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Der Spielplatz des Wahnsinns

16. Mai 2021

In der beschaulichen Kreisstadt Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis) haben Verantwortliche augenscheinlich beschlossen, bundesdeutsche Geschichte zu schreiben. Nach über zwölf Monaten Maßnahmen-Terror (angeblich) aufgrund des extrem unauffällig agierenden, und meist nur durch Laborbefunde feststellbaren „Corona-Virus“, gibt es doch noch immer neue irre Stilblüten. In diesem konkreten Beispiel möchte ich jedoch lieber von blankem Zynismus und Hohn sprechen, da es hier um unser wohl größtes und wichtigstes Gut geht: das Wohlergehen unserer Kinder!

Der beschauliche Spielplatz liegt direkt am Fuße des beschaulichen Michaelsbergs, also direkt im Zentrum Siegburgs. Deshalb ist das Einzugsgebiet des Spielplatzes natürlich sehr groß. Und nun stellen Sie sich mal vor, verehrter Leser: Kinder wollen spielen! Ist das nicht ein „Skandal“? Diese Mistbälger halten sich natürlich auch nicht an Abstandsregeln, das geht ja wohl gar nicht?! In Pandemiezeiten eine Unmöglichkeit. Dieser Spielplatz stellt doch in Wirklichkeit ein absolutes Sicherheitsrisiko für die Kreisstadt, NRW und doch die ganze BRD an sich dar. Warum lässt man nicht direkt die GSG9 vom nahegelegenen Stützpunkt der Bundespolizei in Sankt Augustin einfliegen, um dort wieder Recht und Ordnung herzustellen und die Kinder zu vertreiben? (Anmerkung des Verfassers: Ende Sarkasmus)

Anstelle dessen entschied man sich aber für eine perfidere und gleichfalls lächerlichere Lösung: Wer den Spielplatz besuchen möchte, muss vorher einen Online-Termin vereinbaren! Wenn erwachsene Begleitung dabei ist, soll diese dann aber vor Betreten des Spielplatz einen Schnelltest ablegen. Zu diesem Zweck soll dann eigens ein Testzelt vor dem Eingang errichtet werden. Das nenne ich mal richtig krank!

Sie sehen, liebe Leser, auch nach über einem Jahr Irrsinn ist die obere Grenze des Absurden noch nicht erreicht. Was kann man eigentlich noch alles mit den Deutschen machen, bis deren Geduld vorbei ist?