Prof. Dr. Karl Lauterbach (Gesundheitspolitischer Sprecher, SPD), Foto: Stephan Röhl - flickr.com - CC BY-SA 2.0
Politik & Aktuelles

Lauterbach: SPD-Gesundheitspolitiker hat monatelang Unsinn über Corona verbreitet – jetzt kommt es ans Tageslicht

10. Juni 2020

Karl Lauterbach, der wohl am meisten eingeladene Politiker in deutschen Talkshows, hat offenbar monatelang Unsinn von sich gegeben

In der Sendung „Lanz“ räumte er ein, „damit haben wir nicht gerechnet“. Er meint die Art und Weise, in der sich das Corona-Virus verbreitet oder nicht verbreitet. Herr Lauterbach hatte schon anfangs mit ungeheuren Schätzungen aufgewartet, ging von hunderttausend Infizierten aus, als es noch weniger als 10.000 waren. Herr Lauterbach durfte annähernd unwidersprochen in den deutschen Leitmedien behaupten, die Lockdownmaßnahmen hätten eine Katastrophe verhindert. Der Weg, den der Tübinger OB Palmer vorgeschlagen hatte (Lockerungsmaßnahmen wesentlich früher als jetzt) würde 100.000 Tote in Deutschland bedeuten. All dies hat Herr Lauterbach in den vergangenen Wochen und Monaten so lange behaupten dürfen, bis jetzt nach und nach andere Fakten das Licht der Öffentlichkeit erblicken.

„Was neu ist“

 

 

Karl Lauterbach allerdings darf auch bei Lanz noch weiter Geschichten erzählen: „Was neu ist, womit auch wir Virologen nicht gerechnet haben, ist, dass die Bedeutung einzelner, die sehr ansteckend sind und die in größeren Gruppen dann andere anstecken – also in der Kombination: Sie sind sehr ansteckend und sind dann noch in einer größeren Gruppe – dass diese Superspreader einen großen Teil der Pandemie erklären. Das hat niemand von uns geahnt.“ Das stimmt nachweislich nicht. Herr Lauterbach und seine ihn stets interviewenden Leitmedien wollten es offenbar nur nicht wahrhaben. Die „WAZ“ berichtete darüber bereits am 24.3.2020 – beispielsweise. Virologen, die darüber berichteten, wurden entweder missachtet oder sogar verachtet. Unter anderem von Karl Lauterbach.

Empfehlenswert ist dazu auch ein Video des anerkannten Wissenschaftsmagazins „Spektrum.de“, das am 12. Februar 2020 (!) davor warnte, „Manche Menschen sind besonders ansteckend – so genannte Superspreader. Auch das Coronavirus könnte durch sie leichter zur großen Epidemie werden.“

Damit ist eigentlich alles gesagt – Karl Lauterbach erzählt bis zum heutigen Tag Unsinn dergestalt, dass „wir“, also er und seinesgleichen, das nicht gewusst haben könnten. Deutsche Medien, die sich seit Wochen über Demonstranten echauffieren, haben sich offensichtlich vor den Karren spannen lassen – und bis zum heutigen Tag in keiner Weise dafür bei den so Angegriffenen entschuldigt. Ob es eine zweite Welle gibt, weiß auch diese Redaktion nicht. Es ist aber schon seit längerem recht sichtbar, dass die Lockdown-Maßnahmen in Deutschland nicht dafür verantwortlich waren, die größtmögliche Ausbreitung zu verhindern, sondern die Art der Ausbreitung über „Superspreader“ selbst geleugnet wurde. Um dies zu erkennen – „Spektrum.de“ wies darauf im Februar hin -, muss niemand Corona-Leugner sein. Wir dürfen gespannt sein, wie die neuen „Erkenntnisse“ jetzt langsam verbreitet werden.


Quelle: watergate.tv