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Chinas staat­liche Bau­in­dustrie baut für Ägypten die neue Haupt­stadt östlich Kairo: Ägypten bald unter der Kon­trolle der Kom­mu­nisten Chinas

Östlich von Kairo wird eine neue Haupt­stadt gebaut mit den höchsten Wol­ken­kratzern Afrikas. Gebaut wird die Stadt von einem chi­ne­si­schen Staats­konzern, vor­fi­nan­ziert von chi­ne­si­schen Banken. Das wird den Ägyptern teuer zu stehen kommen: Die Sou­ve­rä­nität steht auf dem Spiel.

Ägypten wird bald in der Hand der chi­ne­si­schen Regierung und somit der Kom­mu­nis­tische Partei Chinas sein: Denn der chi­ne­sische Staats­konzern »Chinas State Con­struction Engi­neering Cor­po­ration (CSCEC)« baut für Ägypten eine kom­plett neue Haupt­stadt östlich von Kairo. Die Kosten werden enorm sein. Das wird das einstige Land der Pha­raonen in die Schul­den­falle und somit in die Abhän­gigkeit Rot-Chinas bringen.

Denn vor­fi­nan­ziert wird das Projekt von den Chi­nesen: Chi­ne­sische Banken stellen die Kredite bereit. Rund drei Mil­li­arden US-Dollar sind zunächst für den Bau zahl­reicher Wol­ken­kratzer geplant, einer davon soll 585 Meter hoch werden und die Form eines Obe­lisken haben.

Zusätzlich finan­zieren chi­ne­sische Banken und baut der chi­ne­sische Staats­konzern für rund 1,2 Mil­li­arden Dollar eine Bahn­ver­bindung zwi­schen Kairo und der neuen Hauptstadt.

Ins­gesamt sollen die Kosten der gesamten neuen Haupt­stadt mit 58 Mil­li­arden Dollar ver­an­schlagt sein. Doch man weiß, wie solche Pla­nungen oftmals nur die Spitze des Eis­berges sind.

Ägypten ver­sucht das Problem der Über­be­völ­kerung mit Mega­pro­jekten zu lösen: Das wird sich bitter rächen

Die Bevöl­kerung Ägyptens wächst rasant. Gerade erst vor kurzem hat das Land die Marke von 100 Mil­lionen Ein­wohnern über­schritten. Um 2030 werden es 130 Mil­lionen sein. 1970 waren es noch rund 35 Mil­lionen. Da nur rund 5 Prozent des Landes bewohnbar sind – 95 Prozent sind Wüste – macht sich die Über­be­völ­kerung in den Bal­lungs­ge­bieten besonders bemerkbar.

Die Land­wirt­schaft im Niltal und im Fluss­delta reicht längst nicht mehr aus, um die Bevöl­kerung zu ernähren. Ein soge­nannter zweiter Nil wird durch die Libysche Wüste gebaut, gespeist vom Wasser, das vom Nasser-Stausee südlich des Großen Damms von Assuan abge­zweigt wird. Doch dieses Projekt wird nicht aus­reichen, um die Wirt­schaft und Ver­sorgung des Landes auf eine sichere Basis zu stellen.

Die Regierung von Abd al-Fattah as-Sisi steht unter Druck, die wach­senden Pro­bleme wie Über­be­völ­kerung, Arbeits­lo­sigkeit, die wach­senden Slums, die Umwelt­pro­bleme, den Was­ser­mangel und die innen­po­li­tische Spaltung des Landes – ein Teil der Bevöl­kerung trauert immer noch der isla­mis­ti­schen Regierung der Mus­lim­brüder nach – zu lösen.

Neue Haupt­stadt am Nil

Doch anstatt die Pro­bleme in kleinen Schritten sorg­fältig anzu­gehen und an der Wurzel zu packen, tut die Regierung das, was in Ägypten Tra­dition hat: Sie plant wieder ein neues Mega­projekt. Nach dem Assuan-Staudamm und dem zweiten Nil wird die neue Haupt­stadt das neue Rie­sen­projekt werden.

Rund 35 Kilo­meter östlich von Kairo soll die neue Haupt­stadt ent­stehen, mit Wol­ken­kratzern und rie­sigen Monu­menten. Sie soll das über­füllte Kairo ent­lasten. Rund 6 Mil­lionen Men­schen sollen in diese neue Stadt ziehen. Und sie soll den Eliten eine sichere Residenz bieten. Denn Kairo ist ein poli­tisch heißes Pflaster, wie sich bei der Revo­lution von 2011 und der Kon­ter­re­vo­lution von 2013 gezeigt hat.

Ägypten ist weder tech­no­lo­gisch noch infra­struk­turell im Stande, ein solches Mega­projekt alleine aus dem Boden zu stampfen. Das braucht es auch nicht: Denn die ägyp­tische Regierung hat einen Partner, der das Bau­projekt fast kom­plett über­nommen hat: die chi­ne­sische Staats­firma »Chinas State Con­struction Engi­neering Cor­po­ration (CSCEC)«.

Am Ende droht Ägypten das selbe Schicksal wie bereits vielen anderen Staaten Afrikas und Süd­asiens: Es wird in die Abhän­gigkeit Chinas geraten. Damit wächst der Ein­fluss Xi Jin­pings und seiner kom­mu­nis­ti­schen Regierung in Nord­afrika und im Nahen Osten. Wie der Iran wird auch Ägypten nach der Regie Pekings tanzen. Die Ame­ri­kaner und Europäer werden das Nach­sehen haben.


Quelle: freiewelt.net