screenshot facebook

Grausam! Als Valen­tins­ge­schenk — Tro­phä­en­jä­gerin posiert mit Herz von erschos­sener Giraffe auf Facebook!

Giraffen sind in vielen Teilen Afrikas auf Grund des Ver­lustes des Lebens­raums durch Men­schen rück­läufig. Was viele Men­schen jedoch nicht wissen, ist, dass die Giraffen wei­terhin eine beliebte Beute von Tro­phä­en­jägern sind. Nachdem bereits die Ame­ri­ka­nerin Tess für Empörung sorgte, nachdem sie auf Facebook ein Foto von sich neben einer toten schwarzen Giraffe postete, tötete Merelize Van Der Merwe, aus der süd­afri­ka­ni­schen Provinz Limpopo, einen 17-jäh­rigen Giraffen.

Stolz posiert sie mit dem Herz, der erlegten Giraffe und schreibt dazu auf Facebook, dass diese Tro­phä­enjagd ein Geschenk ihres Ehe­mannes zum Valen­tinstag sei. Er hatte sie zu einem Luxus-Trip in einen Wildpark ein­ge­laden. Sie soll bereits über 500 Tiere getötet haben und zeigt sich auf Facebook stolz mit erlegten Giraffen, Ele­fanten und Leo­parden. Nachdem eine Petition Facebook auf­fordert, sie von Facebook samt ihren grau­samen Bildern zu ent­fernen, macht  Merelize van der Merwe sich darüber lustig und teilte sogar die Petition. Paradox, sammelt sie auf Facebook doch Spenden, um Nas­hörner vor Wil­derei zu schützen, tötet aber selber vom aus­sterben bedrohte Tiere, wie die Giraffen. Sie rühmt sich damit, dass sie von Emo­tionen über­flutet wird, wenn sie ein Tier erlegt habe. Giraffen gehören zu den größten Tier­arten der Erde – trotzdem können sie sich nicht vor dem Aus­sterben schützen. Süd­afrika ver­schiffte sogar über 5.000 Giraffen nach China, viele davon im Wider­spruch zum Über­ein­kommen über den inter­na­tio­nalen Handel mit gefähr­deten Arten wilder Flora und Fauna.

Frau posiert mit dem Herz der Giraffe, als sie sich rühmt, dass ihr Ehemann dafür gesorgt hat, dass sie das Tier als Valen­tins­tags­ge­schenk in Süd­afrika erschießt

Merelize Van Der Merwe, 32, a hunter from South Africa, posed with a giraffe’s heart after her husband paid £1,500 for her to kill the animal as a ‚Valentine’s gift‘ – .dai­lymail

„Haben Sie sich jemals gefragt, wie groß das Herz einer Giraffe ist? Ich bin über­glücklich mit meinem Valen­tins­ge­schenk!!!“, schrieb Merelize van der Merwe aus Süd­afrika zu dem Foto mit dem Herz ihres 17 Jahre alten Opfers, eine Giraffe.

Sie freut sich nicht nur, über ihr Valen­tins­ge­schenk, sondern auch, dass über ihre grausame Tat berichtet wird.

Made head­lines in the U.K

Trophy hunter poses with ‚Valentine’s gift‘ – the heart of giraffe she just shot – World News…

Gepostet von Merelize van der Merwe am Samstag, 20. Februar 2021

Und nachdem eine Petition: Petition-Ban giraffe slaughter Marelize van der Merwe from Facebook– gestartet wurde, postete sie auf Facebook am 22.Februar 2022 : „Neue Petition gegen mich … dachte, ich werde ihrer kleinen Sache ein bisschen helfen“

Laut  Merwes, trägt das Töten alternder Giraf­fen­bullen dazu bei, bedrohte Arten zu retten. „Wenn die Jagd ver­boten wird, werden die Tiere wertlos und ver­schwinden. Die ein­zigen, die diese Tiere schützen, sind Trophäenjäger“.

Dr. Mark Jones von der bri­ti­schen Tier­schutz­or­ga­ni­sation Born Free Foun­dation zum „Mirror“: „Die Behaup­tungen der Tro­phä­en­jäger, sie seien um den Schutz der Wild­tiere besorgt, sind höchst irre­führend. Die Tro­phä­enjagd ist weder ein Instrument zum Schutz der Tiere, noch trägt sie in nen­nens­wertem Umfang zur Finan­zierung der ört­lichen Gemeinden bei.“

Jäger zahlen, um gefährdete Giraffen in Afrika zu töten

Die Gefahr, dass die der Arten von Lang­hals­säu­ge­tieren in ver­schie­denen Teilen Afrikas aus­ge­löscht werden, ist Rea­lität. „In 30 Jahren werden Sie im Rest Afrikas wahr­scheinlich keine Giraffen mehr sehen,“  so Dr. Fran­coise Deacon von UFS.  Erst 2019 wurden die Giraffen auf die Liste der geschützten Arten gesetzt. Sie soll den Giraffen den Schutz geben, den sie ver­dienen. Und es ist dringend nötig, weil die Giraf­fen­be­stände bereits um 40% zurück­ge­gangen sind. Das blutige Ver­gnügen der Hob­by­jäger ist ein Grund, warum die ele­ganten Riesen der Savanne  aus­ge­rottet werden.

Eine wach­sende Zahl Tro­phä­en­jäger zahlt, um Giraffen in Afrika trotz der Angst vor dem Aus­sterben zu töten, sagen Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tionen. Bis letztes Jahr gab es keine inter­na­tio­nalen Han­dels­regeln zum Schutz von Giraffen, sodass Tro­phäen und Kör­per­teile ohne Kon­trollen oder Auf­zeich­nungen expor­tiert und impor­tiert werden konnten.

Im August 2019 dann ein Sieg für die Giraffen auf der Arten­schutz­kon­ferenz in Genf: Die Giraffe soll nun in den Anhang II des Arten­schutz­ab­kommens auf­ge­nommen werden. Damit müssten zum Bei­spiel auch legal erworbene Jagd­tro­phäen regis­triert und ihr Export genehmigt werden. Auch die Ver­schiffung der Tiere an Zoos und Zir­kusse ist künftig nur noch erlaubt, wenn das Exportland nach­weist, dass die Bestände dadurch nicht gefährdet werden.

Die Giraffe, das größte Land­säu­getier der Welt, kann auch auf einer Safari in Süd­afrika gejagt werden

Das Töten für Geld in Süd­afrika ist ein Mil­lio­nen­ge­schäft. Wer die Big Five erlegen möchte, das sind Löwen, Ele­fanten, Büffel, Leo­parden und Nas­hörner, der ist bereit, bis zu 175.000 Euro für 21 Tage – inklusive Unter­bringung im Luxuscamp und Pirsch­fahrten im Gelän­de­wagen zu bezahlen.

„Unsere Tages­sätze und Tro­phä­en­ge­bühren für die Jagd­saison 2019 und 2020 in Süd­afrika. Alle Preise sind in US-Dollar ange­geben. Die Preise beinhalten alle gel­tenden lokalen Steuern und Geneh­mi­gungs­ge­bühren“, so auf einer Web­seite von African Sky Hunting Adven­tures.“ Wir laden Sie zu einer unver­gess­lichen Jagd­safari in die Länder Süd­afrika, Namibia oder Sim­babwe ein.“ Die ange­bo­tenen Jagd­arten umfassen Flachwild- und Big Five-Jagd.

Auch in der EU hat die Jagd­lobby scheinbar eine gewaltige Macht, denn die Tro­phä­enjagd wird sogar durch die EU unterstützt.

Süd­afrika – Giraffen nach China

 

In einem 118-sei­tigen Bericht gaben Ban Animal Trading und die EMS Foun­dation an, dass zwi­schen 2016 und 2019 min­destens 5.035 Tiere von Süd­afrika nach China ver­schifft wurden, viele davon im Wider­spruch zum Über­ein­kommen über den inter­na­tio­nalen Handel mit gefähr­deten Arten wilder Flora und Fauna.

Innerhalb von drei Jahren erteilte Süd­afrika die Erlaubnis, 321 Giraffen nach Jinan Wildlife World zu expor­tieren. Als Wild­tier­for­scher den Zoo in China besuchten, konnten sie nur 16 Giraffen finden. „Ohne recht­lichen Schutz in China ist es unmöglich, den Auf­ent­haltsort der 305 Giraffen nicht mehr in Jinan Wildlife World zu ermitteln. Oder die neun Giraffen, die legal in eine Wein­fabrik mit Tiger­knochen in Guigang expor­tiert wurden; Die 21 Giraffen, die nach Golden Land Animal Trade expor­tiert wurden – ein Mak­ler­un­ter­nehmen, das in den Handel mit wild gefan­genen Schim­pansen ver­wi­ckelt ist – und 132 Giraffen, die in ver­schiedene unbe­nannte Zoos expor­tiert wurden“, heißt es in einem neuen Bericht, Breaking Point: Auf­de­ckung des beschä­menden Live-Wildlife-Handels Süd­afrikas mit China.

Der „schlecht regu­lierte“ Handel mit Giraffen zwi­schen Süd­afrika und China ist nur einer von vielen offen­sicht­lichen Ver­stößen gegen den Wild­tier­handel, die in der vier­jäh­rigen Unter­su­chung der EMS Foun­dation und des Ban Animal Trading (BAT) auf­ge­deckt wurden, die Hun­derte von Exporten lebender Tiere ana­ly­sierten Geneh­mi­gungen erteilt und Sen­dungen zwi­schen 2016 und 2019 von den süd­afri­ka­ni­schen Natur­schutz­be­hörden genehmigt und die Ziele in China besucht, an die die Tiere angeblich geschickt wurden.

„Unsere Analyse … zeigt, dass die „Ziele“, die im Über­ein­kommen über den inter­na­tio­nalen Handel mit gefähr­deten Arten wild­le­bender Tiere und Pflanzen (CITES) auf­ge­führt sind, häufig reine Fiktion sind“, heißt es in dem 118-sei­tigen Bericht. „Wir haben auch fest­ge­stellt, dass die chi­ne­si­schen Emp­fänger der Tiere sie nor­ma­ler­weise nicht zu soge­nannten „Bil­dungs­zwecken“ auf­be­wahren, sondern sie ent­weder an Ein­zel­per­sonen zum mög­lichen Verzehr, an Labo­ra­torien, an Zir­kusse wei­ter­ver­kaufen und manchmal einfach ver­schwinden.“ Süd­afrikas Handel mit lebenden Wild­tieren mit China ist „umfang­reich, korrupt und voller Unre­gel­mä­ßig­keiten, die von Händlern aus­ge­nutzt werden“, heißt es in dem Bericht.

Wenn ein Tier wie die Giraffe in Anhang II auf­ge­nommen wurde, bedeutet es laut Cites, dass der Handel kon­trol­liert werden muss, um ihr Über­leben zu sichern.

Giraffen stehen vor der heim­lichen Ausrottung

Tro­phä­enjagd in Sambia, Süd­afrika, Namibia und Sim­babwe ist legal, und diese Orte sind beliebte Ziele für Men­schen geworden, die Tiere aus keinem anderen Grund als dem Sport töten wollen. Und obwohl die Giraffen vor der heim­lichen Aus­rottung stehen, werden sie auch nach China verkauft.

Merelize Van Der Merwe posiert stolz und glücklich mit der Giraffe, die sie getötet hat

Sie habe die Fotos gepostet, um die Tier­rechts­lobby zu ver­spotten „Ich habe keinen Respekt vor ihnen – ich nenne sie die Mafia“, sagte sie, bevor sie auf­geregt alles über ihren Traumtag erzählte sie dem bri­ti­schen „Mirror“.

Sie plant, die Haut ihres 17-jäh­rigen Opfers als Teppich zu ver­wenden – und ver­öf­fent­lichte ihr Bild mit dem Kom­mentar: „Haben Sie sich jemals gefragt, wie groß das Herz einer Giraffe ist? Ich bin über­glücklich mit meinen Valentinsgeschenken !!! “

Merelize van der Merwe (@Merelizevdm) hat 80,600 likes und  97,700 Fol­lower auf Facebook, jetzt fordern Tier­schützer in einer Petition„ dass sie von Facebook ent­fernt wird.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzep­tieren Sie die Daten­schutz­er­klärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Netzfrau Doro Schreier


Quelle: netzfrauen.org