Ein Hund hat Angst

Als hell­sich­tiges Medium habe ich schon viele geistige Energie-Umstel­lungen in Woh­nungen und Häusern gemacht. Geistige Energie-Umstellung heißt in diesem Zusam­menhang, dass ich vor vielen Jahren direkt von der geis­tigen Welt ein­ge­weiht wurde in die Umwandlung von nega­tiven Energien in positive. Dies können ver­storbene Seelen sein, die noch in dem Heim ver­weilen, aber auch Streit­energien von Vor­be­sitzern oder negative Energien, die vor sehr langer Zeit auf einem heute bebauten Grund­stück ent­standen sind, wie z.B. im Krieg.

(von Martina Heise)

Die nach­fol­gende Geschichte stammt aus meiner Anfangszeit und ist mir noch sehr gut in Erin­nerung, weil ich selten so viele ver­storbene Seelen innerhalb eines Hauses erlebt habe:

Eine sehr junge allein­ste­hende Frau, Sabrina, wohnte zusammen mit ihren zwei Hün­dinnen in ihrem Elternhaus, welches sie von ihren schon seit langer Zeit ver­stor­benen Eltern geerbt hatte. Sie wandte sich hil­fe­su­chend an mich, weil eine der Hün­dinnen, Saskia, sehr große Pro­bleme hatte. Die junge Frau erzählte mir, dass bereits ihre Schwester, die das Dach­ge­schoss bewohnt hatte, aus­ge­zogen sei, weil sie es nicht mehr länger in diesem Haus aus­ge­halten hätte. Ihre Hündin wollte erst gar nicht die Treppe zum Dach­ge­schoss hoch­laufen, sie wei­gerte sich regel­recht, auch nur in die Nähe dort zu gehen.

Ähnlich ver­hielt es sich mit dem Ober­ge­schoss: Saskia ging zwar mit hinauf, aber niemals alleine…

Im Erd­ge­schoss hatte sie Angst an einem bestimmten Zimmer vor­bei­zu­gehen. Ich war damals vor Ort und konnte beob­achten, wie sie ihren Schwanz ängstlich einzog und sich so weit wie möglich ent­fernt von der Zim­mertür schnell vorbei schlich.

Als ich die Tür zu dem Zimmer öffnete, ver­schwand Saskia ganz schnell völlig angst­er­füllt. Was kein Wunder war, denn als ich das Zimmer betrat, nahm ich einen sehr unan­ge­nehmen Geruch wahr, den ich von erd­ge­bun­denen Geistern kenne. Dieser Raum hatte eine sehr schwere, belas­tende Energie. Die junge Frau erzählte mir, dass in diesem Zimmer ihre Mutter an einem Krebs­leiden ver­storben war. Die ver­storbene Mutter konnte ich wahr­nehmen, aber auch noch andere ver­storbene Seelen waren in diesem Raum. Ich fing an, den Hund zu verstehen…

Im Ober­ge­schoss war es nicht anders. Schon als ich die Treppe nach oben stieg, wurde mir eiskalt und ich hatte eine Gän­sehaut an ganzem Körper, die ich immer habe, wenn ich sehr negative Energien wahr­nehme. Oben im Flur stand ein großer Por­zel­lanhund, in welchem sich viele negative Seelen ver­steckten. Kein Wunder, warum die hell­sichtige Hündin nicht alleine in diese Etage wollte.

Ganz schlimm wurde es aber erst im Dach­ge­schoss. In der dort aus­ge­bauten Wohnung wim­melte es vor Puppen und Stoff­tieren – dort befanden sich ver­teilt über hundert dieser gesam­melten ehe­ma­ligen Lieb­lings­stücke der Mutter und später auch Schwester.

Ich sah die junge Frau an und sagte: „Kein Wunder, dass deine Schwester hier aus­ge­zogen ist und Saskia erst gar nicht hier herauf kommt. Hier sind unzählige Geister, die sich in und hinter diesen ganzen Puppen und Stoff­tieren ver­stecken, um uner­kannt zu bleiben.“ Ich hatte zuvor noch nie so viele ver­storbene Seelen in einer Wohnung bezie­hungs­weise in einem ein­zigen Haus gesehen. Und was Saskia betraf, hatte ich nun vollstes Ver­ständnis für ihr Ver­halten, denn die Hündin war sehr sen­sibel und hell­sichtig. Tiere sehen zwar all­gemein sehr viel mehr als wir, aber Saskia war schon etwas Besonderes.

Sie lief mir auch die ganze Zeit nach, so als wollte sie noch etwas von mir, was auch der Besit­zerin auffiel: „Martina, ich glaube, Saskia will noch etwas von Dir. Das habe ich von ihr noch nie so erlebt. Es sieht tat­sächlich so aus, als wenn sie Dir noch etwas sagen möchte.“ Genau das war auch der Fall, denn als ich mich zu ihr beugte und mich geistig mit ihr verband, sagte sie mir, dass sie große Angst habe in dem Haus, und sie fragte, ob ich ihr wirklich helfen könne. Dabei schaute sie mich mit ihren großen, lieben Hun­deaugen sehr ver­zweifelt und traurig an, sodass ich schnell einen Termin mit der jungen Frau ausmachte.

Die geis­tigen Energie-Umstel­lungen machte ich damals noch direkt vor Ort, jedoch benötige ich mitt­ler­weile nur noch einen Grundriss von der Wohnung oder dem Haus und ein Bild, um die Umstellung über die Ferne machen zu können – was genauso effektiv ist.

Damals aller­dings war es sehr inter­essant zu sehen, wie die Hündin auf diese Umstellung reagierte. Sie freute sich sehr, mich wie­der­zu­sehen, als ich zum ver­ein­barten Termin dort ankam. Damit ich meine Arbeit in Ruhe machen konnte, lag sie während der gesamten Zeit auf dem Sofa und schaute mir ent­spannt zu. Die junge Frau sagte damals ver­wundert, dass sie sonst nie so ruhig für längere Zeit still liegen würde.

Nachdem ich die Energie-Umstellung beendet hatte, die in diesem Geis­terhaus wirklich sehr intensiv war, sprang die Hündin direkt auf und lief von Raum zu Raum. Sie ging sogar in den Raum, in dem die Mutter ver­storben war, lief alleine in das Ober­ge­schoss und sogar bis in das Dach­ge­schoss. Für die junge Frau war das unglaublich und grenzte an ein Wunder.

Saskia kam nach ihrer Inspektion schwanz­we­delnd und sichtlich erfreut zu mir zurück und bedankte sich geistig auf ihre Art bei mir.

Von diesem Tag an konnte Sabrina, aber vor allem die Hündin wieder friedlich und angstfrei in dem Haus leben. Auch die andere Hündin, die sich nicht ganz so auf­fällig ver­halten hatte, wirkte direkt viel freier und entspannter.

Ich freute mich sehr, dass ich in diesem Fall hatte helfen können.

Mehr über meine Arbeit als Medium und über das Wirken der geis­tigen Welt sowie viele Anlei­tungen zur Selbst­hilfe erfahren Sie außerdem in meinem Buch „Schutz­engel & Co.“.