Gesundheit, Natur & Spiritualität

Aromatherapie – feinstoffliche Heilung auf allen Ebenen – Inkl. Tipps für die Anwendung zuhause!

1. Januar 2019

Weltweit nimmt die Zahl der medikamenten-resistenten Krankheitserreger zu. Beim Kampf gegen multiresistente Keime können naturreine ätherische Öle wertvolle Unterstützung leisten. Sie bündeln die gesamte Abwehrkraft der Pflanze. Damit schützt sie sich vor mikrobiellen Erregern oder schädlichen Insekten. Die Essenz der Pflanzen wirkt auch gegen Mikroorganismen, die Erkrankungen bei Menschen auslösen können. Experten sind sich heute einig: Werden Räume mit ätherischen Ölen aromatisiert, sinkt die Belastung durch Bakterien, Viren und Pilze nachweisbar.

Die Geschichte der Aromatherapie

Die Aromatherapie ist so alt wie die Menschheit. Die Essenz der Pflanzen, u.a. Weihrauch, Myrrhe, Zedernholz, Sandelholz, wurde nicht nur zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele eingesetzt, sondern auch direkt zu Heilzwecken, z.B. in Form von Räucherwerk, Harzen, Salben, Kosmetika, Duftölen, Essenzen. Als Vater der heutigen Aromatherapie, bei der ausschließlich ätherische Öle eingesetzt werden, gilt René-Maurice Gattefossé (1881-1950). Nach einer Explosion im Labor zog er sich massive Wunden zu. Er trug pures Lavendelöl auf, und die Wunden heilten erstaunlich schnell. Und sein Schüler Jean Valnet (1920-1995) setzte im Indochinakrieg ätherische Öle nach chirurgischen Eingriffen mit großem Erfolg ein.

Feinstoffliche Wirkung auf allen Ebenen

Lange Zeit war die Aromatherapie in Vergessenheit geraten. Nun erlebt sie eine Renaissance. Ätherische Öle sind die Essenz, die Lebenskraft einer Pflanze, und diese Essenz wirkt auf einer feinstofflichen Ebene. Sie heilt den Ätherkörper, das genaue Abbild des physischen Körpers. Dr. Malte Hozzel, der sich seit 1971 mit ätherischen Ölen beschäftigt, schreibt: „Ätherische Öle sind Ausdrucksformen der höchsten Intelligenz der Natur, die Duftpflanzen werden uns dabei helfen, stark zu werden, verloren gegangene Gesundheit wiederzuerlangen und unser Leben sowohl individuell als auch kollektiv angenehmer und mehr in Einklang mit dem Herzschlag des Universums zu gestalten.“

Das Heilungspotenzial dieser Öle ist so groß, weil sie eine ähnliche Struktur haben wie die menschlichen Zellen und das Gewebe. Ätherische Öle sind „sowohl materielle Substanzen, als auch feinstoffliche Energien. Sie sind lebende Moleküle“, schreibt Hozzel. Die kleinen Moleküle überwinden die Zellmembran und breiten sich durch das Blut im Gewebe aus. Im Gegensatz zu den isolierten Molekülen der modernen Medizin.

Und ätherische Öle können das Gehirn spontan neu programmieren. „Ätherische Öle sind Frequenzgeneratoren. Als photonische Kraftblöcke energetisieren sie das Gehirn und den ganzen Körper mit zahlreichen Molekülen voller Elektronen. Die Forschung hat gezeigt, dass jedes ätherische Öl eine bestimmte bioelektrische Frequenz enthält, die bei der Einatmung zu den sekundären Neutronen im Riechkolben wandert, welcher Impulse zum limbischen System und dem Zentrum des Geruchsinns an der Gehirnbasis sendet. Dann passieren sie zwischen Hypophyse und Zirbeldrüse bis zum Mandelkern, wo sich das Zentrum der Erinnerung an Angst und Trauma befindet.“

Das ätherische Öl des Weihrauchs lässt uns die Verbindung zwischen körperlichem Dasein und Spiritualität erfahren, es macht empfänglich für höhere Schwingungen. Die Myrrhe mit ihrem bittersüßen Duft erdet und wirkt leicht narkotisierend. Durch Leiden zu sich selbst zurückzukommen, durch den Schmerz zu gehen, das ist das Christusthema.

Wirkung wissenschaftlich belegt

Zahlreiche Studien bestätigen die Wirksamkeit ätherischer Öle in der Therapie. Bei Teebaumöl wurde ein antiviraler Effekt gegen Herpes-simplex-Viren festgestellt. Bei der Behandlung von Warzen, die durch das humane Papilloma-Virus hervorgerufen werden, hat sich eine Kombination aus Teebaumöl und Thymianöl bewährt. Manche ätherischen Öle können psychische und auch körperliche Symptome lindern, die häufig mit Depressionen einhergehen. Bei folgenden ätherischen Ölen bzw. Öl-Mischungen ist die antidepressive und angstlösende Wirkung wissenschaftlich belegt:

  • Bergamotte, Lavendel und Weihrauch wirkten schmerzlindernd und antidepressiv bei Menschen mit Krebs im Endstadium.
  • Lavandin reduzierte in einer Studie an 150 Patienten in der Testgruppe eindeutig die Angst vor einer bevorstehenden Operation. Die Kontrollgruppe, die nur ein Jojobaöl erhalten hatte, blieb weiter ängstlich.
  • Lavendel, Weihrauch und Rose lösen bei werdenden Müttern Ängste während und vor der Geburt.
  • Rose hilft auch als Einzelöl bei Angstzuständen, Depressionen und Stress.
  • Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch eine Nase Jasminduft aus Gardenia jasminoides helfen: Bochumer Forscher um Prof. Dr. Hanns Hatt haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Universität Düsseldorf entdeckt, dass die beiden Duftstoffe Vertacetal-coeur und die chemische Variante den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie die häufig verschriebenen Barbiturate oder das Propofol. Sie beruhigen, lösen Angst und fördern Schlaf. Die Forscher bekamen für ihre Entdeckung inzwischen das Patent erteilt. (https://www.forum-essenzia.org/medienberichte/index.html)
  • Lavendel, römische Kamille und Neroli minderten in einer Studie im Jahr 2013 die Angst von Patienten vor einer sog. perkutanen Koronarintervention. Dabei handelt es sich um eine Technik zur Erweiterung eines verengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßes ohne offene Operation. Im Vergleich zur Kontrollgruppe hatte die Ätherische-Öl-Gruppe weniger Angst und konnte nach dem Eingriff viel besser schlafen.
  • Eine andere Studie hat zudem gezeigt, dass ätherische Öle bei der Versorgung mit Zahn-Implantaten Infektionen verhindern können. Alle getesteten ätherischen essentiellen Öle und Ölmixturen zeigten gute antibakterielle und anti-mykotische Wirkungen gegen die geprüften Erreger. Am wirksamsten waren Lemongrass- und Thymianöl.

Ätherische Öle helfen uns auch, die Folgen der chemischen Attacke zu lindern, der wir ausgesetzt sind. Seit 1965 wurden mehr als 4 Mio. verschiedene chemische Verbindungen formuliert. In der Kosmetik- und Parfümindustrie werden über 800 neurotoxische chemische Verbindungen verwendet. Eine Studie hat gezeigt, dass 202 industrielle Chemikalien das menschliche Gehirn schädigen können. Es geht also darum, dieser Gift-Attacke etwas entgegenzusetzen und so wenig synthetische Duftstoffe wie möglich zu verwenden und uns gleichzeitig vor der permanenten Belastung durch Strahlen zu schützen. Weihrauch und Myrrhe können dazu beitragen. Der Nuklearmediziner Dr. Manfred Doepp hat herausgefunden, dass Weihrauch oder Myrrhe vor Elektrosmog schützen und die Hypophyse und den Hypothalamus wieder harmonisieren.

Anwendung zuhause

Es gibt Diffuser, in denen man ätherische Öle vernebeln kann. Achten Sie unbedingt darauf, dass es 100 % naturreine Öle sind, die nach therapeutischem Stand hergestellt und frei von künstlichen Chemikalien sind. Antimikrobielle ätherische Öle (Nelke, Zimt, Rosmarin, Zitrone, Eucalyptus radiata) machen die Raumluft keimfrei – sehr gut in der Erkältungszeit. Es gibt Ölmischungen für die Atmung, für das Gehirn, für geistige Klarheit, gegen Angst, gegen Schmerzen… Oder eine spirituelle Ölmischung, die neben Zedernholz, Balsamtanne und Sandelholz Weihrauch und Myrrhe enthält. Mein persönlicher „Glücks-Duft“ ist Weihrauchöl mit Balsamtanne, Ylang Ylang und Rose. Der balsamisch-würzige Weihrauchduft schickt mich in den Oman, das Land, in dem das edelste Weihrauchharz geerntet wird, und die Balsamtanne lässt meine Seele zu meinen geliebten Bäumen fliegen. Der sinnliche Duft von Ylang Ylang nimmt mir die Anspannung und bringt mich in die Herz-Harmonie. Das betörende Rosenaroma lässt mich von blütenduftenden Sommertagen träumen.

Von Engelsschwingen berührt

In dem Bewusstsein, dass Heilung nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der seelischen Ebene geschieht, behandelte der persische Sufi, Mystiker und Heiler Attar Faridun im 13. Jahrhundert seine Patienten mit Aromatherapie. Er beschrieb die feinstoffliche Heilung mit Pflanzenessenzen sehr poetisch:

Weißt du, dass die Pflanzenessenzen wie die sanften Berührungen eines Engelflügels sind? Es liegt an dir, ob du dich umwendest oder nicht, um ihre Schönheit zu sehen. Ich verweile bei vielen Düften – Nelke, Myrrhe, Weihrauch, Orangenblüte, Rose – und so vielen anderen. Sie sind meine Freunde und sie werden auch dir helfen, wenn du ihnen dein Herz öffnest. Manchmal lasse ich meine Hände über viele Düfte gleiten, die nun in meiner Nähe sind, ich fühle, wie die Rose wieder im Raum meiner Erinnerung erblüht. Ich bete, dass ich es nie vergessen möge, bis mich die Sehnsucht meines Herzens schließlich von Angesicht zu Angesicht mit dem Höchsten gebracht hat. Denn sieh, die verborgene Hand der Heilung, welche die Schmerzen dieser Welt lindert, kommt aus einer jenseitigen Welt. Sie kommt als Duft auf den Winden der Seele.“

https://www.oshadhi.de/anwendung-aetherische-oele/

https://www.oshadhi.de/die-krise-der-evolution/

https://www.forum-essenzia.org/medienberichte/index.html

https://www.zahnheilkunde.de/beitragpdf/pdf_6302.pdf

 

 


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