Privataufnahme

Würz­burger Mes­ser­an­griff: Über die Illusion der Inte­gration und psych­ia­tri­scher Behan­del­barkeit (+Videos)

Szenen wie aus einem Hor­rorfilm: Ein Mann mit einem Messer, auf­ge­ris­senen Augen und starrem Blick läuft durch Würz­burgs Innen­stadt, wo die Leute sich freuen, abends draußen wieder essen gehen zu dürfen. Er sticht wahllos einen Men­schen nach dem anderen nieder. Private Videos zeigen, wie die – natürlich unbe­waff­neten Bürger – mit bewun­derns­wertem Mut aber jäm­mer­lichen Mitteln ver­suchen, den Angreifer zu stoppen. Blut­lachen sind in einem Video zu sehen, eine größere Gruppe von fünfzehn Männern und ein paar Frauen ver­folgt den Mörder, der wirft mit allem nach den Ver­folgern, was er auf der Straße greifen kann. Ein Poli­zeiauto fährt hinterher.

Barfuß läuft der schlanke, dun­kel­häutige Mann auf den Videos um fünf Uhr nach­mittags mit einem Messer durch die Stadt. Das hatte er sich im Kaufhaus „Wool­worth“ in der Haus­halts­wa­ren­ab­teilung genommen und sofort auf die Men­schen um sich herum ein­ge­stochen. Drei Frauen im Alter von 39, 52 und 73 Jahren starben noch am Tatort, dabei eine Mutter eines elf­jäh­rigen Mäd­chens, das lebens­ge­fährlich ver­letzt wurde. Der Täter stach gezielt auf Hals und oberen Rücken ein, rannte anschließend nach draußen und in eine Spar­kasse auf der Haupteinkaufsstraße.

Hier trifft er zufällig auf Ingrid L. (73). Sie hat gerade Bargeld am Auto­maten gezogen und wollte zur Stra­ßenbahn-Hal­te­stelle gegenüber gehen, als die ahnungslose Frau die Stiche in Rücken und Hals spürte. „Er stach meiner Mutter dreizehn mal in den Rücken!“ sagte der Sohn der BILD am Sonntag. Die Hals­schlagader wurde dabei um nur wenige Mil­li­meter ver­fehlt, sonst wäre die Frau auf der Stelle tot gewesen.

Anschließend auf der Würz­burger Ein­kaufs­meile, der Kai­ser­straße, ver­letzte der Mörder fünf weitere Men­schen teil­weise lebens­ge­fährlich schwer. Die Opfer sind haupt­sächlich Frauen, aber auch ein Vater mit seinem kleinen Sohn wurden nie­der­ge­stochen und schwer ver­letzt. Zwei sind in Lebens­gefahr. Ein Video zeigt einen Mann, der sich mit seinem Rucksack dagegen wehrt, abge­stochen zu werden. Das macht er recht geschickt, aber der Angreifer atta­ckiert ihn immer wieder. Rück­sichts­voll­er­weise trägt der Somalier aber dabei eine Gesichtsmaske.

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Es gibt noch weitere Ver­letzte, dar­unter auch einige seiner mutigen Ver­folger, die ihn ein­zu­kesseln und zu stellen ver­suchten – mit Klapp­stühlen, Ein­kaufs­ta­schen, abge­bro­chenen Ästen und einem Besenstil. Im fol­genden Video sieht man, wie sie ver­suchen, den Mörder zu stellen, der in eine Sei­ten­straße flieht. Bayerns Innen­mi­nister Joachim Herrmann (64, CSU) sagt einen Tag später über diesen Moment: „Auf­grund der Mit­bürger, die den Täter schon in die Enge getrieben hatten, wurden Poli­zisten auf­merksam.

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Die Polizei streckte den Mann schließlich mit einem Schuss ins Bein nieder und ver­haftete ihn (Video unten Minute 0:48). Der Bar­ba­ros­sa­platz in Würzburg und Teile der Umgebung wurden gesperrt. Nur eine Über­legung: Bis die Polizei über­haupt „auf­merksam“ wurde, war die Straße voller Blut­lachen und Ver­letzter. Wäre vor der Polizei jemand in der Nähe gewesen, der legal eine Waffe mit sich führt – viel­leicht schon ganz am Anfang – und hätte den Mes­ser­mörder ins Bein geschossen, dann …?

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Abdi­rahman J., der 24jährige Mes­ser­mörder, ist Somalier. Seit 2014 hält er sich schon in Deutschland auf. Auf Kosten des Steu­er­zahlers natürlich. Zuletzt lebte er in einer Obdach­lo­sen­un­ter­kunft. Offen­sichtlich hat er sich nicht „inte­griert“. Augen­zeugen zufolge soll der junge Mann auch beim Abschlachten „Allahu akhbar“ gerufen haben. Laut dem baye­ri­schen Innen­mi­nister, Herrn Herrmann, sei der Somalier vor einigen Tagen psy­chisch auf­fällig geworden und war in Behandlung. Aus Sicher­heits­kreisen erfuhr die Süd­deutsche Zeitung, dass eine Zwangs­ein­weisung in die Psych­iatrie im Raum stand.

Würz­burgs Ober­bür­ger­meister sagte der Presse, dass der junge Mann bereits poli­zei­be­kannt war. Er hat anscheinend eine ganze Liste an Straf­taten abge­ar­beitet. Wer Poli­zisten in der Familie oder im Freun­des­kreis hat, weiß, dass das unter diesen Migranten keine Aus­nahme ist.

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Die Ermittler haben sich die Obdach­lo­sen­un­ter­kunft ange­sehen, in der der Abdul­rahman J. gelebt hatte. Herr Armin Kühnert, der lei­tende Kri­mi­nal­di­rektor, sagte, dass man Material sicher­ge­stellt habe, das noch aus­ge­wertet werden müsse.  Aber so viel verriet er schon: Es handelt sich offenbar um „Hass­bot­schaften“. Ferner hatte der junge Herr Abdul­rahman J. aus Somalien einen Gebets­teppich, IS-Pro­pa­gan­da­ma­terial und zwei Handys. Die Nach­richten darauf müssen eben­falls noch aus­ge­wertet werden. Das, so Herr Kühnert, könne noch ein wenig dauern, weil es über­setzt werden muss.

Die Ermitt­lungen leitet Herr Gene­ral­staats­anwalt Wolfgang Gründler.  Der Somalier ist ein Flüchtling, der seit 2014 im „Raum der Bun­des­re­publik Deutschland“ unter „sub­si­diärem Schutz“ steht. Er ist als Asyl­be­werber ganz legal in Deutschland.

Der Merkur berichtet dan­kens­wer­ter­weise auch, dass der junge Somalier sehr wohl schon weit vorher „auf­fällig“ geworden ist, nicht erst seit ein paar Tagen, wie fast überall geschrieben wird:

„2020 seien einige Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­keiten beim Täter von Würzburg fest­ge­stellt worden. Es habe Streit in der Obdach­lo­sen­un­ter­kunft gegeben, berichtet Gründler. Im Rahmen des Streits habe der Mann zu einem Küchen­messer gegriffen und dieses auf bedroh­liche Weise in der Hand gehalten, es sei aber niemand ver­letzt worden. Deshalb sei eine psych­ia­trische Unter­su­chung ein­ge­leitet und der Mann vor­über­gehend in Behandlung über­wiesen worden.

Ein zweites Mal sei die Polizei auf den Mann auf­merksam geworden. Ein anderer Mann soll ihn am Telefon beschuldigt haben, im Alter von zwölf Jahren Straf­taten in Somalia begangen zu haben. Die Vor­würfe konnten von der Polizei aber nicht über­prüft werden und die Ermitt­lungen dazu wurden ein­ge­stellt, erläutert der Kri­mi­nal­di­rektor. Der Beschul­digte sei zum Tat­zeit­punkt ohnehin nach deut­schem Recht nicht straf­mündig gewesen.“

Schon im Juni 2020 wurde der Somalier wieder auf­fällig wegen einer „Beläs­tigung eines Ver­kehrs­teil­nehmers“ in Würzburg. Er wurde wieder unter psych­ia­trische Behandlung gestellt, wurde aber am nächsten Tag wegen „man­gelnden Behand­lungs­be­darfs“ wieder entlassen.

Sind eigentlich solche Behandler über­haupt fähig und in der Lage, so eine mensch­liche Zeit­bombe zu ent­schärfen? Was auch immer den Mann zu dem grau­samen Schlächter gemacht hat, der da eine Blutspur durch Würzburg zog – sind hier sozia­li­sierte Heit­ze­feitz-Psy­cho­dok­toren über­haupt in der Lage, mit so einem mensch­lichen Raubtier umzu­gehen? Zu erkennen, was den­je­nigen treibt und wozu er in der Lage ist? Kann man so einen Men­schen über­haupt noch auf irgendeine Gesell­schaft los­lassen? Er war mehrfach in die Psych­iatrie über­stellt worden. Und man sieht keinen Behand­lungs­bedarf? Wie kann man glauben, so jemanden „inte­grieren“ zu können?

Nach seiner Fest­nahme sagt der Somalier: „Allahu akbar. Ich habe meinen per­sön­lichen Dschihad ver­wirk­licht.“