Das Ende der Demo­kratie & der EU? Wurden wir Wähler betrogen?

Das Ende der Demo­kratie & der EU? Wurden wir Wähler betrogen?
Ursula von der Leyen ist EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dentin. Was für ein schlechter Witz. Merkel, Macron und Co. haben sich ein wei­teres Mal durch­ge­setzt. Die EU-Abge­ord­neten sind end­gültig zu Clowns geworden, die das, was die Staats­chefs ihnen vor­setzen, abnicken. So ist die EU in ihrer jet­zigen Form zum Scheitern verurteilt.
Hierzu auch unser Video: https://www.youtube.com/watch?v=EfUWjVw5c5M
Wie kann jemand befördert werden, der in seinem Job kom­plett versagt hat? Es gibt einen Namen dafür: Das Peter Prinzip. Das Sati­re­ma­gazin Pos­tillion bringt es in dem Artikel „Frau baut im Job nur noch Mist, weil sie hofft, dass sie dann auch einen EU-Posten bekommt“ herrlich auf den Punkt.
Kurzer Exkurs: Unter von der Leyen vergab das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­terium binnen zwei Jahren Auf­träge im Wert von 200 Mil­lionen Euro an externe Bera­tungs­firmen – viele davon ohne Begründung, Aus­schreibung und Prüfung. Teil­weise sollen sogar Berater über die Vergabe von Bera­tungs­auf­trägen ent­schieden haben. Trotz Bera­ter­affäre oder gerade deshalb ist Ursula von der Leyen nun (weg)befördert worden. Damit sind all unsere Befürch­tungen bestätigt worden. Die Euro­päische Union ist ein undurch­sich­tiges Büro­kra­tie­monster mit ekel­hafter Hin­ter­zim­mer­po­litik und einem enormen Demo­kra­tie­de­fizit. Brüssler Beamten hecken nach wie vor schmierige Deals in Hin­ter­zimmern aus und Vet­tern­wirt­schaft ist überall Gang und Gäbe. Mit der Wahl von der Leyen wurde dem Bürger Europas auf bru­talste Art und Weise gezeigt, wie die EU wirklich tickt und was unsere poli­ti­schen Eliten von des Bürgers Stimme halten. Ein Skandal. Es darf in Zukunft nie­manden ver­wundern, wenn immer mehr Men­schen der EU den Rücken kehren und Par­teien am Rand hin­zu­ge­winnen werden. Die Ver­lierer dieses Pos­ten­ge­scha­chers ist die Demo­kratie, Europa und wir Bürger. Die Euro­päische Union in ihrer jet­zigen Form ist nicht das, was uns Bürgern ver­sprochen wurde. Laufend werden einer­seits gel­tende Regeln von oberster Stelle gebrochen und ande­rer­seits von den Bürgern unbe­ding­te­Ge­set­zes­treue eingefordert.
 Maas­trichter Kri­terien – wozu Regeln wenn sich niemand daran hält?
Laut Maas­trichter Kri­terien darf der Schul­den­stand eines EU-Mit­glieds 60 Prozent des BIP nicht über­steigen. Offen­kundig liegen Grie­chenland mit 181 Prozent, Italien mit 132 Prozent, Zypern mit 102 Prozent, Belgien mit 102 Prozent, Frank­reich mit 100 Prozent und Spanien mit 98 Prozent leicht darüber. Dies kümmert offen­sichtlich niemand. Damit befindest sich das Wäh­rungs­projekt Euro pre-final seit Jahren auf der Inten­siv­station und es ist lediglich seine Frage der Zeit bis er von uns geht.
Euro wurde mit Lüge der CDU dem Wähler angedient
Wurde kurz vor der Ein­führung des Euros im Bun­des­tags­wahl­kampf eben dieser von der CDU mit der Behauptung schmackhaft gemacht: Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder auf­kommen? Nein! Des Wei­teren wurde dem Wähler vor­ge­gaukelt, dass die anderen Länder auf Dauer ohne Pro­bleme ihren Schul­den­dienst leisten können. Heute weiß jeder, dass es sich hierbei um für Deutschland unfassbar teure Lügen handelt. Grie­chenland ist fak­tisch bankrott und auch Italien könnte sich ohne die irr­sinnige Politik der Euro­päi­schen Zen­tralbank (EZB) wohl kaum noch selbst an den Märkten mit fri­schem Geld versorgen.

Der Euro wird scheitern!
Der Euro funk­tio­niert nicht richtig und wird auch in Zukunft nicht funk­tio­nieren. Er ist zu stark für Süd­europa und zu schwach für Deutschland. Fakt ist: unter dem Euro werden die Länder Süd­eu­ropas niemals wirt­schaftlich auf die Beine kommen. In der nächsten kom­menden Krise werden die Target2-Ver­bind­lich­keiten gegenüber der Deut­schen Bun­desbank end­gültig durch die Decke gehen. Anstatt Europa zu einen trennt der Euro es. Dennoch wird von Seiten der Politik wei­terhin dog­ma­tisch an dem Wäh­rungs­expe­riment Euro fest­ge­halten. Es ist an der Zeit, dass der Euro kon­trol­liert abge­schafft wird und die Staaten der Eurozone wieder zu ihren eigenen Wäh­rungen zurück­kehren, welche sie dann auf- und abwerten können. Dies ist durchaus möglich. Ähnlich wie die Deutsche Mark, der Fran­zö­sische Franc etc. durch den Euro ersetzt wurden, so lässt sich auch der Euro ersetzen. Zwei­fellos wird das Ende des Euro für alle euro­päi­schen Länder, auch für Deutschland, knüp­pel­harte und ins­be­sondere teure Kon­se­quenzen haben. Europa wird durch sehr harte Jahre gehen aber dann wird es wieder auf­wärts gehen. Wird jedoch wei­terhin dog­ma­tisch am Euro fest­ge­halten und von Seiten der Politik Rea­li­täts­ver­wei­gerung betrieben, dann wird der Euro unkon­trol­liert aus­ein­ander brechen mit absolut fatalen Kon­se­quenzen für Europa. Noch ist Zeit, sich den Fehler ein­zu­ge­stehen, dass der Euro viel­leicht eine gute Idee war, den Pra­xistest aller­dings nicht bestanden hat. In der Medizin wird ein Medi­kament, das nicht funk­tio­niert, vom Markt genommen. In der Wäh­rungs­po­litik leider offen­sichtlich nicht.
 Einzig die Politik kann das Euro-Problem lösen
Diese wird es jedoch niemals tun, denn dann müsste sie sich mas­sives poli­ti­schen Ver­sagen und eine Täu­schung der Bürger ein­ge­stehen. Des­wegen wird bis zum bit­teren Ende am bereits geschei­terten Euro fest­ge­halten. Es stellt sich lediglich fol­gende Frage: Wann erkennt der Bürger endlich, dass der Kaiser nackt ist?
EU – Hin­ter­zim­mer­po­litik anstatt Transparenz
Mehr und mehr ent­wi­ckelt sich die EU in ihrer jet­zigen Form offen­kundig zu einem Fluch und nicht zu einem Segen wie uns Poli­tiker immer wieder aufs Neue ver­suchen zu ver­mitteln. Spä­testens seit der Wahl Ursula von der Leyens zur EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dentin sollte dies auch dem Letzten klar sein.
Die Wähler wurden von der Poli­ti­ker­kaste voll­kommen getäuscht. Unsere Stimme zählt wie die schwä­bische Hausfrau zu sagen pflegt einen „feuchten Keh­richt“. Wozu sind die soge­nannten Spit­zen­kan­di­daten, der kon­ser­vative Manfred Weber, der sozi­al­de­mo­kra­tische Frans Tim­mermans und die liberale Mar­ga­rethe Ves­tager durch Europa getingelt, wenn sie bei dem ent­schei­denden Amt über­gangen worden sind? In der Retro­spektive kann man all dies lediglich noch als Kas­per­le­theater betrachten. Wozu hat man sich die Fern­seh­duelle der Kan­di­daten ange­schaut und warum wurden Mil­lionen an Steu­er­geldern für Plakate und sonstige Wer­be­kam­pagnen ver­braten? Alleine die CO2 Bilanz ist gigan­tisch. Denn ernannt, wohl­ge­merkt nicht von uns Bürgern gewählt wurde eine Frau, die nie im Wahl­kampf auftrat, die auf keinem Wahl­zettel stand und von der keiner weiß, was ihr Plan ist und was sie eigentlich mit Europa vorhat. Mit Demo­kratie und Wahlen hat unserer Ansicht nach das ganze Theater rein gar nichts zu tun. Es spiegelt lediglich die abgrund­tiefe Ver­achtung einer völlig abge­ho­benen und rea­li­täts­fernen Poli­ti­ker­kaste uns Wählern gegenüber. Alle EU-Gegner und Brexit-Befür­worter in Groß­bri­tannien werden sich voll­kommen bestätigt fühlen. Wozu sollen hun­derte Mil­lionen Men­schen innerhalb der EU wählen, wenn der Polit-Adel auf schä­bigste Weise die Posten in den Hin­ter­zimmern Brüssel ausdealt.
Fühlen Sie sich mit der Wahl von der Lebens ver­äppelt? Wenn Sie zum Metzger gehen und 500 Gramm Rin­derhack bestellen und Sie erhalten 500 Gramm Hack von der Ratte, dann ist das Betrug! Mit der Ent­scheidung für von der Leyen könnte man von Wahl­betrug sprechen und es werden sich immer mehr Men­schen von der EU abwenden, weil die Poli­ti­ker­kaste sowieso das macht, was sie wollen. Während die Politik von der Leyen feiert, erkennt sie nicht, dass sie immer mehr den Anschluss an die Bevöl­kerung ver­liert. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis die EU in ihrer jet­zigen Form scheitern wird. Daran ist jedoch dann nicht das Volk, sondern eine unter Rea­li­täts­verlust lei­dende poli­tische Elite schuld.
Warum wird es von Seiten der Politik keinen dras­ti­schen Rich­tungs­wechsel nicht geben? 
Ganz einfach, wegen uns, den Wählern. Poli­tiker möchten zumeist eines um jeden Preis: wie­der­ge­wählt werden. Welcher Poli­tiker bezie­hungs­weise welche Partei wird gewählt, die ver­spricht: Wir werden alle 30 — 40 Prozent abgeben müssen, während die Kon­kurrenz ver­kündigt: Alles wird gut.
Fakt ist: Mit dem Schmie­ren­theater hat man die Demo­kratie unter­graben und den Bürger getäuscht. Mehr denn je sollte uns klar sein, das wir Zeit­zeugen einer Zei­ten­wende sind und wir vor großen Ver­wer­fungen stehen in Wirt­schaft, Politik und Geselllschaft!


Über die Autoren — www.friedrich-weik.de
Marc Friedrich und Mat­thias Weik sind Öko­nomen, vier­fache Best­sel­ler­au­toren und Gründer der Hono­rar­be­ratung FRIEDRICH&WEIK VER­MÖ­GENS­SI­CHERUNG für Pri­vat­per­sonen und Unter­nehmen, sowie Initia­toren des täglich han­del­baren offenen Sach­wert­fonds, dem Friedrich & Weik Wer­te­fonds. Gemeinsam schrieben sie die Best­seller “Der größte Raubzug der Geschichte” (erfolg­reichstes Wirt­schaftsbuch 2013); “Der Crash ist die Lösung” (erfolg­reichstes Wirt­schaftsbuch 2014); “Kapi­tal­fehler” und “Sonst knallt’s!”. Am 31.10.2019 erscheint ihr fünftes Buch „Der größte Crash aller Zeiten“.
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