By Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0, Link
Politik & Aktuelles

»Wenn er durch New York gehen will, braucht er eine Armee zu seinem Schutz«

11. September 2020

Manch linker Politiker scheint der Überzeugung zu sein, an ihm sei ein Marlon Brando oder ein anderer Filmbösewicht verloren gegangen. So wie New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo. Der schickt nämlich eine unverhohlene Drohung in Richtung US-Präsidenten Trump bezüglich dessen Besuch der Stadt.

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»Kommst Du in meine Stadt, brauchst Du eine Armee zu Deinem Schutz.« Ein solcher Satz ruft unwillkürlich das Bild eines rauchgeschwängerten Hinterzimmers in einem Hotel der USA in den 1930er-Jahren hervor, wo das Oberhaupt der »Familie« im Kreise seiner Spießgesellen gerade mit dem Kopf einer rivalisierenden Maifa-Gang aus einer anderen Stadt telefoniert. Al Capone hätte man einen solchen Satz zugetraut oder Hymie Weiss. Gesagt aber hat ihn so fast wörtlich der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo, ganz aktuell als Antwort auf die Ankündigung, dass US-Präsident Donald Trump seine Heimatstat New York (er kam im New Yorker Stadtteil Queens zur Welt) besuchen will.

»Wenn er glaubt, er könne durch die Straßen New Yorks spazieren, ist es das Beste, er hat eine Armee zu seinem Schutz bei sich«, so ist gemäß Berichts der New York Post der exakte Wortlaut Cuomos. Gesagt hat er das auch nicht in einem Hinterzimmer, direkt gerichtet an den Adressaten. Cuomo ließ extra für seine Hass- und Hetztirade kurzfristig eine Pressekonferenz einberufen, um sich in aller Öffentlichkeit aufzuspielen. Einmal richtig in Fahrt, legte Cuomo gleich noch nach: »Er kann gar nicht genug Leibwächter haben, um durch New York zu gehen, die Leute wollen nichts mit ihm zu tun haben.«

Cuomos Hass auf Trump hängt offenbar auch damit zusammen, dass die US-Regierung derzeit prüft, die finanziellen Mittel für Städte, die sich weigern, genügend gegen die anhaltende extremistische Gewalt auf den Straßen zu unternehmen, zu kürzen. New York gehört auch zu diesen Städten, ist aber auf die Zuschüsse aus dem US-Topf drigend angewiesen.

Auch Trumps Forderung an CNN, den dort beschäftigten und wegen mehrfacher sexueller Übergriffe angeklagten linksgerichteten Journalisten Chris Cuomo, den Bruder des New Yorker Gouverneurs, zu entlassen, scheint offenbar dessen Hetze befeuert zu haben.


Quelle: freiewelt.net