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Ägyptische Mythologie und ihre Rolle in unserer heutigen Zeit

17. August 2020

Mythologie ist zugegebenermaßen etwas, was nicht jeden von uns interessiert. Das ist durchaus nachvollziehbar, da es unwahrscheinlich ist, dass es sich in irgendeiner Weise um reale Geschichten handelt. Nichtsdestotrotz sind einige altertümliche Mythologien immer noch Gegenstand unserer Gesellschaft. Sie spielen auf die ein oder andere Weise sogar in unserer heutigen Zeit noch eine Rolle. Eine Mythologie bei der das definitiv zutrifft, ist die ägyptische Mythologie. Diese war zur damaligen Zeit sowohl mit der ägyptischen Astronomie als auch der ägyptischen Religion untrennbar verbunden. Doch welche Rolle spielt ägyptische Mythologie in unserer heutigen Zeit, welches Weltbild vertritt sie und was sind die wichtigsten Schöpfungsmythen? Wenn Sie eine Antwort auf all diese Fragen wollen, lesen Sie am besten einfach weiter.

Viele Elemente der ägyptischen Mythologie werden in der Industrie adaptiert

Mythologie spielt in der Industrie eine weit größere Rolle, als die meisten von uns denken. Ein gutes Beispiel dafür wäre das Luxusunternehmen Versace, das viele Elemente der griechischen Mythologie implementiert hat. Darunter sogar das weltbekannte Logo, das eine Medusa abbildet. Mit der ägyptischen Mythologie sieht es nicht anders aus. Unter anderem Book of Dead bei Leovegas.com zeigt gut auf, wie sich Mythologie in unserer heutigen Zeit nutzen lässt. Das Spiel umfasst viele Symbole der ägyptischen Mythologie wie beispielsweise den Skarabäus, der für Auferstehung und Leben steht. Da Menschen bewusst oder unterbewusst etwas mit solchen Symbolen assoziieren, kann das von Unternehmen genutzt werden, um das Interesse an einem bestimmten Produkt zu steigern.

Weltbild der ägyptischen Mythologie

Das ägyptische Weltbild der Antike umfasst viele Themen, die auch eine historische Bedeutung haben. Es geht beispielsweise um den Aufbau des Landes sowie das Leben und den Glauben des Volkes. Wie auch in Europa sahen die Ägypter die Welt als eine Scheibe. Diese Scheibe wurde vom Nil durchzogen und trennte das Land in zwei große Teile. Der eine Teil war die Oberwelt, die durch vier gigantische Säulen aufrecht erhalten wurde. Der andere Teil, welcher unter der Erde lag, war die Unterwelt. Im Grunde war die Unterwelt lediglich ein Spiegelbild der Oberwelt. Das Ganze lässt sich also keineswegs mit Himmel und Hölle im christlichen Glauben vergleichen.

Wichtige Schöpfungsmythen der ägyptischen Mythologie

Im Gegensatz zu anderen Mythologien gibt es bei der ägyptischen keinen einheitlichen Schöpfungsmythos. Prinzipiell lässt sich sagen, dass jedes größere Kultzentrum unterschiedliche Ansichten hatte. Einer der Schöpfungsmythen ist die Neunheit von Heliopolis. Dieser Mythos richtet sich ganz auf die altägyptische Urgottheit Atum. Atum war in der ägyptischen Mythologie als der Vater der Götter. Er und seine acht Nachkommen bildeten die sogenannte Neunheit von Heliopolis, welche zu den wichtigsten Schöpfungsmythen gehört. Ein anderer Mythos ist die Theologie von Memphis. Bei dieser steht der Stadtgott Ptah im Zentrum der Schöpfung. Der Gott der Baumeister und Handwerker soll den Sonnengott erschaffen haben, wodurch die Grundlage für unsere Welt gelegt wurde. Bei der memphitischen Theologie handelt es sich um den frühesten der Forschung bekannten Schöpfungsmythos. Er basiert, nicht so viel anders als beim Christentum, auf einer Schöpfung durch Wort und Rede.

Neben diesen beiden Mythen gilt es noch die Achtheit von Hermopolis zu nennen. Hier ist der allmächtige Schöpfer nicht ein einzelner Gott, sondern die Schöpfung wurde durch acht Urgötter in den Gang gesetzt. Dabei handelt es sich um vier Paare, die jeweils aus einer männlichen und einer weiblichen Gottheit bestehen. Jedes dieser Paare symbolisiert ein Element der Schöpfung. Die vier hiesigen Elemente waren die Urfinsternis, das Urgewässer und die Endlosigkeit des Raumes. Das vierte Element (Luft/Unsichtbarkeit) wurde mehrfach ausgetauscht. Besagte Gottheiten waren nach dem hermopolitanischen Schöpfungsmythos die Mütter und Väter des Sonnengottes, welcher der Welt sein Licht gegeben hat.