Von wegen Black Lives Matter: Wie der Skla­ven­handel im Orient flo­rierte – und über 17 Mil­lionen euro­päische wie afri­ka­nische Opfer forderte

Mit beliebten Moral­keulen wie der gewalt­tä­tigen Black Lives Matter-Bewegung oder der 1,1 Mil­li­arden-Nach­zahlung für Namibia soll der Schuldkult unter Weißen, Euro­päern und Deut­schen weiter auf­recht gehalten werden. Dabei war der isla­mische Orient um kein Stück besser, wenn es um die Aus­beutung und Ver­sklavung von schwarzen Afri­kanern ging. Zwar behaupten die Muslime gerne von sich, eine Frie­dens­re­ligion ohne jeg­lichen Ras­sismus zu sein, doch sieht die Rea­lität einmal mehr ganz anders aus. In der wie üblich atem­be­r­au­enden Dreis­tigkeit wird sogar pro­kla­miert, der Islam hätte sich dafür ein­ge­setzt, die Skla­verei abzu­schaffen. Dabei fordert zum Bei­spiel der IS, ungläubige weib­liche Sklaven sexuell aus­zu­beuten, um dabei auch vor Min­der­jäh­rigen keinen Halt zu machen.

(von Alex Cryso)

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In ver­gan­genen Jahr­hun­derten ging es sogar noch schlimmer zur Sache: Da war bei­spiels­weise der ost­afri­ka­nische Staat San­sibar ein beliebter Umschlag­platz für den mus­li­mi­schen Skla­ven­handel – und zwar über viele Jahr­hun­derte hinweg. Bereits ab dem siebten Jahr­hundert wurden zahl­reiche Schwarz­afri­kaner in fast alle Him­mels­rich­tungen ver­schifft. Ab dem 17. Jahr­hundert ließen sich vor allem Men­schen­händler aus dem Oman in San­sibar nieder, um den Staat zum damals größten Skla­ven­markt in Ost­afrika zu machen. Man geht von ins­gesamt 17 Mil­lionen Afri­kanern aus, die für Bares depor­tiert wurden. Zudem war es üblich, dass sich befeindete afri­ka­nische Völker unter­ein­ander ver­sklavten und sich gegen­seitig der Zwangs­arbeit unter­warfen. Selbst heute leben noch geschätzte 40 Mil­lionen Men­schen weltweit in Skla­verei. Aus Lybien wird noch heute von orga­ni­sierten Skla­ven­märkten berichtet. Weil mitt­ler­weile über 500 Mil­lionen Muslime in Afrika behei­matet sind, schiebt man lieber den „aus­beu­te­ri­schen west­lichen Kolo­nia­listen“ die Schuld in die Schuhe, anstatt die Isla­misten für ihre Ver­brechen zur Rechen­schaft zu ziehen.

Dabei benahmen sich die ara­bi­schen Skla­ven­händler wie die Men­schen­schinder und das außer Kon­trolle geratene Über­fall­kom­mando: Man suchte Stämme und Dörfer heim, brannte alles nieder, raubte Frauen und Kinder, um diese unfass­baren Stra­pazen aus­zu­setzen, sie zu ernied­rigen und zu quälen. Die meisten wurden auf Plan­tagen ein­ge­setzt oder auf Feldern, andere als Harems­wächter regel­recht ver­stümmelt und zum Trottel gemacht. Ins­gesamt 13 Jahr­hun­derte dauerte die Tortur, die für Schwarz­afrika weitaus ver­hee­render war als der trans­at­lan­tische Skla­ven­handel. Selbst der Men­schen­handel nach Amerika ver­langte weniger Opfer ohne etwas beschö­nigen zu wollen. Trotzdem: Gemein­schaften wurden zer­stört, Völker ent­wurzelt. Während sich unsere Gut­men­schen über Mohren-Apo­theken oder den Negerkuss ereifern, wird auch dieses Stück an grau­samer His­torie von viel zu vielen igno­riert. Hin­gegen sprechen Leute wie der afri­ka­nische Wirt­schafts­wis­sen­schaftler und Buch­autor Tidiane N´Diaye von „einem ver­schlei­erten Völ­kermord“ und einen regel­rechten Dschihad.

Sogar weiße Sklaven aus Ost- und Zen­tal­europa wurden in die ara­bische Welt ent­führt. Weil Europa mili­tä­risch jedoch immer mehr stärker wurde, musste der Schwer­punkt nach Afrika verlegt werden. Dennoch wurden über 300 Jahre lang unzählige Europäer übers Mit­telmeer hinweg ver­schleppt. Han­dels­schiffe wurden gekapert, Städte und Dörfer über­fallen, die ent­führten Men­schen zumeist in Algier, Tunis oder Tri­polis ver­kauft. Bis zu 1,25 Mil­lionen weiße Europäer wurden zwi­schen 1530 und 1780 ver­sklavt. Die meisten davon waren Männer. Alleine Sizilien wurde zwi­schen 1570 und 1606 exakt 136 Mal ange­griffen. In Algier gab es acht große Gefäng­nisse für christ­liche Sklaven, wo jeweils bis zu 2.000 Ent­führte ein­saßen. Die Bedin­gungen waren kata­strophal und men­schen­un­würdig. Wer zum Islam kon­ver­tierte, konnte sich leichte Ver­bes­se­rungen erkaufen.

Alex Cryso

Links:

https://www.dw.com/de/sklavenhandel-in-ostafrika-ein-verschwiegenes-kapitel/a‑50101582

https://www.deutschlandfunk.de/dreizehn-jahrhunderte-waehrender-sklavenhandel.1310.de.html?dram:article_id=194067

https://www.welt.de/welt_print/kultur/article6982110/Als-muslimische-Sklavenjaeger-Afrika-entvoelkerten.html


Dieser lesens­werte Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von Peter Helmes – www.conservo.wordpress.com