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Gesundheit, Natur & Spiritualität

Grausam! Als Valentinsgeschenk – Trophäenjägerin posiert mit Herz von erschossener Giraffe auf Facebook!

1. April 2021

Giraffen sind in vielen Teilen Afrikas auf Grund des Verlustes des Lebensraums durch Menschen rückläufig. Was viele Menschen jedoch nicht wissen, ist, dass die Giraffen weiterhin eine beliebte Beute von Trophäenjägern sind. Nachdem bereits die Amerikanerin Tess für Empörung sorgte, nachdem sie auf Facebook ein Foto von sich neben einer toten schwarzen Giraffe postete, tötete Merelize Van Der Merwe, aus der südafrikanischen Provinz Limpopo, einen 17-jährigen Giraffen.

Stolz posiert sie mit dem Herz, der erlegten Giraffe und schreibt dazu auf Facebook, dass diese Trophäenjagd ein Geschenk ihres Ehemannes zum Valentinstag sei. Er hatte sie zu einem Luxus-Trip in einen Wildpark eingeladen. Sie soll bereits über 500 Tiere getötet haben und zeigt sich auf Facebook stolz mit erlegten Giraffen, Elefanten und Leoparden. Nachdem eine Petition Facebook auffordert, sie von Facebook samt ihren grausamen Bildern zu entfernen, macht  Merelize van der Merwe sich darüber lustig und teilte sogar die Petition. Paradox, sammelt sie auf Facebook doch Spenden, um Nashörner vor Wilderei zu schützen, tötet aber selber vom aussterben bedrohte Tiere, wie die Giraffen. Sie rühmt sich damit, dass sie von Emotionen überflutet wird, wenn sie ein Tier erlegt habe. Giraffen gehören zu den größten Tierarten der Erde – trotzdem können sie sich nicht vor dem Aussterben schützen. Südafrika verschiffte sogar über 5.000 Giraffen nach China, viele davon im Widerspruch zum Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wilder Flora und Fauna.

Frau posiert mit dem Herz der Giraffe, als sie sich rühmt, dass ihr Ehemann dafür gesorgt hat, dass sie das Tier als Valentinstagsgeschenk in Südafrika erschießt

Merelize Van Der Merwe, 32, a hunter from South Africa, posed with a giraffe’s heart after her husband paid £1,500 for her to kill the animal as a ‚Valentine’s gift‘ – .dailymail

„Haben Sie sich jemals gefragt, wie groß das Herz einer Giraffe ist? Ich bin überglücklich mit meinem Valentinsgeschenk!!!“, schrieb Merelize van der Merwe aus Südafrika zu dem Foto mit dem Herz ihres 17 Jahre alten Opfers, eine Giraffe.

Sie freut sich nicht nur, über ihr Valentinsgeschenk, sondern auch, dass über ihre grausame Tat berichtet wird.

Made headlines in the U.K

Trophy hunter poses with ‚Valentine’s gift‘ – the heart of giraffe she just shot – World News…

Gepostet von Merelize van der Merwe am Samstag, 20. Februar 2021

Und nachdem eine Petition: Petition-Ban giraffe slaughter Marelize van der Merwe from Facebook– gestartet wurde, postete sie auf Facebook am 22.Februar 2022 : „Neue Petition gegen mich … dachte, ich werde ihrer kleinen Sache ein bisschen helfen“

Laut  Merwes, trägt das Töten alternder Giraffenbullen dazu bei, bedrohte Arten zu retten. „Wenn die Jagd verboten wird, werden die Tiere wertlos und verschwinden. Die einzigen, die diese Tiere schützen, sind Trophäenjäger“.

Dr. Mark Jones von der britischen Tierschutzorganisation Born Free Foundation zum „Mirror“: „Die Behauptungen der Trophäenjäger, sie seien um den Schutz der Wildtiere besorgt, sind höchst irreführend. Die Trophäenjagd ist weder ein Instrument zum Schutz der Tiere, noch trägt sie in nennenswertem Umfang zur Finanzierung der örtlichen Gemeinden bei.“

Jäger zahlen, um gefährdete Giraffen in Afrika zu töten

Die Gefahr, dass die der Arten von Langhalssäugetieren in verschiedenen Teilen Afrikas ausgelöscht werden, ist Realität. „In 30 Jahren werden Sie im Rest Afrikas wahrscheinlich keine Giraffen mehr sehen,“  so Dr. Francoise Deacon von UFS.  Erst 2019 wurden die Giraffen auf die Liste der geschützten Arten gesetzt. Sie soll den Giraffen den Schutz geben, den sie verdienen. Und es ist dringend nötig, weil die Giraffenbestände bereits um 40% zurückgegangen sind. Das blutige Vergnügen der Hobbyjäger ist ein Grund, warum die eleganten Riesen der Savanne  ausgerottet werden.

Eine wachsende Zahl Trophäenjäger zahlt, um Giraffen in Afrika trotz der Angst vor dem Aussterben zu töten, sagen Tierschutzorganisationen. Bis letztes Jahr gab es keine internationalen Handelsregeln zum Schutz von Giraffen, sodass Trophäen und Körperteile ohne Kontrollen oder Aufzeichnungen exportiert und importiert werden konnten.

Im August 2019 dann ein Sieg für die Giraffen auf der Artenschutzkonferenz in Genf: Die Giraffe soll nun in den Anhang II des Artenschutzabkommens aufgenommen werden. Damit müssten zum Beispiel auch legal erworbene Jagdtrophäen registriert und ihr Export genehmigt werden. Auch die Verschiffung der Tiere an Zoos und Zirkusse ist künftig nur noch erlaubt, wenn das Exportland nachweist, dass die Bestände dadurch nicht gefährdet werden.

Die Giraffe, das größte Landsäugetier der Welt, kann auch auf einer Safari in Südafrika gejagt werden

Das Töten für Geld in Südafrika ist ein Millionengeschäft. Wer die Big Five erlegen möchte, das sind Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Nashörner, der ist bereit, bis zu 175.000 Euro für 21 Tage – inklusive Unterbringung im Luxuscamp und Pirschfahrten im Geländewagen zu bezahlen.

„Unsere Tagessätze und Trophäengebühren für die Jagdsaison 2019 und 2020 in Südafrika. Alle Preise sind in US-Dollar angegeben. Die Preise beinhalten alle geltenden lokalen Steuern und Genehmigungsgebühren“, so auf einer Webseite von African Sky Hunting Adventures.“ Wir laden Sie zu einer unvergesslichen Jagdsafari in die Länder Südafrika, Namibia oder Simbabwe ein.“ Die angebotenen Jagdarten umfassen Flachwild- und Big Five-Jagd.

Auch in der EU hat die Jagdlobby scheinbar eine gewaltige Macht, denn die Trophäenjagd wird sogar durch die EU unterstützt.

Südafrika – Giraffen nach China

 

In einem 118-seitigen Bericht gaben Ban Animal Trading und die EMS Foundation an, dass zwischen 2016 und 2019 mindestens 5.035 Tiere von Südafrika nach China verschifft wurden, viele davon im Widerspruch zum Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wilder Flora und Fauna.

Innerhalb von drei Jahren erteilte Südafrika die Erlaubnis, 321 Giraffen nach Jinan Wildlife World zu exportieren. Als Wildtierforscher den Zoo in China besuchten, konnten sie nur 16 Giraffen finden. „Ohne rechtlichen Schutz in China ist es unmöglich, den Aufenthaltsort der 305 Giraffen nicht mehr in Jinan Wildlife World zu ermitteln. Oder die neun Giraffen, die legal in eine Weinfabrik mit Tigerknochen in Guigang exportiert wurden; Die 21 Giraffen, die nach Golden Land Animal Trade exportiert wurden – ein Maklerunternehmen, das in den Handel mit wild gefangenen Schimpansen verwickelt ist – und 132 Giraffen, die in verschiedene unbenannte Zoos exportiert wurden“, heißt es in einem neuen Bericht, Breaking Point: Aufdeckung des beschämenden Live-Wildlife-Handels Südafrikas mit China.

Der „schlecht regulierte“ Handel mit Giraffen zwischen Südafrika und China ist nur einer von vielen offensichtlichen Verstößen gegen den Wildtierhandel, die in der vierjährigen Untersuchung der EMS Foundation und des Ban Animal Trading (BAT) aufgedeckt wurden, die Hunderte von Exporten lebender Tiere analysierten Genehmigungen erteilt und Sendungen zwischen 2016 und 2019 von den südafrikanischen Naturschutzbehörden genehmigt und die Ziele in China besucht, an die die Tiere angeblich geschickt wurden.

„Unsere Analyse … zeigt, dass die „Ziele“, die im Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wildlebender Tiere und Pflanzen (CITES) aufgeführt sind, häufig reine Fiktion sind“, heißt es in dem 118-seitigen Bericht. „Wir haben auch festgestellt, dass die chinesischen Empfänger der Tiere sie normalerweise nicht zu sogenannten „Bildungszwecken“ aufbewahren, sondern sie entweder an Einzelpersonen zum möglichen Verzehr, an Laboratorien, an Zirkusse weiterverkaufen und manchmal einfach verschwinden.“ Südafrikas Handel mit lebenden Wildtieren mit China ist „umfangreich, korrupt und voller Unregelmäßigkeiten, die von Händlern ausgenutzt werden“, heißt es in dem Bericht.

Wenn ein Tier wie die Giraffe in Anhang II aufgenommen wurde, bedeutet es laut Cites, dass der Handel kontrolliert werden muss, um ihr Überleben zu sichern.

Giraffen stehen vor der heimlichen Ausrottung

Trophäenjagd in Sambia, Südafrika, Namibia und Simbabwe ist legal, und diese Orte sind beliebte Ziele für Menschen geworden, die Tiere aus keinem anderen Grund als dem Sport töten wollen. Und obwohl die Giraffen vor der heimlichen Ausrottung stehen, werden sie auch nach China verkauft.

Merelize Van Der Merwe posiert stolz und glücklich mit der Giraffe, die sie getötet hat

Sie habe die Fotos gepostet, um die Tierrechtslobby zu verspotten „Ich habe keinen Respekt vor ihnen – ich nenne sie die Mafia“, sagte sie, bevor sie aufgeregt alles über ihren Traumtag erzählte sie dem britischen „Mirror“.

Sie plant, die Haut ihres 17-jährigen Opfers als Teppich zu verwenden – und veröffentlichte ihr Bild mit dem Kommentar: „Haben Sie sich jemals gefragt, wie groß das Herz einer Giraffe ist? Ich bin überglücklich mit meinen Valentinsgeschenken !!! “

Merelize van der Merwe (@Merelizevdm) hat 80,600 likes und  97,700 Follower auf Facebook, jetzt fordern Tierschützer in einer Petition,, dass sie von Facebook entfernt wird.

Netzfrau Doro Schreier


Quelle: netzfrauen.org