Symbolfoto (c) Dennis Jarvis from Halifax, Canada [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]

Katho­lische Ordensfrau und Leh­rerin von Isla­misten in Zen­tral­afrika geköpft

„In der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Republik ist eine Ordensfrau brutal ermordet worden. Das berichten die Vati­kan­zeitung „Osser­vatore Romano“ und ver­schiedene spa­nisch- und ita­lie­nisch­spra­chige Medien. Demnach wurde der 77-jäh­rigen Mis­sio­narin der Kopf abge­trennt,“ schrieb die Medi­en­plattform Katholisch.de bereits am 22. Mai, ein Tag nach der Bluttat. In Deutschland hat der Fall mitten im Ramadan kaum Auf­sehen erregt. Dies hat seinen Grund.
Die Täter hätten Schwester Inés Nieves Sancho, die seit 20 Jahren vor allem als Leh­rerin tätig ist, in der Nacht auf Montag aus ihrem Zimmer im Dorf Nola im Süd­westen des Landes geholt, in ihre Näh­werk­statt gebracht und dort geköpft, heißt es laut katholisch.de in den Medienberichten.
Großes Schweigen bei den Merkelmedien

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Wer indes „Medi­en­be­richte“ aus dem Merkel-Land sucht, in dem die bes­tia­lische Tat, die mitten in den Ramadan fällt, beschrieben wird, erlebt eine vor­pro­gram­mierte Ernüch­terung. Große Zei­tungen wie WELT, ZEIT, selbst Bild, die vom Blut nicht genug kriegen kann, machten um die Hin­richtung der 77-jäh­rigen katho­li­schen Leh­rerin, die vor allem junge Mädchen unter­richtete, einen großen Bogen. Lediglich der Focus berichtete verhalten.
Andere Magazine und vor allem Poli­tiker, selbst von der CDU, mei­deten den von Mus­limen ver­übten Mord wie der Teufel das Weih­wasser. Anfang Juni hat die öster­rei­chische Zeitung Wochen­blick aus­führ­liche Details über die Hin­ter­gründe des im Namen des Islams gesche­henen Ver­bre­chens veröffentlicht.
Sie unter­richtete Mädchen – das war ihr Todesurteil
„Die Nonne mit fran­zö­si­schen und spa­ni­schen Wurzeln hatte in einem Dorf als Leh­rerin für Mädchen gear­beitet. Alleine dies dürfte nach Ein­schätzung von Reli­gions-Experten bereits ihr Todes­urteil gewesen sein, denn im fun­da­men­talen Islam sollen Mädchen nichts lernen und keinen Beruf ergreifen.“
Sancho hatte vor allem Mädchen das Nähen bei­gebracht. Anders als katholisch.de berichtet, soll Sancho jedoch nicht in ihrer Näh­werk­statt, sondern in einem Gebüsch getötet worden sein. Fest steht, dass die Attacke auf die Nonne ein isla­mis­tisch moti­viertes Ver­brechen war und kein Raub­überfall. „Sie haben über­haupt nichts mit­ge­nommen, sie sind nur gekommen, um sie zu töten“, sagte ein Ver­treter des Bistums Ber­berati, in dem Sancho bestattet wurde.
West­liche Poli­tiker schweigen
„Sancho gehörte dem Orden der „Töchter Jesu“ aus dem Ort Massac-Seran in Süd­frank­reich an. Spa­niens Minis­ter­prä­sident Pedro Sánchez sprach den Ange­hö­rigen der getö­teten Nonne seine Anteil­nahme aus,“ endet Wochen­blick. Über ein Bei­leids­te­le­gramm vom fran­zö­si­schen Prä­si­denten – schließlich hatte die Nonne Ver­bin­dungen nach Frank­reich – ist derzeit nichts bekannt.
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David Berger — Erst­ver­öf­fent­li­chung auf dem Blog des Autors www.philosophia-perennis.com