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Das Imperium schlägt zurück: Jetzt wird „von oben“ offen gepöbelt (+Video)

14. Mai 2020

Herr Jasper von Altenbockum von der FAZ beschimpft das Volk auf‘s Gröbste: „Verantwortungslos, Brett vor dem Kopf, Ignoranz, ohne Verstand, Primitivität“ zeichne die aus, die gegen den überzogenen und schädlichen Lockdown, seine daraus resultierenden desaströsen Folgen und die unverhältnismäßigen Einschränkungen der Bürgerrechte demonstrieren. Der Hohepriester des Coronagottes, Prof. Dr. Christian Drosten, watscht seine wissenschaftlichen Kollegen mit „Irgendeinen Quatsch in die Welt setzen“ ab. Die Öffnung von Gaststätten hält er für verfrüht. Das verdammte Volk soll nicht lachen und saufen, wenn der Frühling statt seines blauen Bandes die infektiösen Aerosole durch die Lüfte wehen lässt.

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Hier möchte ich einmal meinen Lieblingsdichter Heinrich Heine zitieren. Aus seinem „Wintermärchen“:

„ … Sie sang das alte Entsagungslied, das Eiapopeia vom Himmel,
Womit man einlullt, wenn es greint, das Volk, den großen Lümmel.

Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, ich kenn` auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser.“

Das Volk greint. Einmal wieder. Der „große Lümmel“ muckt auf. Wie kann es das wagen?

Erinnern wir uns: Wir waren doch alle so folgsam am Anfang, so ängstlich, so besorgt. Was haben wir alle vor dem Fernseher gesessen und uns die täglichen Bulletins des Robert Koch-Institutes angehört. Anfangs zerstreute der RKI-Chef, Prof. Dr. Wieler, ja noch jegliche Besorgnis. Dieses Virus in China, das sei einfach nur wie eine Grippe, nichts Besonderes. Aber dann: so langsam änderten sich die Expertenmeinungen von Tag zu Tag. Das Virus wurde immer bedrohlicher. Auch das haben wir ja geglaubt. Vielleicht war China ja zu weit weg, um das richtig einschätzen zu können … nur … warum hat man das nicht gleich gesagt sondern falsche Beschwichtigungen im Gewissheit verbreitenden „Onkel-Doktor-Ton“ veröffentlicht?

Dann tauchte das Gesicht des Herrn Prof. Dr. Christian Drosten auf der Mattscheibe auf. Oh Gott, dachten viele, der arme Mann ist so von der Corona-Tsunami-Welle gestresst, dass er sich nicht mal die Haare kämmen kann und er sieht ja furchtbar mitgenommen aus, der Ärmste. Es muss schlimm stehen um die Nation.

Das tut es auch. Jeden Tag wurde eine neue Corona-Sau durchs Dorf getrieben. Mundschutz ist Unsinn und vollkommen wirkungslos, nun ist Mundschutz erste Bürgerpflicht. Das Virus kann nur durch Mund und Nase eindringen, dann lauerte es auf jeder Türklinke und jeder Packung Joghurt im Supermarkt. Alarm! Schmierinfektionen! Alles desinfizieren! Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen! Dann waren Mundschutzmasken zwar an und für sich wirkungslos, denn die Viren zischen da nur so durch. Aber: Sie verhindern halbwegs, dass man mit den Händen an den Mund kommt und sich so infiziert. Wir fühlten uns umzingelt von lauernden Viren, man traute sich kaum noch, etwas anzufassen. Dann, auf einmal, war das alles halb so wild mit den Schmierinfektionen.

In den Krankenhäusern wurde alles auf den Ansturm von Corona-Patienten umgestellt. „Das Corona“ hieß jetzt Covid-19. Man dürfe nicht einfach zum Arzt laufen, denn da hocken die Viren in meterdicken Schichten aufeinander. Bereits anberaumte Operationen, Nachbehandlungen, Krebstherapien werden abgesagt, denn jeden Moment können Kolonnen von Rettungsfahrzeugen mit Leuchtreklame und Musik vorfahren. Allein, so war es nicht, außer in ein paar wenigen Brennpunkten.

Seitdem sind die Arztpraxen und Krankenhäuser gähnend leer. Medizinisches Personal wird in Kurzarbeit geschickt. Menschen sterben an nicht behandelten Herzinfarkten, nicht durchgeführten Operationen, lebensrettende Eingriffe konnten nicht gemacht werden, weil die Leute sich „wegen Corona“ nicht in die Kliniken trauten. Schlaganfallpatienten blieben lieber daheim, vielleicht wird es ja von selbst besser, meistens leider nicht. Alte Menschen, die erkranken, wollen keinesfalls ins Krankenhaus und dort vielleicht einsam in Quarantänestationen sterben, dann lieber daheim.

Dann, als die Infektionskennzahl „R“ bereits unter die magische Grenze von 1 gefallen war, wird am 23. März plötzlich der Lockdown verhängt. Viel zu spät, wenn Covid-19 wirklich der Killer gewesen wäre, den alle befürchtet haben. Die Pandemie ist bereits von selbst abgeebbt. Dasselbe geschah in fast allen anderen Ländern auch, einschließlich in Schweden. Ohne brutalen Lockdown.

Und was geschieht nach dem 23. März? Fällt sie Neuinfektionsrate von knapp unter 1 nach 14 Tagen – wenn ja alle Altinfektionen bereits ausgebrochen sein müssten und Neuinfektionen durch den Lockdown verhindert – auf praktisch Null? Nein. Das magische „R“ dümpelt unverändert weiter so unter der Eins-Grenze dahin. Wie das?

Aber die Folgen des Lockdowns beginnen, andere Wirkungen zu zeigen. Mediziner registrieren ein neues Phänomen: Selbstmorde wegen Corona. Viele Firmen sind de facto am Ende. Nur weil die Insolvenz-Anzeigepflicht vorerst ausgesetzt ist, schlägt sich das noch nicht in den Statistiken nieder, kommt aber noch. Kurzarbeit überall. Schon jetzt fliegen die Zahlen der Anträge für Hartz IV in ungeahnte Höhen. Das ist aber erst der Anfang. Die Menschen fangen an zu begreifen, dass die Wirtschaft – und damit ihre Existenz – wegen einer stärkeren „Grippewelle“ vor die Wand gefahren wird. Sie spüren, dass ihr Land zugrunde gerichtet wird, dass wir sehr schwierigen Zeiten wegen des Lockdowns – nicht wegen der Infektion –  entgegen gehen. Die Maßnahmen setzen die Rechte und die Freiheit der Menschen überall außer Kraft wegen einer Infektion, deren Gefährlichkeit das nicht rechtfertigt. Überall auf der Welt gehen sie auf die Straße und protestieren gegen die überzogenen Maßnahmen. Nicht nur in Deutschland.

Internationale Experten, Virologen, Immunologen, Ärzte warnen ebenfalls. Die Maßnahmen sind überzogen. Covid-19 ist nicht der globale Killer, sondern bewegt sich im Rahmen der üblichen Sterblichkeit der Grippesaison, was von der Statistik des EuroMoMo (Europäischer Mortalitäts-Monitor) belegt wird.

Dann schlägt die Bombe ein. Aus dem Bundesministerium des Inneren wird eine Analyse geleakt: Mit dem Zahlenwerk des RKI und mithilfe versierter medizinischer Experten hat ein Referent für kritische Infrastrukturen eine Arbeit erstellt, die detailliert und mit Belegen nachweist, dass die ganze Covid-19-Panik im Prinzip ein „globaler Fehlalarm“ ist.

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Zweieinhalb Millionen Deutsche haben dieser Studie zufolge wegen des komplett auf Covid-19 umgestellten Gesundheitssystems keine Behandlung ihrer im üblichen Rahmen anberaumten und notwendigen Gesundheitsprobleme erhalten können. Wenn diese mangelnde medizinische Versorgung bei nur einem Prozent der betroffenen Kranken zum Tode geführt haben sollte, dann sind das 25.000 tote „Kollateralschäden“ im Vergleich zu den 7.600 „Corona-Toten“, von denen der größte Teil Menschen sind, die schon starke Vorerkrankungen hatten und/oder bereits am Ende ihrer Lebensspanne angekommen waren.

Was geschieht? Hält die Politik inne? Setzt man sich mit den Auswirkungen der Maßnahmen auseinander? Ist man bereit, gegebenenfalls seine Einschätzung zu revidieren? Nein. Der Referent wird vom Dienst suspendiert. Alles, was das BMI gegen seine Analyse vorbringt ist, dass sie eine „unautorisierte Privatmeinung“ sei. Aber der eine, der entscheidende Satz fehlt: „Diese Analyse ist falsch“. Warum? Weil sie es ganz offensichtlich nicht ist.

Und nun verlegt man sich aufs Beschimpfen und Niedermachen. Die FAZ lässt Herrn von Altenbockum von der Kette, der den Primitivlingen und den Idioten mit dem Brett vor dem Kopf mit der Messingbürste „den Rost abmacht“. Dem Volk, dem großen Lümmel, wird eine Tracht verbaler Prügel zuteil. Herr von Altenbockum ist offenbar Experte dafür, welche Freiheiten so ganz genau zu den Grundrechten gehören und welches Maß ihnen zugeteilt werden muss. Ist er studierter Staatsrechtler, der die haarfeine Grenze zwischen Freiheit und Verantwortung so in einer halben DIN A4 Seite zwischen ausgiebigen Beschimpfungen definieren kann und darf? Ist er autorisiert, mit seiner Privatmeinung das Volk zu beleidigen? Oder wird er jetzt auch suspendiert?

Natürlich wird dabei auch, wie im Kasperltheater, mit dem bösen Krokodil gewedelt: die Proteste erinnern Herrn von Altenbockum „fatal an die Zivilcourage á la Pegida“. Yoooooo, Herr von Altenbockum, noch ein Schippchen Dreckwerfen gefällig?

Glauben Sie wirklich, dass das noch irgendjemanden außer Ihresgleichen interessiert, wenn Millionen von Existenzen auf dem Spiel stehen? Millionen Menschen verarmen, allein in Deutschland? Was werden Sie denn schreiben, wenn es tatsächlich, wie viele Ökonomen befürchten, zu einer brutalen, globalen Rezession kommt, weil die weltweiten Lockdowns dem sowieso schon fragilen Wirtschafts- und Finanzsystem den Todesstoß versetzt haben? Wenn Hunderttausende in Deutschland und Hunderte Millionen auf der Welt verelenden oder sogar verhungern? Sind Sie dann auch noch so oberlehrerhaft arrogant?

Herr Professor Drosten fühlt sich ebenfalls aufgerufen, Kollegen und Volk abzukanzeln. Ärzte und Professoren würden da „irgendeinen Quatsch in die Welt setzen“. Niemand bezweifelt ihre Expertise in Sachen Coronavirus, auf das Sie spezialisiert sind, Herr Prof. Drosten. Ihre medizinwissenschaftlichen Kollegen verfügen aber möglicherweise über ein etwas weiteres Blickfeld und haben es nicht verdient, dermaßen gedemütigt zu werden, weil sie begründete Zweifel an den Maßnahmen und der Gesamtbeurteilung der Lage anmelden. Ihre Fachkollegen  kennen vielleicht nicht den letzten Pickel auf einem Coronavirus mit Vor- und Nachnamen, aber sie sind keine Idioten, die „irgendeinen Quatsch“ verbreiten.

Und warum dürfen Sie denn unkritisiert ihre privaten und unsachlichen Wutausbrüche öffentlich unter Medienapplaus ausspeien, während ein mutiger Whistleblower aus dem BMI suspendiert wird? Wer hat Sie denn zur Kollegen- und Volksbeschimpfung autorisiert? Wenn Sie persönlich mit Kritik und auch vielleicht unfairen Vorwürfen wegen sehr einschneidender Maßnahmen, die auf Ihre Expertise hin verordnet wurden, emotional nicht fertig werden, ist das vielleicht menschlich verständlich, aber Ihrer Position, Funktion und Verantwortung nicht angemessen.