Corona – die Zeit danach

Dass es in Europa und den USA zu einer Ver­hängung des Aus­nah­me­zu­stands und zu Not­stands­ver­ord­nungen kommen wird, habe ich bereits im Jahr 2015 in meinem Buch Was Sie nicht wissen sollen – Band 2 vor­aus­gesagt. In den USA wird dies als „Martial Law“ (Kriegs­recht) bezeichnet. Solche Not­stands­ge­setze – die in jedem Land etwas anders aus­sehen und anders genannt werden – setzen die gel­tenden Grund­ge­setze außer Kraft und ermög­lichen es einem Staat, im Falle der „Störung der öffent­lichen Sicherheit und Ordnung“ (state of emer­gency), das Militär gegen das eigene Volk ein­zu­setzen. Diese Ent­wicklung war unaus­weichlich, da wir wirt­schaftlich, monetär und poli­tisch am Ende einer Sack­gasse ange­kommen waren. Seitdem laufen wir unentwegt immer wieder mit blu­tigen Köpfen gegen die Wand und reden uns selbst ein, wir kämen voran.

(von Michael Morris) 

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Was ich jedoch ganz ehrlich nicht kommen sah war, dass die Abschaffung aller Grund- und Frei­heits­rechte weltweit und über alle Kon­ti­nente hinweg gleich­zeitig erfolgen würde. Was ich noch weniger anti­zi­piert habe, ist der Umstand, dass es kei­nerlei Wider­stand von Seiten der Bevöl­kerung geben würde!

All das, was Men­schen rund um den Globus gerade als ver­meintlich not­wendige „kurz­zeitige Maß­nahmen“ hin­nehmen, wurde akri­bisch und von langer Hand geplant – darauf habe ich immer wieder und sehr detail­liert hin­ge­wiesen. Die meisten Men­schen haben die Ereig­nisse des Jahres 2008 nicht ver­standen, ebenso wenig der Folgen und Kon­se­quenzen. Sie haben nicht ver­standen, was die exzessive Aus­weitung der Geld­mengen, die bei­spiellose Null­zins­po­litik und das Anschwellen der Deri­vate­blasen bedeutete – und sie haben die War­nungen derer, die es ver­standen, nicht ernst genommen.

Der Mensch ist gleich­gültig und träge, solange es ihm gut geht, und wenn er doch anfängt, Fragen zu stellen oder auf­zu­be­gehren, dann wird er abge­lenkt, dann prä­sen­tiert man ihm einen ver­meint­lichen Feind, auf den er all seinen Ärger und all seine Ängste pro­ji­zieren kann.

Ich darf hier aus meinem eigenen Buch „Fake News“ aus dem 2017 (Seiten 177–178) zitieren, um zu zeigen, dass die gegen­wärtige Situation nicht völlig über­ra­schend kommt:

„Im Jahr 2011 waren die hei­ßesten Themen in den USA und in Europa noch die Themen „Geld“ und „Banken“. Ange­facht durch die Occupy-Bewegung, die ihren Start an der Wall­street nahm, demons­trierten Mil­lionen vor­wiegend junger Men­schen gegen die Dik­tatur der Banken und gegen eine völlig unmensch­liche Form der Wirt­schaft. Sie besetzten Parks, Straßen, Brücken, Uni­ver­si­täten und Bank­zen­tralen. „We are the 99 percent“ („Wir sind die 99 Prozent“) schien der Slogan einer neuen auf­ge­klärten und selbst­be­wussten Generation zu sein. Dann wurde ihre Bewegung gewaltsam zer­schlagen. Zwei Jahre später war davon nichts mehr übrig. Im Jahr 2013 enga­gierten sich die­selben jungen Men­schen mit einem Mal gegen einen angeblich zu hohen CO2-Ausstoß und eine angeblich daraus resul­tie­rende Erd­er­wärmung. Die Ban­ken­elite hatte es im Hand­um­drehen geschafft, aus der Schuss­linie zu gehen…“ 

Über Jahr­hun­derte hinweg reagierten Völker gegen Unter­drü­ckung und Unge­rech­tigkeit, indem sie die herr­schende Klasse gewaltsam stürzten. Doch dafür brauchen sie Per­sonen, die sie als Schuldige aus­machen und benennen können. Es war also ein kluger Schachzug der Geheimen Welt­re­gierung mit Hilfe ver­meintlich phil­an­thro­pi­scher Vereine und ver­meintlich seriöser Wis­sen­schaftler einen Feind zu eta­blieren, der nicht sichtbar und nicht greifbar war. Man lenkte erst von den Banken und ihren Besitzern ab, indem man andere Feinde wie Russland oder den Iran zu eta­blieren ver­suchte, doch der Erfolg war durch­wachsen. Zu viele Men­schen durch­schauten das plumpe Spiel und fielen nicht mehr auf die Kriegs­rhe­torik unglaub­wür­diger Poli­tiker herein. Also musste ein anderer, neuer, raf­fi­nier­terer Feind her.

Von 2013 bis 2020 wurde in akri­bi­scher Klein­arbeit ein lebens­wich­tiges Spu­rengas, Koh­len­stoff­dioxyd, zu einer lebens­be­dro­henden Gefahr auf­ge­bauscht – gegen alle Fakten und gegen jeg­liche wis­sen­schaft­liche Ver­nunft. Jeder, der in der Schule das Prinzip der Pho­to­syn­these gelernt hatte, hätte wissen müssen, dass CO2 die Grundlage allen Lebens auf Erden ist, aber ver­netztes Denken wurde den satten Wohl­stands­bürgern über Jahr­zehnte hinweg erfolg­reich abtrai­niert. In seinem pro­phe­ti­schen Roman „1984“ nannte George Orwell diese Vor­ge­hens­weise „Dop­peldenk“, also die bewusste Ver­drehung der Tat­sachen ins Gegenteil, um die Men­schen gänzlich zu ver­wirren, bis sie es einfach auf­gaben, nach „Wahrheit“ zu suchen. Und wenn man eine Lüge oft genug wie­derholt, wird sie irgendwann von vielen als Wahrheit akzep­tiert. Umso mehr, wenn man mit dem bevor­ste­henden Untergang der Welt oder unserer Zivi­li­sation droht! Dass das funk­tio­niert, haben Sek­ten­führer rund um den Globus immer wieder beweisen.

Diese alt bewährte Technik nennt sich im mili­tä­ri­schen Bereich „Shock-and-Awe-Taktik, also scho­ckieren und ein­schüchtern! Das Shock-and-Awe-System, diese orga­ni­sierte und sys­te­ma­tische Ver­drehung der Tat­sachen, ist für einfach und klar den­kende Men­schen nicht durch­schaubar, weil es letztlich keiner Logik folgt, sondern aus­schließlich darauf abzielt, aggres­siver und schneller zu sein als die Gegen­seite, und dadurch zu ver­wirren und ein­zu­schüchtern. Ein nor­maler Mensch, der Gefühl und Mit­gefühl emp­finden kann, steht diesem aggres­siven Lügen­ge­spinst völlig über­wältigt gegenüber und wendet sich fas­sungslos und ver­un­si­chert ab. Nur wenige durch­schauen das System, und die meisten davon kapi­tu­lieren davor, weil es ihnen graut. („Was Sie nicht wissen sollen — Band 2“ Seite 213f)

Das Expe­riment mit dem unsicht­baren Feind war ein voller Erfolg. Am Ende liefen die Lem­minge sogar völlig eupho­ri­siert einem schwe­di­schen Mädchen hin­terher, das sich nach eigener Aussage in einem per­ma­nenten Zustand der Panik befindet. Sie schlugen auf jeden ein, der es wagte, ihre neue leere Pseu­do­re­ligion zu hin­ter­fragen. Ein kleiner Teil der Bevöl­kerung war imstande, dank seiner ver­meint­lichen, von den Medien gedeckten mora­li­schen Über­le­genheit, die große Mehrheit zu ter­ro­ri­sieren und wie in einer Dik­tatur mundtot zu machen.

Für die Geheime Welt­re­gierung war damit im Jahr 2020 der Punkt gekommen, an dem sie wussten, dass sie mittels ihrer mora­li­schen Gue­rilla und deren ange­schlos­senen NGOs alles durch­setzen konnten, was sie wollten. Es war der per­fekte Zeit­punkt, um das bereits kli­nisch tote Wäh­rungs- und Wirt­schafts­system geordnet und gezielt so zum Ein­sturz zu bringen, dass die Reichen und Ein­ge­weihten genügend Zeit hatten, ihre Schäfchen ins Tro­ckene zu bringen und eine neue Währung zu eta­blieren, von der vor allem sie pro­fi­tieren würden.

Der Clou bei der Sache aber ist, dass es für den gegen­wärtig statt­fin­denden geord­neten Zusam­men­bruch des Wirt­schafts- und Wäh­rungs­systems – und aller daraus resul­tie­render Ver­wer­fungen für die Mittel- und Unter­schicht – keinen Schul­digen gibt, weil es als so etwas wie „Höhere Gewalt“ dar­ge­stellt wird. Kein Poli­tiker, kein Manager und kein Banker kann dafür ver­ant­wortlich gemacht werden, wenn Mil­li­arden Men­schen rund um den Globus ihren Job, ihre Erspar­nisse, ihre Frei­heits­rechte und ihre Zukunft ver­lieren werden. Am Ende wird der Euro und die EU nicht am Miss­ma­nagement der Ver­ant­wort­lichen gescheitert sein, sondern an einem Virus – einfach genial!

Als das welt­weite Finanz­system im Herbst 2008 in sich zusam­men­brach, hatte das die Reichen und Mäch­tigen offenbar zum fal­schen Zeit­punkt getroffen. Also zwangen sie die poli­ti­schen Mario­netten dazu, einen kli­nisch Toten so lange scheinbar am Leben zu erhalten, bis man im Hin­ter­grund all seine Konten geplündert und all sein Hab und Gut unter­ein­ander auf­ge­teilt hatte. Man peitschte den Gold­preis nach unten und die Immo­bilien- und Akti­en­preise nach oben. Dann wurde ein weltweit ver­netztes Wirt­schafts- und Finanz­system völlig skru­pellos auf Kom­mando, wie ein voll besetzter ICE, an die Wand gefahren. All das in dem Wissen, dass dies den ahnungs­losen Fahr­gästen sehr viel Leid und Schmerz zufügen würde. Die Archi­tekten dieses Crashs und der darauf fol­genden Neuen Welt­ordnung aber waren davor still und unauf­fällig im letzten Bahnhof ausgestiegen.

Dabei waren einige Mit­wir­kende dieses teuf­li­schen Plans immerhin so nett, uns immer wieder kleine Hin­weise zu geben, weil sie gerne mit uns spielen. Ich habe immer wieder ver­sucht, diese Hin­weise wie ein Puzzle für meine Leser zusam­men­zu­setzen und in leicht ver­ständ­liche Sprache zu über­setzen. Ich kann hier aus Platz­mangel nur einige wenige her­aus­picken. So etwa, als die Schweiz im Herbst 2011 den Euro nach mona­te­langen Ver­lusten vor­über­gehend rettete, indem sie die eigene Währung bei 1:1,20 an den Euro band. (siehe Fake News Seiten 100ff) Die Ame­ri­kaner sta­bi­li­sierten (oder mani­pu­lierten) par­allel dazu den Gold­preis, der zuvor jah­relang gestiegen war, womit sie ihre eigene Währung ret­teten. Bereits an dieser Stelle war der Euro und damit die Euro-Zone und die gesamte EU am Ende – doch kaum jemand wollte es wahr­haben. Es ging nur darum, Zeit zu gewinnen.

Im Jahr 2012 wird erstmals von offi­zi­eller deut­scher Seite laut über eine Abschaffung des Bar­gelds gesprochen. Gleich­zeitig ver­öf­fent­licht die Bun­des­re­gierung ihren „Bericht zur Risi­ko­analyse im Bevölkerungsschutz 2012“, in dem ab Seite 56 genau durch­ex­er­ziert wird, welche Aus­wir­kungen eine Corona-Pan­demie hätte und wie damit umzu­gehen sei. Seit genau jenem Jahr übt die Schweizer Armee regel­mäßig (Manöver «Stabilo Due») für den Ernstfall eines Zusam­men­bruchs der EU und eines daraus resul­tie­renden Ansturms auf die Eid­ge­nos­sen­schaft. 2016 rief die deutsche Bun­des­re­gierung die eigenen Bürger dann dazu auf, Lebens­mit­tel­vorräte anzu­legen und sich auf Aus­gangs­sperren vor­zu­be­reiten. Die Hin­weise waren alle da! Nichts von dem, was gerade pas­siert, hat die Ver­ant­wort­lichen überrascht!

Anfang Oktober 2019 spielte die Bill & Melinda Gates Stiftung schließlich mit anderen „Phil­an­thropen“ unter dem Titel „Event 201“ das Sze­nario einer welt­weiten Corona-Pan­demie durch, bei der laut Schätzung der Betei­ligten etwa 65 Mil­lionen Men­schen sterben würden. Wenige Wochen später brach die Corona-Pan­demie in China aus. Zufälle gibt es, da staune selbst ich!

Damit wären wir beim Titel dieses Artikels ange­langt: die Zeit danach! Ja, es hat schon etwas Bemer­kens­wertes, dass nun so viele Men­schen ver­suchen, in dem über sie ver­hängten Haus­arrest (Kriegs­zu­stand) – dessen Folgen sie offenbar noch nicht ganz begriffen haben – etwas Posi­tives zu sehen. Es ist putzig, dass sie nun kreative Wege suchen, mit der Aus­nah­me­si­tuation umzu­gehen, lustige Videos und Fotos posten und alter­native Wege suchen, um Geld zu ver­dienen. Und es ist erstaunlich, wie oft sie darüber sprechen, dass „danach“ nichts mehr so sein wird wie davor – und das, obwohl sie weiter davon aus­gehen, dass nach Ostern alles wieder vorbei sein wird! Doch mitt­ler­weile sprechen „Experten“ immer öfter davon, dass der Lockdown etwa ein bis zwei Jahre dauern müsste, um wirklich nach­haltig und wir­kungsvoll zu sein. Ich bin gespannt, ob all jene „Pro­mi­nenten“, die sich nun wichtig tun, dann immer noch unter dem Hashtag „staythe­fuckhome“ posten, oder ob sie weinend zusam­men­brechen werden, so wie sie es bei „Promi-Big-Brother“ schon nach wenigen Tagen tun? 

Was die braven Bürger mit „danach wird nichts mehr so sein wie zuvor“ meinen ist, dass ihre Vor­stel­lungs­kraft immerhin soweit reicht, dass sie anti­zi­pieren, dass sich die Wirt­schaft und unser soziales Ver­halten „nach­haltig“ ver­ändern werden – und da haben sie recht. Was sie jedoch völlig unter­schätzen, ist das Ausmaß der Ver­än­derung, denn lassen Sie mich eines ganz klar und unmiss­ver­ständlich fest­stellen: EIN „DANACH“ WIRD ES NICHT GEBEN, nicht wenn wir all das weiter wider­standslos über uns ergehen lassen!

Was ich damit meine? Nun, glauben Sie ernsthaft, dass die Reichen und Mäch­tigen dem Fußvolk seine Freiheit und seine Grund­rechte frei­willig zurück­geben werden, wenn dieses noch nicht einmal den geringsten Wider­stand gegen den Entzug seiner ver­fas­sungs­ge­mäßen Rechte leistet? Glauben Sie ernsthaft, dass die lückenlose Über­wa­chung jedes Ein­zelnen mittels Han­dy­ortung wieder zurück­ge­fahren wird, wenn Sie dagegen keinen Protest einlegen?

Der deutsche Gesund­heits­mi­nister hat bereits Wochen vor dem Aus­bruch einer angeb­lichen Covid19-Pan­demie laut über Zwangs­imp­fungen gesprochen und in Dänemark darf das Militär ab sofort Zwangs­tests, Zwangs­imp­fungen sowie Zwangs­be­hand­lungen anordnen. Als ich in meinem ersten Buch darüber geschrieben habe, hielten das noch viele für Spinnerei!

Man­cherorts wird in Deutschland kein Bargeld mehr ange­nommen, weil sich darüber angeblich Viren über­tragen ließen. Dass das unge­setzlich ist, weil Bargeld immer noch das einzig gesetz­liche Zah­lungs­mittel ist, scheint an dieser Stelle nie­manden zu inter­es­sieren. Es wird deshalb kein „danach“ geben, weil der Aus­nah­me­zu­stand nicht mehr enden wird. Warum sollte er enden, wenn alle brav und bereit­willig mit­spielen? All das hat sich lange und deutlich ange­kündigt. So hatte erst vor kurzem die EU den „Umwelt-Not­stand“ aus­ge­rufen, einfach nur um zu testen, wie die Men­schen darauf reagieren. Und sie haben nicht reagiert, also ging man den nächsten Schritt. Nun kann jeder Staat pri­vates Eigentum kon­fis­zieren und Men­schen zu Zwangs­arbeit ver­donnern. Wer sich einer mög­lichen Aus­gangs­sperre wider­setzt, kann inhaf­tiert werden – ganz ohne Prozess. Doch das ist nur der Anfang!

Ich möchte an dieser Stelle nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen, aber wenn ich sehe, dass diese ver­meint­liche „Corona-Pan­demie“, bei der bislang nur ein Bruchteil der Men­schen starben, die jedes Jahr der nor­malen Grip­pe­welle zum Opfer fallen, bereits seit 2012 in Planung ist und im Oktober 2019 von Bill Gates und Kon­sorten detail­liert durch­ge­spielt wurde, dann wirft das bei mir Fragen auf. Wenn ich gleich­zeitig weiß, dass das feder­füh­rende Organ in dieser Situation, die WHO, von Bill Gates als deren größter Geld­geber domi­niert wird, dann regen sich bei mir Zweifel am gän­gigen Narrativ.

Wenn ich sehe, unter welch dubiosen Umständen die Zahlen über angeb­liche Covid19-Opfer zustan­de­kommen dann denke ich, dass bei jedem halbwegs gebil­deten Men­schen alle Alarm­glocken läuten müssten – und der Druck auf Politik und Medien deutlich steigen müsste. Und wenn Sie mein Buch Was Sie nicht wissen sollen – Band 2 gelesen haben, dann erinnern Sie sich viel­leicht an eine bemer­kens­werte Aussage, die eben jener Bill Gates am 18. Februar 2010 bei der kali­for­ni­schen TED-Kon­ferenz im Zuge seines Vortrag unter dem Titel „Inno­vating to Zero!“ getätigt hatte und in der er vor­her­sagte, dass wir bald 9 Mil­li­arden Men­schen auf diesem Pla­neten sein würden, was viel zu viel sei, und dann sagte er: „Nun, wenn wir bei den neuen Impf­stoffen, bei der Gesund­heits­ver­sorgung, der Fort­pflan­zungs­me­dizin ganze Arbeit leisten, dann können wir diese Zahl viel­leicht um 10 bis 15 Prozent verringern!“

Also, wer der Grund­re­chen­arten mächtig ist, kann sich sowohl Gedanken zu den Covid19-Zahlen des Robert Koch-Instituts und der WHO machen, als auch zu denen von Bill Gates. Die Welt­be­völ­kerung beträgt derzeit knapp 7,8 Mil­li­arden Men­schen – nur so als Anhalts­punkt. Und wer nur bis sechs zählen kann, könnte sich zumindest mit dem „5‑Stufen-Modell der Trauer“ nach Kübler-Ross befassen, das ich frei inter­pre­tiert in 6 Stufen ein­teile und das nicht nur für den phy­si­schen Tod, sondern für jede Form ein­schnei­dender und gra­vie­render Ver­än­de­rungen gilt:

  1. Leugnen – man igno­riert die Rea­lität und will nicht wahr­haben, dass eine Situation so ist, wie sie ist, dass sich etwas ver­ändert. Um im Außen nicht ständig daran erinnert zu werden, neigen viele Men­schen in der Phase des Leugnens oft dazu, sich zurück­zu­ziehen, sich zu isolieren.
  2. Ver­wirrung – wenn man so massiv mit der Ver­än­derung kon­fron­tiert wird, dass man sie nicht mehr leugnen kann, sehen sich viele Men­schen mit einer inneren Leere und mit Ori­en­tie­rungs­lo­sigkeit kon­fron­tiert. Das macht vielen Men­schen Angst.
  3. Zorn – die Angst vor dem Nichts, vor dem Unbe­kannten, vor dem Verlust alles Ver­trauten führt oftmals zu einer Abwehr­re­aktion, zu Wut, Aggression oder Verzweiflung.
  4. Ver­handeln – wenn die Gegenwehr nach­lässt, weil man keine Kraft mehr hat, dann ver­sucht man oft, sich stück­chen­weise an die Rea­lität anzu­passen, sie nur in Teilen zu akzep­tieren, aber „nur ein bisschen Tod“ ist nicht möglich.
  5. Schmerz – wenn man ver­standen hat, dass Gegenwehr zwecklos ist, dass man der Rea­lität ohn­mächtig aus­ge­liefert ist und ihr nicht ent­rinnen kann, dann führt dies oft zu Depression, Leid oder Trauer.
  6. Zustimmung – erst wenn man den gesamten Zyklus des Wider­stands hinter sich gelassen und sich voll­ständig in die neue Situation ergeben hat, beendet man das Leiden, den Kummer und die Qualen.
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Ich würde sagen, wir befinden uns gegen­wärtig irgendwo zwi­schen Stufe 1 und 2. Wenn die Men­schen nach Ostern erkennen, dass es kein „danach“ mehr geben wird, dann werden wir schlag­artig zu Stufe 3 über­gehen, dann wird es richtig „spannend“. Der Rest wird sich daraus ableiten, ob und wann die Men­schen anfangen, eigen­ständig zu denken und daraus resul­tierend zu handeln. Natürlich kann man wei­terhin tatenlos zusehen und abwarten, ob die oft zitierten „Weißen Ritter“ doch noch kommen und die „bösen Buben“ in den Kerker stecken. Man kann darauf hoffen, dass das Gute das Böse ganz von selbst besiegt, doch da fast alle unter uns begeistert die Harry Potter-Filme und der­gleichen gesehen haben, kann ich nur sagen, dass der Kampf „Gut gegen Böse“ real ist und genau jetzt in die End­phase geht. Da muss jeder für sich selbst ent­scheiden, ob er zögert und abwartet oder handelt.

Absatz 4 im Artikel 20 des deut­schen Grund­ge­setzes von 1968 besagt: „Gegen jeden, der es unter­nimmt, diese (staat­liche) Ordnung zu besei­tigen, haben alle Deut­schen das Recht zum Wider­stand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Das bedeutet, dass jeder Mensch unter bestimmten Umständen dem Staat den Gehorsam ver­weigern darf – wenn nicht sogar ver­weigern muss, um die eigent­liche staat­liche Ordnung wie­der­her­zu­stellen. Der legitime Wider­stand gegen staat­liche Organe setzt grobe Unge­rech­tig­keiten oder schwer­wie­gendes staat­liches Fehl­ver­halten voraus, sowie die Aus­sichts­lo­sigkeit, mit juris­ti­schen Mitteln dagegen erfolg­reich vor­zu­gehen. Zum Wider­stands­recht unter­scheidet sich der Zivile Unge­horsam dadurch, dass er keine gewalt­samen Mittel erlaubt, und sich eher auf ein­zelne Bereiche bezieht als gegen ein ganzes System. Man bekommt im Leben nur wenig geschenkt – das meiste muss man sich erarbeiten!

„Es gibt einen chi­ne­si­schen Fluch, der da lautet: ‘Mögest du in inter­es­santen Zeiten leben!’ Ob wir es wollen oder nicht – wir leben in inter­es­santen Zeiten …“ (Robert F. Kennedy)

Ihr Michael Morris