Von SKopp - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Ent­giftung: Aus­leitung von Aluminium

Alu­minium (Alu) ist in unserer Umwelt, in Lebens­mitteln, im Trink­wasser und nicht zuletzt in Impf­stoffen ent­halten. Alu­minium ist giftig und rei­chert sich im Körper an. Alu­minium kann zu schwer­wie­genden Erkran­kungen bei­tragen. Autismus ist im Gespräch, Hyper­ak­ti­vität und auch die Alzheimer-Krankheit.

Eine Alu­mi­ni­um­be­lastung kann aber auch für unspe­zi­fische Sym­ptome ver­ant­wortlich sein, wie zum Bei­spiel für eine Anämie (Blut­armut), für Mus­kel­schmerzen, Osteo­porose oder Ent­zün­dungen von Nieren und Leber – um nur einige davon auf­zu­zählen. Es wäre also mehr als günstig, wüsste man, wie sich Alu­minium aus­leiten ließe.

Alu­minium wird uns in Form von Imp­fungen prak­tisch schon in die Wiege gelegt. Bereits Schwan­geren wird emp­fohlen, sich gegen Influenza (Grippe) impfen zu lassen, so dass Kinder noch nicht einmal geboren sein müssen, um mit der ersten Impfung und deren Toxinen in Kontakt zu kommen.

Folgen wir den Impf­emp­feh­lungen der STIKO (Ständige Impf­kom­mission), dann lassen wir zu, dass unsere Kinder in den ersten 24 Lebens­mo­naten mehr als zwanzig Mal geimpft werden – und zwar fast immer mit alu­mi­ni­um­hal­tigen Impfstoffen.

Auch im spä­teren Alter wird uns mit jeder wei­teren Impfung immer wieder Alu­minium zugeführt

Zusätzlich nehmen wir Alu­minium täglich zum Bei­spiel über belastete Nah­rungs­mittel, über das Trink­wasser, Hygie­ne­ar­tikel (z. B. Deos) oder Medi­ka­mente zu uns.

Alu­minium im Körper

Wird Alu­minium ver­zehrt, kann ein grosser Teil über den Darm oder die Nieren direkt wieder aus­ge­schieden werden – vor­aus­ge­setzt, man verfügt noch über eine gute Nierenleistung.

Kommt Alu­minium auf anderem Wege in den Körper – wie das bei Imp­fungen der Fall ist – oder kann es auf­grund einer Über­lastung der Aus­leit­organe eben nicht mehr aus­ge­schieden werden, wird es an Ort und Stelle gebunden und zum Bei­spiel im Muskel (der Impf­stelle), im Bin­de­gewebe oder auch im Gehirn eingelagert.

Alu­minium nachweisen

Alu­minium oder auch andere Toxine lassen sich jedoch – wenn sie sich im Gewebe oder im Gehirn auf­halten – nicht mit den üblichen Blut­un­ter­su­chungen auf­spüren. Daher ist es leider gar nicht so leicht, eine Alu­mi­ni­um­be­lastung im Körper ein­deutig nachzuweisen.

Ein Pro­vo­ka­ti­onstest mit einer ein­ma­ligen Gabe soge­nannter DMSA-Kapseln (Chelat­bildner), bei dem Metalle gebunden und danach aus­ge­schieden werden können, scheinen sich für einen Alu­mi­ni­um­nachweis nicht immer zu eignen.

Das liegt wohl daran, dass der Körper die Metalle oft in einer bestimmten Rei­hen­folge aus­scheidet und Alu­minium – so heisst es – erst aus dem Körper gelöst werde, wenn zuvor andere Metalle wie Queck­silber oder Blei aus­ge­leitet wurden (sofern mit diesen Metallen eine Belastung vorliegt).

Alu­minium im Urin

Eine Urin­un­ter­su­chung wie­derum ist nur im akuten Fall auf­schluss­reich. Das heisst, Alu­minium wird nur dann über den Urin aus­ge­schieden, wenn Sie kurz zuvor Alu­minium zu sich genommen haben. Hat sich Alu­minium bereits im Gewebe ein­ge­lagert, findet es sich im Urin oder im Blut prak­tisch gar nicht mehr – es sei denn, es könnte zuvor aus dem Gewebe mobi­li­siert werden.

Mög­lich­keiten zur Mobi­li­sierung von Alu­minium aus dem Gewebe finden Sie weiter unten bei den Aus­leit­ver­fahren für Aluminium.

Alu­minium im Blutbild

Aller­dings können manche Para­meter im Blutbild einen Hinweis auf eine Alu­mi­ni­um­be­lastung liefern. Sind bei­spiels­weise Eisen, Fer­ritin, Phosphor, Selen und Zink zu niedrig, ist in jedem Fall auch an eine Alu­mi­ni­um­be­lastung zu denken.

Alu­minium im Haar

In der Natur­heil­kunde wird oft eine Haar­analyse her­an­ge­zogen, um chro­nische Alu­mi­ni­um­be­las­tungen nach­zu­weisen und auch um die Erfolge der Aus­leitung lang­fristig zu überprüfen.

Mög­lich­keiten zur Aus­leitung von Aluminium

Da viele Mög­lich­keiten zur Aus­leitung von Alu­minium keinen grossen Aufwand bedeuten, kann man diese Mass­nahmen einfach (ohne vor­he­rigen Nachweis einer Alu­mi­ni­um­be­lastung) in den Alltag inte­grieren – und zwar nicht nur, um Alu­minium aus­zu­leiten, sondern auch um zu ver­hindern, dass sich ab sofort wei­teres Alu­minium im Körper anrei­chert und einlagert.

1. Silizium zur Aluminium-Ausleitung

Die ein­fachste und sicherste Methode, Alu­minium nicht nur aus­zu­leiten, sondern auch dessen künftige Auf­nahme, Abla­gerung und Anrei­cherung im Körper zu ver­hindern, ist die Ein­nahme von Silizium.

Schon im Jahr 1998 waren die mög­lichen Zusam­men­hänge zwi­schen Alu­minium und der Alz­hei­mer­krankheit bekannt. Auch wusste man bereits damals, dass hohe Sili­zi­um­spiegel im Trink­wasser die schäd­liche Alu­mi­ni­um­wirkung reduzierten.

Eine dar­aufhin durch­ge­führte Studie zeigte dann auch, dass Silizium als Nah­rungs­er­gänzung eine Abla­gerung von Alu­minium im Gewebe ver­hindern kann.

Ratten, die Alu­minium und Silizium bekommen hatten, wiesen im Gehirn, in der Leber, in der Milz, den Knochen und den Nieren deutlich weniger Alu­minium auf als jene Ratten, die mit ihrem Futter nur Alu­minium, aber kein Silizium bekommen hatten.

Silizium: Natür­liches Gegen­mittel für Aluminium

Im Jahr 2007 zeigte eine Studie – diesmal am Men­schen – dass Alu­minium im Trink­wasser ganz offen­sichtlich eine schäd­liche Wirkung hatte und es das Risiko für eine Ver­schlech­terung der kogni­tiven Fähig­keiten der Kon­su­menten erhöhte, aber nur, wenn das Trink­wasser gleich­zeitig arm an Silizium war.

Je höher daher die täg­liche Sili­zi­um­auf­nahme war, umso mehr sank das Alz­hei­mer­risiko der Studienteilnehmer.

„Silizium ist ein natür­liches Gegen­mittel für Alu­minium“, ver­kün­deten dar­aufhin die an dieser Studie betei­ligten Forscher.

Vier Jahre später erschien eine Über­sichts­arbeit (Review) mit dem Ziel her­aus­zu­finden, ob Silizium tat­sächlich die Resorption und Abla­gerung von Alu­minium im Körper von Säu­ge­tieren ver­hindern kann.

Die betei­ligten Wis­sen­schaftler schrieben: „Die Ergeb­nisse einer Reihe von Studien lassen ver­muten, dass eine Nah­rungs­er­gänzung mit Silizium eine chro­nische Alu­mi­ni­um­an­häufung im Gehirn ver­hindern kann und daher eine mög­liche The­rapie der Alz­heimer Krankheit darstellt […].“

Nun gelten manche Getreide wie HaferHirse und Gerste ja gemeinhin als sehr sili­zi­um­reich. Die heute übliche Kunst­düngung jedoch führt dazu, dass die Pflanzen nur noch flach wurzeln und gar nicht mehr in jene Tiefen vor­dringen, in denen Silizium anzu­treffen wäre.

Folglich nehmen die Sili­zi­um­ge­halte von Getreiden, die syn­the­tisch gedüngt werden, immer mehr ab.

Decken Sie sich daher grund­sätzlich mit Getreide aus bio­lo­gi­scher Erzeugung ein, da hier nur ver­halten und mit natür­lichen Dün­ge­mitteln gedüngt wird.

Zur Aus­leitung von Alu­minium jedoch lohnt es sich nicht, sich auf die unsi­cheren Sili­zi­um­ge­halte von Lebens­mitteln zu verlassen.

Greifen Sie hier – und auch zur Ver­hin­derung einer künf­tigen Anrei­cherung von Alu­minium im Körper – am aller­besten zu einem orga­ni­schen Silizium in Kol­loidform. Eine Tages­dosis sollte Sie mit etwa 75 mg Silizium versorgen.

2. Apfel­säure & Magnesium zur Aluminium-Ausleitung

Apfel­säure ist natür­li­cher­weise – wer hätte es gedacht – in Äpfeln ent­halten, aber auch in vielen anderen Früchten (Trauben, Quitten, Beeren), jedoch in besonders hohen Kon­zen­tra­tionen nur in den unreifen Früchten.

Im Apfel­essig ist eben­falls Apfel­säure ent­halten, doch über­wiegt hier die Essig­säure, während Apfel­säure nur in ver­hält­nis­mässig geringen Mengen vor­handen ist.

Aus­serdem ent­steht die Apfel­säure auch im mensch­lichen Körper während mancher Stoffwechselprozesse.

Schon seit min­destens Ende der 1980er Jahre ist nun bekannt, dass Apfel­säure (idea­ler­weise in Kom­bi­nation mit Magnesium) Alu­minium aus­leiten kann.

Damals ver­glichen Wis­sen­schaftler die Fähigkeit ver­schie­dener orga­ni­scher Säuren, Alu­minium aus­zu­leiten. Sie unter­suchten u. a. die Zitro­nen­säure, Malon­säure, Oxal­säure, Bern­stein­säure und auch die Apfel­säure sowie ein Medi­kament, das bei Eisen­über­schuss zur Aus­leitung dieses über­mässig vor­han­denen Eisens ein­ge­setzt wird (Defer­o­xamin DFOA).

Es zeigte sich, dass die Apfel­säure und DFOA am effek­tivsten waren. Sie erhöhten die mit dem Urin aus­ge­leitete Alu­mi­ni­um­menge am stärksten, während Malon­säure und Oxal­säure keine dies­be­züg­lichen Aus­wir­kungen zeigten.

Magne­si­um­mangel fördert Alu­minium-Ein­la­gerung im Körper

Da man ferner weiss, dass sich Alu­minium besonders gerne dort nie­der­lässt, wo ein chro­ni­scher Magne­si­um­mangel herrscht, hat sich die Ein­nahme von Apfel­säure kom­bi­niert mit Magnesium in der Aus­leitung von Alu­minium besonders bewährt.

Ja, es ist sogar so, dass sich in einem Orga­nismus, der rundum optimal mit Magnesium bestückt ist, kein Alu­minium ins Gewebe ein­zu­lagern scheint, auch wenn dieses mit der Nahrung oder dem Wasser auf­ge­nommen wird – wie eine Studie aus dem Jahr 1992 ergab, die im Fach­ma­gazin Magnesium Research ver­öf­fent­licht wurde.

Wenn jedoch das Calcium-Magnesium-Ver­hältnis im Gewebe gestört ist, dann beob­ach­teten die Wis­sen­schaftler dort auch einen stei­genden Alu­mi­ni­um­gehalt. Das Calcium-Magnesium-Ver­hältnis ist heute jedoch sehr oft gestört – und zwar haupt­sächlich aus zwei­erlei Gründen:

Erstens glauben viele Men­schen, Milch­pro­dukte seien wahn­sinnig gesund, weil sie so viel Calcium ent­halten. Ja, Milch­pro­dukte ent­halten viel Calcium, aber leider gleich­zeitig sehr wenig Magnesium, so dass ein hoher Milch­pro­dukte­konsum zu einem gestörten Calcium-Magnesium-Ver­hältnis führt.

Zweitens mögen die meisten Men­schen magne­si­um­reiche Lebens­mittel nicht so gerne. Dazu gehören grüne Blatt­gemüse, Nüsse, Saaten, Hül­sen­früchte und Pseudogetreide.

Statt­dessen werden Weiss­mehl­pro­dukte, Süs­sig­keiten, Fleisch­pro­dukte und die genannten Milch­pro­dukte kon­su­miert. Doch alle diese Nah­rungs­mittel sind äus­serst arm an Magnesium.

Die For­scher der Studie schluss­fol­gerten, dass ein Magne­si­um­mangel bzw. ein gestörtes Calcium-Magnesium-Ver­hältnis im Gewebe die Auf­nahme von Alu­minium ins Gehirn beschleunigt, was im Laufe von vielen Jahren dann letzt­endlich die Ent­wicklung von solchen dege­ne­ra­tiven Pro­zessen nach sich zieht, die man inzwi­schen mit Alu­minium in Ver­bindung bringt.

Dazu gehören neben der Demenz auch Krank­heiten, wie z. B. die Amyo­trophe Late­ral­sklerose (ALS), bei der jene Ner­ven­zellen geschädigt werden, die für die Mus­kel­be­we­gungen ver­ant­wortlich sind. Betroffene können sich daher immer weniger bewegen, leiden schliesslich an Mus­kel­schwäche, Läh­mungen und sogar Schluck- und Sprachstörungen.

Für die Alu­minium-Aus­leitung bedeutet das also:

  • Magne­si­um­spiegel opti­mieren und Cal­ci­um­prä­parate nur dann ein­nehmen, wenn sie kom­bi­niert mit Magnesium im rich­tigen Ver­hältnis (2 : 1) vor­liegen (z. B. Sango Meeres Koralle).
  • Eine über­mässig cal­ci­um­reiche Ernährung vermeiden
  • Kur­weise Apfel­säure kom­bi­niert mit Magnesium einnehmen

3. Fol­säure zur Aluminium-Ausleitung

Im Jahr 2005 ver­öf­fent­lichte das Fach­ma­gazin Nut­rition eine Studie mit dem Ergebnis, dass Fol­säure nützlich sein kann, um eine bereits vor­handene Alu­mi­ni­um­ak­ku­mu­lation in den Haupt­ziel­or­ganen des Alu­mi­niums (Knochen, Nieren, Gehirn) zu reduzieren.

Achten Sie daher unbe­dingt auf eine fol­säu­re­reiche Ernährung. Fol­säure ist besonders in grünem Blatt­gemüse, Kohl­gemüse, Kräutern, Hül­sen­früchten, Voll­korn­pro­dukten und in (Bio-)Eiern enthalten.

Wenn Sie der Meinung sind, nicht genügend dieser Lebens­mittel zu sich zu nehmen, kann auch vor­über­gehend ein Vitamin-B-Komplex mit reichlich Fol­säure helfen – bis Sie sich daran gewöhnt haben, sich regel­mässig mit den genannten fol­säu­re­reichen Lebens­mitteln zu versorgen.

4. Zink zur Aluminium-Ausleitung

Zink ist ein wich­tiges Spu­ren­element, das weder in zu nied­riger noch in zu hoher Kon­zen­tration im Körper vor­handen sein sollte.

Lassen Sie Ihren Zink­spiegel bestimmen, wenn Sie eine Alu­mi­ni­um­be­lastung ver­muten. Sollte Ihr Zink-Wert zu niedrig sein, dann ist es höchste Eisenbahn, chela­tiertes Zink ein­zu­nehmen. Denn es ist bekannt, dass ein zu nied­riger Zink­spiegel die Ein­la­gerung von Alu­minium im Körper erleichtert.

5. Selen und Vitamin E zur Aluminium-Ausleitung

Alu­minium hat viele giftige Aus­wir­kungen auf den Körper. Eine weniger bekannte Alu­minium-Schad­wirkung ist jene auf das kör­per­eigene Immun­system. So redu­ziert Alu­minium bei­spiels­weise in der Milz die Zahl und die Qua­lität einer Gruppe bestimmter Abwehr­zellen, den sog. T‑Lymphozyten.

Selen in Kom­bi­nation mit Vitamin E kann diese Aus­wirkung offenbar zwar nicht voll­ständig ver­hindern, jedoch deutlich reduzieren.

Achten Sie also auch auf einen gesunden Selen- und Vitamin-E-Status. Selen ist heut­zutage nur noch in Para­nüssen in nen­nens­werten Dosen ent­halten, kann aber auch vor­über­gehend – zur Opti­mierung der Ver­sorgung – leicht mit Hilfe von chela­tiertem Selen ein­ge­nommen werden.

Vitamin E hin­gegen findet sich reichlich in Nüssen und pflanz­lichen Ölen und Fetten. Aller­dings unter­scheiden sich die Werte in den ein­zelnen Nuss- bzw. Ölsorten enorm.

So liefern bei­spiels­weise Hasel­nüsse und Mandeln sehr viel Vitamin E (ca. 25 mg pro 100 g), während Wal­nüsse 6 mg und Cas­hew­kerne gar nur 0,8 mg Vitamin E enthalten.

Spit­zen­reiter in Sachen Vitamin-E-Gehalt ist bei den Ölen mit Abstand das Wei­zen­keimöl mit 185 mg Vitamin E, so dass schon 1,5 Ess­löffel dieses Öls mit der­selben Vitamin-E-Menge ver­sorgen wie 100 g Haselnüsse.

Doch auch Dis­telöl und Son­nen­blu­menöl sind sehr reich an Vitamin E. Wer jedoch diese Öle auf­grund ihres schlechten Omega-3-Omega-6-Ver­hält­nisses meiden möchte, greift besser zu Oli­venöl, Man­delmus und Haselnüssen.

Auch Tro­cken­früchte und Süss­kar­toffeln ent­halten Vitamin E (um die 5 mg).

Tie­rische Pro­dukte (Milch- und Fleisch­pro­dukte) sind hin­gegen eher als Vitamin-E-arm zu bezeichnen.

6. Apfel­pektin zur Aluminium-Ausleitung

Seit 2002 stellt das weiss­rus­sische Institut „Belrad“ ein Prä­parat aus Apfel­pektin zur Ver­fügung. Unter­su­chungen an strah­len­be­las­teten Kindern ergaben, dass Apfel­pektin die bestehende Belastung des Körpers mit radio­ak­tiven Stoffen wie Caesium 137 abbaut – und zwar auch dann, wenn nach wie vor radio­aktiv belastete Nahrung auf­ge­nommen wird.

Auch andere Schwer­me­talle sowie Alu­minium sollen von Apfel­pektin im Körper gebunden und dar­aufhin leichter aus­ge­schieden werden können.

Apfel­pektin wird übli­cher­weise als Gelier­mittel benutzt und ist im Handel frei erhältlich. Reich an Pek­tinen sind auch Rote Rüben, Radieschen, Karotten, Paprika, Kürbis, Auber­ginen, Äpfel, Apri­kosen, Quitten, Kir­schen, Pflaumen, Birnen, Sanddorn und die Schalen von Zitrusfrüchten.

In einer Vor­lesung an der Eid­ge­nös­si­schen Tech­ni­schen Hoch­schule Zürich empfahl Dr. Kling­hardt einen gehäuften Tee­löffel Apfel­pektin pro Tag zu sich zu nehmen, um das mit der Nahrung oder dem Wasser auf­ge­nommene Alu­minium gleich wieder auszuscheiden.

Denken Sie hier jedoch daran, mit jeder Pek­ti­n­e­in­nahme sehr viel Wasser zu trinken (pro TL Pektin min­destens zwei grosse Gläser, was 600 ml Wasser entspricht).

7. Vitamin-C-Hoch­dosis-Infu­si­ons­the­rapie zur Aus­leitung von Aluminium

Vitamin C ist einer der wich­tigsten Radia­kal­fänger, macht also aggressive und sehr reak­ti­ons­freudige Sub­stanzen unschädlich und regt das kör­per­eigene Ent­gif­tungs­system an.

Mittels Infu­sionen mit hoch­do­siertem Vitamin C (z. B. beim Heil­prak­tiker oder Umwelt­me­di­ziner) über einen Zeitraum von meh­reren Wochen kann Alu­minium über die Nieren leichter aus­ge­schleust werden.

Ob Sie nun diese Variante zur Aus­leitung von Alu­minium wählen oder eine andere, wichtig ist in jedem Fall, natür­liches Vitamin C während der Alu­mi­ni­um­aus­leitung ver­stärkt zu sich zu nehmen – ent­weder über eine aus­ge­sprochen Vitamin-C-reiche Ernährung oder über ganz­heit­liche Vitamin-C-Prä­parate (z. B. einer Mischung aus pul­ve­ri­sierten besonders Vitamin-C-reichen Früchten und Beeren oder der pul­ve­ri­sierten Ace­ro­la­kirsche oder auch über Sanddorn- und Acerolasäfte).

Bitte beachten Sie, dass Vitamin C nicht gleich­zeitig mit anor­ga­ni­schem(!) Selen ein­ge­nommen werden sollte, da sich beide gegen­seitig beein­träch­tigen bzw. in ihrer Wirkung behindern. Dies gilt jedoch nicht für orga­ni­sches, also chela­tiertes Selen.

8. Homöo­pathie zur Aus­leitung von Aluminium

In der Homöo­pathie stehen viele Mittel zur Ver­fügung, die nicht nur die Aus­leit­organe (Leber und Nieren) stärken, sondern auch bei Metall­be­las­tungen gute Dienste erweisen.

Da eine homöo­pa­thische Behandlung jedoch ein spe­zi­fi­sches Fach­wissen vor­aus­setzt, wäre es sinnvoll, zu diesem Zweck eine(n) ausgebildete(n) Homöopathen/in aufzusuchen.

Eine homöo­pa­thische Behandlung schliesst selbst­ver­ständlich die zusätz­liche Anwendung der übrigen hier vor­ge­stellten Mass­nahmen nicht aus.

9. Chlo­rella & Bär­lauch zur Aus­leitung von Aluminium

Die Süss­was­seralge Chlo­rella enthält einer­seits einen Stoff, der Metalle und Gift­stoffe aus dem Gewebe zu lösen vermag und sorgt ande­rer­seits im Darm dafür, dass die mobi­li­sierten Toxine gebunden werden, so dass der sog. ente­ro­he­pa­tische Kreislauf (Kreislauf zwi­schen Leber und Darm) unter­brochen wird.

Par­allel dazu ein­ge­nom­mener Bär­lauch mobi­li­siert Gifte aus dem Gewebe, so dass sie leichter in den Darm gelangen, wo bereits Chlo­rella oder auch Apfel­pektin oder Bentonit/Zeolith warten, um sie zu binden und auszuleiten.

Beglei­tende Mass­nahmen der Aluminiumausleitung

Bevor Sie mit der Alu­mi­ni­um­aus­leitung beginnen, ver­in­ner­lichen Sie bitte die fol­genden Regeln für eine erfolg­reiche Ausleitung:

Mine­ral­stoff­haushalt ausgleichen

Eine Aus­leitung – ganz gleich von welchem Gift – erfordert immer einen aus­ge­gli­chenen Mine­ral­stoff­haushalt. Einer­seits sind viele Mine­ral­stoffe und Spu­ren­ele­mente direkt an der Ent­giftung und Aus­leitung beteiligt, ande­rer­seits ermög­lichen sie erst die ord­nungs­ge­mässe Arbeit der Ent­gif­tungs- und Ausleitorgane.

Da ferner bei einer Aus­leitung der Ver­schleiss an Mine­ral­stoffen besonders hoch ist, sollten die kör­per­ei­genen Mine­ral­stoff- und Spu­ren­ele­mente-Depots schon vor der Aus­leitung gut gefüllt werden.

Zu einigen Mine­ral­stoffen haben wir bereits weiter oben Details in Bezug auf die Alu­mi­ni­um­aus­leitung genannt.

Viel trinken

Trinken, trinken, trinken: Achten Sie bei einer Aus­leitung von Alu­minium unbe­dingt auf eine aus­rei­chende Flüssigkeitszufuhr.

Somit können Sie die Gefahr für mög­liche Ent­gif­tungs­er­schei­nungen wie zum Bei­spiel Übelkeit oder Kopf­schmerzen gering halten. Die Gift­stoffe können gut aus­ge­spült werden und die Wie­der­ein­la­gerung an anderer Stelle im Körper wird verhindert.

Nieren und Leber stärken

Vor einer Alu­mi­ni­um­aus­leitung ist es aus­serdem ratsam, die Nieren und auch die Leber zu stärken, damit die Ent­giftung auch wirklich rei­bungslos und so ver­laufen kann, dass weder Leber noch Nieren über­lastet werden.

Für die Nieren eignen sich zu diesem Zweck spe­zielle Nieren-Blasen-Tees.

Optimal ist es, mit leber- und nie­ren­un­ter­stüt­zenden Mass­nahmen schon zwei bis sechs Wochen vor der Aus­leitung zu beginnen.

Ver­dauung unterstützen

Vor der Aus­leitung von Alu­minium (oder anderen Toxinen) sollten Sie aus­serdem sicher­stellen, dass Ihre Ver­dauung ein­wandfrei funk­tio­niert und es kei­nes­falls zu einer Ver­stopfung kommt.

Eine Ver­stopfung würde die Gefahr mit sich bringen, dass die im Stuhl befind­lichen und schon zur Aus­leitung vor­be­rei­teten Toxine aus­rei­chend Zeit hätten, über die Darm­schleimhaut wieder in den Orga­nismus zu gelangen.

Sorgen Sie daher unbe­dingt für eine gute Ver­dauung sowie für eine gesunde Darm­flora. Ers­teres gelingt mit einem Darm­rei­ni­gungs­pro­gramm oder wenigstens mit der Ein­nahme von Floh­sa­men­scha­len­pulver, ein­ge­weichten Dörr­pflaumen oder Pflaumensaft.

Eine gesunde Darm­flora erreicht man meist im Zuge einer Darm­sa­nierung. Doch auch schon die Ein­nahme von hoch­wer­tigen Pro­biotika kann Ihr Darm­milieu so beein­flussen, dass sich rasch wieder eine gesunde Darm­flora ansiedelt.

Basische Bäder

Ein basi­sches Bad ist besonders hilf­reich bei akuten Ent­gif­tungs­re­ak­tionen, wie zum Bei­spiel Kopf­schmerz, Übelkeit, Müdigkeit oder Mus­kel­schmerzen. Es unter­stützt die Haut beim Aus­leiten von Gift­stoffen und pflegt sie zugleich.

Ent­scheiden Sie selbst, ob Sie ein bis zwei Mal wöchentlich ein basi­sches Vollbad oder lieber täglich ein basi­sches Fussbad nehmen möchten.

Geduld bei der Aus­leitung von Aluminium!

Geben Sie in jedem Falle sich und Ihrem Körper genügend Zeit für die Ent­giftung. Wenn Sie zu schnell aus­leiten, können sich die Sym­ptome, unter denen Sie mög­li­cher­weise auf­grund der Toxin­be­lastung litten, ver­stärken. Wir emp­fehlen daher eine langsame, kon­ti­nu­ier­liche Aus­leitung, um den Körper zu schonen.

Nur ein lang­fris­tiges Ent­gif­tungs­pro­gramm wird Sie langsam aber sicher von Alu­minium, Schwer­me­tallen und anderen Giften befreien können