnten wir uns ganz praktisch vorstellen. Boah, wie wäre das, wenn so etwas in unserer Familie, Verwandschaft, unseren Freunden, Nachbarn geschähe? Wenn jeder genau aufpassen muss, was er wo wem sagt und wie er es sagt? Die Vorstellung, wenn mein Papa ein unbedachtes Wort in einer Familiendiskussion sagen würde und irgendeiner von der Familie meldet das weiter… und auf einmal verliert Papa seine Stellung oder wird gar am frühen Morgen abgeholt und irgendwohin gebracht.

Ebenfalls aus dem Geschichtsunterricht erfuhren wir, dass es „drüben“, im anderen Deutschland, ganz anders aussah. Da war immer noch Diktatur, sagte man uns, und so lasen wir das auch in den Zeitungen, denen wir glaubten. Dort hatte nur die Ideologie gewechselt, und die Methoden der Bespitzelung waren technisch weiter entwickelt worden. Aber dort wurden immer noch, genau wie im Dritten Reich, Abweichler und Systemkritiker bestraft, kleingemacht, ausgegrenzt, wirtschaftlich ruiniert, persönlich fertig gemacht, und wenn sie nicht stille waren, weggesperrt. Nur eben jetzt unter der roten Fahne ohne Hakenkreuz drauf. Auch das war Deutschland, aber geknechtet und unfrei. Was ein Glück, auf der richtige Seite geboren worden zu sein!

Niemals, niemals hätte ich geglaubt, dass wir da wieder hinkommen könnten. Aber wir sind auf dem direkten Weg dazu. Ein Blick durch die Medienlandschaft beweist es.

Die Uhrenfabrik Nomos in Glashütten geriet unter Generalverdacht, weil in dem Ort 37,3 % der Wahlberechtigten bei der letzten Bundestagswahl die AfD gewählt hatten. Nach der angeblichen, aber nie stattgefundenen Ausländerhatz in Chemnitz, das etwa anderthalb Autostunden entfernt von Glashütten liegt, meldeten sich diverse Gutmenschen bei dem Uhrenwerk und äußerten ihre Empörung über die Zumutung, von Nazis zusammengeschraubte Uhren zu verkaufen. Es sollen um die hundert Zuschriften gewesen sein. Und schwupp!, werden nun die Mitarbeiter geschult und stramm auf Linie gebracht. Wie man einen rechten Kollegen erkennt und anschwärzen kann, woran man die bösen Nazikollegen erkennt und das „aufarbeitet“. Dazu holt man sich natürlich fachkundige Hilfe von außen, und das ist „Open Saxony“? Dieses Netzwerk ist eng verflochten mit „Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V.“, mit staatlichen Geldern finanziert, und dahinter finden wir die hochqualifizierte und erfahrene Stasi-Spitzelin Anetta Kahane.

Dieselbe Frau Kahane steckt auch hinter der Broschüren für Erzieher in den KiTas, in denen die Kindergärtner angeleitet werden, herauszufinden, ob die lieben Kleinen aus eventuell rechtspopulistischen Elternhäuser stammen. Wie man das an der Kleidung, der Frisur und den Hobbies der Kinder merken kann, und wie man sie ausfragen muss. Eine wunderbare Anleitung, wie man arglose Kleinkinder als Verräter ihrer Eltern instrumentalisiert und politisch unliebsame Kollegen aus ihrem Job mobbt oder neue Kollegen gar nicht erst zulässt, wenn sie irgendwie rechts wirken könnten.

Es gibt Aufrufe, auf politisch missliebigen, weil angeblich „rechten“ Demos, die Teilnehmer zu fotografieren und die Fotos ins Netz zu stellen, sodass diejenigen, die Familienangehörige, Verwandte, Bekannte, Kollegen, Nachbarn, Verkaufspersonal aus dem Supermarkt, Müllwerker oder Straßenbahnfahrer erkennen, das dem Arbeitgeber melden können und sollen, damit derjenige seinen Job verliert. Und immer finden wir hinter den Hetzern, die zur Denunziation aufrufen, irgendwelche nett und demokratisch klingenden Institutionen oder Stiftungen, die teilweise staatlich und nicht selten von Herrn Soros finanziert werden. Fast immer dabei, wenn es um moderne Hexenjagd geht: Die Amadeu Antonio Stiftung und Frau Kahane.

Die Liste der Empfehlungen im eigenen, sozialen Umfeld zu spitzeln und zu denunzieren sprießen wie giftige Pilze aus dem stinkend-fauligen Laub der Gesinnungsdikatur. Es ist nicht zu übersehen, dass das Denunzieren nicht nur gesellschaftsfähig gemacht werden soll, sondern zur Heldentat, wie es heute in Nordkorea ist. Dort werden Denunzianten staatlich belohnt. Im maoistischen China war es genauso.

Es wird tatsächlich wieder zur Jagd auf Abweichler, Dissidenten und Systemkritiker geblasen, eine neue Inquisition wird vorbereitet. Einer der Großinquisitoren scheint Frau Kahane zu sein. Aber es gibt auch sehr subtilere und auf leisen Sohlen daherkommende Formen zur Vorbereitung der Straflager für Systemkritiker, wie wir im neuesten Spiegelartikel sehen.

Unter dem Titel „Streitgespräch über Deutschlands Lage – Hört euch diesen Quatsch an, womit mein Vater uns einzulullen versucht!“ sitzt der Spiegel am Tisch zweier Familien, die über ihre Meinungen zur Lage Deutschlands streiten:

Was passiert, wenn Eltern der AfD anhängen, ihre Kinder die rechtspopulistischen Thesen aber nicht ertragen? Für das SPIEGEL-Streitgespräch haben wir zwei Familien an einen Tisch gesetzt – dann wurde ausgeteilt.“

Damit ist die Bewertung schon klar.

Es ist interessant, wie das Gespräch abläuft und sehr empfehlenswert zu lesen. Auf die einzelnen Argumente einzugehen, führt zu weit, zumal sie schon alle bekannt sind. Doch lässt sich unter‘m Strich sagen, dass die AfD-wählende Elterngeneration von vorneherein in der Defensive ist. Die Eltern erklären, begründen, versuchen zu überzeugen, ein Ehepaar bringt seine Erfahrungen aus DDR-Zeiten ins Spiel. Dennoch stehen sie immer in der Rechtfertigungsposition, nicht die „Bösen“ zu sein und die Söhne und Töchter schrammen bisweilen arg nah an dem Niveau der Beschimpfungen vorbei, weil sie sich spürbar selbstverständlich in der Position der „Guten“ verorten. Die jüngere Generation argumentiert moralisch und von weit oben herunter, die ältere appelliert an Fakten, verzweifelt darüber, dass ihre Kinder unliebsame Tatsachen einfach ausblenden. Alles, was gegen deren Haltung spricht, ist „Populistenkram“.

Die Sorge der Islamisierung wird einfach weggewischt. Hier wird dann der Einzelfall plötzlich sehr wohl zum Argument:

Die muslimische Tochter meiner Haushaltshilfe geht in eine katholische Kita, da die Mutter fand, besser euer Gott als gar keiner. Jetzt kommt sie in die erste Klasse und will unbedingt die Maria im Krippenspiel sein. Ob Sie’s glauben oder nicht: Sie spielt die Maria – und was für eine. Ist das nicht schön?“

Umgekehrt werden die täglichen Meldungen schwerkrimineller Taten durch Zuwanderer natürlich als bedeutungslose Einzeltaten bagatellisiert. Ausnahmen wie das genannte Mädchen als Hoffnung der neuen Multikultigesellschaft gefeiert.

Der Spiegel-Beitrag wertet nicht offensichtlich, doch unmerklich. Die Rechtspopulisten sind irrational, von unsinnigen Ängsten und aus persönlicher Beschränktheit und Neid gegen die armen Flüchtlinge. Sie haben ihre Erfahrungen aus DDR-Zeiten nicht verarbeitet, reagieren hysterisch und versuchen ihr unbewältigtes Trauma durch eine geistige Heimat in der AfD zu bewältigen:

Norman Dinse: Ihr beide sprecht so viel von der DDR, obwohl ihr schon 33 Jahre hier seid. Ich glaube, euer Problem ist, dass ihr aus einem totalitären Staat kommt, dort sehr gelitten habt. Irgendwie habt ihr das bis heute nicht verarbeitet. Was meinst du, Papa: Dass ihr damals eure Meinung nicht sagen durftet, ihr und viele andere Ostdeutsche, ist das einer der Gründe für eure Zuflucht in die AfD?“

Selbiger Norman Dinse hat seinerseits daheim in seiner Familie gegenüber seinen Kindern ein Sprechverbot über die politische Ausrichtung der Großeltern verhängt:

SPIEGEL: „Norman, wie sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Parteizugehörigkeit der Großeltern?“

Norman Dinse: „Das Thema AfD ist tabu vor meinen Kindern. Gewisse Parolen sollen die einfach nicht mitkriegen. Dass Abtreibung böse ist, dass Frauen keine Karriere wollen.“

SPIEGEL: „Es existiert also eine Art Sprechverbot bei Ihnen zu Hause?“

Hans-Otto Dinse: „Norman hat das zwar nicht so direkt gesagt, aber wir spüren das und halten uns zurück. Ich finde, das charakterisiert ganz gut den Zustand unserer Gesellschaft: Bloß ducken und die Wahrheit für sich behalten. Aber die Enkel sind intelligent, eines Tages werden die ihre Fragen schon stellen.“

Vielen wird es so gehen, wie den Eltern in dem Spiegel-Artikel. Und ein Gefühl der Unsicherheit schleicht sich ein. Wer da keinen Rückhalt in einem größeren Kreis hat, der gibt schnell auf. Aber das muss nicht sein. Der Widerstand gegen die Gesinnungsdiktatur wächst von Tag zu Tag. Man muss nicht in die AfD eintreten, es gibt viele Gruppen und Zusammenschlüsse, wo man sich gegenseitig unterstützt, und zusammen ist man stark. Wer mit Leuten spricht, die damals bei den Montagsdemos dabei waren, kann heute noch mitspüren, wie dieser Wille zur Freiheit das ganze Volk erfasst hatte und der Mut ins Unendliche wuchs. Und das Volk hat gewonnen! Friedlich, ohne Blutvergießen, nur durch seine schiere Entschlossenheit und Kraft.

Da mögen sie gesponserte und kostenlose Musikfestivals in Chemnitz aufbauen unter dem Hashtag „#Wir sind mehr!“. Das zweite Konzert, das nicht gesponsert, kostenlos und mit Verpflegung geschenkt wurde, sondern echte Überzeugung verlangte, war gähnend leer!

Das Volk ist wesentlich zahlreicher, als die No-Borders-Ideologen. Viel mehr. Wir müssen uns aufraffen und die Meinungsfreiheit und unsere bürgerlichen Rechte entschlossen verteidigen. Friedlich, aber unbeugsam und mutig. Denn wir werden gewinnen, für alle gwinnen: Für das deutsche Volk, für die anständigen Einwanderer, für unsere Kinder und auch für die verblendeten Gutmenschen und verhetzten Ideologen. Wir alle gewinnen, denn WIR SIND NOCH MEHR!

Das ist ein Aufruf zur Verteidigung der Demokratie und Meinungsfreiheit, die wir sonst zu verlieren drohen. Dazu haben die bekanntesten Autoren der Freien Medien mit einem neuen Buch zum ersten Mal ein gemeinsames Bündnis für eine unabhängige und freie Meinungsbildung fernab von journalistischem Einheitsbrei, staatlicher Deutungshoheit, Zensur oder erzwungener Political Correctness gebildet. Hier finden Sie stichhaltige und knallharte Fakten und Argumente zu den aktuellen Themen. Diese Sammlung an Beiträgen können Sie auch Bekannten schenken, die nicht gut informiert sind, eigentlich auch finden, dass es so nicht weitergehen kann, aber noch nicht argumentationsfest genug sind. Hier finden Sie ein breites Meinungsspektrum aus den verschiedensten Blickwinkeln und zu den verschiedensten Aspekten.

Mit dabei sind: Hanno Vollenweider (Hrsg.), Vera Lengsfeld, Petra Paulsen, Heiko Schrang, David Berger, Jürgen Fritz, Michael Stürzenberger, Ramin Peymani, Imad Karim, Thomas Bachheimer, Marcus Franz, Thomas Böhm, Roger Letsch, Peter Helmes, Niki Vogt, Charles Krüger, Christian Jung, Wolfgang van de Rydt, John James, Naomi Seibt und Friedemann Wehr.


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