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Epi­ge­netik: Sind die Gene unser Schicksal?

Weißt Du, wie Erb­an­lagen über­tragen werden? In erster Linie geschieht die Gen­steuerung über ständig wie­der­ho­lende Gedanken und Gefühle, die bio­che­mische, elek­trische und elek­tro­me­cha­nische Signale in den 70 Bil­lionen Zellen des mensch­lichen Körpers aus­lösen. Und wo kommen Gedanken und Gefühle her? Sie beruhen ins­be­sondere auf bislang unbe­wussten Über­zeu­gungen, die gerne über Genera­tionen wei­ter­ge­geben werden. Der Schlüssel zum Durch­brechen dieses Teu­fels­kreis­laufs liegt im Bewusstsein: Mit Leich­tigkeit können wir lernen, bislang Unbe­wusstes bewusst wahr­zu­nehmen. Mit der Akti­vierung dieser Fähigkeit ent­steht Selbst-Heil­kraft, und über diese span­nenden Zusam­men­hänge geht es in diesem Artikel.
(von Klaus Medicus)
Die meisten Men­schen leben in der heu­tigen Alltags-Nor­ma­lität noch ohne Bewusstsein, jeden Gedanken und jedes Gefühl im JETZT selbst zu erschaffen. Überleg doch mal, wer soll denn in Dir einen Gedanken, eine Angst oder ein Gefühl „machen“? Die einzige Antwort kann nur sein: ICH, wer sonst?
Bei Vor­trägen finde ich es immer wieder spannend, wie schnell bei schreck­lichsten Gedanken im Kopf von einem Augen­blick auf den anderen die innere Spannung weg­fällt und der Ladungs­zu­stand in unserem Zell­system sich nach­haltig ver­ändert. Es wirkt wie Magie, ist aber ein ein­facher Zusam­menhang: Der Schlüssel zu solchen erleb­baren Ver­än­de­rungen liegt im Bewusstsein einer grö­ßeren Ich-Iden­tität – einer Iden­tität eigener Macht, die wir heute für undenkbar halten. Dies zu erleben, ist nichts Unge­wöhn­liches, es ist nur heute unüblich, einfach weil dieses Wissen im Geheimen gehalten wird. Dabei fehlt es heute gesell­schaftlich an dem Bewusstsein, dass nicht das „Außen“ Gedanken, Ängste und Gefühle erschafft, sondern erst die – zumeist unbe­wusste – Ver­ar­beitung unserer Wahr­neh­mungen. Stell Dir einmal vor, in Dir wäre plötzlich ein Bewusstsein, selbst alle Gedanken, Gefühle und inneren Bilder zu erschaffen und damit die Freiheit zwi­schen ver­schie­denen Mög­lich­keiten wählen zu können: Würde das einen ent­schei­denden Unter­schied im Leben machen?
Welchen großen Unter­schied dies aus­macht, wissen wir heute aus der Epi­ge­netik: Unser Denken und Fühlen steuert maß­geblich das Ver­halten unserer Zellen. Wenn Du bei­spiels­weise aus vollem Herzen lachst und einfach glücklich bist, erleben Deine Zellen eine Wellness-Kur. Wenn Du besorgst bist, erleben Deine Zellen dagegen Fre­quenzen und Schwin­gungen, die dau­erhaft krank machen. Das Ganze ist ein rein von Infor­mation gelenktes Fre­quenz-Phä­nomen in unserem Körper, da Emo­tionen über Fre­quenz­steuerung Mole­kül­re­ak­tionen bewirken: Geist steuert Materie.
Ängste und Sorgen sind dagegen ein Segen für die Pharma-Industrie. Oder anders for­mu­liert: Ängste und Sorgen wirken auf Dauer als Gift für Deine Zellen, sind auf Dauer aber hoch ren­tabel für die Share­holder des medi­zi­nisch-phar­ma­ko­lo­gi­schen Kom­plexes. Damit Men­schen selbst hef­tigste Neben­wir­kungen phar­ma­zeu­ti­scher Drogen als etwas voll­kommen Selbst­ver­ständ­liches akzep­tieren, wurde ein posi­tives „Framing“ einer angeb­lichen Alter­na­tiv­lo­sigkeit heu­tiger Pharma-Medizin geschaffen, weil sonst niemand frei­willig Gift schlucken würde. Kranke Men­schen sind nun mal bares Geld wert, gesunde Men­schen bieten keine gute Rendite. Wenn Du leidest, ist das sta­tis­tisch gut für den Geld­beutel anderer. Diesen Zusam­menhang zu erfassen, ist einfach essen­tiell, um zu ver­stehen, wie die Welt so tickt und um Dich neu ent­scheiden zu können.
Ob die Ängste vom „bösen“ Lebens­partner, von Eltern oder Chefs geschürt oder als Erb­sünde und ewige Ver­dammnis von reli­giösen Lehren indok­tri­niert werden, macht hin­sichtlich der Wirkung auf Deine Zellen keinen Unter­schied. Auch das aktuelle post-reli­giöse Phä­nomen, wie mit gigan­ti­scher Medien-Macht und wieder mit tat­kräf­tiger Unter­stützung der Kirchen modernste Apo­ka­lypse-Ängste geschürt werden, ist nicht gesund für unsere Zellen. Das eine ist so giftig und krank­ma­chend wie das andere, solange Du die Ver­bindung mit der eigenen Schöp­fer­kraft Deiner Gedanken und Gefühle nicht „frei­ge­schaltet“ hast. Diese „Frei­schaltung“ ist schlichtweg ver­än­dertes Bewusstsein eigener Freiheit. Freiheit im Denken und Wahr­haf­tigkeit sind etwas sehr Kon­kretes, wenn Du es erlebst, und sie haben eine Hebel­wirkung auf unser Gesundsein, auf unsere Selbst-Heil­kraft und so nebenbei auch für ein ver­än­dertes Ver­ständnis unserer Selbst und der Welt.
 Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit ist nur durch Wahrheit möglich. Karl Jaspers
Die meisten Men­schen, die dieses ver­än­derte Bewusstsein erleben, können sich gar nicht mehr vor­stellen, wie es vorher gewesen ist. „Bloß das nicht mehr, das war ja im Nach­hinein betrachtet gru­selig“, sagte mir vor kurzem Ilse, die jah­relang wegen angeb­licher Angst-Stö­rungen und Depres­sionen behandelt worden war. Ob Ilse jemals wirklich unter einer Krankheit gelitten hat, bezweifle ich per­sönlich. Ihre fehlte es lediglich an Bewusstsein eigener Schöp­fer­kraft. Das ist nichts Mys­ti­sches, es ist ganz normal, nur momentan erscheint es in der west­lichen Welt unge­wöhnlich, „normal“ zu sein. Ohne ihr ver­än­dertes Bewusstsein würde Ilse heute Psycho-Pharmaka schlucken und eine „gute Cash-Cow“ für Pharma-Inves­toren sein. Ob wir uns für das eine oder das andere ent­scheiden, hängt rein von unserem Mind-Set, unserer geis­tigen Haltung ab. Defi­niere ich mich als schwach, suche ich im Außen Erlösung vom Leiden und werde so früher oder später zum Pharma-Junkie. Erwachse ich in ein grö­ßeres Bewusstsein meiner Selbst, werde ich immer bewusster bislang unbe­wusste Über­zeu­gungen wahr­nehmen. Im Jetzt exis­tiert weder Ver­gan­genheit noch Zukunft. Alles, was Du denkst oder emp­findest, sind reine Bits und Bytes, mit denen Du bislang unbe­wusst emo­tional und kör­perlich spürbare Wirk­lich­keiten „schaltest“. Es exis­tiert keine Ver­gan­genheit, außer der, die Du selbst erschaffst. Oder Du kannst Ver­gan­gen­heits­kon­strukte, die andere schaffen, durch inter­na­li­sierte Glau­bens­systeme zu Deiner Wirk­lichkeit machen und so mittels innerer Über­zeu­gungen selbst erschaffen.
Doch auch die gängige The­rapie- und Rat­ge­ber­li­te­ratur fokus­siert heute noch darauf, wie wir „besser“ denken und fühlen können, ange­fangen von posi­tivem Denken, the­ra­peu­ti­schen Tipps oder Hypnose. Gemeinsam ist all dem die Fokus­sierung auf ein Weg­machen von Sym­ptomen. Das ist ein ganz anderer Weg. Bewusstsein ist ein Weg uralter Weis­heiten, bei dem es um eine tiefe Ver­bindung mit der Intel­ligenz unserer Zellen geht. Erken­nendes Bewusstsein im ewigen JETZT, schon immer selbst Schöpfer jedes Gedankens und jedes Gefühls zu sein. Statt einer Iden­tität, die an Form und Materie haftet, steht uns in jedem Moment offen, das Quan­ten­po­tential zu erkennen, einfach im Jetzt aus Bits und Bytes – aus reiner Infor­mation – Energie und Materie zu erschaffen. Wenn Du bei­spiels­weise an etwas Schreck­liches denkst und Dir in Deinem Inneren ent­spre­chende Bilder erscheinen lässt, wirkt sich dies instantan (also im selben Moment) auf Deine Atmung, den Herz­schlag und auf unzählige innere Pro­zesse im Körper aus. Wir glauben, dass dies eben so pas­siert, weil wir ohne jeg­liches Bewusstsein eigener Schöp­fer­kraft leben. Da geht es um Größe, um unser eigenes Selbst­ver­ständnis, ent­weder Opfer der Umstände oder Schöpfer erlebter Wirk­lich­keiten zu sein. Dies zu erkennen und Men­schen zu unter­stützen, sich ihrer eigenen Größe und Fähig­keiten bewusst zu sein, ist meine ganz per­sön­liche Vision in der Arbeit bei Coa­chings und Semi­naren. Was könntest Du in Deinem Leben mit dem Bewusstsein Deiner eigenen Schöp­fer­kraft ver­ändern? Hast Du Lust, brennst Du dafür, dieses Bewusstsein zu erlangen? Auch Du kannst das und Du schaffst das!
In meinem neuen Buch „Selbst-Heil­kraft“ schildere ich anhand zahl­reicher Bei­spiele, was alles möglich ist und wie schon viele Men­schen ganz konkret ihr Leben mit dem Bewusstsein ihrer grö­ßeren Ich-Iden­tität voll­kommen ver­ändert haben.
Was ist Epigenetik?
Von der Bio­logie unserer Zellen lässt sich der Zusam­menhang zwi­schen Gesundheit, Selbst-Heil­kraft und dem Ver­halten unseren Zellen leicht erläutern:
In der DNS (Des­oxy­ri­bo­nu­kle­in­säure) ist die gesamte Erb­infor­mation lebender Zellen und Orga­nismen ent­halten. Ganz wichtig: Die DNS ist reine Infor­mation, die in Chro­mo­somen ver­packt und im Kern jeder Zelle zusam­men­ge­rollt ist. Sie hat pro Zelle in voller Ent­faltung etwa zwei Meter Länge. Bei 70 Bil­lionen Zellen ergibt das so schlichte 140 Bil­lionen Meter Infor­ma­ti­ons­stränge auf Mikro­ebene kom­pri­miert. Das ist doch eine beträcht­liche Menge, die da so unbe­merkt von unserem Bewusstsein das Innere unserer Zellen aus­macht – oder wie siehst Du das? Da geht es um Daten­mengen, die ganze Biblio­theken füllen würden. Die DNS hat die Form einer schrau­ben­för­migen Dop­pel­helix, deren beiden Ein­zel­stränge in ent­ge­gen­ge­setzter Richtung anein­an­der­ge­lagert sind. Diese Helix wirkt auch als riesige Antenne, die Infor­mation bzw. Wissen des gesamten Kosmos emp­fängt. Wir sind immer ver­bunden mit der schöp­fe­ri­schen Kraft dieses Uni­versums und wir sind selbst ein lebender Teil davon. Das kannst Du im Jetzt im Raum hinter den all­täg­lichen Gedanken erleben. Die orthodoxe Wis­sen­schaft geht davon aus, dass maximal 3% der in unserer DNS codierten Infor­mation bisher ent­schlüsselt ist und alles Wissen über die Anten­nen­funktion liegt in den 97% ver­borgen. Nur 3% ist ehrlich gesagt nicht sehr viel und deutet eher darauf hin, dass das bis­herige bio­lo­gisch-medi­zi­nische Wissen über die DNS und die Gene einfach ein schön ver­mit­teltes Glau­bens­kon­strukt ist.
Als ich vor bald 15 Jahren das erste Mal den ame­ri­ka­ni­schen Zell-Bio­logen Bruce Lipton ken­nen­lernen durfte, wurde mir klar, dass es unsere per­sön­liche Wahr­nehmung von uns selbst und der Welt ist, die unsere Bio­logie steuert, was als Epi­ge­netik bezeichnet wird. Alle Wahr­nehmung findet immer nur im Jetzt statt. Nur beruht unsere Wahr­nehmung zu über 95% auf unbe­wussten Über­zeu­gungen. Das heißt, wenn wir einmal „Wahr­heiten“ erkannt zu haben glauben oder von der Familie, von Lehrern, von Glau­bens­ge­mein­schaften, von der Gesell­schaft oder vom Main­stream über­nommen und inter­na­li­siert haben, rufen wir sie immer und immer wieder ab und bauen unsere Wahr­neh­mungen auf dieser unbe­wusst abge­spei­cherten Infor­mation. Nur wenn die abge­spei­cherte Infor­mation eine Fehl­in­for­mation ist, erschaffen wir auf Basis dieser Fehl­in­for­mation unsere wahr­ge­nommene Wirk­lichkeit. Doch hat dies meist keine positive Wirkung auf die Gesundheit unserer 70 Bil­lionen Zellen. Unser Unter­be­wusstsein wirkt nur im Jetzt, und einmal ein­pro­gram­mierte Fehl­ein­schät­zungen werden nicht über­prüft bzw. nur mit anderen pas­senden Über­zeu­gungen abge­glichen. So ent­steht in uns ein Bild der Welt und unserer per­sön­licher „Fin­ger­print“. Ins­be­sondere per­manent wie­der­holte mediale Fehl­ein­schät­zungen, die mit emo­tional tickernden Bildern und Hor­ror­sze­narien hin­terlegt werden, wirken ohne erken­nendem Bewusstsein kata­strophal auf unsere Zellen. Es sind codierte Wirk­lich­keiten, die vom Main­stream erschaffen werden. Die gute Nach­richt ist dabei, dass wir diese krank­ma­chenden Wirk­lich­keiten de-codieren können, um Liebe, Freude und Erfüllung ganz im Innersten zu erfahren.
Es gibt keine Gene für bestimmte Krank­heiten, die über Genera­tionen wei­ter­ge­geben werden. Vielmehr werden unbe­wusste Über­zeu­gungen über Genera­tionen wei­ter­ge­geben, die dann über Genera­tionen das gleiche Fühlen, Denken und Handeln von unter­schied­lichen Men­schen in der gleichen Familie oder Gruppe ver­ur­sachen. Dadurch leben die Zellen über Genera­tionen im gleichen codierten Umfeld und ver­halten sich ent­spre­chend der jewei­ligen Codierung. Seit Jahr­zehnten werden in der wis­sen­schaft­lichen For­schung Mil­li­ar­den­be­träge aus­ge­geben, um Krank­heitsgene zu ent­decken. An der De-Codierung von Wirk­lich­keiten wird dagegen nicht geforscht. Denn das würde ja den Zusam­menhang auf­zeigen, wie Mil­lionen mensch­licher Gehirne seit Jahr­tau­senden über flä­chen­de­ckende Indok­tri­nation in unter­schied­liche reli­giöse oder post-reli­giöse Glau­bens­systeme ein­ge­sperrt werden. Sobald Du dieses hirn­phy­sio­lo­gische Phä­nomen ver­stehst, ver­stehst Du auch, wie Du es ver­ändern kannst. In dieser Freiheit liegt die Grundlage unserer Selbst-Heil­kraft ver­borgen. Die soge­nannten Welt-Reli­gionen arbeiten bei­spiels­weise seit Jahr­tau­senden damit. Post­re­li­giöse Ideo­logien, wie der Kom­mu­nismus bei­spiels­weise, oder seine heu­tigen Aus­wüchse der glo­balen Klima-Sekte (die von der römi­schen und der luthe­ri­schen Kirche gehypt werden, nicht jedoch von den ortho­doxen Kirchen), nutzen für sich diese Phä­nomene. Nur in einem kleinen Ich-Bewusstsein funk­tio­niert es, Men­schen mit inji­zierter Schuld und Ängsten im eigenen Kopf gefangen zu halten. Dies ist die perfide Mani­pu­lation mit Schuld und Ängsten, bei der die infi­zierten Men­schen keine Chance haben, das Gefängnis im eigenen Kopf zu erkennen, in das sie gesperrt sind. Dafür bräuchte es ein erken­nendes Bewusstsein der Freiheit, um die Zusam­men­hänge zwi­schen epi­ge­ne­ti­schen Steue­rungen und äußeren Mani­pu­la­tionen unseres Denkens, Fühlens und Wahr­nehmens zu erfassen.
Unsere Über­zeu­gungen steuern unsere Bio­logie! Diesen Satz musst Du erstmal auf Dich wirken lassen. Die gute Nach­richt dabei ist, dass wir sehr wohl lernen können, bislang Unbe­wusstes bewusst wahr­zu­nehmen. Das hängt aus­schließlich von der Fokus­sierung unseres Bewusst­seins ab. Denn wie bereits zur Epi­ge­netik erwähnt, steuern unbe­wusste Über­zeu­gungen bio­lo­gi­schen Pro­zesse in unseren Zellen.
Welche starke Wirkung Über­zeu­gungen auf unser Leben und unser Zell­system haben, zeigt her­vor­ragend der Placebo-Effekt: Unter Pla­ce­bo­effekt ver­steht man, dass sich im Körper eines Men­schen trotz eines Wirk­stoff-freien Prä­pa­rates die volle Wirkung dessen ent­wi­ckelt, wovon wir über­zeugt sind. Auf der Ebene der Materie gibt es beim „Placebo“ keinen Wirk­stoff, denn es wirkt aus­schließlich der Geist, indem aus reiner Infor­mation Energie ent­steht. Der Placebo-Effekt müsste rich­ti­ger­weise Über­zeu­gungs-Effekt heißen, weil Men­schen von einer Krankheit genesen, obwohl die Behandlung kon­ven­tionell-medi­zi­nisch gesehen kom­plett wir­kungslos ist.
Über­zeu­gungen exis­tieren für den Main­stream nur im Bereich von Mar­keting und Pro­pa­ganda, um Men­schen mental zu mani­pu­lieren, nicht jedoch, wenn es um unser Heil-Sein geht. Diesen Punkt zu ver­stehen, ist so essen­tiell für das Ver­ständnis innerer Selbst-Heil­kraft. Es ist die Schnitt­stelle zwi­schen dem Mikro­kosmos in uns und dem Makro­kosmos, der uns umgibt. Denn das Material, das Experten im Neuro-Mar­keting und in der Pro­pa­ganda ver­wenden, ist das Gleiche, wie das unserer Selbst-Heil­kraft. Der Unter­schied liegt nur darin, dass Bewusstsein in der heu­tigen mani­pu­la­tiven Ver­wendung gedämmt wird. Im Bereich unserer Selbst-Heil­kraft öffnen sich dagegen neue Dimen­sionen des Bewusst­seins. Lediglich unsere Intention ent­scheidet über den Unter­schied. Die ent­schei­dende Frage ist, ob wir uns ver­än­dertem Bewusstsein öffnen oder uns wach­sendem Bewusstsein ver­schließen. Unsere Selbst-Heil­kraft kann sich nur in der Variante ent­wi­ckeln, in der wir uns neuen Dimen­sionen des Bewusst­seins öffnen.
Die De-Codierung ver­meint­licher Wirk­lich­keiten ist die Basis nach­hal­tiger Veränderungen. 
Solange wir glauben, Gift schlucken zu müssen, um gesund zu werden und damit dem medi­zi­ni­schen Framing der Pharma-Lobby glauben, können wir unserer urei­genen Schöp­fer­kraft nicht bewusst sein. Die De-Codierung von Wirk­lich­keiten ist in jedem Lebens­be­reich genau iden­tisch. Wir können unser Bewusstsein jederzeit öffnen und ver­än­derte Gehirn­be­reiche akti­vieren. Es ist leicht, sobald wir den Mecha­nismus unserer inneren Freiheit erleben können. Freiheit beginnt immer in der Freiheit eigener Gedanken und reicht bis zur Schwin­gungs­ebene in unseren 70 Bil­lionen Zellen. Und mittels Wahr­haf­tigkeit ver­ändert sich die wahr­nehmbare Schwingung nach­haltig. Diese Wahr­haf­tigkeit zu erleben, hat die größte Wirkung auf unsere Selbst-Heilkraft.
Aber kommen wir zurück zur Placebo-Wirkung: Je inten­siver wir den Über­zeu­gungs­effekt erfahren können, umso stärker ver­ändern sich unsere Kör­per­zellen und Selbst-Heil­kraft stellt sich scheinbar von selbst ein, obwohl medi­zi­nisch gesehen nichts geschieht. Doch dieses Nichts ist ent­scheidend: Es geht nur um die Wirkung von Über­zeu­gungen. Beim Placebo-Effekt sind die Men­schen von der Behandlung, dem Medi­kament, der per­fekten Ope­ration unbe­wusst über­zeugt. Sie erschaffen diese Wirk­lich­keiten im Inneren selbst – jedoch heute ohne jeg­lichem Bewusstsein dafür.
Im Pra­xisteil des neuen Buches stelle ich zahl­reiche Übungen vor, die Dich dabei unter­stützen, den Fokus des Bewusst­seins darauf aus­zu­richten, Dir immer bewusster dessen zu sein, wie wir das machen, was wir machen. Wenn wir von etwas fel­senfest über­zeugt sind, hat dieses rein geistige Phä­nomen unserer Über­zeugung die ent­schei­dende Steue­rungs­kraft auf den Körper und die Materie. Unser Geist steuert die Materie und unsere Über­zeu­gungen steuern die Wirk­lichkeit unserer 70 Bil­lionen Zellen. Unser Geist ist stärker als Medizin. Das Potential der Selbst-Hei­lungs­kraft trägt jeder Mensch in sich.
Mittels Acht­samkeit lernst Du, bisher unbe­wusste Über­zeu­gungen bewusst wahr­zu­nehmen. Es ist die tech­nische Grundlage für ver­än­derte Zugänge ins Quan­tenfeld unend­licher Mög­lich­keiten. Am Anfang kann es manchmal eine Her­aus­for­derung sein, den ständig plap­pernden Ver­stand auf Stand-by zu stellen. In den Köpfen vieler Men­schen tobt ein nicht enden wol­lender Sturm aus Gedanken, Erin­ne­rungen und Sorgen, den es gilt, sich legen zu lassen. Dieser ele­mentare Schritt ist wie die Akti­vierung eines Schließ­muskels. Im Klein­kind­alter haben wir den bewussten Umgang mit den Schließ­muskeln unserer Blase und unseres Darms gelernt. Heute gilt es, den Schließ­muskel für den den­kenden Ver­stand zu akti­vieren. Was wir dazu brauchen, ist eine Haltung des Gewahrsein, des Nicht-Wissens, ohne zu bewerten und ohne zu benennen. Einfach die Gewohnheit zu ent­wi­ckeln, in der Stille zunehmend Beob­achter zu sein. Zuzu­sehen, wie Infor­ma­tionen kommen und gehen – wie Wolken, die über den Himmel ziehen. Sobald das Grund­rau­schen des Neo­cortex ver­stummt, werden andere Fre­quenzen erlebbar, die uns in ganz neue Erleb­nis­felder führen. In diesen ver­än­derten Fre­quenzen liegen die Zugänge zum uni­ver­sellen Bewusstsein. Dieser erste Schritt, tiefe Ent­spannung zu finden, einfach Beob­achter zu sein und uns in der Stille zunehmend zu Hause zu fühlen, leitet zur nächsten Phase der Arbeit mit Über­zeu­gungen über. Hier ist es für die meisten Men­schen emp­feh­lenswert, sich pro­fes­sio­nelle Unter­stützung zu gönnen. Denn bisher zen­sierte Teile des Zwi­schen­hirns werden mit­unter aus dem Verlies des Unbe­wussten ent­lassen und können dabei hyper­aktiv werden. Am Anfang können durch das bewusste Wahr­nehmen unbe­wusster Über­zeu­gungen Bilder von frü­heren Erleb­nissen mit einer kaum zu kon­trol­lie­renden Inten­sität bislang ver­bor­gener Emp­fin­dungen frei­ge­setzt werden. Unan­ge­nehme – als negativ bewertete – Erin­ne­rungen können schmerzlich bewusst und scheinbar über­mächtig werden. Um diese Erleb­nis­dichte ver­ar­beiten zu können, sind solide Erfah­rungen darin, Beob­achter zu sein, essen­tiell: Ich habe Gedanken, ich bin aber nicht der Inhalt meiner Gedanken. Ich habe Emp­fin­dungen, ich bin aber (bei­spiels­weise) nicht der Schmerz oder die Trauer, die ich emp­finde. Dies bietet die große Chance der Rei­nigung und des Löschens der Ladung, die mit dem Bild, der Erin­nerung oder Emp­findung abge­spei­chert ist. Es geht nicht darum, etwas weg­zu­machen, zu ver­ändern oder Erin­ne­rungen zu löschen, sondern lediglich darum, bewusst wahr­zu­nehmen und zu beob­achten, in welchem Ladungs­zu­stand wir das wahr­nehmen, was ist. Unsere innere Freiheit beginnt mit der Befreiung von allem in uns, was – aus welchen Gründen auch immer – abseits unseres Bewusst­seins in bislang unbe­wusste Infor­ma­ti­ons­felder gesperrt war. Zugang zu diesen bisher unbe­wussten Über­zeu­gungen erhalten wir mittels Acht­samkeit und Präsenz. Der Zensur-Mecha­nismus im Neo­cortex filtert nur die Infor­ma­tionen heraus, die zur wei­teren Bestä­tigung und Ver­fes­tigung unserer gewohnten All­tags­er­fah­rungen erfor­derlich sind. Dadurch bleibt die eigene emo­tionale Signatur unserem Bewusstsein ver­borgen. Darf all das jedoch bewusst wahr­ge­nommen werden und befreit exis­tieren, eröffnet sich eine riesige Chance auf innere Rei­nigung. Den Schlüssel hierfür finden wir in wirk­licher Präsenz und im Beobachter-Sein.
Um Selbst-Heil­kraft zu erleben, gilt es, uns von bis­he­rigen Gewohn­heiten und ein­schrän­kenden Iden­ti­fi­ka­tionen zu befreien. Ein­ge­weihte wussten schon im Altertum, dass ein ver­schlos­sener Bereich des Gehirns geöffnet werden kann, wodurch die gesamte per­sön­liche Erfahrung auf magische Weise ver­ändert erscheint. Gehen wir diesen Weg, öffnen sich in dem Moment die Portale, in dem wir die Fähigkeit akti­vieren, auch in her­aus­for­dernden Situa­tionen Beob­achter bleiben zu können. Es ist genau das, was die ver­schie­denen Men­schen aus den Fall­ge­schichten erreichen konnten. Die einzige Vor­aus­setzung ist unsere Bereit­schaft, uns auf den Prozess, die Ent­de­ckungs­reise nach Innen ein­zu­lassen. Im uni­ver­sellen Bewusstsein liegen alle Urin­for­ma­tionen des Lebens, und damit auch alles, was für unsere Gesundheit und unser Erfüllt-Sein erfor­derlich ist.
P.S.: Die Intel­ligenz unserer 70 Bil­lionen Zellen im Praxistest
Bewer­tungen müssen wir glauben, sie sind nicht unserer Direkten Wahr­nehmung zugänglich. Oft schon wurde ich Zeuge, wie eine voll­kommen ver­än­derte Wirk­lichkeit ent­steht, wenn sich das Fühlen, Denken und Handeln eines Men­schen nach­haltig verändert.
Das ist die Intel­ligenz unserer 70 Bil­lionen Zellen im Körper, die unter anderem aus 1028 Atomen bestehen. Diese Ebene in unserem Zell­system wird aus­schließlich durch Schwingung und Fre­quenz gesteuert und setzt immer Infor­mation voraus. Ver­ändern wir die Infor­ma­tionen, die im Körper wirken, ver­ändert sich die Energie, und daraus ver­ändert sich in Folge Materie. Das hat aber erstmal über­haupt nichts mit Heilung zu tun. Das ist reine Poten­ti­a­l­ent­faltung aus dem Null­punktfeld. Nur lässt der Main­stream medi­zi­nisch-kor­rekten Glaubens diese Deu­tungs­hoheit nicht zu, und des­wegen glauben so viele Men­schen den wis­sen­schaftlich geklei­deten Aber­glauben und ver­giften sich mit phar­ma­zeu­ti­schen Drogen. Aus einer ver­än­derten Per­spektive heraus betrachtet, ist das reiner Wahnsinn, der kunstvoll als normal ver­kauft wird.
Zu Zeiten von Galileo Galilei war es Ket­zerei, an der damals wis­sen­schaftlich erwie­senen Tat­sache zu rütteln die Sonne drehe sich um die Erde. Aus der dama­ligen Per­spektive sind wir heute alle Ketzer, weil wir über­zeugt sind, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Wie damals zumindest dieser fürch­ter­liche Galileo Galilei die Frechheit besitzen konnte, solche Fake-News zu ver­breiten, wo es doch 60.000 Gelehrte aller christ­lichen Uni­ver­si­täten gab, die die einzig wahre und ver­kündete Wahrheit belegen konnten? Auch der vor ein paar hundert Jahren neu instal­lierte Wahr­heits-Checker des Vatikans („Petrus Cor­rectiv“) erkannte natürlich sofort Galilei als Fake-News-Ver­breiter, Ver­schwö­rungs­theo­re­tiker, Wahr­heits-Leugner und gefähr­lichem Nazi. Die ewige Statt­hal­terin des hei­ligen römi­schen Reiches deut­scher Nation erklärte in ihrem Grusel-Kabinett, dass es keine Tabus mehr geben darf, not­falls mit Gewalt gegen solche Extre­misten vor­zu­gehen und Feine-Sahne-Kon­zerte (mit leider schon damals ver­dor­benem Fisch­filet) gab’s auf Staats­kosten zu den bren­nenden Schei­ter­haufen der Ketzer-Verbrennungen.
Ob so ein Ver­halten der Mäch­tigen und eine brutale Instru­men­ta­li­sierung der Massen wohl göttlich oder sata­nisch sein mag? Was meinst Du? Die Zeiten ändern sich, die ein­ge­schränkte Nutzung des Gehirns bleibt. Und es gibt zu allen Zeiten Men­schen, die diesem – im wahrsten Sinne des Wortes – „Teu­fels­kreislauf“ im eigenen Gehirn ent­kommen. Fühle Dich herzlich will­kommen in dieser neuen Dimension erlebter Wirklichkeit!