Gesundheit, Natur & Spiritualität

Schlechte Nachrichten! Müssen wir uns weiterhin durch Glyphosat vergiften lassen? Wiederzulassung von Glyphosat! (+Video)

19. Juni 2020

Es ist eines der meistverkauften Unkrautvernichtungsmittel der Welt: Über eine Million Tonnen des populären Herbizids Glyphosat, besser bekannt unter dem Handelsnamen Roundup, werden jedes Jahr versprüht. Obwohl mittlerweile bekannt ist, was Glyphosat anrichtet, müssen wir uns bis 2022 weiterhin von BayerMonsantos Glyphosat vergiften lassen.

So will es das EU-Recht. Das Geschäft hat offensichtlich Vorrang vor der Gesundheit von Mensch und Natur, denn obwohl mittlerweile bekannt ist, was Glyphosat anrichtet, wird eine Wiederzulassung von Glyphosat nach 2022 geprüft. Die Glyphosate Renewal Group (GRG) ist eine Sammlung von Unternehmen, die die Erneuerung der EU-Zulassung des Wirkstoffs Glyphosat im Jahr 2022 anstreben. Sie haben bereits einen Antrag fristgerecht an die AGG, die EU-Kommission und die EFSA übermittelt und am 27. April 2020 eine neue Website gestartet, um die Kommunikation über Glyphosat und dessen erneutes Zulassungsverfahren in der Europäischen Union (EU) zu fördern. Vertreten in der GRG sind unter anderem Bayer, die Nufarm GmbH & Co.KG und die Syngenta Crop Protection AG. Während in den USA die Zahl derer, die gegen BayerMonsanto weiterhin klagen, steigt, soll die Agentur IARC, sie hatte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft, im Auftrag mehrerer EU-Länder wissenschaftliche Daten liefern, doch nicht nur die IARC, sondern auch ein Institut, das nachweislich von Monsanto finanziert wurde. Insgesamt stehen für die Untersuchungen 1,2 Mio Euro zur Verfügung. Wird die Glyphosat-Zulassung  wieder verlängert werden?

Müssen wir uns weiterhin von BayerMonsantos Glyphosat vergiften lassen?

Das Unkrautbekämpfungsmittel Roundup (Glyphosat) ist in der Luft, im Regen, im Grundwasser, in der Erde und in den meisten Nahrungsmitteln zu finden. Immer mehr wissenschaftliche Forschungen weisen auf dessen krebsfördernde Eigenschaften hin.

„Am 12. Dezember 2017 verlängerte die Kommission die EU-Zulassung von Glyphosat nach einer positiven Abstimmung mit qualifizierter Mehrheit der Mitgliedstaaten um fünf Jahre. Dies bedeutet, dass Glyphosat in der EU bis zum 15. Dezember 2022 als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln (PPP) verwendet werden kann. Jedes Pflanzenschutzmittel muss jedoch nach einer Bewertung seiner Sicherheit von den zuständigen Behörden in den EU-Ländern zugelassen werden. Pflanzenschutzmittel werden auch Pestizide genannt,“ so die Glyphosate Renewal Group (GRG)

Die GRG änderte ihren Namen Ende 2019 von Glyphosate Task Force 2, um Verwechslungen mit früheren Glyphosat-Einreichungen zu vermeiden. Derzeitige Mitglieder der GRG sind Albaugh Europe SARL, Barclay Chemicals Manufacturing Ltd., Bayer Agriculture bvba, Ciech Sarzyna SA, Industrias Afrasa SA, Nufarm GMBH und Co.KG, Sinon Corporation, Syngenta Crop Protection AG. Die GRG begrüßt das Interesse anderer Unternehmen, die die Erneuerung von Glyphosat unterstützen, so die GRG.

„Darüber hinaus bieten wir Zugang zu dem Glyphosat-Dossier 2012, das den EU-Behörden zu diesem Zeitpunkt vorgelegt wurde.“

Ein Beispiel von der Webseite der GRG

Eine Studie bestätigte 2018, dass Glyphosat  Bienen schädigt. Wissenschaftler der University of Texas haben den Zusammenhang zwischen Bienen und Glyphosat untersucht. Das  Ergebnis: Das Herbizid Glyphosat ist für Bienen gefährlich. Die Studie wurde in dem Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht.

Und was schreibt die GRG?

Glyphosat und Produkte auf Glyphosatbasis wurden sowohl in Laboratorien als auch auf Feldern ausgiebig getestet, um die potenzielle Toxizität für Honigbienen zu bewerten. Das Ergebnis dieser Tests zeigt, dass sie weder akute noch chronische Nebenwirkungen auf Honigbienen haben. Dies bedeutet, dass Bienen weder getötet noch beschädigt werden, wenn sie mit Glyphosat in Kontakt kommen. Sie beziehen sich auf eine Studie aus 2014! 

Anderes Beispiel:

Fakt: Glyphosat-resistente Unkräuter stellen die größte Bedrohung für landwirtschaftliche Großkulturen dar. Die Glyphosat-Resistenz trat erstmals 1996 in Australien auf einer Apfelplantage auf, ironischerweise in dem Jahr, in dem die erste glyphosat-resistente Kulturpflanze (Sojabohne) in den USA eingeführt wurde. Es handelte sich dabei um Lolium Rigidum oder auch Steif-Lolch und ist eine einjährige krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von 18 bis 45, in Extremfällen 6 bis 70 Zentimetern. Achtunddreißig Unkrautarten haben inzwischen eine Resistenz gegen Glyphosat entwickelt, die in 37 Ländern und in 34 verschiedenen Kulturen verbreitet sind. Glyphosat-resistente Unkräuter bedrohen Obstplantagen, Weinberge, Äcker für Getreide und sogar Weiden für Vieh. Siehe auch Die Natur schlägt zurück und entlarvt die Monsanto-Lüge! Farmer verlieren den Kampf gegen Glyphosat-Resistenz und Menschen werden krank!

Und was schreibt die GRG?

Jedes Jahr gehen bis zu 40 Prozent der potenziellen Ernten der Welt durch schädliche Faktoren wie Unkraut verloren. Ungefähr 30.000 verschiedene Arten von Unkräutern konkurrieren mit Pflanzen um Raum, Wasser, Nährstoffe und Sonnenlicht. Ein Landwirt, der kein Breitbandherbizid anwendet, kann auf Grund von Schwierigkeiten bei der Unkrautbekämpfung unter Ernteverlusten von bis zu 22% leiden. Herbizide auf Glyphosatbasis ermöglichen Direktsaat und reduzierte Bodenbearbeitungspraktiken, was wiederum zu einer geringeren Bodenerosion und einer Verringerung der Kohlenstoffemissionen führt. Allein im Jahr 2014 entsprach die Reduzierung der CO2-Emissionen beispielsweise der Entfernung von fast 2 Millionen Autos von der Straße.

Wie Sie sehen können, werden sogar alte Daten zugrunde gelegt, um die Zulassung für Glyphosat zu bekommen. Die Glyphosate Renewal Group (GRG) stellt sogar das Glyphosat-Dossier 2012, das den EU-Behörden zu diesem Zeitpunkt vorgelegt wurde, zur Verfügung. “ Wir werden weiterhin Informationen über den Prozess auf der Homepage von glyphosate.eu bereitstellen,“ so die GRG.

Glyphosat unter Krebsverdacht – doch Monsanto lehnte Bericht von IARC über Glyphosat ab

Eine Arbeitsgruppe von 17 Experten aus 11 Ländern traf sich am 3. und 10. März 2015 bei der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), um die verfügbaren veröffentlichten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu überprüfen und die Kanzerogenität von fünf Organophosphat-Insektiziden und Herbiziden zu bewerten: Diazinon, Glyphosat, Malathion , Parathion und Tetrachlorvinphos.

Im März 2015 stufte die IARC Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein (Gruppe 2A). Dies beruhte auf „begrenzten“ Hinweisen auf Krebs beim Menschen (auf Grund realer Expositionen, die tatsächlich auftraten) und „ausreichenden“ Hinweisen auf Krebs bei Versuchstieren (aus Studien mit „reinem“ Glyphosat). Doch Monsanto, der mittlerweile von Bayer gekauft wurde, lehnte diesen Bericht von IARC ab. Mit Erfolg, denn 2016 stuften WHO-Forscher Glyphosat als nicht krebserregend ein.

Es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme für Menschen ein Krebsrisiko darstelle, stellten Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest. Die Chemikalie löse vermutlich auch keine Veränderungen des menschlichen Erbguts aus. Ein Grund zu dieser Feststellung war, dass die EU zu dieser Zeit über die weitere Zulassung des Mittels abstimmen wollte. Siehe auch: Glyphosat krebserregend?! Bill Gates – Hungerallianz mit Monsanto, die Impfallianz mit Big Pharma und Hauptsponsor der WHO

In den letzten Jahren mehrten sich die Hinweise, dass Glyphosat bei weitem nicht so harmlos ist, wie es tut.

Das Unkrautvernichtungsmittel „lähmt“ ein bestimmtes Enzym im Stoffwechsel seiner „Opfer“. Da dieses bei Tieren und Menschen nicht existiert, propagierten Hersteller, Politiker und Landwirte lange Zeit die Mär vom harmlosen Gift. Ein fataler Irrtum, wie sich jetzt nach und nach herauskristallisiert. 

Mittlerweile klagen in den USA  über 52.000 Glyphosat-exponierte Krebsopfer gegen Bayer. In den drei bisher versuchten Fällen haben die Jurys Monsanto für schuldig befunden und Bayer zur Zahlung von insgesamt 2,375 Milliarden US-Dollar verurteilt .

Johnsons Fall war besonders bedeutsam, weil ein Richter seinem Team erlaubte, wissenschaftliche Argumente zu präsentieren. Die Gerichtsdokumente enthüllen Monsantos Machenschaften und bescherten Bayer Sammelklagen wegen Glyphosat! Johnsons Prozess war der erste von Tausenden, die den Agrochemiekonzern wegen Vorwürfen –   unter der Marke Roundup vertriebene Chemikalie verursacht Krebs –  verklagen.

Ein Gericht in Kalifornien hat dem Familienvater DeWayne Johnson, der an Krebs im Endstadium leidet, bereits 2018  Millionen Dollar Entschädigung zugesprochen.

Der Konzern Monsanto sieht sich in den USA mit zahlreichen Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken des Totalherbizids Glyphosat (Roundup®) konfrontiert.

Donna Farmer, Monsantos führende Toxikologin, gab in ihrer eidesstattlichen Aussage zu, sie „könne nicht sagen, dass Roundup keinen Krebs erzeugt“, weil „wir [Monsanto] keine Krebsstudien mit Roundup durchgeführt haben“.

Hier ist Farmers entscheidende E-Mail von 2009, die klar in ihrer Aussage ist: „Man kann nicht sagen, dass Roundup keinen Krebs erzeugt. Wir haben keine Krebsforschungsstudien mit ‚Roundup‘ durchgeführt“.

Diese Enthüllungen sind ja schon sehr belastend und sprechen für sich, aber im Folgenden wird es richtig interessant. Anfang 2015, als bekannt wurde, dass die IARC [s. o.] an ihren eigenen Studien zu Roundup arbeitete, setzte Monsanto alles daran, im Vorhinein alle Resultate zu diskreditieren, die sich als ungünstig herausstellen könnten.

Abgesehen davon hätte sich Monsanto, der 60-Milliarden $ schwere Koloss, möglicherweise nicht die 250.000 $ leisten können, die eine rechtmäßige wissenschaftliche Studie durch akkreditierte Wissenschaftler gekostet hätte. Stattdessen entschied der Konzern, die entscheidenden Teile seines Berichts selbst vorzuformulieren, um sie dann von unabhängigen Wissenschaftlern gegenzeichnen zu lassen

„Weniger kostenintensiv und angenehmer könnte es sein, Experten nur für die Bereiche des Disputs, der Epidemiologie und eventuell das MOA [Ministry of Agriculture] (abhängig davon, was das Treffen der IARC ergibt) heranzuziehen. Wir würden dann die Abschnitte Tox & Genetox selbst verfassen …und indem wir das Schreiben selbst übernehmen und sie alles nur redigieren und abzeichnen, könnten wir quasi die Kosten senken“.

Und schließlich, wenn das alles nichts hilft, fordern sie von Washington D.C. eine Gegenleistung für all das ein, was sie über die Jahre bezahlt haben.

Und hier kommt Jess Rowland, Abteilungsdirektor für chemische Sicherheit und Verschmutzungsschutz und Vorsitzender des Krebsprüfungskomitees, ins Spiel. Er versichert, dass er seine Rolle als „Vorsitzender des CARC [Cancer Assessment Review Committee]“ voll ausschöpft, um jegliche potentiell schädliche Forschung zu verhindern …

„Wenn ich das verhindern kann, sollte ich eine Medaille bekommen“.

Mehr Informationen: Neue Klagen gegen Monsanto und Gerichtsdokumente enthüllen Monsantos Machenschaften und Klagen gegen Monsanto! Unsealed Court Docs Reveal Monsanto colluded with EPA to Stifle Cancer Research

Nehmen wir zum Beispiel nur mal den Fall des 60-Milliarden-$-schweren Agro-Chemieriesen Monsanto und seines umstrittenen Unkrautvernichters Roundup. All jenen, die damit nicht vertraut sind, sei gesagt: Roundup Ready ist Monsantos Blockbuster-Unkrautvernichter, dem nachgesagt wird, dass er die Landwirtschaft der USA verwandelt hat, denn der Großteil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse wird unter Verwendung genmanipulierter Saaten hergestellt, die resistent gegen die Chemikalie sind. Jahrelang hat Monsanto den Farmern versichert, dass sein unkrauttötendes Erzeugnis absolut sicher im Gebrauch sei. Zum Beweis bewarb Monsanto aufdringlich die Zustimmung der EPA (Environmental Protection Agency = Umweltschutzbehörde).

Obwohl die Gerichtsdokumente, die freigegeben wurden, die allem Anschein nach eine besorgniserregende „konzertierte Aktion“ von Monsanto und EPA offenlegt, die das Ziel hat, unabhängige, unbequeme Krebsforschung der IARC (International Agency for Research on Cancer, eine Behörde der WHO) zu verhindern und / oder in Misskredit zu bringen, sorgte die EPA dafür, dass Glyphosat, der Hauptbestandteil des Unkrautbekämpfungsmittels Roundup, weiterhin weltweit angewendet werden darf.

Auf der ganzen Welt und in den USA ergreifen Gesetzgeber Maßnahmen zum Schutz ihrer Bürger. Ironischerweise hat Bayer seinen Sitz in Deutschland, wo das Umweltministerium die Verwendung von Glyphosat schrittweise einstellen und nach 2023 vollständig verbieten wird. So sollte es eigentlich sein, bis zur der aktuellen Meldung.

Folgende Institute werden Daten für Wiederzulassung von Glyphosat liefern

Die Agentur IARC hatte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Nun soll die Krebsforschungsagentur im Auftrag mehrerer EU-Länder wissenschaftliche Daten liefern. Das hat die französische Zulassungsbehörde für Pflanzenschutzmittel, das Amt für Gesundheitsschutz in Ernährung, Umwelt und Arbeit (ANSES), mitgeteilt.

Um das Verständnis der möglichen Mechanismen der krebserzeugenden Wirkung von Glyphosat zu verbessern und ihre Relevanz für den Menschen zu bewerten, hatte ANSES im August 2019 eine Ausschreibung zur Durchführung mehrerer zusätzlicher Studien veröffentlicht:

ANSES gab am 08. Mai 2020 die wissenschaftlichen Teams bekannt, die ausgewählt wurden, um zusätzliche toxikologische Studien durchzuführen. > Presseerklärung:  www.anses.fr

Im Auftrag der Zulassungsbehörde werden weitere Studien durchgeführt, die unter anderem die Gentoxizität im Tierversuch unter die Lupe nehmen. Zuständig dafür ist das Institut Pasteur in Lille.

  • Institut Pasteur of Lille (Institut Pasteur of Lille, CEA, University of Lille

https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2019/10/INV-003663

  • Inserm’s NuMeCan Institute, University of Toulouse, Regional Agency for Prevention, Environment  und
    Energy, Italy [ARPAE] and LABERCA), deren Programm die gesamten Spezifikationen abdeckt;
  • – die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), die eine neuartige Studie zur Erforschung der Krebsforschung vorschlägt mögliche genotoxische Wirkungen nach langfristiger Exposition von kultivierten Zellen gegenüber Glyphosat

Diese Forschungsteams erhalten im Rahmen des Ecophyto II + -Plan eine Gesamtfinanzierung von 1,2 Mio. EUR.
All diese Arbeiten zielen darauf ab, ein möglichst umfassendes wissenschaftliches Fachwissen über das krebserzeugende Potenzial von Glyphosat aufzubauen. Die Ergebnisse der Studien werden bei der bevorstehenden Neubewertung von Glyphosat durch die EU berücksichtigt.

Frankreich gehört neben Ungarn, Schweden und den Niederlanden zur Bewertungsgruppe für Glyphosat (AGG), die den Antrag auf Wiederzulassung prüfen und anschließend der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) einen Bewertungsentwurf vorlegen werden.

Die Genehmigung für Glyphosat läuft am 15. Dezember 2022 aus.

Wird nicht nur Glyphosat verlängert, sondern kommt auch der genmanipulierte Mais auf deutsche Äcker?

Dass Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner nicht nur für Nestlé „wirbt“ sondern auch für Bayer, machte sie bereits deutlich, als sie sich beschwerte, nachdem der Europäischen Gerichtshof im Juli 2018 gegen die Gen-Lobby entschieden hatte. Sie stellt das EuGH-Urteil in Frage. Es werde Konsequenzen geben, so die Landwirtschaftsministerin. Hatte sie sich doch schon vor ihrer neuen Aufgabe mehrfach für den Anbau von genmanipulierten Pflanzen ausgesprochen. Siehe: Klöckner unterstützt nicht nur Nestlé, sondern auch Bayer- Gen-Pflanzen von BAYER zugelassen, die kaum geprüft wurden!

Bauerntag 2019 – Die deutschen Bauern wollen sich mit speziellen Züchtungen gegen den Klimawandel wappnen. Dazu sei eine Änderung der europäischen Gentechnik-Gesetze nötig, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied beim Deutschen Bauerntag in Schkeuditz bei Leipzig. Die Pflanzen müssten sowohl mit Trockenheit als auch mit Nässe umgehen können, sagte er bei dem zweitägigen Treffen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stimmte der Forderung zu: „Wir brauchen neue Züchtungen, die klimastressresistent sind“, sagte sie.

Was aber keiner erwähnte, war, dass schon längst Tansania BayerMonsanto entlarvte und Bill Gates und die ganze Genlobby schockte! Klimastressresistent sollte der Genmais von BayerMonsanto sein, ist der aber gar nicht. Afrika gilt als Testgebiet für den Genmais. Doch in Tansania ist jetzt Schluss damit. Nicht nur wurde die Vernichtung der Versuchsfelder angeordnet, sondern auch alle Forschungsergebnisse müssen vernichtet werden. Die Genlobby, darunter auch die Stiftung von Bill Gates, befinden sich bereits auf Werbetour und wollen den Genmais vermarkten. „Gute Erträge auch bei Dürre“ heißt es und auch in Deutschland wird der Mais von der Gentechnikbranche als „Ein Mais für Afrika“ bezeichnet, doch nicht nur in Tansania, sondern auch in Südafrika wurde diese Lüge entlarvt. Siehe Tansania ordnet die Vernichtung sowohl von Versuchsfeldern als auch von Forschungsergebnissen von Monsanto / Gates wegen illegaler Verwendung für Pro-GM-Propaganda an

  • Am 07. Januar 2020 heißt es in einem Interview mit der Wirtschaftswoche: „Resistenz gegen Trockenheit, Erntesicherung, Schädlingsresistenz: Landwirtschaftsministerin Klöckner spricht sich für Genmanipulation von Kulturpflanzen aus.“
  • Und am 22. 01. 2020 aus dem Bericht vom Milchindustrieverband:  Sachstand zur Gentechnik : „Aus unserer Sicht ist die Verunsicherung des Verbrauchers beim Thema Gentechnik tatsächlich nicht so groß, wie es manche Organisationen Glauben machen wollen. Dieses bestätigt bereits die unabhängige Studie der EU-Kommission aus 2008.“

Neue Enthüllungen zeigen, dass der milliardenschwere Monsanto viel Zeit, Geld und Personal aufbrachte, um unliebsame Journalisten und Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Harm Bengen

Monsanto soll sogar auch den Technologiekonzern Google bezahlt haben, um unliebsame Suchergebnisse zu unterdrücken. Siehe Moment mal – Totalverbot von Glyphosat verstößt gegen EU-Recht?

Mal ehrlich: Müssen wir uns das alles gefallen lassen? Wir zahlen mit unseren Steuergeldern dafür, dass wir „vergiftet“ werden. Unglaublich, oder?

Netzfrau Doro Schreier


Quelle: netzfrauen.org