Neue Studie bestätigt: Fluorid senkt nach­weislich den Intel­li­genz­quo­tient (+Video)

Die Ausgabe des JAMA Pediatrics 1 vom 19. August 2019 brachte eine uner­wartete Sen­sation: Eine von der US-ame­ri­ka­ni­schen und kana­di­schen Regierung finan­zierte Beob­ach­tungs­studie ergab, dass der Konsum von fluo­ri­d­iertem Wasser während der Schwan­ger­schaft den IQ der Kinder senkt.

Die Studie, die von einem kana­di­schen For­scherteam der York Uni­versity in Ontario geleitet wurde, unter­suchte 512 Mutter-Kind-Paare in sechs kana­di­schen Städten. Die Fluo­rid­kon­zen­tration wurde anhand von Urin­proben gemessen, die während der Schwan­ger­schaft ent­nommen wurden.

Außerdem schätzten sie den Fluo­rid­konsum der Frauen auf der Grundlage des Fluo­rid­ge­halts in der ört­lichen Was­ser­ver­sorgung und der Menge an Wasser und Tee, die jede Frau trank. Die IQ-Werte der Kinder wurden dann im Alter von 3 bis 4 Jahren ermittelt. Wie das Fluoride Action Network (FAN) berichtet:

Sie fanden heraus, dass ein Anstieg der Fluo­rid­kon­zen­tration im Urin der Mütter um 1 mg pro Liter mit einem Rückgang des IQs bei Jungen um 4,5 Punkte ver­bunden war, bei Mädchen jedoch nicht.

Als die For­scher die Fluo­rid­be­lastung durch die Unter­su­chung der Flüs­sig­keits­auf­nahme der Frauen maßen, stellten sie sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen einen nied­ri­geren IQ fest: Ein Anstieg um 1 mg pro Tag war bei beiden Geschlechtern mit einem IQ-Defizit von 3,7 Punkten verbunden.

Unter­stützung für die Bedeutung dieser Studie

Die Ergeb­nisse wurden als so umstritten ange­sehen, dass die Studie vor ihrer Ver­öf­fent­li­chung einer zusätz­lichen Peer-Review und Prüfung unter­zogen werden musste, was sie zu einer der wich­tigsten Fluo­rid­studien über­haupt macht.

Die Bedeutung der Studie zeigt sich auch darin, dass sie von einer editor’s note begleitet wurde, in der die Ent­scheidung der Zeit­schrift zur Ver­öf­fent­li­chung der Studie erläutert wird, sowie von einem Podcast mit den Chef­re­dak­teuren von JAMA Pediatrics und JAMA Network Open, in dem sie die Studie diskutieren.

Ein zusätz­licher Leit­ar­tikel von David Bel­linger, Ph.D., einem weltweit aner­kannten Experten für Neu­ro­to­xi­zität, wies eben­falls darauf hin, dass „die Hypo­these, dass Fluorid ein Gift für die Neu­ro­ent­wicklung ist, jetzt ernsthaft in Betracht gezogen werden muss“. Nur wenige Studien erhalten über­haupt diese zusätz­liche Behandlung. In der Anmerkung des Her­aus­gebers heißt es:

Die Ver­öf­fent­li­chung dieser Studie ist ein Beweis dafür, dass JAMA Pediatrics sich ver­pflichtet, die beste Wis­sen­schaft zu ver­breiten, die sich aus­schließlich auf die Strenge der Methoden und die Soli­dität der getes­teten Hypo­thesen stützt, unab­hängig davon, wie umstritten die Ergeb­nisse sein mögen.

Front­gruppen der che­mi­schen Industrie ver­tei­digen Fluorid

Über­ra­schen­der­weise berich­teten die meisten großen Medien über die Ergeb­nisse, dar­unter Reuters, die Washington Post, CNN, NPR, Daily Beast und andere, wodurch die wis­sen­schaft­liche Debatte darüber, ob die Fluo­ri­d­ierung von Wasser eine gute Idee ist, neu ent­facht wurde.

Es über­rascht nicht, dass die Ergeb­nisse von Befür­wortern der Fluo­ri­d­ierung heftig kri­ti­siert wurden, dar­unter die Ame­rican Dental Asso­ciation (ADA), der Ame­rican Council on Science and Health (ACSH) und das Science Media Centre (SMC).

Es ist erwäh­nenswert, dass der ACSH und das SMC bekannte Tarn­or­ga­ni­sa­tionen der che­mi­schen Industrie sind, die alle Che­mi­kalien ver­tei­digen, unab­hängig davon, was zur Dis­kussion steht, so dass abwei­sende Artikel von diesen Gruppen mehr oder weniger zur Tages­ordnung gehören. Sie können mehr über diese Gruppen in den oben ver­linkten Artikeln erfahren.

Es ist auch erwäh­nenswert, dass der Sender Fox, der 2014 eine ähn­liche Studie in die Schlag­zeilen brachte, sich nicht damit begnügte, die neueste Studie als Nach­richt zu prä­sen­tieren, sondern statt­dessen seinen Hausarzt Marc Siegel zu einem Kom­mentar einlud – und dieser Kom­mentar begann damit, dass er Karies und nicht Fluorid für einen nied­ri­geren IQ ver­ant­wortlich machte. Siegel endete mit einer weit­schwei­figen Tirade gegen die Studie und einer ver­nich­tenden Kritik an JAMA Pediatrics, die Studie über­haupt ver­öf­fent­licht zu haben:

Ich mache mir viel mehr Sorgen um Karies als um Fluorid … Es gibt keine Mög­lichkeit, dass Fluorid den IQ stärker senkt als Karies … Es ist eine lächer­liche Studie … völ­liger Blödsinn … Das Journal of the Ame­rican Medical Asso­ciation Pediatrics hätte das nicht ver­öf­fent­lichen dürfen.

Was die ADA betrifft, so wirbt sie seit über anderthalb Jahr­hun­derten für die Fluo­ri­d­ierung von Wasser als Gesund­heits­vorteil. Eine Änderung ihrer Haltung würde ein­deutig zu einem Gesichts­verlust führen und könnte den Verband sogar haftbar machen. Allein der Verlust an wis­sen­schaft­licher Glaub­wür­digkeit dürfte aus­reichen, um die ADA zu ver­an­lassen, am Status quo festzuhalten.

Das­selbe gilt für die U.S. Centers for Disease Control and Pre­vention, die trotz der mehr als 2.700 Studien, die dagegen sprechen, behaupten, dass die Was­ser­fluo­ri­d­ierung zu den zehn größten Errun­gen­schaften des 20. Jahr­hun­derts im Bereich der öffent­lichen Gesundheit gehört.

AAP-Unter­stützung der Was­ser­fluo­ri­d­ierung ist heuchlerisch

Etwas schwie­riger zu erklären ist die fort­ge­setzte Unter­stützung der Ame­rican Academy of Pediatrics für die Was­ser­fluo­ri­d­ierung, trotz einer Studie, die die Fluo­rid­auf­nahme bei schwan­geren Frauen mit einem „kleinen Rückgang“ des IQ ihrer Kinder in Ver­bindung bringt.

Gerade die AAP sollte ihre Haltung zu diesem Thema über­denken, da sie den gefähr­lichen Ein­fluss hor­monell wirk­samer Che­mi­kalien auf die Ent­wicklung von Kindern offi­ziell aner­kannt hat. Natürlich haben sich die Ame­rican Dental Asso­ciation und das Ame­rican College of Obstetri­cians and Gyne­co­lo­gists der AAP ange­schlossen und sind offen­sichtlich nicht besorgt über diesen „kleinen“ Rückgang des IQ.

Heuch­le­risch ist, dass die AAP 2018 eine Grund­satz­er­klärung her­aus­ge­geben hat, in der Eltern davor gewarnt werden, endo­krin­schä­di­gende Che­mi­kalien zu meiden – die bei­spiels­weise in ver­ar­bei­teten Lebens­mitteln, Fast-Food-Ver­pa­ckungen und Kunst­stoffen vor­kommen – und obwohl Fluorid nicht als Bei­spiel für eine zu mei­dende Che­mi­kalie genannt wurde, zeigt die For­schung, dass Fluorid ein hor­mon­schä­di­gendes Potenzial hat und somit in genau die­selbe Kate­gorie fällt. Wie die FAN feststellt:

Fluorid wurde in einem Bericht19,20 des Natio­nalen For­schungs­rates der Natio­nalen Aka­demien der USA (NRC) aus dem Jahr 2006 end­gültig als endo­kriner Dis­ruptor iden­ti­fi­ziert. In diesem Bericht heißt es:

Zusam­men­fassend weisen ver­schiedene Arten von Beweisen darauf hin, dass Fluorid die normale endo­krine Funktion oder Reaktion beein­trächtigt … Fluorid ist daher ein endo­kriner Dis­ruptor im wei­testen Sinne, der die normale endo­krine Funktion oder Reaktion ver­ändert … Die Wir­kungs­me­cha­nismen … scheinen sowohl direkte als auch indi­rekte Mecha­nismen zu umfassen …

Fluoride Action Network spricht die Kritik an der Studie an

In dem hier gezeigten Video geht Dr. Paul Connett, Gründer und der­zei­tiger Direktor des FAN, auf einige der Kri­tik­punkte ein und erklärt, warum diese Studie ein so wich­tiger Weckruf für Ärzte und schwangere Frauen ist.

[Die Fluo­rid­be­lastung] während der Schwan­ger­schaft wird den IQ ihrer Kinder senken. Nur wenn man glaubt, dass der Zahn eines Kindes wich­tiger ist als sein Gehirn, würde man sich daran nicht stören“, sagt Connett. „Man kann den Zahn eines Kindes repa­rieren. Das Gehirn eines Kindes kann man nicht repa­rieren, wenn es während der fötalen Ent­wicklung geschädigt wurde.

Ein Kri­tik­punkt der Fluo­rid­be­für­worter an der JAMA-Päd­iatrie-Studie ist, dass sie nicht Ursache und Wirkung auf­zeigt. „Nun, keine epi­de­mio­lo­gische Studie beweist Ursache und Wirkung“, sagt Connett. „Das ist eine Selbst­ver­ständ­lichkeit! Zu sagen, sie zeige keine Ursache und Wirkung, ist eine über­flüssige Behauptung“. Andere Befür­worter von Fluorid argu­men­tieren, dass der Effekt gering sei – im Durch­schnitt nur 4,49 IQ-Punkte für Jungen. Connett weist jedoch darauf hin:

Wenn man die gesamte Bevöl­kerung um 3 oder 4 IQ-Punkte ver­schiebt, würde sich die Zahl der Genies in der Gesell­schaft fast hal­bieren … und die Zahl der geistig behin­derten Kinder würde um etwa 50 % steigen. Bezogen auf die Bevöl­kerung sind solche Ver­schie­bungen also sehr, sehr signifikant.

Eine dritte fabri­zierte Kon­tro­verse dreht sich um die Tat­sache, dass die Fluo­rid­kon­zen­tration im müt­ter­lichen Urin nur bei Jungen eine Rolle spielte. Einige stützen ihre Kritik an der Studie auf diesen ein­fachen Geschlechtsunterschied.

Es sollte jedoch nicht über­ra­schen, dass Jungen und Mädchen von ein und der­selben toxi­schen Sub­stanz unter­schiedlich betroffen sein können, da ihre Ent­wicklung von ver­schie­denen Hor­monen, ein­schließlich Sexu­al­hor­monen, beein­flusst wird und Toxine ver­schiedene Hormone auf unter­schied­liche Weise beein­flussen. Diese Art von geschlechts­spe­zi­fi­schen Unter­schieden haben wir auch schon in vielen anderen Fällen beobachtet.

Wie man es auch dreht und wendet, man muss schon sehr auf die Fluo­ri­d­ierung fixiert sein, um dies nicht unglaublich ernst zu nehmen“, sagt Connett. „Denken Sie daran, dass es absolut keine Beweise gibt – keine wis­sen­schaft­lichen Beweise -, dass ein Fötus, der Fluorid aus­ge­setzt ist, eine geringere Zahn­karies hat.

Es gibt keinen Beweis dafür, dass man das Baby während der Schwan­ger­schaft vor künf­tigem Karies schützt. Jeg­liche Beweise, die darauf hin­deuten, dass das Gehirn geschädigt werden könnte, müssen also ernst genommen werden …

Auf der einen Seite haben wir einen poten­zi­ellen Schaden … und auf der anderen Seite haben wir etwas, das völlig unnötig ist. Warum in aller Welt sollte ein Arzt zögern, schwan­geren Frauen zu raten: ‚Trinken Sie während der Schwan­ger­schaft kein fluo­ri­d­iertes Wasser‘?

Andere Studien belegen Zusam­menhang zwi­schen Fluorid und IQ-Verlust

Wie Connett nach­drücklich betont, ist diese Studie, die in den Medien große Auf­merk­samkeit erregt hat, nicht die einzige, die Anlass zur Sorge gibt. In der wis­sen­schaft­lichen Datenbank der FAN sind min­destens 74 Studien auf­ge­listet, die zeigen, dass die Fluo­ridex­po­sition das Gehirn von Kindern schädigt und den IQ senkt. Es gibt min­destens 60 Studien, die zeigen, dass die Fluo­ridex­po­sition das Lern- und/oder Erin­ne­rungs­ver­mögen von Tieren beeinträchtigt.

Darüber hinaus gibt es noch einige Tausend weitere Studien, in denen andere gesund­heits­schäd­liche Wir­kungen beschrieben werden. Rechnet man die Tier­for­schung hinzu, gibt es mehr als 300 Studien, die zeigen, dass Fluorid Fol­gendes ver­ur­sachen kann:

  • Hirn­schäden, ins­be­sondere in Ver­bindung mit Jodmangel
  • Ver­min­derter IQ
  • Beein­träch­tigtes Lern- und Erinnerungsvermögen
  • Neu­ro­be­ha­viorale Defizite wie z. B. Beein­träch­tigung der visuell-räum­lichen Organisation
  • Beein­träch­tigte fötale Gehirnentwicklung

In seinem Video­kom­mentar geht Connett kurz auf die Bedeutung der „Bashash-Studie“ von 2017 ein. Dies war eine inter­na­tionale Studie unter der Leitung von Pro­fessor Howard Hu, der zum Zeit­punkt der Ver­öf­fent­li­chung der Studie an der Uni­ver­sität von Toronto tätig war. Die Studie ist nach dem Haupt­autor Morteza Bashash, Ph.D., als „Bashash-Studie“ bekannt. Zum Team gehören auch For­scher aus McGill, Harvard, Mount Sinai, Michigan, Indiana und dem Natio­nalen Institut für öffent­liche Gesundheit von Mexiko.

Finan­ziert wurde die For­schung von den U.S. National Insti­tutes of Health, dem National Institute of Envi­ron­mental Health Sci­ences und der U.S. Envi­ron­mental Pro­tection Agency. Die end­gültige Studie wurde in der Sep­tember 2017-Ausgabe von Envi­ron­mental Health Per­spec­tives veröffentlicht.

Diese Studie war insofern bemer­kenswert, als sie die Teil­nehmer 12 Jahre lang begleitete, mehrere ange­sehene For­scher ein­bezog, eine strenge Methodik ver­wendete und prak­tisch alle denk­baren Fak­toren kontrollierte.

Auch hier wurde ein starker Zusam­menhang zwi­schen dem Fluo­rid­gehalt im Urin schwan­gerer Frauen und dem spä­teren IQ ihrer Kinder fest­ge­stellt. Außerdem stellten sie eine dosis­ab­hängige Beziehung fest, d. h. je höher der Fluo­rid­gehalt im Urin der Mutter, desto nied­riger der IQ des Nachwuchses.

Der Bashash-Studie zufolge kann für das Kind einer Mutter, die Wasser mit einem Teil pro Million Fluorid trinkt, im Ver­gleich zu einer Mutter, die fluo­rid­freies Wasser trinkt, ein um 5 bis 6 Punkte nied­ri­gerer IQ vor­her­gesagt werden. Darüber hinaus wurde fest­ge­stellt, dass es keinen Schwel­lenwert gibt, unterhalb dessen Fluorid keine Aus­wir­kungen auf den IQ hat.

Eine neue Studie wird die Neu­ro­to­xi­zität des Gehirns untersuchen

Im Januar 2022 gab die Uni­ver­sität York bekannt, dass das­selbe For­schungsteam, das den Zusam­menhang zwi­schen Fluorid und dem IQ von Kindern fest­ge­stellt hat, von den National Insti­tutes of Health fast 2 Mil­lionen Dollar erhalten hat, um sowohl die Neu­ro­to­xi­zität der früh­kind­lichen Fluo­rid­be­lastung als auch die schild­drü­sen­schä­di­genden Aus­wir­kungen von Fluorid in der Schwan­ger­schaft zu untersuchen.

Die For­scher werden das Dentin von Milch­zähnen – das Gewebe unter dem Zahn­schmelz – ver­wenden, um Fluorid-„Ring“-Marker auf dem Dentin zu messen.

Die Ent­nahme von Zahn­schichten, die bestimmten Lebens­stadien ent­sprechen, wird wichtige Infor­ma­tionen darüber liefern, wann die Expo­sition stattfand und wie viel davon das sich ent­wi­ckelnde Gehirn erreicht hat, sagte die lei­tende For­scherin Christine Till in einer Pressemitteilung.

Unsere frühere For­schung hat den Fluo­rid­gehalt im Urin schwan­gerer Frauen gemessen, was uns nicht sagt, wie viel Fluorid den Fötus erreicht hat und wann … Das Zahn­dentin ist ein opti­maler Bio­marker, weil es den Nachweis erbringt, dass Fluorid die Pla­zenta durch­quert. Dies wird zu einem bes­seren Ver­ständnis des kri­ti­schen Zeit­fensters führen, in dem die Expo­sition für das sich ent­wi­ckelnde Gehirn schädlich wird.

Ihre Bei­träge machen einen Unterschied

FAN ist Teil der 2011 gegrün­deten Mercola Health Liberty Coalition, deren Aufgabe es ist, über den Betrug und die Täu­schung durch die Junk-Food‑, Chemie- und Phar­ma­in­dustrie zu infor­mieren und auf­zu­klären. Zu den wei­teren Partnern von Health Liberty gehören das National Vaccine Infor­mation Center, die Organic Con­sumers Asso­ciation und Con­sumers for Dental Choice.

Ihre Unter­stützung war nicht nur hilf­reich, um die Abschaffung von Fluorid vor­an­zu­treiben, sondern Sie haben uns auch geholfen, bei zwei anderen Gesund­heits­themen massive Ver­än­de­rungen zu bewirken:

  • GVO – Als wir anfingen, wusste der Durch­schnitts­bürger in den USA nicht, was GVO sind. Jetzt wissen sie es nicht nur, sondern sind sich auch bewusst, wie gefährlich sie sind. Dank Ihrer Unter­stützung konnten FOIA-Anträge gestellt werden, die ent­schei­dende Beweise erbrachten, die dazu führten, dass Geschworene den Klägern von Bayer/Monsanto Mil­li­arden von Dollar zusprachen, wobei weitere 13.000 Fälle anhängig sind und die Mög­lichkeit besteht, diesen bösen Riesen in den Bankrott zu treiben.
  • Queck­silber in der Zahn­heil­kunde – Charlie Brown hat welt­weite Verbote der Ver­wendung von Queck­silber in der Zahn­heil­kunde koor­di­niert, was bereits in vielen Ländern zu einem Verbot von Queck­silber in der Zahn­heil­kunde geführt hat, wobei Amalgam wahr­scheinlich in den nächsten Jahren voll­ständig abge­schafft wird.

Immer wieder erleben wir, dass sich „umstrittene“ und „umstrittene“ Posi­tionen als klug und richtig erweisen, wenn genügend Zeit zur Ver­fügung steht, um genügend wis­sen­schaft­liche Erkennt­nisse zu sammeln. Es ist wichtig, dass Sie erkennen, dass Ihre Spenden an diese Orga­ni­sa­tionen im Laufe der Jahre diese Erfolge ermög­licht haben. Die jüngste JAMA Pediatrics-Studie bringt uns einen wei­teren großen Schritt vor­wärts auf dem Weg zur Abschaffung der Fluo­ri­d­ierung des Wassers.

Redak­teure ver­gleichen Anti-Fluo­ri­d­ierung mit Anti-Impf-Stimmung

Wie der Chef­re­dakteur von JAMA Pediatrics, Dr. Dimitri Chris­takis, im JAMA-Podcast (oben ein­ge­bettet) bemerkt:

Bevor es die Impf­gegner gab, gab es die Anti-Flu­oristen, und die tra­di­tio­nelle Lehre, als ich in meiner frühen beruf­lichen Laufbahn die Fach­arzt­aus­bildung durchlief, lautete: „Fluorid ist absolut sicher, und all diese Leute, die es aus dem Wasser nehmen wollen, sind ver­rückt. Es ist das Beste, was jemals für die Zahn­ge­sundheit von Kindern pas­siert ist, und wir müssen uns dagegen wehren, dass es in jedes Was­ser­system auf­ge­nommen wird“ …

Als ich also zum ersten Mal diesen Titel sah [‚Asso­ciation Between Maternal Fluoride Exposure During Fetal Deve­lo­pment and IQ Scores in Off­spring in Canada‘], war mein erster Gedanke: ‚Was zum Teufel?

Chris­takis zeigt sich scho­ckiert über die Ent­de­ckung, dass nur 3 % der euro­päi­schen Ein­wohner fluo­ri­d­iertes Wasser trinken, während 66 % der Ame­ri­kaner und 38 % der Kanadier fluo­ri­d­iertes Wasser trinken (Sta­tis­tiken in der JAMA Pediatrics-Ver­öf­fent­li­chung), da er davon ausging, dass alle ent­wi­ckelten Länder ihre Was­ser­ver­sorgung fluo­ri­d­ieren. Dies zeigt, wie viel Unwis­senheit selbst unter gut aus­ge­bil­deten Gesund­heits­ex­perten noch immer herrscht.

Chris­takis und der Chef­re­dakteur von JAMA Network Open, Dr. Fre­derick Rivara, zeigen sich eben­falls über­rascht, dass die Aus­wir­kungen der Was­ser­fluo­ri­d­ierung auf den IQ so groß waren. Sie weisen darauf hin, dass eine Ver­rin­gerung um 5 Punkte in der Tat signi­fikant ist, da sie „mit Blei ver­gleichbar ist“.

Chris­takis fährt fort, die Tat­sache zu dis­ku­tieren, dass es andere Studien gibt, die darauf hin­deuten, dass Fluorid ein Neu­ro­toxin sein könnte. „Das war mir wie­derum völlig neu. Ich dachte, es handele sich um Junk-Wis­sen­schaft“, sagt er. Rivara stimmt dem zu und sagt, dass solche Studien in der Ver­gan­genheit mit der Anti­imp­fungs­wis­sen­schaft ver­glichen wurden.

Chris­takis gibt zu, dass er sich mit den Ergeb­nissen schwer getan hat – haupt­sächlich wegen seiner vor­ge­fassten Meinung über die Wis­sen­schaft. Er wollte auf keinen Fall der­jenige sein, der „Junk-Wis­sen­schaft“ ver­öf­fent­licht, die zu einer Ver­schlech­terung der Zahn­ge­sundheit von Kindern führen könnte. Genau aus diesem Grund wurde die Studie zusätzlich über­prüft, um sicher­zu­stellen, dass die Methodik und die Ergeb­nisse solide waren. Am Ende war die For­schung solide genug, um die Tests zu bestehen.

Es ist inter­essant zu hören, wie Chris­takis und Rivara mit dem Gedanken ringen, dass die Fluo­ri­d­ierung von Wasser schädlich sein könnte – zumindest bis zum Beginn der Zahn­ent­wicklung des Kindes. Aber selbst Klein­kinder könnten geschädigt werden, räumen die beiden ein, da sich das Gehirn von Klein­kindern und jungen Kindern noch entwickelt.

Es ist sogar noch inter­es­santer zu hören, wie sie ihren Kampf mit der Frage der Impf­stoff­si­cherheit gleich­setzen, denn in der Tat ist der­selbe Kampf um die Akzeptanz der Idee, dass Impf­stoffe Schaden anrichten können, iden­tisch mit dem Kampf um die Akzeptanz, dass die Fluo­ri­d­ierung des Wassers unseren Kindern schaden könnte.

Beide gelten als unan­fechtbare Erfolge im Bereich der öffent­lichen Gesundheit, und niemand will sich mit dem Gedanken aus­ein­an­der­setzen, dass wir unbe­ab­sichtigt der gesamten Bevöl­kerung schweren Schaden zufügen könnten. Doch das ist eine sehr reale Mög­lichkeit, wie diese Studie zeigt (und viele andere auch).

Fluorid ist auch ein Umweltschadstoff

Ins­gesamt macht es absolut keinen Sinn, die kom­munale Was­ser­ver­sorgung mit Fluorid zu ver­sorgen. Zunächst einmal handelt es sich dabei um eine Zwangs­me­di­kation ohne Auf­sicht – es gibt keine Mög­lichkeit, die Dosis zu ermitteln, die eine bestimmte Person erhält, oder die Aus­wir­kungen auf ihre Gesundheit.

Wenn es um Föten und Klein­kinder geht, ist die Was­ser­fluo­ri­d­ierung nutzlos, da es keine wis­sen­schaft­lichen Beweise gibt, die auch nur im Ent­fern­testen darauf hin­deuten, dass sie sich positiv auf die künftige Zahn­ge­sundheit aus­wirkt, und es ist sicherlich nicht sinnvoll, Karies“ bei Men­schen ohne Zähne zu verhindern.

Außerdem kommt der größte Teil des Fluorids im Wasser nie mit einem Zahn in Berührung. Es wird einfach in den Abfluss gespült und wird so zu einem Umwelt­schad­stoff. Wie Edward Groth III, ein Mit­ar­beiter des Envi­ron­mental Studies Board, Com­mission on Natural Resources, beim National Research Council, bereits 1975 feststellte:

Die Umwelt­ver­schmutzung durch Fluoride setzt viele Orga­nismen poten­ziell toxi­schen Wir­kungen aus und kann die öko­lo­gi­schen Wech­sel­be­zie­hungen zwi­schen Pflanzen- und Tier­po­pu­la­tionen in gewissem Maße belasten … [D]ie ver­füg­baren Beweise stützen die Ansicht, dass Fluoride Schad­stoffe mit beträcht­lichem Potenzial für öko­lo­gische Schäden sind.

Groths Artikel „Fluoride Pol­lution“, der in der Zeit­schrift Envi­ronment: Science and Policy for Sus­tainable Deve­lo­pment erschienen ist, fasst die öko­lo­gi­schen Aus­wir­kungen einer geringen Fluo­rid­ver­schmutzung zusammen und weist darauf hin, dass sich Fluorid in den Körpern von Insekten, Vögeln und Säu­ge­tieren anrei­chert, in einigen Fällen bis zu poten­ziell toxi­schen Werten, wodurch der Fluo­rid­gehalt in der gesamten Nah­rungs­kette ansteigt.

Es gibt auch Berichte über toxische Wir­kungen bei Algen und Süß­was­ser­wir­bel­tieren sowie „Hin­weise darauf, dass die Was­ser­ve­ge­tation das Element eben­falls anrei­chern kann“. Erheb­liche Mengen an Fluorid gelangen auch auf land­wirt­schaft­liche Flächen, wo es von Boden­or­ga­nismen auf­ge­nommen wird.

Die mög­liche Umwandlung von Fluorid in Flu­or­acetat (gif­tiger als Fluorid selbst und ver­wandte orga­nische Formen) und die Wahr­schein­lichkeit, dass Fluorid mit anderen Schad­stoffen syn­er­gis­tisch wirkt, erweitern das Potenzial für öko­lo­gische Schäden durch eine geringe Fluo­rid­kon­ta­mi­nation erheblich, schreibt Groth.

Was­ser­fluo­ri­d­ierung ist eine ein­deutige Form der Wasserverschmutzung

Es ist auch wichtig zu wissen, dass es sich bei dem Fluorid, das unserem Wasser zuge­setzt wird, um ein unbe­han­deltes indus­tri­elles Abfall­produkt aus der Dün­ge­mit­tel­in­dustrie handelt – und nicht um ein Produkt in phar­ma­zeu­ti­scher Qua­lität – das plötzlich als Gesund­heits­produkt gilt, sobald es dem Wasser absichtlich zuge­setzt wird.

Solange sich die Che­mi­kalie auf dem Gelände einer Dün­ge­mit­tel­firma befindet, wird sie als gefähr­licher Abfall ein­ge­stuft und erfordert kost­spielige Ent­sor­gungs­maß­nahmen, um den Vor­schriften für gefähr­lichen Abfall zu entsprechen.

Diese Fluor­kie­sel­säure ist häufig mit Blei, Arsen, Uran, Radium, Alu­minium und anderen indus­tri­ellen Schad­stoffen ver­un­reinigt. Mit anderen Worten: Die Fluo­ri­d­ierung von Wasser kann mit einer legalen Was­ser­ver­schmutzung ver­glichen werden.

Für einen Über­blick über die oft ver­nach­läs­sigte Geschichte der Was­ser­fluo­ri­d­ierung lesen Sie bitte „Toxic Tre­atment: Fluoride’s Trans­for­mation from Indus­trial Waste to Public Health Miracle“ in der März-Ausgabe 2018 von Origins, einer gemein­samen Publi­kation der Geschichts­ab­tei­lungen der Ohio State Uni­versity und der Miami Uni­versity. In „Toxic Tre­atment“ heißt es unter anderem.

Ohne die Abwässer der Phos­pha­tin­dustrie wäre die Fluo­ri­d­ierung von Wasser uner­schwinglich teuer. Und ohne Fluo­ri­d­ierung hätte die Phos­pha­tin­dustrie ein teures Entsorgungsproblem.

Es gibt auch nur sehr wenige Beweise dafür, dass die Was­ser­fluo­ri­d­ierung tat­sächlich einen posi­tiven Ein­fluss auf die Zahn­karies hat, während es ein­deutige Beweise für die Schäd­lichkeit gibt, da sie Zahn­fluorose ver­ur­sacht. Origins schreibt:

Nur eine Handvoll Länder fluo­ri­d­ieren ihr Wasser – wie Aus­tralien, Irland, Sin­gapur und Bra­silien, zusätzlich zu den Ver­ei­nigten Staaten. Die west­eu­ro­päi­schen Länder haben diese Praxis weit­gehend abge­lehnt. Dennoch ist der Zahn­verfall in West­europa im letzten halben Jahr­hundert in gleichem Maße zurück­ge­gangen wie in den Ver­ei­nigten Staaten …

Damit sollen die frühen Fluo­ri­d­ie­rungs­be­für­worter nicht ver­un­glimpft werden, die zu Recht glaubten, einen ein­fachen und erschwing­lichen Weg gefunden zu haben, um ein bedeu­tendes Problem der öffent­lichen Gesundheit zu bekämpfen.

Die Argu­mente und Daten, die Mitte des 20. Jahr­hun­derts zur Recht­fer­tigung der Fluo­ri­d­ierung her­an­ge­zogen wurden, sind jedoch weit­gehend unver­ändert geblieben – ebenso wie das vehe­mente Fest­halten an dieser Praxis -, wobei ein sich ver­än­dernder Umwelt­kontext nicht berück­sichtigt wurde, der die Fluo­ri­d­ierung mög­li­cher­weise unnötig oder sogar noch schlimmer gemacht hat.

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Quellen:


Quelle: pravda-tv.com