Wirtschaft & Finanzen

Gibt es nach der Krise Zwangsenteignungen?

27. April 2020

Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel macht sich schonmal Gedanken über die Zeit nach der Corona-Krise. Gabriel überlegt, wie man die enormen Kosten, die durch die Krise entstanden sind, wieder reinholen könnte. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, sagte Gabriel: „Wir stehen vor einer dramatischen Entwicklung in unserer Wirtschaft.“ Damit hat Gabriel schonmal recht. Fraglich ist nur, wer für die dramatische Entwicklung der deutschen Wirtschaft verantwortlich ist.

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Gabriel fordert deswegen einen „Lastenaustausch“, eine Lösung, von der „unsere Eltern und Großeltern schon einmal betroffen gewesen sind. Und darüber müsse man öffentlich reden.“ Gabriel sei „besorgt“, dass Deutschland mit einem großen Schuldenberg in die Zukunft gehe, gleichzeitig aber viele große Aufgaben vor sich habe, die bezahlt werden müssten. Es sei „seine Angst“, dass am Ende wieder „soziale Kürzungen“ notwendig seien.

Mit Blick auf die Zeit nach der Corona-Krise könne es daher sein, dass es zu einem solchen Lastenausgleich kommen werde. Daran sei dann aber nicht nur die Politik beteiligt, sondern „sehr viele Menschen und auch die, die weit mehr verdienen als jeder Abgeordnete des Deutschen Bundestages“, sagte Gabriel.

Beim Thema Lastenausgleich habe man in Deutschland ein „sehr gelungenes Vorbild, auf das man stolz sein könne“, so Gabriel. Beim Lastenausgleich würden also die „starken Schultern“ in der schwersten Krise, die das Land seit seiner Gründung zu bestehen habe, etwas mehr dazu beitragen, das Land wieder aus der Krise zu holen, als diese „starken Schultern“ es normalerweise tun müssten, sagte Gabriel.

In den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts kam es bereits zu einem Lastenausgleich, als alle Immobilienbesitzer mit einer sogenannten Hauszinssteuer belegt wurden. Auch in den 50er-Jahren gab es eine Schulden-Lasten-Ausgleich, als der deutsche Staat mit der Hausgrundsteuer die Immobilienbesitzer geschröpft hat. Zudem wurden alle Vermögen über 5000 DM mit einer Abgabe in Höhe von 50 Prozent belastet. Die BRD nahm durch diese Zwangsenteignung etwa 150 Milliarden DM ein.

Mit einer Zwangsabgabe, die leicht bis zu 50 Prozent des Vermögens betragen könnte, sowie einer Zwangsabgabe auf Immobilien ist also nach der Krise fest zu rechnen, sollte die Merkel-Regierung dann immer noch fortbestehen. Wir werden dann nicht nur unserer Ersparnisse beraubt und damit womöglich unserer Altersvorsorge, sondern wir werden vermutlich zwangsgeimpft und mittels einer Tracking-App auf Schritt und Tritt verfolgt und überwacht. Reisen sind dann vermutlich nur noch in Ausnahmefällen möglich. Wann wachen die Bürger endlich auf und unternehmen etwas gegen diese Schwerverbrecher in Berlin?


Quelle: watergate.tv