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Chinas staatliche Bauindustrie baut für Ägypten die neue Hauptstadt östlich Kairo: Ägypten bald unter der Kontrolle der Kommunisten Chinas

17. Juni 2021

Östlich von Kairo wird eine neue Hauptstadt gebaut mit den höchsten Wolkenkratzern Afrikas. Gebaut wird die Stadt von einem chinesischen Staatskonzern, vorfinanziert von chinesischen Banken. Das wird den Ägyptern teuer zu stehen kommen: Die Souveränität steht auf dem Spiel.

Ägypten wird bald in der Hand der chinesischen Regierung und somit der Kommunistische Partei Chinas sein: Denn der chinesische Staatskonzern »Chinas State Construction Engineering Corporation (CSCEC)« baut für Ägypten eine komplett neue Hauptstadt östlich von Kairo. Die Kosten werden enorm sein. Das wird das einstige Land der Pharaonen in die Schuldenfalle und somit in die Abhängigkeit Rot-Chinas bringen.

Denn vorfinanziert wird das Projekt von den Chinesen: Chinesische Banken stellen die Kredite bereit. Rund drei Milliarden US-Dollar sind zunächst für den Bau zahlreicher Wolkenkratzer geplant, einer davon soll 585 Meter hoch werden und die Form eines Obelisken haben.

Zusätzlich finanzieren chinesische Banken und baut der chinesische Staatskonzern für rund 1,2 Milliarden Dollar eine Bahnverbindung zwischen Kairo und der neuen Hauptstadt.

Insgesamt sollen die Kosten der gesamten neuen Hauptstadt mit 58 Milliarden Dollar veranschlagt sein. Doch man weiß, wie solche Planungen oftmals nur die Spitze des Eisberges sind.

Ägypten versucht das Problem der Überbevölkerung mit Megaprojekten zu lösen: Das wird sich bitter rächen

Die Bevölkerung Ägyptens wächst rasant. Gerade erst vor kurzem hat das Land die Marke von 100 Millionen Einwohnern überschritten. Um 2030 werden es 130 Millionen sein. 1970 waren es noch rund 35 Millionen. Da nur rund 5 Prozent des Landes bewohnbar sind – 95 Prozent sind Wüste – macht sich die Überbevölkerung in den Ballungsgebieten besonders bemerkbar.

Die Landwirtschaft im Niltal und im Flussdelta reicht längst nicht mehr aus, um die Bevölkerung zu ernähren. Ein sogenannter zweiter Nil wird durch die Libysche Wüste gebaut, gespeist vom Wasser, das vom Nasser-Stausee südlich des Großen Damms von Assuan abgezweigt wird. Doch dieses Projekt wird nicht ausreichen, um die Wirtschaft und Versorgung des Landes auf eine sichere Basis zu stellen.

Die Regierung von Abd al-Fattah as-Sisi steht unter Druck, die wachsenden Probleme wie Überbevölkerung, Arbeitslosigkeit, die wachsenden Slums, die Umweltprobleme, den Wassermangel und die innenpolitische Spaltung des Landes – ein Teil der Bevölkerung trauert immer noch der islamistischen Regierung der Muslimbrüder nach – zu lösen.

Neue Hauptstadt am Nil

Doch anstatt die Probleme in kleinen Schritten sorgfältig anzugehen und an der Wurzel zu packen, tut die Regierung das, was in Ägypten Tradition hat: Sie plant wieder ein neues Megaprojekt. Nach dem Assuan-Staudamm und dem zweiten Nil wird die neue Hauptstadt das neue Riesenprojekt werden.

Rund 35 Kilometer östlich von Kairo soll die neue Hauptstadt entstehen, mit Wolkenkratzern und riesigen Monumenten. Sie soll das überfüllte Kairo entlasten. Rund 6 Millionen Menschen sollen in diese neue Stadt ziehen. Und sie soll den Eliten eine sichere Residenz bieten. Denn Kairo ist ein politisch heißes Pflaster, wie sich bei der Revolution von 2011 und der Konterrevolution von 2013 gezeigt hat.

Ägypten ist weder technologisch noch infrastrukturell im Stande, ein solches Megaprojekt alleine aus dem Boden zu stampfen. Das braucht es auch nicht: Denn die ägyptische Regierung hat einen Partner, der das Bauprojekt fast komplett übernommen hat: die chinesische Staatsfirma »Chinas State Construction Engineering Corporation (CSCEC)«.

Am Ende droht Ägypten das selbe Schicksal wie bereits vielen anderen Staaten Afrikas und Südasiens: Es wird in die Abhängigkeit Chinas geraten. Damit wächst der Einfluss Xi Jinpings und seiner kommunistischen Regierung in Nordafrika und im Nahen Osten. Wie der Iran wird auch Ägypten nach der Regie Pekings tanzen. Die Amerikaner und Europäer werden das Nachsehen haben.


Quelle: freiewelt.net