Michael Ley im Interview: „Isla­mismus“ ist eine Erfindung euro­päi­scher Gut­men­schen (+Videos)

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Der Poli­tik­wis­sen­schaftler, Soziologe und Buch­autor Michael Ley („Selbstmord des Abend­landes“) warnt seit Jahren ein­dringlich vor den Gefahren des Islams. Durch die Regie­rungs­be­tei­ligung der FPÖ mit dem Vize­kanzler Heinz-Christian Strache, der auch an der starken Podi­ums­dis­kussion anlässlich der Ver­öf­fent­li­chung von Leys neuen Buches über den Isla­mi­schen Anti­se­mi­tismus vor 700 Bürgern in Wien teilnahm, fließen seine fak­tisch rich­tigen Stand­punkte jetzt auch immer mehr in die aktuelle Politik ein.
Im Interview mit PI-NEWS macht Ley unmiss­ver­ständlich klar, wie groß die Bedrohung durch den Islam ist. Auch wenn die soge­nannten „Gut­men­schen“ in Politik und Medien dies nicht wahr­haben wollten, müssten Islam­kri­tiker beharrlich die Tat­sachen dar­stellen, bis die Erkenntnis durch­dringe, dass wir es mit einem Tota­li­ta­rismus im Gewand einer Religion zu tun haben.

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Ley glaubt, dass dieser blinde Akzep­tanz­wille des links­li­be­ralen Spek­trums für das „Fremde“ viel mit dem Gespenst des National-Sozia­lismus zu tun habe. Dadurch seien diese Kreise nicht mehr in der Lage, Reli­gi­ons­kritik zu üben. Die meisten Linken würden zudem ver­kennen, dass radikale Moslems wie auch die Mus­lim­brüder schon damals mit den National-Sozia­listen einen Pakt geschmiedet hätten, was ihrer geis­tigen Ähn­lichkeit in Bezug auf Tota­li­ta­rismus und Hass auf Juden ent­sprochen habe.
Der „Schuldkult“, den diese Men­schen ver­in­ner­licht hätten, ver­hindere, aus der Ver­gan­genheit die rich­tigen Schlüsse zu ziehen. Aus ihrer tief ver­in­ner­lichten Ablehnung des National-Sozia­lismus würden sie nun im Umkehr­schluss alles Fremde als phan­tas­tisch emp­finden und einem neuen Tota­li­ta­rismus damit unbe­wusst den Weg ebnen. In dem Glauben, sie seien „tolerant“, würden sie unsere Kultur aktiv zer­stören. Ange­sichts der beob­acht­baren Zustände in isla­mi­schen Ländern würden sie in einem völlig falsch ver­stan­denen Sinne von „Toleranz“ eigentlich Rea­li­täts­ver­wei­gerung betreiben.
Die Vor­ge­hens­weise der FPÖ, den Poli­ti­schen Islam ver­bieten zu wollen, sieht Ley als wich­tigen Schritt in der Aus­ein­an­der­setzung. Obwohl diese Trennung im Islam selber gar nicht vor­ge­nommen werde, würden sich poli­tische Par­teien mit dieser Vor­ge­hens­weise leichter tun, um der Dis­kussion um die ver­meint­liche „Reli­gi­ons­freiheit“ ent­gehen zu können. Dies sei der erste richtige Schritt eines Diskussionsprozesses.
Den Verrat vieler kirch­licher Funk­tionäre am Chris­tentum durch ihre Kol­la­bo­ration mit dem Islam, sieht Ley nicht nur als knall­harten Oppor­tu­nismus gegenüber den der­zei­tigen poli­ti­schen Macht­habern, sondern auch als das geradezu patho­lo­gische Abtragen eines eigenen Schuld­be­wusst­seins. Die soge­nannte „Isla­mo­phobie“ würden diese Funk­tionäre fälsch­li­cher­weise als ver­meint­liche Nach­folge des Anti­se­mi­tismus ansehen und damit erneut das Judentum ver­raten, indem sie die Islam­kritik bekämpfen.
Ley sieht aber deut­liche Fort­schritte bei der Auf­klä­rungs­arbeit, da die realen Ent­wick­lungen bei der Isla­mi­sierung immer mehr Men­schen als bedrohlich erscheinen. In der Podi­ums­dis­kussion sprach er noch weitere wichtige Aspekte an:
https://youtu.be/ARj1F7UOR8o
So zitierte er eine aktuelle Studie, nach der 69% aller Moslems in Öster­reich juden­feindlich ein­ge­stellt seien, 79% meinten, dass man Juden nicht trauen könne. Der isla­mische Anti­se­mi­tismus werde aber seit Jahren igno­riert, da er extrem der Idee des Mul­ti­kul­tu­ra­lismus einer offenen tole­ranten Gesell­schaft widerspreche.
Die Grundlage dieses Juden­hasses liefere der Koran und andere „heilige“ Schriften des Islams. Juden würden dort als „Affen, Schweine, Lügner, Betrüger“ und vieles andere dif­fa­miert. In der Bibel gebe es zwar auch juden­feind­liche Stellen, die aber his­to­risch rela­ti­viert werden könnten. Außerdem fänden sich dort im Gegensatz zum Koran keine Auf­for­de­rungen, Juden zu töten.
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Der Islam behaupte, dass die ganze Welt von Abraham bis Jesus schon immer isla­misch gewesen sei und es die Aufgabe wäre, sie wieder isla­misch zu machen. Dazu müsse das Judentum ver­nichtet werden, was eine Vor­aus­setzung für den isla­mi­schen Endsieg sei, sozu­sagen die „End­lösung des Judentums“. So hätten bereits zehn­tau­sende Juden Frank­reich ver­lassen, da ihnen bewusst sei, dass der isla­mische Anti­ju­da­ismus geno­zidal sei.
Der Poli­tische Islam sei eine tota­litäre Ideo­logie, die mit dem National-Sozia­lismus ver­gleichbar sei: Anti­de­mo­kra­tisch, anti­jü­disch und tota­litär. Der Begriff „Isla­mismus“ sei eine Erfindung der euro­päi­schen Gut­men­schen. Im ara­bi­schen gebe es gar keine Bezeichnung dafür. Man könne nur zwi­schen gemä­ßigten und radi­kalen Moslems unter­scheiden. Ley berichtete auch, dass er kürzlich den Islam­kri­tiker Bassam Tibi getroffen habe, der seine Hoffnung auf einen „libe­ralen euro­päi­schen Islam“ auf­ge­geben habe.
Die Behauptung, dass es in Al-Andalus, der mos­le­mi­schen Besatzung Spa­niens, friedlich zuge­gangen sei, wäre ein Märchen. So hätte es in Granada im Jahre 1066 das erste Pogrom gegen Juden in Europa gegeben. Juden hätten sich mit einem Zeichen an der Kleidung erkennbar zeigen müssen, was ein Vor­läufer des Juden­stern der National-Sozia­listen gewesen sei.
Ley zitierte den Islam­for­scher Bill Warner, der fest­ge­stellt hatte, dass im Koran mehr anti­jü­dische Stellen ent­halten seien als in Hitlers „Mein Kampf“, das ein Best­seller in der ara­bi­schen Welt sei. Zudem erwähnte er das kürzlich statt­ge­fundene Treffen bei der DITIB in Köln, bei dem Ver­treter der Mus­lim­brüder anwesend waren, deren Ziel die Ver­nichtung Israels und des Judentums sei. Auch aus Öster­reich seien mos­le­mische Funk­tionäre hierbei zugegen gewesen.
Die Pro­to­kolle der Weisen von Zion, die an vielen ara­bi­schen Uni­ver­si­täten gelehrt werden würden, seien nach­weislich eine Fäl­schung aus dem 19. Jahr­hundert, ver­mutlich vom dama­ligen rus­si­schen Geheim­dienst. Auf­grund dieser Indok­tri­nation sei es kein Wunder, dass eine Unter­su­chung an der Uni­ver­sität Doha in Katar ergeben habe, dass 85% der paläs­ti­nen­si­schen Männer davon träumen würden, einen Juden zu töten.
Der Isla­mische Anti­se­mi­tismus sei aber nur ein Aspekt des tota­li­tären Denkens im Poli­ti­schen Islam. Er sei eine tota­litäre Ideo­logie, ver­gleichbar mit dem National-Sozia­lismus, und weise einen ähn­lichen Anti­se­mi­tismus auf, der aber bisher viel zu wenig beachtet worden sei. Der Poli­tische Islam sei unver­einbar mit der öster­rei­chi­schen Ver­fassung. Wenn wir dem gegenüber eine falsche Toleranz auf­bringen würden, dann säßen wir bald im nächsten Totalitarismus.
Ley erzählte von dem Sprecher der Libe­ralen Moslems in Öster­reich, mit dem er seit vielen Jahren befreundet sei. Er habe ihm erzählt, dass er ver­gan­genes Jahr 15 Mord­dro­hungen erhalten habe. Er habe mitt­ler­weile resi­gniert und gesagt, dass sich der Islam niemals libe­ra­li­sieren lasse. Es werde nur liberale Moslems geben wie er einer sei. Sein Lebenswerk, diesen libe­ralen Islam zu schaffen, habe er jetzt auf­ge­geben, sich zurück­ge­zogen und sei aus dem Islam ausgestiegen.
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Ley warnte, dass der radikale Islam von Jahr zu Jahr zunehme. Die Inte­gration sei mehr oder weniger gescheitert. An den Vor­orten von Paris und Mar­seille würde man das Scheitern der Inte­gration des Islams sehen. Das ganze Gerede vom „libe­ralen Islam“ komme ihm so vor, als würde man ver­suchen, einen Tota­li­ta­rismus wie den Kom­mu­nismus zu libe­ra­li­sieren. Ein Tota­li­ta­rismus sei eben nicht liberalisierbar.
An dieser Stelle ent­gegnete der Mode­rator der Dis­kus­si­ons­runde Rainer Nowak, Chef­re­dakteur und Her­aus­geber von „Die Presse“, dass es die Sowjet­union ja auch nicht mehr gebe und mit Putin sei es dort jetzt demo­kra­tisch, daher könne man also auch den Kom­mu­nismus verändern.
Dieser Ver­gleich ist natürlich unzu­lässig, denn unter Gor­bat­schow, Jelzin und Putin wurde im Rahmen der Pere­stroika der Kom­mu­nismus all­mählich abge­schafft und von einer Demo­kratie abgelöst. Mit seinem Hinweis wollte Nowak ganz offen­sichtlich die abstruse Hoffnung nähren, man könne den Islam jemals demo­kra­ti­sieren. Diese hoch­gradig naive Fehl­ein­schätzung, die vom gesamten poli­tisch-medialen Main­stream geteilt wird, dürfte als einer der gefähr­lichsten und womöglich fol­gen­reichsten Irr­tümer in die euro­päische Geschichte eingehen.

PI-NEWS-Autor Michael Stür­zen­berger arbeitete als Jour­nalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim isla­mi­schen Ter­ror­an­schlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pres­se­sprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohl­meier und von 2014 bis 2016 Bun­des­vor­sit­zender der Partei „Die Freiheit“. Seine fun­da­mentale Islam­kritik muss er seit 2013 in vielen Pro­zessen vor Gericht ver­tei­digen. Unter­stützung hierfür ist über diese Bank­ver­bindung möglich: Michael Stür­zen­berger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.