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Die Grünen und ihr Wahlprogramm: Deutschland verschwindet jeden Tag ein bisschen mehr…

1. Juni 2021

Erinnert sich noch jemand Tareq Alaows? Der syrische Flüchtling und selbsternannte „Menschenrechtsaktivist“ (welcher muslimische Hipster ist das eigentlich nicht?) wollte für die Grünen in den Bundestag. Seine erste Amtshandlung: Ein Stückchen Kultur des Gastgeberlandes abschaffen. Der Schriftzug „Dem Deutschen Volke“ über dem Eingangsportal des Bundestags sollte weg und gegen die herzerweichende Floskel „Für alle Menschen, die in Deutschland leben“ ersetzt werden.

Unter anderem wollte der künftige Fürsprecher aller Flüchtlinge bei uns an das Ertrinken im Mittelmeer erinnern. Mit solchen Ideen machte sich Tareq natürlich überall beliebt und er musste seine Kandidatur aufgrund massiven Drucks zurückziehen. Weinerliche Mitleidsbekundungen gab es unter anderem von Karin Göring-Eckhard und Heiko Maas dafür.

Nun bekommt der Nährboden für alle Deutschlandhasser und Landesabschaffer neuen Nährboden: So haben kürzlich rund 300 Mitglieder der Grünen beschlossen, das Wort „Deutschland“ aus ihrem Wahlprogramm zu streichen. Wie immer ist die Ausrede quietschbunt, hochgradig tolerant und vielfältig noch dazu: Im Zentrum der grünen Politik steht der Mensch und nicht das Land. Oder mit anderen Wort: Was Tareq nicht schafft, das schaffen wir. Denn wir sind mehr. Oder mal so rum gefragt:

Werfen die Grünen schon jetzt ihre Schatten voraus, was uns die nächsten vier Jahre erwartet?

Wird Deutschland unter den Grünen überhaupt noch vier Jahre haben?

Bislang heißt es noch „Deutschland. Alles ist drin“ im Parteiprogramm. Hier will man zum ersten Mal den Rotstift ansetzen. Dass eine offene Verbotspartei trotz und alledem immer noch den Nerv hat, von Würde und Freiheit zu sprechen, lässt einen nur noch mit dem Kopf schütteln.

„Ich finde, wir haben das richtige Verhältnis zu Deutschland“, befindet beispielsweise Antragssteller Michael Sebastian Schneiß, der für den grünen EU-Abgeordneten Erik Marquardt arbeitet. Wie sich das Wort „richtig“ bei einem Bundesvorsitzenden wie Robert Habeck definiert, der Vaterlandsliebe ganz offiziell „zum Kotzen“ findet, kann sich jeder an drei Fingern abzählen. „Die grüne Basis hat ein gestörtes Verhältnis zu Deutschland“, brachte es Sebastian Müller, CSU-Geschäftsführer im Deutschen Bundestag, auf den Punkt.

Gordon Hoffmann, Generalsekretär der CDU in Brandenburg fragte sich: „Wenn sich die Grünen so sehr für dieses Land schämen – wie wollen sie es dann überhaupt regieren??“ Andere befürchten, die anti-autoritären Vorstellungen der Alt68er könnten endgültig salonfähig gemacht werden. Deutschland geht kaputt, kommst Du mit? Wird der Kölner Dom bald zur öffentlichen Toilette gemacht?

Kandidatin Annalena Baerbock bezeichnete das Wahlprogramm jedenfalls als „Vitaminspritze für dieses Land“. Es gibt bekanntermaßen Leute, die auch im Cannabis eine heilende Wirkung sehen. Heute das Wahlprogramm, morgen die Flagge, ein wenigen Tagen die gesamte Nation. Es bleibt weiter spannend.

„Deutschland verschwindet jeden Tag ein bisschen mehr und das finde ich großartig“!

(Jürgen Trittin)

Alex Cryso

 

 

 

Links:

https://philosophia-perennis.com/2021/02/04/syrischer-bundestagskandidat-will-inschrift-dem-deutschen-volke-abaendern/

https://www.focus.de/kultur/gesellschaft/angespitzt-kolumne-von-ulrich-reitz-dfdf_id_13270265.html

https://www.tagesspiegel.de/politik/wort-kann-negativ-assoziiert-werden-300-gruene-wollen-deutschland-aus-dem-wahlprogramm-streichen/27166512.html


Dieser lesenswerte Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von Peter Helmes – www.conservo.wordpress.com