Politik

Linker Hass-Mob sprengt erste Vorlesung des AfD-Gründers Lucke – Freiheit der Lehre Ade!

18. Oktober 2019
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Bernd Lucke war einer der Gründer der AfD im Jahr 2014. Damals war die Partei eine konservativ-liberale Gruppierung von Akademikern, Unternehmern und konservativen Politikern. Etwa das, was bei der CDU heute die Werteunion ist. Nur dass damals Prof. Lucke aus der CDU heraus gemobbt wurde. Herr Professor Lucke ist Professor für Makroökonomie an der Universität Hamburg. Er ließ sich 2013 beurlauben, um hauptberuflich Politiker zu werden. Er war für die AfD Abgeordneter im Europaparlament. Im Jahr 2015 wollte er der Ausrichtung der AfD in Richtung Nationalkonservativ nicht mehr folgen und trat aus.

Danach gründete er die Partei ALFA (Allianz für Fortschritt und Aufbruch), die sich später umbenannte in LKR (Liberal-Konservative Reformer), wo er erst bis 2016 und von November 2016 bis September 2019 Bundesvorsitzender war. Die Partei konnte allerdings nicht besonders erfolgreich ihre Inhalte und Ziele an das Wahlvolk vermitteln. Bei der Europawahl Ende Mai kam die LKR mit Spitzenkandidat Lucke nur auf 0,1 Prozent der Stimmen.

Herr Prof. Lucke ist ein hochgebildeter, liberaler Konservativer und in keiner Weise „Nazi“ oder rechtsextrem.

Prof. Lucke entschloss sich also, in den universitären Lehrberuf an der Universität Hamburg zurückzukehren. Eine erste, kleine Lehrveranstaltung sollte am 16. Oktober gehalten werden. Das endete in einem Desaster. Ein – man kann es nicht anders ausdrücken – linker Hass- und Hetzmob mit wehenden Antifa-Fahnen und Transparenten brüllte Prof. Lucke nieder. Er wurde als „Nazischwein“ beleidigt, er wurde grob angerempelt und herumgeschubst. Bernd Lucke zeigte menschliche Größe und beeindruckenden Mut. Er ließ sich nicht einschüchtern, obwohl die Stimmung durchaus gefährlich wurde. Eineinhalb Stunden hielt er die aufgeheizte Stimmung und die Attacken aus.

 

 

 

Die Situation war so bedrohlich, dass Prof. Lucke unter Polizeischutz vor der Menge in Sicherheit gebracht werden musste. Die Universitätsleitung ließ ihren Professor schmählich und feige im Stich. Die Freiheit der Lehre muss einer mittelalterlich-fanatischen Ketzerverfolgung weichen und die Uni kneift feige und zieht sich auf eine Ausrede zurück „Für den ordnungsgemäßen Ablauf jeder Lehrveranstaltung ist der jeweilige Lehrende verantwortlich.“!

Was hätte Professor Lucke denn tun sollen? Eigenhändig und gewaltsam die Schreier rauswerfen? Einfach kapitulieren? Im Prinzip hat die Universität ihren Dozenten einfach der brüllenden Menge zum Fertigmachen ausgeliefert. Diverse Handyaufnahmen kursierten von den Rangeleien (Prof. Lucke wurde das Laptop zugeklappt, man rückte ihm bedrohlich zu leibe, so etwas ist strafrechtlich eine Nötigung) tauchten in den sozialen Netzwerken auf und zeichneten ein beschämendes Bild von der Universität Hamburg und deren Studentenschaft und Führung.

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (die Grünen) sah sich angesichts der hochpeinlichen Videoaufnahmen genötigt, zusammen mit dem Universitätspräsidenten Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen eine Stellungnahme herauszugeben. Auch deren Kernsatz ist sehr halbherzig und zeugt von Duckmäusertum, wenn nicht gar dem Unwillen, die Drangsaliererei und Aggressivität des linken Hassmobs überhaupt zu kritisieren. Die Universitäten müssten „die diskursive Auseinandersetzung auch über kontroverse gesellschaftliche Sachverhalte und Positionen führen und aushalten“ ließ man wissen. Wobei das Aushalten dann allein dem Beleidigten und Genötigten obliegt?

Zudem war deutlich sichtbar, dass es den Schreihälsen und Aggressoren in keiner Weise um einen Diskurs ging. Es ging um Niederbrüllen, Beleidigen, Fertigmachen, einschüchtern. Es ging nicht um Inhalte, nicht um – gern auch leidenschaftlich – vorgetragene Kritik. Es ging darum, Bernd Lucke als Mensch fix und fertig zu machen. Es war persönlicher Hass und Zerstörungswille, das Zermürben und Angst einjagen durch Niederbrüllen und körperliche Aggression eines zum Feind erklärten Menschen. Ein Vorgang, der eines zivilisierten Staates unwürdig ist und schon gar einer Universität.

Prof. Lucke hat sich nichts zuschulden kommen lassen. Nicht einmal „Rechtspopulismus“. Wie erwähnt, hat er den Rechtsruck der AfD NICHT mitgetragen. Er wurde zu einem der schärfsten Kritiker der AfD. Ihn als Nazi zu beleidigen ist absolut sinnlos und beweist nur einmal mehr, dass es den Linksgrünen entweder nur um die Machtergreifung und Vernichtung jedes Andersdenkenden geht oder sie schlicht keine Ahnung haben, was sie tun und nur blind geifernd agieren. Und das unter „gebildeten“ Studenten, die die Wähler und Sympathisanten der AfD als „ungebildet, dumpf und Pack“ bezeichnen, die auf „plumpe Hetze“ reinfallen. Na, dann schaut Euch doch mal selbst im Spiegel an!

Man wirft Prof. Lucke hilfsweise vor, daran schuld zu sein, was nachher aus der AfD angeblich geworden sei. Will man nach dieser Sichtweise in Zukunft Mütter einkerkern, weil ihr Kind später eine Straftat begangen hat? Brüllt man die Linke und die Grünen im Parlament nieder als Mitschuldige für durch Autonome und Antifa schwerverletzte Polizisten? Werden die Flüchtlingshelfer oder das BAMS angegeifert und angepöbelt, weil sie dafür Verantwortung tragen, dass auch Kriminelle und gewalttätige Islamisten unter den Flüchtlingen ins Land gekommen sind und hier grausame Straftaten begehen?

Sehen wir uns noch einmal kurz die Pressemitteilung der Universität Hamburg an:

„Die Durchführung freier wissenschaftlicher Lehre gehört zu den grundgesetzlich garantierten Pflichten und Rechten jedes Hochschullehrers und jeder Hochschullehrerin. Der Staat ist verpflichtet, die Durchsetzung dieser Rechte grundsätzlich zu gewährleisten. Unabhängig davon ist festzustellen, dass Universitäten als Orte der Wissenschaft die diskursive Auseinandersetzung auch über kontroverse gesellschaftliche Sachverhalte und Positionen führen und aushalten müssen – insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte.“

Soso. Der Staat ist verpflichtet, das Recht und die Pflicht zur Durchführung freier, wissenschaftlicher Lehre zu gewährleisten und durchzusetzen. Auf einmal schreit man nach dem Staat, in diesem Falle die Polizei, sieh einer an. Das bedeutet, dass Prof. Lucke seine nächste Lesung unter Saalschutz durch die Polizei abhalten kann und muss. Da erübrigt sich jede weitere Ausführung zu der stets von Linken ins Feld geführten „Toleranz“.


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