Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Der Tiefe Staat unter Schock: Trump zieht ein Drittel der in Deutschland stationierten Besatzungstruppen ab – absurde Kriegsspiele

10. Juni 2020

Als wäre es der Weltuntergang, scheinen unsere Regierung und Mainstream-Leitmedien auf die überraschende Anordnung von US-Präsident Donald Trump zu reagieren, rund ein Drittel der in Deutschland stationierten US-Truppen abzuziehen.

Hier bestellen!

Am Freitag wurden US-Journalisten, die Präsident Donald Trump auf einer Reise begleiteten, von mitreisenden Regierungsbeamten mit einer Nachricht überrascht, die Schockwellen in Berlin auslöste.

Demnach habe der Nationale Sicherheitsberater Robert O’Brien ein vom Weißen Haus vorbereitetes Memorandum unterzeichnet, bei dem es um eine Neuausrichtung der US-Truppenpräsenz in Deutschland gehe.

So soll die derzeit maximale Anzahl US-amerikanischer Soldaten auf deutschem Boden von 52.000 auf 25.000 reduziert werden. Bisher konnten neben den bisher 34.500 fest stationierten Soldaten also jederzeit weitere 17.500 Mann eintreffen, um beispielsweise an gemeinsamen Truppenübungen teilzunehmen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Nach der Unterzeichnung des Memorandums müssen nun mindestens 9.500 US-Soldaten aus Deutschland abgezogen werden.

Obwohl diese Nachricht in jeglicher Hinsicht positiv ist, scheint der Mainstream, der dem US-Imperium unter Leitung des Tiefen Staats hörig ist, dies als schlecht für Deutschland anzusehen.

Ein namentlich nicht genannter ranghoher Beamter aus dem Bundesverteidigungsministerium äußerte sich im Gespräch mit dem WSJ besorgt:

“Wir wussten schon immer, dass Trump um sich schlagen würde, wenn er intern unter Druck steht, aber wir dachten, er würde zuerst (Truppen) aus Afghanistan abziehen. Dieser Schritt wird den Freunden der USA in Deutschland nicht helfen, die hart an der Aufrechterhaltung der transatlantischen Beziehung arbeiten, aber es wird die antiamerikanische Stimmung verstärken, die sich hier ausgebreitet hat.”

Auch der ehemalige Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa, Generalleutnant a.D. Ben Hodges, kritisierte diese Entwicklung. Deutschland spiele eine zentrale Rolle bei der US-amerikanischen Machtprojektion nicht nur in Europa, sondern auch im Mittleren Osten und Afrika. Diese Machtprojektion sei durch diese Neuausrichtung nun gefährdet, meinte Hodges.

Die Linken machten in Bezug auf dieses Vorhaben der Amerikaner einen sinnvollen Vorschlag an unsere Regierung:

In einer ersten Reaktion meinte der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, am Samstag, dass die USA bei ihrem Abzug auch “gleichzeitig die US-Atombomben mitnehmen” sollten. Der Bundesregierung legte Bartsch ans Herz, dass sie die Pläne Washingtons “dankend annehmen” und zeitgleich auch einen vollständigen Truppenabzug aus Deutschland vorbereiten sollte.

Tatsächlich befinden sich in Deutschland mit Grafenwöhr und Hohenfels die größten Truppenübungsplätze der US-Armee außerhalb der USA. Über den Luftwaffenstützpunkt Ramstein wird der globale Drohnenkrieg gesteuert, was immer wieder zu Protesten führte und selbst zu einem Fall für die deutsche Justiz wurde. Doch die wichtigste Rolle erfüllt die Bundesrepublik als zentrales Logistikdrehkreuz für Mensch und Material, insbesondere in Richtung Osten.

(Voraussichtliche (teilweise) ausländische Militärstandorte im besetzten Deutschland im Jahr 2020)

Über die Hintergründe dieser Entscheidung wird nun heftig spekuliert. Manche sehen darin eine Art Bestrafung dafür, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Trumps Einladung zu einem G7-Gipfel in Washington ausgeschlagen hatte, was die ohnehin offene Unzufriedenheit mit Berlin bezüglich der NATO-Ausgaben und dem Bau der Pipeline Nord Stream 2 zusätzlich verstärkt hat.

Ein US-Regierungsbeamter sagte dem WSJ, dass diese Entwicklung nichts mit Merkels Absage zu tun habe. Eine mögliche Truppenreduzierung sei seit September im Gespräch und unter anderen auch von dem ehemaligen Botschafter in Berlin, Richard Grenell, befürwortet worden. Aber die genannten Punkte hätten durchaus eine Rolle bei der Strategieplanung im Weißen Haus gespielt, meinte er weiter.

Unklar ist auch, ob die aus Deutschland abgezogenen Truppen in die USA zurückkehren oder in andere Länder verlegt werden. Zuletzt warb Polen um eine größere US-Präsenz im eigenen Land, und die US-Botschafterin in Warschau brachte eine Verlegung der in Deutschland gelagerten nuklearen Gefechtsköpfe in ihr Gastland ins Spiel. Wie das WSJ berichtet, werden laut dem US-Regierungsbeamten mehr als 1.000 US-Soldaten tatsächlich nach Polen verlegt.

Manöver über Manöver

Die US Army kündigt ein ‚DEFENDER-Europe 20 Plus‘ an und wird in den nächsten Wochen mit 4.000 Soldaten, über 2.000 Panzern, Panzerhaubitzen sowie bis zu 2.000 anderen Militärfahrzeugen und Ausrüstung in Belgien, den Niederlanden oder auch einem deutschen Nordseehafen anlanden und dann Truppen und Militärgerät quer durch Deutschland auf das Truppenübungsgelände Drawsko Pomorskie in Polen verlegen. Dort soll dann vom 5. bis 19. Juni mit 2.000 polnischen Soldaten die Kriegsübung ‚Allied Spirit‘ durchgeführt werden.

Die noch für den Mega-Militäraufmarsch DEF20 auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne eingerichtete Zwischenstation für durchreisende Soldaten und die Ausrüstung eines ganzen Panzerbrigade-Kampfteams soll bei dem Durchmarsch der US-Truppen wieder genutzt werden und auch die militärischen Nachschublager in Rheinland-Pfalz und NRW sind erneut eingeplant.

Kriegsspiele in der Ostsee

An der internationalen Übung „baltic Operations“ unter der Führung der 6. US-Flotte nehmen 28 Schiffe und 28 Luftfahrzeuge teil. An diesem Freitag läuft die Fregatte „Lübeck“ bereits in Warnemünde ein.

Die Fregatte „Lübeck“ unter dem Kommando von Fregattenkapitän Mathias Rix (45) liegt bis kommenden Sonntag, 7. Juni, am Passagierkai in Warnemünde.

Bereits am Dienstag hatte das mehr als 5000 Tonnen schwere Schiff mit seiner 200-köpfigen Besatzung den Heimathafen Wilhelmshaven in Richtung Ostsee verlassen, um an dem internationalen Manöver Baltic Operations (Baltops) 2020 teilzunehmen. Das jährlich stattfindende Manöver dient dazu, die multinationale Zusammenarbeit von Boden-, See- und Luftstreitkräften in verschiedenen militärischen Übungsszenarien im Ostseeraum zu trainieren.

„Der Fokus der Übung liegt in den Bereichen der Luftverteidigung, der U-Boot-Jagd und der Seekriegsführung über Wasser. Die Männer und Frauen der ,Lübeck‘ sind daher bestens ausgebildet und hochmotiviert, dieses Manöver zu bestreiten. Deshalb freue ich mich, mit meiner Besatzung an dem Manöver teilnehmen zu dürfen“, so Fregattenkapitän Rix.

Geführt wird die Übung von der 6. US-Flotte. Knapp 28 Schiffe und 28 Luftfahrzeuge sind daran beteiligt. Zu den teilnehmenden Nationen gehören neben Deutschland und den USA auch die Nato-Mitgliedsaaten Polen, Großbritannien, Litauen, Lettland, Estland, Norwegen, Frankreich, Italien, Dänemark, Kanada, Türkei, Spanien, Portugal, Griechenland, Niederlande sowie die Nicht-Nato-Staaten Finnland und Schweden.

Von der Deutschen Marine sind neben der Fregatte „Lübeck“ und den zwei an Bord befindlichen Hubschraubern des Typs „Sea Lynx Mk 88 A“ auch die beiden Tender „Werra“ und „Donau“, die Minenjagdboote „Weilheim“ und „Grömitz“ sowie ein Seefernaufklärer vom Typ „P-3 C Orion“ beteiligt.

Absurde Kriegsspiele

Hier bestellen!

Man müsse gewappnet sein, sagen die Militärs, denn: Am 1. Oktober 2021 beginnt ein Krieg in Europa.

Letzteres ist (vorerst) nur der fiktive Inhalt einer Studie. Die jedoch stammt von dem durchaus ernst zunehmenden US-Thinktank »International Institute for Strategic Studies« (IISS). Politik- und Militärexperten haben sie vor rund einem Jahr unter dem Titel »Defending Europe« entworfen. Danach werden zuerst litauische und polnische Regierungs-, Medien- und Militärnetzwerke angegriffen.

Russische Truppen rücken in die kleine baltische Republik ein. Luftlandeeinheiten besetzen Schlüsselstellungen, aus Belarus stößt eine verstärkte motorisierte Division vor. Mit kühnem Schachzug wird der Flughafen Kaunas besetzt, Transportmaschinen spucken Material aus.

Die östliche Ostsee wie der Himmel über dem Kampfgebiet gehören den Angreifern. Die Kampfjets der Nato-Air-Policing-Mission sind zerstört. Auch die im Rahmen der »Enhanced Forward Presence« stationierten Nato-Bodentruppen werden attackiert. Nur ein kleiner Teil kann sich nach Lettland absetzen, die meisten der von Belgien, Kroatien, der Tschechischen Republik, aus Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und Norwegen entsandten Soldaten sind tot oder in Gefangenschaft. Polnische Freiwillige eilen zum Kampf nach Litauen. Warschaus Truppen versuchen Gegenangriffe an der Suwalki-Lücke. Russland verstärkt seine Attacken. Der UN-Sicherheitsrat ist nicht in der Lage, sich auf eine Position zu einigen.

Bereits am 2. Oktober hatte die Nato – laut Studie – auf Grundlage des Artikels V des Beistandsstatus die Schnelle Eingreiftruppe losgeschickt und Russland ein Rückzugsultimatum gestellt. Die Wirkung? Gleich null. In Warschau wird eine litauische Exilregierung eingesetzt, in Litauen nimmt eine Übergangsverwaltung unter russischer Aufsicht die Arbeit auf.

Und was machen die USA? Das fiktive IISS-Planspiel geht davon aus, dass der gerade wiedergewählte Präsident Donald Trump kein Interesse mehr an der Nato hat.

Trumps geostrategisches Ziel ist China. Der Nato bietet er Waffenhilfe gegen Cash an. Er trifft sich mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Belgrad, um das »Europa-Problem« zu lösen. Unter Druck seiner Verbündeten stimmt Polen einem Waffenstillstand entlang einer Sicherheitszone zu, die von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa überwacht werden soll…

Zwischen Januar und Juni 2020 war »Defender Europe 2020« geplant. Man wollte Moskau zeigen, wie rasch und massiv US-Truppen an Russlands Grenzen verlegt werden können. Doch der größte US-Aufmarsch seit 25 Jahren, zu dem 20.000 GIs aus den Staaten geholt und quer durch Europa verlegt wurden, traf auf die Corona-Pandemie.

Also alles vorbei und vergessen? Und gilt das auch für die mit »Defender« gekoppelten Übungen »Allied Spirit XI« und »Trojan Footprint«? Nein. »Allied Spirit« läuft gerade an. Gemeinsam mit weiteren geplanten Ausbildungsmaßnahmen wurde es zu »Defender Europe 2020 Plus« erhoben. Was vor allem Russland nicht gefallen kann. Moskau warnte die USA und die anderen Nato-Staaten vor übermäßigem Säbelrasseln.

Der Chef der Hauptverwaltung für Operatives im russischen Generalstab, General Sergej Rudskoj, betonte, die USA und ihre Verbündeten würden mit ausgedachten Gefahren einer russischen Aggression das System der Sicherheit in Europa weiter untergraben. Sein Land dagegen wolle bis Ende des Jahres auf Manöver entlang der Grenzen zu Nato-Staaten verzichten.

Fazit

Während die Welt, während Europa, während wir alle mit den tödlichen Risiken und dramatischen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie kämpfen, müssen wir erschüttert zur Kenntnis nehmen, wie schnell die US-Militärmaschine, unterstützt von der NATO, trotz der akuten Pandemie-Gefahr wieder Fahrt aufnimmt.

Die US-Militärs kündigen außerdem für die nächsten Monate noch weitere große internationale Manöver in der Ostseeregion, auf dem Balkan und am Schwarzen Meer an. Die USA bereiteten sich mit ‚Atlantic Resolve‘ und ‚Defender Europe 2020 plus‘-Provokationen auf einen Krieg mit Russland vor.

Diese aggressive Drohpolitik muss gestoppt werden! Während die Zivilbevölkerung in Europa in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt wird, haben die Militärkonvois auf allen Straßen freie Fahrt – das ist vollkommen unerträglich!

Es scheint das Donald Trump weiter gegen den Tiefen Staat vorgeht und langsam die BRD-Besatzung reduzieren will, wenngleich Kräfte innerhalb des militärisch-industriellen Komplexes ihre Kriegsphantasien ausleben und Truppen im Osten Europas aufmarschieren lassen.


Quellen: de.sott.net/pressenza.com/deutsch.rt.com/