Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Bizarre Rituale der Freimaurer in der Türkei gefilmt (+Videos)

9. Januar 2020

Vor einigen Jahren, vor dem Putschversuch im Jahr 2016, kamen bizarre Aufnahmen aus türkischen Freimaurerlogen an die Öffentlichkeit, die im türkischen Fernsehen immer wieder ausgestrahlt wurden, unter anderen auf Kanal 7. Doch außerhalb der Türkei wurden sie in den Mainstream-Medien totgeschwiegen. Und Präsident Erdoğan? Wie steht dieser zu den Freimaurern? Erdoğan schrieb unter anderem im Jahr 1975 ein anti-freimaurerisches Theaterstück mit dem Namen MasKom-Yah. Laut „Hurriyet Daily News“ berichtete türkische Medien über geheime Nachrichten, die Gülen-Anhänger mit Dollar-Scheinen verbreiten würden. Die Zeitung „Daily Zaman“ behauptete, dass hierbei auch Freimaurer-Symbole und Zeichen der Illuminaten wie „das Allsehende Auge“ eine Rolle gespielt haben sollen, wie auch NTV inzwischen berichtete. Diese Zeichen befinden sich auch auf der Ein-Dollar-Note der USA.

(von Dan Davis)

Vor dem Putsch in der Türkei an die Öffentlichkeit gelangte Aufnahmen aus Freimaurerlogen, die im türkischen Fernsehen immer wieder ausgestrahlt wurden, zeigen bizarre dunkle Rituale, die zum Teil satanische Züge mit Mitgliedern der Loge in Roben vor einem Pentagramm, auf dem eine Person am Boden liegt, zeigen.


 

Auch die Tonaufnahmen zu den Bildern (siehe Beitrag unten) geben zu denken:

YOUTUBE:

Youtube-Beitrag: Beitrag von Alexander Benesch mit dem Titel „Wer in der Türkei das Sagen hat“. Dieser wurde einige Zeit vor dem Putsch online gestellt.

Beispielsweise berichtet der deutsch-türkische Rechtsanwalt und Politiker Fatih Zingal wird in einer Sendung mit Anne Will, dass die „Jerusalem Post“ schreibt, sie hätten das Vorhandensein von „zionistischen Parallelstrukturen in der Türkei“. Der Putsch sei „eine Demaskierung der Parallelstrukturen“ gewesen und habe bewiesen, dass es zionistische Parallelstrukturen gebe, sowohl im Militär als auch im Justizapparat.

Norbert Röttgen (CDU) gegenüber Zingal im Talk mit Anne Will: „Wer behauptet das?“, und legt nach: „Es werden Behauptungen aufgrund von Verschwörungstheorien genutzt, um Oppositionelle festzusetzen.“ Nicht nur dies, offensichtlich richten sich die Säuberungswellen im Auftrag des türkischen Präsidenten doch signifikant gegen Anhänger der „Gülen-Bewegung“ und gegen Freimaurer in wichtigen Positionen, denen vorgeworfen wird, eine Art „Staat im Staate“ in der Türkei aufgebaut zu haben.

Erdoğans kritische Einstellung gegenüber den Freimaurern zeigte er bereits im Jahr 1975, als der türkische Ministerpräsident ein anti-freimaurerisches Theaterstück mit dem Namen Mas-Kom-Yah schrieb. Im Jahr 2013 lobte Erdoğan Necip Fazil Kisakürek in seiner Rede zum Gedenken an seinen Todestag auf einer parlamentarischen Fraktionssitzung der AKP (Adalet ve Kalkınma Partisi), in welcher er feststellte, dass dieser einer der wichtigsten Denker sei, die das Land im 20. Jahrhundert hervorgebracht habe. Er wäre ein Vorbild. Die türkische regierungskritische Tageszeitung „Yurt“ kommentierte dazu, die Rede von Erdoğan wäre beschämend gewesen. Denn Kisakürek hätte mit seinem Buch Yahudilik-Masonluk-Dönmelik antisemitische und anti-freimaurerische Thesen verbreitet.

Das von Präsident Recep Tayyip Erdoğan geschriebene Theaterstück „Mas-Kom-Yah“ wurde von diesem unter Vorlage des Buches Kızıl Pençe („rote Kralle“) verfasst. Der Name Mas-Kom-Yah bildet sich aus der Abkürzung für Freimaurer, Kommunist und Jude (siehe Wikipedia vom 20.07.2016: (https://de.wikipedia.org/wiki/Mas-KomYah).

Soldaten ist es übrigens in der Türkei gesetzlich verboten, während ihrer aktiven Dienstzeit Mitglied in einer Freimaurerloge zu werden.

 

„Europe News“ schreibt, die Gülenisten werden oft mit den Jesuiten verglichen, mit denen sie hervorragende Kontakte pflegen, so wie auch mit den protestantischen Missionaren, Opus Dei und sogar mit den Freimaurern.

Und die Seite politaia.org behauptet: „Die türkische Armee und ihre Offiziere sind mit der Freimaurerei und ihren zionistischen Zielen eins.“

Ganz so überraschend kam der Putschversuch übrigens nicht. Bereits im April 2016 erschien im Online-Magazin „zeitschrift-luxemburg.de“ ein Beitrag von Axel Gehring mit dem Titel „Die Türkei vor einem Putsch?“. Darin schreibt dieser: „In den letzten Wochen haben Gerüchte über die Möglichkeit eines Militärputsches in der Türkei eine gewisse Resonanz unter türkischen wie internationalen Beobachtern / Beobachterinnen gefunden. Ausgangspunkt dieser Spekulationen war der Artikel „Could there be a coup in Turkey?“ von Michael Rubin, Angehöriger des neokonservativen „American Enterprise Institute“.

So wäre es kein Zufall gewesen, dass die AKP in ihrer Selbstdarstellung gegenüber dem westlichen Ausland ganz bewusst keine islamistische, sondern eine antijakobinische Sprache verwendete. Als solche holte sie umfangreich Anleihen aus Edmund Burkes Kritik an der von Freimaurern mit initiierten Französischen Revolution, die als Gründungsmoment des modernen westlichen Konservatismus gilt, und wurde daraus schlussfolgernd anschlussfähig an die Selbstauffassungen westlicher Konservativer.

Hierzu ein paar Zitate, die dies bestätigen:

„Die französische Revolution von 1789 ist nur ein Werk der Freimaurerei gewesen; denn alle hervorragenden Männer jener Zeit waren Freimaurer. Nachher hat der Freimaurerbund daselbst gleichfalls die Revolution der Jahre 1830 und 1848 geleitet.“ (Quelle: „FreimaurerZeitung“, Leipzig, 24.12.1864)

„Die französische Revolution steht vollständig unter der Herrschaft der Loge… Seit MacMahon sind alle Präsidenten der Republik der Loge nicht bloß eingegliedert, sondern tätige Agitatoren, die in den Logen eine mehr oder minder bevollmächtigte Stelle eingenommen haben… Ebenso gehören alle jene Männer, die in den Ministerien oder in wichtigen Staatsämtern eine Rolle spielen, der Freimaurerei an. Im Allgemeinen bekommt in der französischen Republik niemand ein wichtiges Amt, wenn er nicht von der Loge empfohlen wird.“

(Quelle: Freimaurer Ernst Freymann (Dr. Paul Köthner) in „Auf den Pfaden der internationalen Freimaurerei“, Berlin, 1917, S. 7)

Aufnahmen aus einer türkischen Freimaurerloge zeigen die Anbetung Satans:

YOUTUBE-Beitrag: (English) Hidden Camera Masonic Ritual Worship Satan Exposed

Richter Akay, der im September 2016 verhaftet wurde, bestritt eine Verbindung zur Gülen-Bewegung und beschrieb sich selbst als Freimaurer. Und es gibt viele weitere Beispiele, die andeuten könnten, dass bei dem Vorgehen gegen die Gülen-Bewegung auch gezielt Freimaurer aus ihren Ämtern enthoben worden sind.

Viele islamische Bewegungen in der Türkei werfen der Freimaurerei vor, sie wolle eine Art geheime Weltherrschaft aufbauen, weswegen sie in der Bevölkerung kein großes Ansehen genießt. Ihre Mitglieder gehören aber zu den wohlhabenden und einflussreichen Schichten des Landes.

Bereits im Jahr 2004 kam es in Istanbul zu einem Anschlag auf eine Freimaurerloge, bei dem zwei Menschen starben und sechs Personen verletzt wurden. Nach den Ermittlungen der Polizei zündeten damals die Angreifer selbst gefertigte Bomben, die sie am Körper trugen.

Spätestens nach den an die Öffentlichkeit gedrungenen Terroranschlägen und Morden durch Mitglieder der Freimaurerloge P2 in Italien sollte man die offizielle Haltung zu diesen nochmals überdenken in den Medien. Viele halten dies jedoch für mehr als unwahrscheinlich, weil sowohl die Mainstream-Medien als auch Wirtschaft und Politik schon zu weit an den Schlüsselstellen durch Freimaurer infiltriert sein sollen.

Alles nur Verschwörungstheorien – oder inzwischen eine Realität, die unsere Geschichte und Gesellschaft manipulieren und nach ihren Gesetzen schreiben? Die ständig neuen Hinweise, die an die Öffentlichkeit treten, stimmen jedenfalls bedenklich.