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Friedrich Merz: Kein Scharia-Recht auf deut­schem Boden! (+Video)

„Wie hältst du’s mit dem Islam?“ wird immer mehr zur neuen Gret­chen­frage des auf­ge­klärten, des säku­laren Staates und all den andern, die dem gegenüber stehen. Kaum ein Spit­zen­po­li­tiker in den Alt­par­teien, der zu einem klaren, kri­ti­schen Wort bezüglich dieser Welt­an­schauung fähig. Doch eine Aus­nahme gibt es wohl.
„Für Muslime in Deutschland gilt der gesamte säkulare Rechts­rahmen dieses Staates und zwar ohne jede Einschränkung“
„Wir sind ein säku­larer Staat, stellt Friedrich Merz, den sehr viele Bürger (über 75 Prozent der Befragten) sich als Uni­ons­kanz­ler­kan­di­daten wün­schen, unmiss­ver­ständlich fest. „Wir haben eine strikte Trennung zwi­schen Staat und Kirche“, fährt er erläu­ternd fort. „Und das ist eine große Errun­gen­schaft unserer Zivi­li­sation„, so der frühere Oppo­si­ti­ons­führer im Deut­schen Bun­destag, der sich auch zum Thema Reli­gi­ons­freiheit und ihre Grenzen unmiss­ver­ständlich äußert.
Merz betont dabei die soge­nannte „christlich-abend­län­dische Tra­dition“. „Das ist unsere Geschichte, das ist unsere Her­kunft, das ist unser fester Standort“, sagt er und ver­weist dabei auch auf das Grund­gesetz. Und er macht deutlich: „Aber wir haben Reli­gi­ons­freiheit. Reli­gi­ons­freiheit heiße aber nicht katho­lische oder evan­ge­lische Reli­gi­ons­freiheit, sondern Religionsfreiheit.
Das gelte natürlich auch für Muslime, die in Deutschland leben. „Aber für diese Muslime gilt dann auch der gesamte übrige säkulare Rechts­rahmen dieses Staates und zwar ohne jede Ein­schränkung.“ Diese Klar­stellung wurde von den Zuhörern mit großem Applaus bedacht.
„Kein Scharia-Recht auf deut­schem Boden“
Er fände es gut, so Merz bei der Ver­an­staltung im November 2018 weiter, dass der Bun­des­in­nen­mi­nister Horst See­hofer zu einer neuen Islam­kon­ferenz ein­ge­laden habe, aber auch da möge man sich keine Illu­sionen hin­geben. Es gebe anders als in den christ­lichen Kirchen im Islam auf der Welt und auch in Deutschland keine Insti­tution, die den Islam ins­gesamt reprä­sen­tiere, womit Merz in der Tat ein großes Problem dieser religiös-poli­tisch-tota­li­tären Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaft ange­sprochen hat.
Hierfür gebe es einfach zu viele Aus­rich­tungen und Glau­bens­rich­tungen. Deshalb „werden wir uns mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass wir für längere Zeit nicht die Ansprech­partner im Islam haben, die wir etwa in den christ­lichen Kirchen haben.“ Deshalb sei es umso wich­tiger, umso klarer zu sagen, hier gebe es keine Son­der­rechte. „Es gibt hier kein Scharia-Recht auf deut­schem Boden.“
„Es geht nicht, dass unsere Kinder in Koran­schulen indok­tri­niert werden“
Und Merz ging noch einen Schritt weiter und stellte klar: „Wir müssen eine bessere staat­liche Auf­sicht über die Koran­schulen haben.“ Es gehe nicht, dass unsere Kinder in den staat­lichen Schulen unter­richtet und „in den Koran­schulen indok­tri­niert werden“. Das sei etwas, „dass wir gar nicht akzep­tieren können“.
Welch unge­wöhnlich klare und pro­funde Worte aus dem Mund eines CDU-Poli­tikers. Können Sie sich vor­stellen, auch nur ähn­liches aus dem Mund einer Merkel, einer Kramp-Kar­ren­bauer, eines Schäuble, eines Söder oder eines Laschet zu hören?
Friedrich Merz in Bild und Ton (1:56 Min.)

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