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Würzburger Messerangriff: Über die Illusion der Integration und psychiatrischer Behandelbarkeit (+Videos)

29. Juni 2021

Szenen wie aus einem Horrorfilm: Ein Mann mit einem Messer, aufgerissenen Augen und starrem Blick läuft durch Würzburgs Innenstadt, wo die Leute sich freuen, abends draußen wieder essen gehen zu dürfen. Er sticht wahllos einen Menschen nach dem anderen nieder. Private Videos zeigen, wie die – natürlich unbewaffneten Bürger – mit bewundernswertem Mut aber jämmerlichen Mitteln versuchen, den Angreifer zu stoppen. Blutlachen sind in einem Video zu sehen, eine größere Gruppe von fünfzehn Männern und ein paar Frauen verfolgt den Mörder, der wirft mit allem nach den Verfolgern, was er auf der Straße greifen kann. Ein Polizeiauto fährt hinterher.

Barfuß läuft der schlanke, dunkelhäutige Mann auf den Videos um fünf Uhr nachmittags mit einem Messer durch die Stadt. Das hatte er sich im Kaufhaus „Woolworth“ in der Haushaltswarenabteilung genommen und sofort auf die Menschen um sich herum eingestochen. Drei Frauen im Alter von 39, 52 und 73 Jahren starben noch am Tatort, dabei eine Mutter eines elfjährigen Mädchens, das lebensgefährlich verletzt wurde. Der Täter stach gezielt auf Hals und oberen Rücken ein, rannte anschließend nach draußen und in eine Sparkasse auf der Haupteinkaufsstraße.

Hier trifft er zufällig auf Ingrid L. (73). Sie hat gerade Bargeld am Automaten gezogen und wollte zur Straßenbahn-Haltestelle gegenüber gehen, als die ahnungslose Frau die Stiche in Rücken und Hals spürte. „Er stach meiner Mutter dreizehn mal in den Rücken!“ sagte der Sohn der BILD am Sonntag. Die Halsschlagader wurde dabei um nur wenige Millimeter verfehlt, sonst wäre die Frau auf der Stelle tot gewesen.

Anschließend auf der Würzburger Einkaufsmeile, der Kaiserstraße, verletzte der Mörder fünf weitere Menschen teilweise lebensgefährlich schwer. Die Opfer sind hauptsächlich Frauen, aber auch ein Vater mit seinem kleinen Sohn wurden niedergestochen und schwer verletzt. Zwei sind in Lebensgefahr. Ein Video zeigt einen Mann, der sich mit seinem Rucksack dagegen wehrt, abgestochen zu werden. Das macht er recht geschickt, aber der Angreifer attackiert ihn immer wieder. Rücksichtsvollerweise trägt der Somalier aber dabei eine Gesichtsmaske.

Es gibt noch weitere Verletzte, darunter auch einige seiner mutigen Verfolger, die ihn einzukesseln und zu stellen versuchten – mit Klappstühlen, Einkaufstaschen, abgebrochenen Ästen und einem Besenstil. Im folgenden Video sieht man, wie sie versuchen, den Mörder zu stellen, der in eine Seitenstraße flieht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (64, CSU) sagt einen Tag später über diesen Moment: „Aufgrund der Mitbürger, die den Täter schon in die Enge getrieben hatten, wurden Polizisten aufmerksam.

Die Polizei streckte den Mann schließlich mit einem Schuss ins Bein nieder und verhaftete ihn (Video unten Minute 0:48). Der Barbarossaplatz in Würzburg und Teile der Umgebung wurden gesperrt. Nur eine Überlegung: Bis die Polizei überhaupt „aufmerksam“ wurde, war die Straße voller Blutlachen und Verletzter. Wäre vor der Polizei jemand in der Nähe gewesen, der legal eine Waffe mit sich führt – vielleicht schon ganz am Anfang – und hätte den Messermörder ins Bein geschossen, dann …?

Abdirahman J., der 24jährige Messermörder, ist Somalier. Seit 2014 hält er sich schon in Deutschland auf. Auf Kosten des Steuerzahlers natürlich. Zuletzt lebte er in einer Obdachlosenunterkunft. Offensichtlich hat er sich nicht „integriert“. Augenzeugen zufolge soll der junge Mann auch beim Abschlachten „Allahu akhbar“ gerufen haben. Laut dem bayerischen Innenminister, Herrn Herrmann, sei der Somalier vor einigen Tagen psychisch auffällig geworden und war in Behandlung. Aus Sicherheitskreisen erfuhr die Süddeutsche Zeitung, dass eine Zwangseinweisung in die Psychiatrie im Raum stand.

Würzburgs Oberbürgermeister sagte der Presse, dass der junge Mann bereits polizeibekannt war. Er hat anscheinend eine ganze Liste an Straftaten abgearbeitet. Wer Polizisten in der Familie oder im Freundeskreis hat, weiß, dass das unter diesen Migranten keine Ausnahme ist.

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Die Ermittler haben sich die Obdachlosenunterkunft angesehen, in der der Abdulrahman J. gelebt hatte. Herr Armin Kühnert, der leitende Kriminaldirektor, sagte, dass man Material sichergestellt habe, das noch ausgewertet werden müsse.  Aber so viel verriet er schon: Es handelt sich offenbar um „Hassbotschaften“. Ferner hatte der junge Herr Abdulrahman J. aus Somalien einen Gebetsteppich, IS-Propagandamaterial und zwei Handys. Die Nachrichten darauf müssen ebenfalls noch ausgewertet werden. Das, so Herr Kühnert, könne noch ein wenig dauern, weil es übersetzt werden muss.

Die Ermittlungen leitet Herr Generalstaatsanwalt Wolfgang Gründler.  Der Somalier ist ein Flüchtling, der seit 2014 im „Raum der Bundesrepublik Deutschland“ unter „subsidiärem Schutz“ steht. Er ist als Asylbewerber ganz legal in Deutschland.

Der Merkur berichtet dankenswerterweise auch, dass der junge Somalier sehr wohl schon weit vorher „auffällig“ geworden ist, nicht erst seit ein paar Tagen, wie fast überall geschrieben wird:

„2020 seien einige Verhaltensauffälligkeiten beim Täter von Würzburg festgestellt worden. Es habe Streit in der Obdachlosenunterkunft gegeben, berichtet Gründler. Im Rahmen des Streits habe der Mann zu einem Küchenmesser gegriffen und dieses auf bedrohliche Weise in der Hand gehalten, es sei aber niemand verletzt worden. Deshalb sei eine psychiatrische Untersuchung eingeleitet und der Mann vorübergehend in Behandlung überwiesen worden.

Ein zweites Mal sei die Polizei auf den Mann aufmerksam geworden. Ein anderer Mann soll ihn am Telefon beschuldigt haben, im Alter von zwölf Jahren Straftaten in Somalia begangen zu haben. Die Vorwürfe konnten von der Polizei aber nicht überprüft werden und die Ermittlungen dazu wurden eingestellt, erläutert der Kriminaldirektor. Der Beschuldigte sei zum Tatzeitpunkt ohnehin nach deutschem Recht nicht strafmündig gewesen.“

Schon im Juni 2020 wurde der Somalier wieder auffällig wegen einer „Belästigung eines Verkehrsteilnehmers“ in Würzburg. Er wurde wieder unter psychiatrische Behandlung gestellt, wurde aber am nächsten Tag wegen „mangelnden Behandlungsbedarfs“ wieder entlassen.

Sind eigentlich solche Behandler überhaupt fähig und in der Lage, so eine menschliche Zeitbombe zu entschärfen? Was auch immer den Mann zu dem grausamen Schlächter gemacht hat, der da eine Blutspur durch Würzburg zog – sind hier sozialisierte Heitzefeitz-Psychodoktoren überhaupt in der Lage, mit so einem menschlichen Raubtier umzugehen? Zu erkennen, was denjenigen treibt und wozu er in der Lage ist? Kann man so einen Menschen überhaupt noch auf irgendeine Gesellschaft loslassen? Er war mehrfach in die Psychiatrie überstellt worden. Und man sieht keinen Behandlungsbedarf? Wie kann man glauben, so jemanden „integrieren“ zu können?

Nach seiner Festnahme sagt der Somalier: „Allahu akbar. Ich habe meinen persönlichen Dschihad verwirklicht.“