Kein Frieden, solange die ira­ni­schen Mullahs an der Macht sind

von Majid Rafizadeh

  • Bereits vor acht Jahren prahlte der Chef der ira­ni­schen Quds Force, Qassem Sol­eimani, vor dem US-General David Petraeus: “Sie sollten wissen, dass ich… die Politik des Iran gegenüber dem Irak, dem Libanon, dem Gaza­streifen und Afgha­nistan kon­trol­liere. Der Bot­schafter in Bagdad ist ein Mit­glied der Quds Force. Die Person, die ihn ersetzen wird, ist ein Quds Force-Mitglied.”
  • Eine ehr­liche Analyse der Ter­rorakte im Nahen Osten und auf der ganzen Welt zeigt, dass fast jeder Kon­flikt, Krieg und jede Spannung im Nahen Osten auf die ira­nische Regierung zurück­zu­führen ist. Trotz der Illusion, die die­je­nigen, die die ira­ni­schen Führer beschwich­tigen wollen, zu schaffen ver­suchen, ist es klar, dass der Iran, der nach wie vor die Fähigkeit zum nuklearen Erst­schlag anstrebt, kein Interesse am Frieden hat.
  • Die Quds Force hat anscheinend auch neue Finan­zie­rungs­quellen gefunden, um den der­zei­tigen US-Sank­tionen zu entgehen.

Es ist erstaunlich, dass die fun­da­men­ta­lis­tische Regierung des Iran zwar wei­terhin über eine unan­ge­fochtene Macht verfügt und sich in jedem gewünschten gewalt­tä­tigen Ver­halten enga­giert, ihre Apo­lo­geten jedoch ver­künden, dass Frieden und Sta­bi­lität im Nahen Osten noch bestehen können.
Eine ehr­liche Analyse der Ter­rorakte im Nahen Osten und auf der ganzen Welt zeigt, dass fast jeder Kon­flikt, Krieg und jede Spannung im Nahen Osten auf die ira­nische Regierung zurück­zu­führen ist. Trotz der Illusion, die die­je­nigen, die die ira­ni­schen Führer beschwich­tigen wollen, zu schaffen ver­suchen, ist es klar, dass der Iran, der nach wie vor die Fähigkeit zum nuklearen Erst­schlag anstrebt, kein Interesse am Frieden hat.
Im Jemen haben die ira­ni­schen Behörden einer Miliz­gruppe namens Houthis zu Macht ver­holfen. Teheran ver­sorgt die Miliz aktiv mit Munition und schmuggeltwei­terhin illegale Waffen und Tech­no­logien in den Jemen. Laut einem Bericht von Reuters ist das Islamic Revo­lu­tionary Guard Corps (IRGC) des Iran ein wich­tiger Unter­stützer und Sponsor der Houthis. Das IRGC nutzt derzeit auch eine neue Route über den Golf, um Waf­fen­lie­fe­rungen an die Houthis durch­zu­führen.
Im Irak übt die ira­nische Quds Force einen erheb­lichen direkten oder indi­rekten Ein­fluss durch ein Kon­glo­merat von mehr als 40 Miliz­gruppen aus, die unter dem Banner der Popular Mobi­lization Forces (PMF) ope­rieren. Die Quds Force hat anscheinend auch neue Finan­zie­rungs­quellen gefunden, um den der­zei­tigen US-Sank­tionen zu entgehen.
Die Quds Force ist ver­ant­wortlich für die extra­ter­ri­to­rialen Ope­ra­tionen des Iran, die die Orga­ni­sation, Unter­stützung, Aus­bildung, Bewaffnung und Finan­zierung der über­wiegend schii­ti­schen Mili­zen­gruppen des Iran im Ausland, die direkte oder indi­rekte Kriegs­führung über diese Stell­ver­treter, die Schürung von Unruhen in anderen Nationen zur För­derung der ideo­lo­gi­schen und hege­mo­nialenInter­essen des Iran, den Angriff auf und die Invasion von Städten und Ländernsowie die Ermordung von aus­län­di­schen Poli­tikern und pro­mi­nenten ira­ni­schen Dis­si­denten weltweit umfassen.
Die Quds Force hat auch höchste Sicherheits‑, poli­tische, nach­rich­ten­dienst­liche und mili­tä­rische Infra­struk­turen im Irak infil­triert. Sie trifft Ent­schei­dungen, die von ira­ki­schen Führern und Poli­tikern getroffen werden sollten. Sie verfügt über Befehls­emp­fänger und Agenten im ganzen Land. Bereits vor acht Jahren prahlteder Chef der ira­ni­schen Quds Force, Qassem Sol­eimani, gegenüber US-General David Petraeus:
“Sie sollten wissen, dass ich… die Politik des Iran gegenüber dem Irak, dem Libanon, dem Gaza­streifen und Afgha­nistan kon­trol­liere. Der Bot­schafter in Bagdad ist ein Mit­glied der Quds Force. Die Person, die ihn ersetzen wird, ist ein Quds Force-Mitglied.”
Die Quds Force hat auch eine Reihe von desi­gnierten ter­ro­ris­ti­schen Gruppen im Irak her­vor­ge­bracht, dar­unter Asa’ib Ahl Al-Haq und Kata’ib Al-Imam Ali. Beide setzen schreck­liche Tak­tiken ein, ähnlich denen von ISIS, dafür bekannt, Videos von Ent­haup­tungen und bren­nenden Men­schen zu pro­du­zieren. Asa’ib Ahl Al-Haq hat Berichten zufolge etwa 2 Mil­lionen Dollar pro Monat aus dem Iran erhalten. Viele Men­schen glauben, dass das Blut vieler Unschul­diger — ein­schließlich ira­ki­scher Frauen und Kinder — an den Händen der Quds Force klebt.
Im Libanon werden die Ent­schei­dungen der His­bollah mit den Seg­nungen und Anwei­sungen des Obersten Führers des Iran, Ali Kha­menei, und der lei­tenden Generäle des Isla­mi­schen Revo­lu­ti­ons­gar­den­korps (IRGC) getroffen. Ins­be­sondere kon­trol­liert Teheran die finan­zi­ellen, mili­tä­ri­schen und poli­ti­schen Inves­ti­tionen in die liba­ne­sische Gruppe.
Als die USA darüber nach­dachten, Sank­tionen gegen die finan­zi­ellen Trans­ak­tionen der His­bollah zu ver­hängen, gab ihr Führer Hassan Nas­rallah über­ra­schend zu, dass der Iran eine wichtige Rolle spielt:
“Wir sind offen betreffs der Tat­sache, dass der Haushalt der His­bollah, ihre Ein­nahmen, ihre Aus­gaben, alles, was sie isst und trinkt, ihre Waffen und Raketen, aus der Isla­mi­schen Republik Iran kommen.”
In Syrien hat der Iran dem Dik­tator Bashar Al-Assad Mil­li­arden von Dollar zur Ver­fügung gestellt und Mili­tär­stütz­punkte gebaut, oft in der Nähe der israe­li­schen Grenze, um offen­sichtlich seinen Ein­fluss zu erweitern und eine sichtbare und unmit­telbare Bedrohung für die Juden zu schaffen.
Die Liste der Inter­ven­tionen und Aggres­sionen des Iran lässt sich beliebig wei­ter­führen. Die Fuß­spuren des Iran in diesen Kon­flikten sollten uns einen Ein­blick in die Tak­tiken und lang­fris­tigen Stra­tegien Teherans und seiner aus­ge­bil­deten und bewaff­neten Stell­ver­treter im gesamten Nahen Osten geben. Diese Ziele basieren auf vier Säulen: Desta­bi­li­sierung, Kon­flikt, Attentate und die Ablehnung jeder Lösung, die sun­ni­ti­schen oder west­lichen Ursprungs ist.
Der Ein­fluss des Iran hat den gesamten Nahen Osten durch­drungen. Da dieser Ein­fluss weiter zunimmt, wächst auch die Zahl der von ihm unter­stützten Ter­ror­gruppen, und der Hass, den die ira­ni­schen Gelder wei­terhin weit über die Grenzen des Nahen Ostens hinaus verbreiten.
Die vier Jahr­zehnte Herr­schaft der Mullahs sollten auch deutlich machen, dass es im Nahen Osten keinen Frieden, keine Sta­bi­lität und keine Sicherheit geben wird, solange die regie­renden Kle­riker des Iran die poli­tische und wirt­schaft­liche Macht behalten.


Quelle: Gatestone Institute