Gesundheit, Natur & Spiritualität

„Die STIKO hat vor der Politik einen Kniefall gemacht.“ Dr. Thomas Sarnes zur Empfehlung, Kinder und Jugendliche gegen Corona zu impfen

19. August 2021

Dr. Thomas Sarnes, Chirurg, Chefarzt, Infektiologe, Tropenmediziner, Mitglied der vom Corona-Ausschuss gegründeten Kampagne #wissenschaftstehtauf, beobachtet mit Sorge die aktuelle Entwicklung. Unermüdlich schickt der Mediziner im Ruhestand Appelle an seine Berufskollegen, die Politik, die Bürger. Unserer Autorin Vera Wagner, die vor kurzem ein Interview mit ihm geführt hat, hat Dr. Sarnes sein jüngstes Statement zur STIKO-Empfehlung mit der Bitte um Veröffentlichung geschickt. 

„Der Chef der STIKO hat bei Lanz ganz klar und für jedermann unmissverständlich auch gegen den unübersehbaren politischen Druck klar gemacht, dass er seine Enkel nicht impfen lassen würde. Respekt. Und nun kam das, was man befürchten musste. Die Impfung der Kinder steht auf der politischen Agenda, und das wird durchgezogen. Druck auf die STIKO, und plötzlich sind neue Daten da. Aus Amerika, komischerweise. Die Herzmuskelentzündung heilt bei Kindern ab. Na, wie schön aber auch. Also sterben die zumindest nicht gleich massenhaft. Was sagen denn die Daten zu den vernarbten Herzen in 10 oder 15 Jahren, zur körperlichen Leistungsfähigkeit dieser dann jungen Erwachsenen? Wie vielen Kindern – und Kinder sind sie bis zum letzten Tag des 17. Lebensjahres – rettet man denn mit der Impfung das Leben? Warum zitiert die STIKO nicht die Daten, dass kein Kind durch SARS-Cov2 gefährdet ist? Warum stellt man nicht klar, dass die Hälfte der seltenen Infektionen bei Kindern unbemerkt ablaufen? Der Rest verläuft leicht. Und wenn die Lauterbachs dieser Welt noch so laut schreien und vor „Long-Covid“ warnen, diese Folgen gibt es bei Kindern nicht. So die Datenlage, also die neuen Daten, wie es so schön heißt. Warum wird nicht auf die Datenbank der EMA verwiesen, in der die Impfkomplikationen mit einer vermutlich riesigen Dunkelziffer erfasst sind? Wovor also sollen denn die Kinder dann durch diese Impfung geschützt werden?

Die STIKO, die letzte wissenschaftliche Bastion, der wir Ärzte so viele Jahre bedingungslos vertraut haben, holt nun die Fahne ein – die Fahne, die hoch über den Dächern der medizinischen Wissenschaft geweht hat für Unabhängigkeit, Wissenschaftlichkeit und Evidenz. Nein, diese Fahne wird nicht auf Halbmast gesetzt, sie wird vollständig eingeholt. Und die STIKO, als nunmehr scheinbar letztes unliebsames politisches Hindernis, hat sich in dieser Form abgeschafft. Sie wollte der „Politik“ entgegenkommen, haben sie erklärt. Ich frage mich grundsätzlich, was gibt es denn da entgegenzukommen? Das sind allesamt medizinische Laien. Da kann man beraten, aber nicht entgegenkommen.

Nein, meine Damen und Herren, die STIKO hat vor der Politik einen Kniefall gemacht und sich dann untertänig in den Staub geworfen. Damit hat sie die Kinder und vor allem deren Gesundheit preisgegeben. Und nun plötzlich wird Herr Prof. Mertens doch seine Enkel impfen lassen? Bleibt als letzte schützende Wand der Mut und der Verstand der Eltern. Wir werden es sehen.“

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