Die Renais­sance des Nazi-Islam-Paktes

NPD-POLI­TIKER UDO VOIGT UND KARL RICHTER HOFIEREN HIS­BOLLAH IM LIBANON
von Michael Stür­zen­berger
Mitte März haben die beiden NPD-Poli­tiker Udo Voigt und Karl Richter zusammen mit anderen national-sozia­lis­tisch ori­en­tierten Par­tei­ver­tretern aus Europa die isla­mische Terror-Miliz His­bollah im Libanon besucht. Dabei drückten sie bei einem Treffen in Beirut den radi­kalen Moham­me­danern ihre Ver­bun­denheit aus, deren Ziel vor allem die Aus­lö­schung des israe­li­schen Staates ist und die sich als beken­nende Juden­hasser durch ihren Hit­lergruß soli­da­risch mit dem Holo­caust-Ver­ant­wort­lichen zeigen.
Die His­bollah werde laut Facebook-Bericht von Richter „nur in Israel und bei pro-zio­nis­ti­schen Hand­langern im Westen“ als Terror-Orga­ni­sation ange­sehen. „Im Libanon“ hin­gegen könne man darüber „nur den Kopf schütteln“.
Dies dürfte höchstens bei dem Per­so­nen­kreis der Fall sein, mit dem sich Richter traf. Die Christen dort und die Freunde des demo­kra­ti­schen Staates Israel sehen das mit abso­luter Sicherheit anders.
Für Richter ist es allen Ernstes „der Betrachtung allemal wert“, inwieweit das „Erfolgs­modell der His­bollah“ auch „rechten Par­teien“ in Europa „zum Vorbild dienen“ könnte. Denn der „Erfolg“ beginne „immer an der Basis“, indem „die Herzen der Lands­leute“ gewonnen werden.
Es ist eine dreiste Ver­ein­nahmung, dass Richter von „rechten“ Par­teien spricht. Rechts­kon­ser­vative demo­kra­tische Par­teien werden mit der radikal-isla­mi­schen Ter­ror­miliz absolut nichts zu tun haben wollen. Es sind vielmehr national-sozia­lis­tisch ori­en­tierte, also im Prinzip links­ra­dikale Par­teien, die die Nähe zum Islam wie damals Hitler und die Nazis suchen. Auch die Jeru­salem Post hat dieses Treffen von Islam­fa­schisten mit National-Sozia­listen auf­merksam ver­folgt.
Hier wie­derholt sich der Geist des Nazi-Islam-Paktes, bei dem sich Adolf Hitler und Heinrich Himmler mit dem Groß­mufti von Palästina, Mohammed Amin al-Hus­seini, gegen­seitig die Ähn­lich­keiten ihrer tota­li­tären Ideo­logien bestä­tigten. Bei­spiels­weise den Hass auf Juden, die Bereit­schaft zum kom­pro­miss­losen Kampf, die kon­se­quente Gewalt­aus­übung gegenüber Kon­tra­henten bis hin zum Töten, den Füh­rerkult und den Anspruch auf die alleinige Herr­schaft. Dies führte bekanntlich zu einer engen Zusam­men­arbeit, in deren Folge mehrere moham­me­da­nische SS-Ein­heiten wie die „Hand­schar“ mit 25.000 frei­wil­ligen Moslems gebildet wurden.
Richter berichtet auf seiner Face­book­seite über den Besuch bei der His­bollah wörtlich:

Natürlich suchte auch die Dele­gation aus Europa das Gespräch mit His­bollah-Ver­tretern – und ver­sagte es sich nicht, den Gefal­lenen der Bewegung, die als Mär­tyrer, Blut­zeugen, verehrt werden, ihre Ehr­er­bietung zu bezeigen. 200 von ihnen ruhen im „Garten der Mär­tyrer“, einem Ehren­schrein der Miliz im Bei­ruter Stadtteil Rubeiri. Wegen der hohen Zahl der Gefal­lenen gibt es inzwi­schen noch eine zweite Grab­halle, die nur wenige Fahrt­mi­nuten von der ersten Gedenk­stätte ent­fernt liegt. Hier liegen über 350 Kämpfer begraben. Frauen sitzen an den Gräbern, auf den Grab­platten liegen Koran-Aus­gaben, Blumen oder Erin­ne­rungs­gaben von Ange­hö­rigen. Es ist fast kör­perlich zu spüren: die Gefal­lenen sind nicht ver­gessen. In der Erin­nerung und der Ver­ehrung, die ihnen die Gemein­schaft über den Tod hinaus ent­ge­gen­bringt, leben sie weiter.
PS: Ich wie­derhole mich: Nein, ich hasse den Islam nicht. Ich hasse Medi­en­hetzer und Kriegs­treiber, Israel-Arsch­kriecher und trans­at­lan­tische Voll­honks. Aber nicht den Islam.

Mit dieser Anbie­derung an den tota­li­tären Islam und der Kampf­ansage an die demo­kra­ti­schen Staaten Israel und USA müsste auch dem letzten patrio­ti­schen Demo­kraten klar werden, dass man mit solchen natio­na­lis­ti­schen Extre­misten, die die Ein­stellung von Richter teilen, nichts zu tun haben darf. Leider treiben sich im Umfeld der patrio­ti­schen Bür­ger­be­we­gungen nicht wenige der­artige Figuren herum.
Auf Twitter gibt es ein Kurz­video von Memri TV, auf dem Richter bei diesem faschis­ti­schen Treffen in Beirut zu sehen ist.
Ebenso Udo Voigt (Bild unten, rot), zusammen mit anderen National-Sozia­listen aus Belgien, Kroatien, Italien und Groß­bri­tannien, die sich schlüs­si­ger­weise Euro­päische Allianz für „Frieden“ und Freiheit nennen. Da sind sie mit dem Chef für aus­wärtige Ange­le­gen­heiten der His­bollah, Ammar Al-Moussawi, einem Ver­treter der „Religion des Friedens“ (Bild unten links) in pas­sender Gesellschaft.
Die intensiv vom Iran unter­stützte His­bollah, die in Groß­bri­tannien ver­boten ist, wurde vom Tages­spiegel 2016 als „gefähr­lichste Terror-Orga­ni­sation der Welt“ bezeichnet.
Karl Richter hat in den ver­gan­genen Jahren seine pseudo-demo­kra­tische Maske immer deut­licher fallen lassen. Bei den Dreh­ar­beiten zum Doku­men­ta­tions-Spielfilm „Er ist wieder da“ hatte er 2015 dem Hitler-Dar­steller gesagt – als er die Kamera abge­schaltet wähnte – dass er ihm wahr­scheinlich nach­folgen würde, wenn er „der echte“ wäre. Damit bekennt er sich zum Anstifter des indus­tri­ellen Ver­gasens von 5,6 – 6,3 Mil­lionen Juden, dem Anzettler eines Welt­krieges mit über 50 Mil­lionen Toten und einem abar­tigen Ras­sisten, der unter anderem Juden und Slawen als min­der­wertig einstufte.
Mit dieser Geis­tes­haltung ist es auch nur kon­se­quent, dass Richter den Islam­fa­schisten Erdogan, der sei­ner­seits „Hitler-Deutschland“ mit seiner zen­tral­staat­lichen prä­si­dialen Orga­ni­sation als vor­bildlich ansieht, nach dessen knall­harten Säu­be­rungen lobte. Denn „ein Staatschef“, der „kom­pro­misslos nationale Inter­essen durch­setzt“, sei „grund­sätzlich erst einmal etwas Gutes“. Solche Über­zeu­gungen führen direkt in einen tota­li­tären dik­ta­to­ri­schen Unrechtsstaat.
Dieser Anti-Demokrat erklärte die AfD via Facebook am 27.4. 2018 als „erledigt“ und bezeichnete sie als „eine trans­at­lan­tische, pro-israe­lische Mogel­pa­ckung, ein Auf­fang­becken der Glo­ba­li­sierer“. Richter kün­digte an, künftig ein „Gegner“ der AfD zu sein.
Den Wider­stands­kämpfer Graf Stauf­fenberg sieht der Hit­lerfan Richter kon­se­quen­ter­weise als „Ver­räter“ und ver­wehrt sich dagegen, dass die AfD ihn „als Vorbild zumutet“:

Bei beken­nenden National-Sozia­listen tickt ein fest­ge­zurrtes ideo­lo­gi­sches Weltbild im Kopf, das von den unver­rück­baren Säulen Anti-Israel und Anti-USA domi­niert wird. Am 20. April, dem Geburtstag des „Führers“, demons­trierten in Wup­pertal Neo­nazis von der Partei „Die Rechte“. Sie werben für Ursula Haverbeck, die den Holo­caust leugnet und Adolf Hitler als ein „Geschenk Gottes“ ansieht. Für diese ideo­lo­gisch gefähr­lichen Wirr­köpfe ist tat­sächlich Israel die große Gefahr und „unser Unglück“:

Als zu bevor­zu­gende Staatsform sehen diese wirk­lichen Neo­nazis eine tota­litär zu füh­rende Volks­ge­mein­schaft an, kei­nes­falls eine Demo­kratie. Den Gegner gilt es in dieser Ideo­logie auch kör­perlich aus­zu­schalten, so wie es bei­spiels­weise Erdogan aus ihrer tota­li­tären Sicht­weise heraus vor­bildlich in der Türkei durchführt.
In solch bizarren Gedan­ken­ge­bäuden können auch anti-ame­ri­ka­nische Ver­schwö­rungs­theorien wie zu 9/11 her­vor­ragend gedeihen. Als ich am 30. März bei einer patrio­ti­schen Demons­tration in Apolda bei Jena war, wurde ich in ein Gespräch mit einem Anwe­senden ver­wi­ckelt, der ganz offen­sichtlich solchem Gedan­kengut anhängt, wobei er damit dort glück­li­cher­weise ein wirk­licher Ein­zelfall war. Der „Thor Steinar“-Shirtträger schaltete sich in eine Unter­haltung über den Islam ein und ver­suchte ihn fak­ten­widrig zu ver­harm­losen. Der „wahre“ Islam sei der „moderate“ Islam, nur „der Westen“ würde ihn „radi­ka­li­sieren“, die „Ame­ri­ka­ni­sierung“ sei die gefähr­lichste Ideo­logie und die israe­lische Regierung „das Böse“:
https://youtu.be/jqS_YStKFDI
Es ist für patrio­tische und rechts­kon­ser­vative Bür­ger­be­we­gungen uner­lässlich, solche Per­sonen aus dem Dunst­kreis von NPD, Die Rechte oder dem III. Weg kon­se­quent fern­zu­halten. Sie ver­suchen immer wieder an die überall ent­ste­henden Bür­ger­initia­tiven anzu­docken, da sie sich davon den Anschluss an bür­ger­liche Schichten in der Mitte der Gesell­schaft ver­sprechen. Bis­weilen gelingt dies, ent­weder weil die Ver­ant­wort­lichen dort poli­tisch uner­fahren sind oder manchmal auch tat­sächlich Sym­pa­thien für diese extre­mis­tische Aus­richtung haben. Auf diese Weise sind schon einige Orga­ni­sa­tionen wie Thügida oder die Meyer-Truppe in München, die den Namen Pegida miss­braucht, tief in die braune Tonne abgerutscht.
Wer wie Heinz Meyer den beken­nenden Hit­lerfan Richter als Redner und sogar Ver­samm­lungs­leiter ein­setzt und dazu auch noch mit der national-sozia­lis­ti­schen Truppe III. Weg koope­riert, hat sich aus dem Kreis patrio­ti­scher Demo­kraten defi­nitiv verabschiedet.


Quelle: Pi-News