„Pädo­pa­radies“ Gambia: Afri­ka­nische Klein­kinder werden für 2 Pfund gekauft & missbraucht

Wie die Sun Online berichtet, werden gam­bi­schen Kinder von ihren ver­zwei­felten Eltern für nur 2 Pfund pro Mal an bri­tische Pädo­phile verkauft.

Eine riesige Anzahl von Kin­der­ver­ge­wal­tigern nutzt die laxen Gesetze in dem von Armut geplagten afri­ka­ni­schen Land aus, um dort Kin­des­miss­brauchs­ur­laube zu begehen.

Sun Online sah aus erster Hand, wie arme gam­bische Kinder durch bri­tische Pädos gefährdet werden, das fand in Strand­re­sorts in Kololi an der male­ri­schen Atlan­tik­küste des Landes statt.

Unser Reporter war ständig scho­ckiert über die Anzahl afri­ka­ni­scher Min­der­jäh­riger, die sich in Begleitung von Männern mitt­leren Alters aus dem Westen befanden, die ein­deutig nicht ihre bio­lo­gi­schen Väter sein konnten.

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Zu den beob­ach­teten Begeg­nungen gehörte ein Mädchen im Alter zwi­schen sechs und acht Jahren, das mit einem kahl­köp­figen, weiß­haa­rigen Mann in einem Restaurant mit ähnlich alten Tou­risten zu Mittag aß.

Bilder siehe hier.

Am selben Tag sahen wir einen kräftig gebauten Mann im Alter von 50 oder 60 Jahren, der in den Ozean watet und dabei die Hand eines kleinen afri­ka­ni­schen Kindes in weißen Bades­horts hält.

Ebenso beun­ru­higend war der Anblick eines gam­bi­schen Klein­kindes, das mit großen Augen und voller Angst zusah, wie eine weiße Frau mitt­leren Alters in einer beliebten Strandbar einen Faust­kampf mit einer jungen schwarzen Pro­sti­tu­ierten austrug.

Es war 23.30 Uhr abends und die Luft war dick vom Ziga­ret­ten­rauch. Das Kind, nicht älter als zwei Jahre, wurde dabei von einem weißen Mann mit bri­ti­schem Akzent festgehalten.

Kinder werden für 2 Pfund verkauft

Wir fanden heraus, dass die durch den Zusam­men­bruch des Rei­se­ver­an­stalters Thomas Cook aus­ge­löste Wirt­schafts­krise dazu bei­trägt, die ehe­malige bri­tische Kolonie in ein „Pädo­phi­len­pa­radies“ zu ver­wandeln, in dem Per­verse unkon­trol­liert agieren können.

Thomas Cook flog 45 Prozent der jährlich 100.000 Besucher Gambias aus Groß­bri­tannien in die Haupt­stadt Banjul, bis der Rei­se­ver­an­stalter im Sep­tember unter dem Gewicht seiner Schulden pleite ging.

In einem Exklu­siv­in­terview verrät Lamin Fatty, der nationale Koor­di­nator der Kin­der­schutz-Allianz in Gambia, dass sowohl männ­liche als auch weib­liche Tou­risten afri­ka­nische Min­der­jährige ins Visier nehmen.

Er warnt: „Sex ist billig in meinem Land und Kinder werden für nur 150 Dalasis oder knapp über 2 Pfund in Ihrer Währung verkauft.

„Einige der Eltern wissen, dass ihre Kinder miss­braucht werden und sie akzep­tieren es, weil sie hungrig sind und ver­zweifelt nach einer Mög­lichkeit suchen was zum Essen zu bekommen.

„Andere sind zu naiv, um es zu erkennen. Sie denken, der Westler bezahlt ihre Rech­nungen, ist einfach nur gütig und hilft ihrem Jungen oder Mädchen.

„Kin­des­miss­brauch geht in Gambia ständig vor sich, und die Regierung tut nicht genug, um dem Einhalt zu gebieten.

„Unsere Kinder werden direkt an den Stränden oder auf der Straße ange­sprochen, und Kin­der­schänder aus ganz Europa, ein­schließlich Groß­bri­tannien, kommen des­wegen hierher.

„Ich möchte klar stellen, dass es nicht nur um Männer geht, sondern auch um erwachsene Frauen, die in Gambia für Sex mit Teen­agern bezahlen.

„Wir haben Gesetze, die das ver­hindern sollen, aber sie werden nicht durch­ge­setzt, so dass wir zu einem Paradies für Pädo­phile geworden sind.“

Ein­hei­mische „ver­zweifelt“ nach Thomas Cook‘ Zusammenbruch

Da der Tou­rismus ein Drittel des BIP des Landes aus­macht, wird befürchtet, dass Unter­nehmen pleite gehen und die Ein­hei­mi­schen nach einem geschätzten Rückgang der wirt­schaft­lichen Akti­vität um 50 Prozent, der die Strand­bäder bereits getroffen hat, ver­hungern werden.

Das sagte der Anwalt und Kin­der­rechts­anwalt Malick Jallow gegenüber Sun Online: „Während einige Tou­risten immer den armen Gam­biern helfen wollen, werden andere diese Situation als eine Gele­genheit sehen, kleine Kinder auszubeuten.

„Das Problem ist, dass der Miss­brauch manchmal mit dem Segen der Eltern statt­findet, weil sie so bedürftig sind.

„Die Wahr­nehmung ist, dass weiße Men­schen, oder ‚Toubabs‘, wie sie sie nennen, einen Haufen Geld haben und diese Eltern sind oft begeistert, dass ihr Kind die Auf­merk­samkeit eines weißen Mannes auf sich gezogen hat.

„Es macht sie stolz, dass sie dem Jungen oder dem Mädchen erlauben, mit der Person zu gehen, und ver­sucht sie die Polizei zu befragen, koope­rieren sie nicht.“

Sie schien sich gar nicht wohl zu fühlen

Die ehe­malige Thomas Cook-Ver­tre­terin Anne Heap, 53, aus Wigan, sagte: „Diese Men­schen sind so arm wie man nur arm sein kann – man sieht selten ein Kind, das Schuhe trägt – und es gibt für sie keinen anderen Handel außerhalb des Tourismus.

„Thomas Cook gab uns immer 10 kg zusätz­liches Gepäck, damit die Arbeiter und Pas­sa­giere Hilfs­pakete nach Gambia bringen konnten – grund­le­gende Dinge wie Kleidung, Medizin und Schulausrüstung.

„Das erste, woran ich dachte, als wir unter­gingen, war: ‚Was wird mit den Men­schen in Gambia geschehen? Wir waren die einzige Flug­ge­sell­schaft, die direkt dorthin flog.

„Ich habe gehört, dass die Kri­mi­na­lität bereits in die Höhe geschossen ist, da nicht genug Geld ein­trifft – die Hand, die sie füttert, ist weg.

„Der Sex­tou­rismus ist in Gambia bereits sehr groß – einige Bars sind wie Bor­delle – und ich befürchte, dass noch mehr Kinder in die Pro­sti­tution gelockt werden, um ihre Familien zu ernähren.

„Als ich dort arbeitete, sah ich alte Männer mit einem Mädchen von 10, 11 oder 12 Jahren gehen. Es gibt eine dunkle Seite in Gambia.

„Einmal, als wir nach Man­chester zurück­flogen, sah ich einen bri­ti­schen Mann im Alter von 70 Jahren mit einem Mädchen, das erst acht oder neun Jahre alt war. Das ist etwa acht Jahre her.

„Ich machte mir solche Sorgen, dass ich während des Fluges vor der Toi­lette mit ihm plau­derte. Ich wollte auch mit dem Mädchen sprechen, aber sie verließ nie ihren Sitz, sie sah nicht so aus, als würde sie sich wohl fühlen.

„Ich meldete es und der Grenz­schutz sagte mir später, dass der Mann ‚fest­ge­nommen‘ wurde, aber ich konnte nicht her­aus­finden, was danach mit ihm oder dem Mädchen geschah.“

Hand in Hand mit ‚Pädos‘

Experten, denen wir unser Foto­dossier zeigten, sagten, dass die Polizei sie nach den gam­bi­schen Kin­der­schutz­ge­setzen hätte befragen müssen.

Lamin Fatty sagte: „Das beun­ruhigt mich, denn Kinder sollten sie nicht ohne ihre Eltern in den Tou­ris­ten­ge­bieten sein.

„Es ist auch ver­boten, dass sich ein Kind so spät in der Nacht in einer Bar aufhält. Kör­per­liche Zuwen­dungen sehen wir in dem Kontext auch kritisch

„Ich arbeite mit jungen Mädchen und Jungen und ich würde sie nicht umarmen oder auf­heben, es ist nicht angebracht.“

Malick Jallow fügte hinzu: „Ich hätte diese Männer befragt, wenn ich sie selbst gesehen hätte. Als Anwalt und Aktivist würde ich wissen wollen, ob sie die Auto­rität besitzen, sich um dieses Kind zu kümmern.

Ich habe eine Reihe kleiner afri­ka­ni­scher Kinder mit großen weißen Männern gesehen.“

„Wir haben viele gute Sama­riter, die nach Gambia kommen, aber wir haben auch Leute, die die Nächs­ten­liebe als eine Fassade benutzen, um ihre schlechten Absichten zu verbergen.

„Die Sicher­heits­leute hätten diese Männer befragen sollen, aber es gibt hier eine Kultur der Unter­le­genheit und sie hätten Angst gehabt, einen reichen Westler herauszufordern.“

Bri­tische Tou­risten können immer noch über Lis­sabon mit der Flug­ge­sell­schaft TAP oder über Casa­blanca mit Royal Air Maroc nach Gambia fliegen. Es gibt auch einen begrenzten Direktflug der Firma ‚The Gambia Expe­rience‘ und Pau­schal­an­gebote können für etwas mehr als £500 pro Person gebucht werden.

Rentner bringen Jugend­liche in Hotels

Die Gesund­heits­as­sis­tentin Lucy Mendy, 33 Jahre alt, aus Gloucester, ver­suchte, einen Win­ter­urlaub in dem Land zu genießen, das sie als zweites Zuhause betrachtet – sagt aber, dass sie von einigen Dingen, die sie während ihrer Reise erlebt hatte, scho­ckiert war.

Sie sagte: „Ich habe gesehen, wie alte Männer Mädchen im Alter von 15 oder 16 Jahren in ihr Hotel­zimmer brachten.

„Es machte mich krank und ich wünschte, ich hätte ein­greifen können, aber wir sind hier nicht im Ver­ei­nigten König­reich und ich hatte Angst, was pas­siert wäre, wenn ich ver­sucht hätte, sie zu konfrontieren.

„Die Leute hier sind so arm, dass einige von ihnen alles für Geld tun würden, selbst wenn es bedeutet, ihren Körper einem Tou­risten zu verkaufen.“

Lucys Mutter, die eben­falls aus Gloucester stam­mende Rent­nerin Mar­jorie Botton, 68, fügte hinzu: „Der Zusam­men­bruch von Thomas Cook hat die Men­schen hart getroffen.

„Sie bekommen halb so viele bri­tische Tou­risten und das bedeutet, dass sie viel­leicht nicht genug Geld ver­dienen, um die ruhige Saison, die im April beginnt, zu überstehen.“

Auch die nie­der­län­dische Tou­ristin Corina Bouwman wurde während ihres zwei­wö­chigen Win­ter­ur­laubs im Dezember Zeuge eines mut­maß­lichen Kindesmissbrauchs.

Die Sozi­al­ar­bei­terin, 54, sagte: „Ich habe einige kleine afri­ka­nische Kinder mit großen weißen Männern her­um­laufen sehen.

„Jedes Mal dachte ich: ‚Was ist hier los? Wo ist die Mutter des Kindes?

„Aber ich wollte nie­manden beschul­digen, falls ich die Situation falsch ver­standen hatte.“

„Weiße Männer nähern sich kleinen Jungen und Mädchen”

Der Vater von vier Kindern, Abdullah Labamba, 48, betreibt einen Obst­stand neben einem der vielen Hotels, die Kololis pal­men­ge­säumten Strand säumen, und sagt, dass er Zeuge war, wie Pädo­phile auf Kinder aus waren, die Erd­nüsse für weniger als £1 pro Tasche verkauften.

Er sagte: „Ich habe gesehen, wie weiße Männer sich den kleinen Jungen und Mädchen hier am Strand näherten. Ich tue mein Bestes, um sie aufzuhalten.

„Ich sage den Kindern: ‚Ver­schwindet von hier, das ist kein sicherer Ort für euch.‘

„Die Kinder werden weg­laufen, aber nor­ma­ler­weise kommen sie zurück. Das ist schockierend.

„Ihre Eltern suchen ver­zweifelt nach Geld und sie wissen, dass sie nicht nach Hause dürfen, bevor sie nicht min­destens fünf Taschen ver­kauft haben.

„Manche Männer ver­suchen das aus­zu­nutzen, indem sie ihnen 50 Pfund für den ganzen Korb anbieten. Dann werden sie sie bitten, zurück­zu­kommen, um irgendwo hin zu gehen, wo es privat ist.“

Kin­des­miss­brauch – Sama­riter – Politik

Tra­gi­scher­weise ist Kin­des­miss­brauch heute in Gambia, wo 60 Prozent der 1,9 Mil­lionen Ein­wohner unter der Armuts­grenze ein fester Bestandteil des Lebens geworden.

Frühere Unter­su­chungen haben gezeigt, dass Pädo­phile sich oft als Wohl­tä­tig­keits­ar­beiter und gute Sama­riter aus­geben, damit sie sich mit armen Familien anfreunden können – und UNICEF hat davor gewarnt, dass Gambia eines der Top-Ziele Afrikas für Kin­der­sex­tou­rismus ist.

Die gam­bische Regierung hat inzwi­schen ver­sucht, hart durch­zu­greifen und hat 2013 neue Gesetze ein­ge­führt, die es ihnen erlauben, Hotel­im­mo­bilien zu beschlag­nahmen, wenn Kinder auf dem Gelände wis­sentlich miss­braucht werden.

Sie haben auch ver­sprochen, „hohe Geld­strafen“ und „harte Strafen“ an Pädo­phile zu ver­hängen, die gefasst werden.

Aber unglaublich ist, dass es seit der Ver­schärfung der Gesetze nur eine erfolg­reiche Straf­ver­folgung gegeben hat und dieser Mann schließlich vom Prä­si­denten begnadigt wurde.

Der nor­we­gische Lehrer Svein Age­sandakar, 57, wurde 2006 für schuldig befunden, sechs Kinder, das jüngste im Alter von drei Jahren, miss­braucht zu haben.

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Das Gericht hörte, wie er sich in eine schwierige gam­bische Familie ein­ge­schleust hatte, indem er sich als Welt­ver­bes­serer ausgab und den Eltern Säcke mit Reis und neuen Schuhen gab, um mit ihrer großen Brut von sechs Kindern in einem Hotel­zimmer allein sein zu können.

Der Pädo­phile wurde in Nor­wegen wegen Kin­des­miss­brauchs separat nur zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Im Jahr 2018 beschloss Prä­sident Adama Barrow dann, ihn aus Gründen, die nie erklärt wurden, zu begnadigen.

Die Begna­digung wurde später unter einem öffent­lichen Auf­schrei wider­rufen, aber Experten befürchten, dass sein Fall anderen Pädo­philen grünes Licht gegeben hat.

Pädo­pa­radies

Im Oktober letzten Jahres ergab eine offi­zielle UN-Unter­su­chung, dass Gambias Tou­ris­ten­ge­biete nach wie vor ein gefähr­licher Ort für Kinder sind und dass Pädo­phile nun in Motels und Pri­vat­woh­nungen wohnen, damit sie neu­gie­rigen Blicken ent­gehen können.

Die UN-Son­der­be­richt­erstat­terin Maud de Boer-Buquicchio berichtete: „Die sel­tenen Fälle, in denen Beschwerden bei der Polizei nicht ord­nungs­gemäß bear­beitet werden, die Sammlung von zwin­genden Beweisen ver­zögert wird und die Ermitt­lungen und die Straf­ver­folgung ins Stocken geraten führt dazu, dass Opfer oder Zeugen ihre Beschwerden zurückziehen.

„Einige Fälle wurden Berichten zufolge auch mit der Begründung abge­wiesen, dass die Aus­sagen der Opfer im Kin­des­alter angeblich wider­sprüchlich waren.“

Unser Bericht erscheint nun, weil die bri­tische Regierung es ver­säumt hat Kinder im Ausland vor bri­ti­schen Pädophil zu schützen.

Ein Bericht der Inde­pendent Inquiry in Child Sexual Abuse (IICSA) fand heraus, dass mehr getan werden muss, um sicher­zu­stellen, dass Straf­täter, die in armen Ländern wie Gambia ope­rieren, gefasst und straf­rechtlich ver­folgt werden.

Debbie Beadle, Pro­gramm­di­rek­torin bei der Kin­der­schutz­or­ga­ni­sation ECPAT UK, for­derte einen neuen natio­nalen Plan zur Bekämpfung des Pro­blems: „Wir hoffen, dass das Ver­ei­nigte König­reich durch die Auf­de­ckung dieser insti­tu­tio­nellen Mängel eine weltweit füh­rende Rolle bei der Bekämpfung des Miss­brauchs von gefähr­deten Kindern auf glo­baler Ebene über­nehmen kann und dass die Opfer von Kindern im Ausland nicht länger ‚unter dem Radar‘ der Behörden stehen.


Quelle: connectiv.events