Men­schen­ver­achtung pur: Wie Springers-FITBOOK mit Ver­harm­losung von “Impf”schäden wei­terhin für “Impf”opfer sorgt

Wir gehören zu den­je­nigen, die sich die Augen gerieben haben, als sie den fol­genden Beitrag von Martin Lewicki auf “FITBOOK”, einem neuen Versuch aus dem Hause Springer, die Deu­tungs­hoheit über das Gesund­heits­wesen für die Ver­treter der Alt­ein­ge­ses­senen Ärt­ze­ver­bände, Kran­ken­kassen oder das Paul-Ehrlich-Institut wieder zu gewinnen, gesehen haben. Die zuletzt Genannten finden sich alle unter den “Mit­gliedern” von “afgis”, dem Akti­ons­forum Gesund­heits­in­for­mation, das 2004 auf Betreiben des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­riums gegründet wurde, aber dennoch voll­kommen, zwei­fellos und voll­voll­kommen unab­hängig ist. Zweck des “Akti­ons­forums” ist es, ein Zer­ti­fikat zu ver­geben, das wie­derum die­je­nigen, die es sehen, davon über­zeugen soll, dass das, was sie gerade gelesen haben, kein Junk, sondern zer­ti­fi­zierter Junk ist.

Also z.B. den Text von Martin Lewicki auf der Seite von FITBOOK::

 

Nicht nur afgis ist unab­hängig, auch Fitbook ist voll und ganz und in jeder auch nur erdenk­lichen Hin­sicht unab­hängig, nicht dass noch jemand meinen würde, Pfizer würde Springer Geld bezahlen, um Texte wie den von Lewicki zu erstellen. Nein:

“FITBOOK ist ein Angebot der Axel Springer SE und 2017 als Online-Magazin für Gesundheit, Fitness und Ernährung gestartet. Wir berichten täglich – kom­petent, ver­ständlich und unab­hängig.

Und das unab­hängige Angebot von Springer ist von afgis, der unab­hän­gigen Aus­gründung des Bun­des­mi­nis­te­riums für Gesundheit zer­ti­fi­ziert, anhand von 10 Kri­terien, die garan­tieren sollen, dass das, was FITBOOK ver­breitet, nicht Dünn­schiss, sondern höchsten Qua­lität in medi­zi­ni­scher Bericht­erstattung ist.

 

Was Lewicki hier zer­ti­fi­ziert von afgis, dem unab­hän­gigen Wächter über die Qua­lität von Texten über Medizin und Gesundheit, ver­breitet, ist Pro­pa­ganda, die bereits im ersten Satz beginnt, der sug­ge­rieren soll, dass es nichts mehr gibt, was im Hin­blick auf die Spritz­brühen von Pfizer/Biontech/Moderna umstritten wäre. Das Zeug ist super­wirksam und die paar Neben­wir­kungen, die sich nach der COVID-19 Spritze ein­stellen, die sind sogar super, denn eine Studie aus den USA “hat 296 Mit­ar­beiter eines Gesund­heits­zen­trums in Con­nec­ticut unter­sucht, die voll­ständig gegen Corona geimpft wurden” und gezeigt, “dass der Spiegel der neu­tra­li­sie­renden Anti­körper höher aus­fällt und der Rückgang im Laufe der Monate deutlich lang­samer ver­läuft, wenn nach der Coro­na­impfung Neben­wir­kungen auftreten.”

Da sehen Sie es, Neben­wir­kungen schützen.

Was Herr Lewicki indes aus der Studie, die er zitiert, aber offen­kundig nur in den Aus­zügen wahr­ge­nommen hat, die ihm passen, nur am Rande erwähnt. Eine bessere Immun­antwort stellt sich nach mRNA-Spritze vor allem bei Per­sonen ein, die schon einmal positiv auf SARS-CoV‑2 getestet wurden, die also bereits neu­tra­li­sie­rende Anti­körper auf­grund einer Infektion und ohne Zutun einer mRNA-Spritz­brühe ent­wi­ckelt haben. Um fair zu sein, Lewicki erwähnt das in einem Nebensatz.

Es geht übrigens um diese Studie:

Dieckhaus, Kevin D., Min-Jung Kim, Jian-Bing Shen, Tina S. Liang, Michael J. Kleinberg, Kristen M. Siedlarz, David B. Banach et al. (2023). SARS-CoV‑2 Antibody Dynamics in Healthcare Workers after mRNA Vac­ci­nation. Vac­cines 11(2): 358.

Nimmt man das für Lewicki zen­trale Ergebnis etwas genauer unter die Lupe, dann kommen erheb­liche Zweifel an der Relia­bi­lität dieser Studie auf. Es reicht eigentlich ein Blick auf die fol­gende Abbildung, die im Text klein gesetzt und nicht ver­grö­ßerbar ist:

Die obere Hälfte der Abbildung zeigt “Impf­re­ak­tionen” nach der ersten, die untere nach der zweiten mRNA-Spritze. Die rechte Hälfte ist denen vor­be­halten, deren Immun­re­aktion im Zeit­verlauf langsam geringer wird, die linke denen, deren Immun­re­aktion schnell deutlich zurückgeht,

Nach der ersten mRNA-Spritze haben Per­sonen, deren Immun­antwort auf die Gen­spritze etwas länger vorhält, eine zum Teilt deutlich höhere Wahr­schein­lichkeit als die­je­nigen, deren Immun­antwort schnell ver­schwindet, eine Neben­wirkung zu erleiden. Nach der zweiten mRNA-Spritze ist es ten­den­ziell immer noch so.

Was diese Ergeb­nisse aller­dings mehr als in Frage stellt, ist zum einen, dass das Ver­trau­ens­in­tervall für eine Reihe von Impf­re­ak­tionen die Parität über­schreitet, was z.B. für Erbrechen bedeutet, dass das Kotzen sich unab­hängig davon ein­stellt, ob die als Reaktion auf die mRNA-Spritze gebil­deten Anti­körper anschließend schnell oder langsam ver­schwinden. Von wegen, wer kotzt hat mehr vom Antikörper!

Von neun berück­sich­tigten Impf­re­ak­tionen sind mit Blick auf die erste mRNA-Spritze vier Ergeb­nisse Junk, weil sie in beide Rich­tungen, höheres und gerin­geres Risiko gehen. Nach der zweiten mRNA-Spritze sind die Ergeb­nisse für acht von neun berück­sich­tigten Neben­wir­kungen nicht interpretierbar.

Der Mann von der wegen ihrer Qua­li­täts­be­richt­erstattung von afgis, der voll­kommen unab­hän­gigen Agentur zer­ti­fi­zierten eben­falls voll­kommen unab­hän­gigen Springer-Seite inter­pre­tiert die Ergeb­nisse dennoch, ein Vor­haben, von dem ihn eigenlich bereits die Tat­sache hätte abbringen müssen, das die meisten Ver­trau­ens­be­reiche ein Viel­faches des Mit­tel­werts umfassen, ein wei­terer Hinweis darauf, dass hier Junk gemessen wurde.

Soweit, so schlecht.

Man kann Herrn Lewicki viel­leicht nach­sehen, dass seine Kom­pe­tenzen in Sta­tistik nicht aus­reichen, um Junk-Studien von kor­rekten Studien zu unter­scheiden. Was man ihm nicht nach­sehen kann, ist die Pro­pa­ganda, die er für COVID-19 Spritzen ver­breitet, indem er die Leser TÄUSCHT. Denn er erweckt den Ein­druck, Neben­wir­kungen seien etwas Posi­tives und gibt sich viel Mühe, diesen Ein­druck noch damit zu bestärken, dass er Neben­wir­kungen mit Bezug auf die Bun­des­zen­trale für gesund­heit­liche Auf­klärung (BZgA) auf

  • Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle
  • erhöhte Tem­pe­ratur und Fieber
  • Müdigkeit
  • Kopf­schmerzen
  • andere grip­pe­ähn­liche Beschwerden

beschränkt, die sich innerhalb von wenigen Tagen ein­stellen, ein bis zwei Tage maximal.

Alles, was danach kommt, alles was hier nicht beschrieben ist, so der Ein­druck, den Lewicki erwecken will, ist keine Neben­wirkung nach Impfung, eine Haltung, von der wir uns fragen, ob sie auf Dummheit, Men­schen­ver­achtung oder auf beidem basiert. Tat­sächlich beschreibt die BZgA auf ihrer Inter­net­seite, die von Lewicki ver­linkt ist, die von ihm genannten “Impf­ne­ben­wir­kungen”, als “Impf­re­ak­tionen”. Unter­scheidet diese “Impf­re­ak­tionen” aber von dem, was Lewicki unter­schlägt: Impf­kom­pli­ka­tionen, den Neben­wir­kungen, die nicht nach zwei Tagen über­wunden sind, die sich nicht positiv auf die Menge neu­tra­li­sie­render Anti­körper aus­wirken, die sich über­haupt nicht positiv auf die Gesundheit der Gespritzen aus­wirken. Indes muss man Lewicki zugute halten, dass sich auch die Bun­des­zen­trale für gesund­heit­liche Auf­klärung alle Mühe gibt, Impf­ne­ben­wir­kungen zu ver­schweigen, denn wer sie gerne nach­ge­lesen hätte, der wird zunächst mit den bekannten Sel­ten­heits­lügen beglückt und ansonsten auf weitere Quellen verwiesen.

“In den Auf­klä­rungs­merk­blättern zu den ver­schie­denen Impf­stoff­typen werden nicht nur die häufig auf­tre­tenden Impf­re­ak­tionen beschrieben, sondern auch selten und sehr selten beob­achtete Impf­kom­pli­ka­tionen, für die ein ursäch­licher Zusam­menhang mit der Impfung für möglich gehalten bezie­hungs­weise unter­sucht wird. Selten bedeutet, dass eine Reaktion bei einer bis zehn von 10.000 geimpften Per­sonen auf­tritt. Sehr selten bedeutet, dass eine bestimmte Reaktion bei weniger als einer geimpften Person pro 10.000 geimpften Per­sonen auftritt.”

Das ist die dre­ckige Art und Weise, mit der Bun­des­in­sti­tu­tionen, hier die BZgA einer­seits den Ein­druck erwecken, mRNA-Spritzen seien harmlos, Neben­wir­kungen furchtbar selten und wenn, dann behan­delbar, ande­rer­seits für den Fall, dass die Neben­wir­kungen doch zu zahl­reich und heftig werden, dass sich Betroffene an die BZgA mit Vor­würfen wenden, in der Weise vor­bauen, dass jederzeit behauptet werden kann, die ent­spre­chenden Risiken hätten dem­je­nigen, der sie per mRNA-Spritze ein­ge­gangen ist, durch Klick auf die ange­ge­benen Quellen bekannt sein können.

Ob Herr Lewicki zu denen gehört, die treudoof glauben, was sie bei Bun­des­in­sti­tu­tionen lesen, zer­ti­fi­ziert von einem Zusam­men­schluss, der vom Bun­des­mi­nis­terium für Gesundheit initiiert wurde, das aber dennoch ganz unab­hängig ist, oder ob Lewicki ein Rädchen in der Pro­pa­gan­da­ma­schine ist, das ist eine für uns offene Frage. Keine offene Frage ist indes die nach dem Ausmaß von Leid, von zer­störten Men­schen­leben, das mRNA-Spritz­brühen zu ver­ant­worten haben.

Hier ein paar Bei­spiele für die vor­teil­haften und teil­weise finalen Neben­wir­kungen, die sich nach mRNA-Spritze einstellen.

Giorgia T. Manis­calco, Valentino Manzo, Maria E. Di Bat­tista, Simona Sal­vatore, Ornella Mor­eggoa, Christina Scavone und Annalisa Capuano beschreiben das Schicksal einer heute 30jährigen beschreiben, die im Jahre 2016 mit Tin­nitus und Schwin­del­ge­fühlen im Kran­kenhaus vor­stellig wurde, und bei der in der Folge Läsionen im Gehirn fest­ge­stellt wurden, was letztlich zur Dia­gnose “Mul­tiple Sklerose” geführt hat. Die anschlie­ßende Behandlung konnte ver­hindern, dass die Mul­tiple Sklerose vor­an­schreitet. Die Pati­entin war somit, zunächst einmal aus dem Schneider.

Am 8. April 2021 wurde sie mit Pfizers BNT162b2/Comirnaty geimpft und keine 48 Stunden später stellte sich eine Lähmung der linken Kör­per­seite und eine dau­er­hafte Schwäche in Gelenken und Glied­maßen des linken Beines ein. Drei neue, große Läsionen im Gehirn, also Schä­di­gungen von Gewebe im Gehirn wurden bei der Pati­entin fest­ge­stellt, die darüber hinaus eine Hyper­re­flexie ent­wi­ckelt hat.

Die behan­delten Ärzte haben der Pati­entin geraten, auf die zweite Impfung mit Comirnaty zu ver­zichten, was die Pati­entin auch getan hat.

Achiron A. et al. (2021). COVID-19 vac­ci­nation in patients with mul­tiple scle­rosis: what we have learnt by February 2021. Mul­tiple Scle­rosis; doi: 10.1177/13524585211003476

Manis­calco, Giorgia T. et al. (2021). Severe Mul­tiple Scle­rosis Relapse After COVID-19 Vac­ci­nation: A Case Report. Fron­tiers in Neurology.

Fujimori et al. (2021) berichten den Fall einer 40jährigen, die nach COVID-19 Impfung / Gen­theraie Mye­litis ent­wi­ckelt, eine Ent­zündung des Rücken­marks, für die die Impfung / Gen­the­rapie ursächlich ist. Sie wird als Frühform von Mul­tipler Sklerose dia­gnos­ti­ziert und behandelt. Die Frau ist nahezu voll­ständig genesen.

Fujimori, Juichi, Kouichi Miyazawa & Ichiro Nakashima (2021). Initial cli­nical mani­fes­tation of mul­tiple scle­rosis after immu­nization with the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine. Journal of neu­ro­im­mu­nology 361: 577755.

Eine 87 Jahre alte Frau wird 24 Stunden nach der zweiten Dosis von BNT162b2/Comirnaty in ein Kran­kenhaus eing­liefert. Sie hat eine erheb­liche Blick­ab­wei­chung im rechten Auge, ihre linke Seite ist voll­ständig gelähmt, und sie kann nicht mehr zusam­men­hängend sprechen. Ihre bis­herige Krank­heits­ge­schichte ist weit­gehend unauf­fällig. Als Ursache wird eine Hirn­ve­nen­thrombose fest­ge­stellt. Die Behandlung redu­ziert die Sym­ptome nur wenig. Sie wird nach 32 Tagen in eine Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­richting über­stellt. Die halb­seitige Lähmung und die Sprech­störung sind per­sistent. Deren Ver­ur­sa­chung durch die COVID-19 Gen­the­rapie von Pfizer steht nicht in Zweifel

Famularo, Gui­seppe (2022). Stroke after COVID-19 vac­ci­nation. Acta Neu­ro­logica Scandinavia.

Unter einer zere­bralen arte­rio­ve­nösen Miss­bildung (AVM) wird eine direkte Vebr­indung von Arterien und Venen im Gehirn ver­standen, ohne dass zwi­schen beiden zere­brales Gewebe vor­handen wäre. AVM ist in der Regel asym­pto­ma­tisch, d.h. die meisten Pati­enten, die unter AVM leiden, merken nichts davon, bevor sich neu­ro­lo­gische Sym­ptome wie Krämpfe oder Kopf­schmerzen einstellen.

Eine 28jährige ohne Vor­er­kran­kungen erhält ihre erste Dosis von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty Gen­the­rapie am 9. Sep­tember 2021. Vier Tage später ent­wi­ckelt sie Kopf­schmerzen und muss sich über­geben. Sie wird, nachdem die Sym­ptome durch eine Blick­lähmung im rechten Auge, eine Störung der Motorik und einem ver­än­derten men­talen Zustand ergänzt werden, in die Not­auf­nahme eines Kran­ken­hauses gebracht. Zum Zeit­punkt ihrer Auf­nahme ist sie lethar­gisch und des­ori­en­tiert. Sie hat einen hohen Blut­druck und Herz­rasen. Bei Ver­lassen ihrer Wohnung war sie noch bei Bewusstsein, bei Ein­lie­ferung ist ihr Bewussts­ein­level bei Benom­menheit ange­kommen. Sie bemerkt nicht mehr, was um sie herum vorgeht. Beide Pupillen reagieren nur noch ver­zögert auf direktes Licht. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie zeigt ein Hae­matom von 5.0 × 3.7 × 5.0 cm³-Größe im rechten Schlä­fen­lappen und eine kleinere Ein­blutung in der Gehirn­furche. Die sofort ein­ge­leitete Not­ope­ration kann den Druck auf dem Gehirn redu­zieren und die Frau sta­bi­li­sieren. Sie wird in ein Reha­bi­li­ta­ti­on­zentrum über­wiesen. Einen Monat nach der Gehirn­ope­ration sind die Hae­matome weit­gehend ver­schwunden, Flüs­sig­keits­ein­la­ge­rungen ver­bleiben ebenso wie ein Gehirnschaden.

Auto­immune Hepa­titis ist ein chro­ni­sches, in der Regel ein Leiden, mit dem man ab Dia­gnose den Rest seines Leben zu tun hat. In schweren Fällen führt Auto­immune Hepa­titis (AIH) zu Gelb­sucht, Was­ser­ein­la­ge­rungen in Bauch und Füßen, Ver­wirrung, in leich­teren Fällen geht sie mit gene­rellem Unwohlsein, gene­reller Müdigkeit, dau­er­haften Blä­hungen, Durchfall, Appe­tit­lo­sigkeit, Juckreiz und Schmerzen in Gelenken einher.

Auto­immune Hepatitis

Es gibt bereits mehrere Studien, die AIH in Ver­bindung mit COVID-19 Imp­fungen bringen:

Vojdani, Aristo & Khar­razian, Datis (2020). Potential anti­genic cross-reac­tivity between SARS-CoV‑2 and human tissue with a pos­sible link to an increase in auto­immune diseasesCli­nical Immu­nology 217: 108480.

Bril, Fer­nando, Al Dif­falha, Sameer, Dean, Mark & Fettig, David M.  (2021). Auto­immune hepa­titis deve­loping after coro­na­virus disease 2019 (COVID-19) vaccine: Cau­sality or casualty? Journal of Hepa­tology (2021).

Fazit der Arbeit: “In summary, auto­immune hepa­titis deve­loped in a healthy 35-year-old female in her third month post­partum. Whether there exists a causal rela­ti­onship between COVID-19 vac­ci­nation and the deve­lo­pment of auto­immune hepa­titis remains to be determined. “

Rocco, Alba, Sgamato, Cos­tantino, Compare, Debora & Nardone, Gerardo (2021). Auto­immune hepa­titis fol­lowing sars-cov‑2 VACCINE: MAY not be a casualtyJournal of Hepa­tology.

Fazit der Arbeit: “Alt­hough the causal link between the SARS-CoV‑2 vaccine and AIH cannot be defi­ni­tively estab­lished, our case report sug­gests that this asso­ciation could be more than coincidental.“

In den beschrie­benen Fall­studien geht es jeweils um Pati­enten, die mit BNT162b2/Comirnaty von Pfizer geimpft wurden. Ein wei­teres Bei­spiel stammt von

Garrido, Isabel, Lopes, Susana, Sobrinho Simões, Manuel, Liberal, Rodrigo, Lopes, Joanne, Car­neiro, Fátima & Macedo, Guil­herme (2021). Auto­immune hepa­titis after COVID-19 vaccine–more than a coin­ci­dence. Journal of Auto­im­munity: 102741.

Sie beschreiben den Fall einer 67jährigen, die sich wegen Poly­cy­themia vera, einer Art Blut­krebs, in Behandlung befindet und für die eine ent­spre­chend minu­tiöse Ana­mnese vor­handen ist. Bei einer rou­ti­ne­mäßig durch­ge­führten Blut­analyse der 67jährigen wurden 2 Wochen nach der Impfung mit Modernas mRNA-1273/­Spikevax erhöhte Leber­werte fest­ge­stellt, für die alle gän­gigen Ursachen in der Folge suk­zessive aus­ge­schlossen wurden. Das Mys­terium der erhöhten Leber­werte wurde fünf Wochen nach der Impfung in eines der Gelb­sucht über­führt, denn die 67jährige ist daran erkrankt. Eine Biopsie erbrachte den Beleg für eine Ent­zündung der Leber, für schwere Hepa­titis, die bereits zu Zell­sterben geführt hatte. Das Zell­sterben wurde Auto­im­muner Hepa­titis zuge­ordnet, die wie­derum nach Ansicht der Autoren ein Ergebnis der Impfung mit der mRNA-Gen­the­rapie von Moderna ist, für jede andere Erklärung müssten so viele Zufälle zusam­men­kommen, dass andere Erklä­rungen einfach sehr unwahr­scheinlich sind.

Weitere Fälle Auto­im­muner Hepatitis:

Cao, Zhujun, Hon­glian Gui, Zike Sheng, Hai­guang Xin, and Qing Xie (2021). Exa­cer­bation of auto­immune hepa­titis after COVID-19 vac­ci­nation. Hepatology.

Erard, Domi­tille, Francois Vil­leret, Pierre-Marie Lavrut & Jérôme Dumortier (2021). Auto­immune hepa­titis deve­loping after COVID 19 vaccine: pre­sumed guilty? Clinics and research in hepa­tology and gastroenterology.

Kurz nach seiner ersten Behandlung mit Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty Gen­the­rapie ent­wi­ckelt ein 52 Jahre alter bisher gesunder Mann sich stetig ver­schlim­mernde Übelkeit, Müdigkeit, Appe­tit­lo­sigkeit und einen Aus­schlag. Es folgt – zehn Tage nach der ersten Pfizer/Biontech Behandlung: Gelbsucht.

25 Tage nach der Behandlung hat sich der Zustand des Mannes so ver­schlechtert, dass er mit einer akuten Hepa­titis in ein Kran­kenhaus ein­ge­wiesen wird. Dort legt er eine schnelle Gesundung hin und kann bereits nach drei Tagen mit der Dia­gnose “toxische Hepa­titis” ent­lassen werden.

Es folgt, man soll es kaum glauben, die zweite Behandlung mit Pfizer/Biontechs Gen­the­rapie und 20 Tage später stellen sich die alten Bekannten: Übelkeit und Müdigkeit wieder ein. Labor­tests bestä­tigen das Wie­der­auf­flammen der Hepa­titis. Eine Biopsie bestätigt die Dia­gnose und ergänzt sie um das Adjektiv, auto­immun. Die anschlie­ßende Behandlung wird 39 Tage nach ihrem Beginn durch einen Rückfall zurück­ge­worfen. Schließlich gelingt es, den Mann wieder mehr im Bereich “gesund” als “krank” anzu­siedeln. 8 Wochen sind seit Beginn der Behandlung vergangen.

“Liver inflamm­ation is observed during SARS-CoV‑2 infection but can also occur in some indi­vi­duals after vac­ci­nation and shares some typical fea­tures with auto­immune liver disease. In this report, we show that highly acti­vated T cells accu­mulate and are evenly dis­tri­buted in the dif­ferent areas of the liver in a patient with liver inflamm­ation fol­lowing SARS-CoV‑2 vac­ci­nation. Moreover, within these liver infil­t­rating T cells, we observed an enrichment of T cells that are reactive to SARS-CoV‑2, sug­gesting that these vaccine-induced cells can con­tribute to the liver inflamm­ation in this context.”

Boettler, Tobias, Benedikt Csern­alabics, Henrike Salié, Hendrik Luxen­burger, Lara Wischer, Elahe Salimi Alizei, Katharina Zoldan et al. (2022). SARS-CoV‑2 vac­ci­nation can elicit a CD8 T‑cell dominant hepa­titis. Journal of hepa­tology.

“We describe a case of mul­ti­system inflamm­ation and organ dys­function of unknown mechanism beginning shortly after admi­nis­tration of the first dose of BNT162b2 COVID-19 vaccine in a pre­viously healthy recipient.”

Ein 20jähriger Student hat nach dem ersten Shot mit Biontech/Pfizers Gen-Prä­parat eine sehr reiche Palette von Leiden ent­wi­ckelt: Tin­nitus, Blut im Urin, eine sys­te­mische Ent­zündung, eine akute Schä­digung der Niere, die mit einer Hämo­dialyse behandelt werden musste, voll­stän­diger Verlust des Gehörs auf beiden Ohren, mehrere ischae­mische Schlag­an­fälle, Peri­kar­ditis uvm., eine wahre Fund­grube für alle, die wissen wollen, was die Gen­the­rapie von Pfizer/Biontech alles auf einmal anrichten kann.

Der Bericht findet sich in der Zeit­schrift “Cri­tical Care Explorations”:

Kahn, B., Apos­to­lidis, S. A., Bhatt, V., Green­plate, A. R., Kallish, S., LaCava, A., Lucas, A., Meyer, N. J., Negoianu, D., Ogdie, A. R., Shashaty, M., Takach, P. A., Zuroff, L., Wherry, E. J., & Anesi, G. L. (2021). Mul­ti­system Inflamm­ation and Organ Dys­function After BNT162b2 Mes­senger RNA Coro­na­virus Disease 2019 Vac­ci­nation. Cri­tical care explo­ra­tions, 3(11).

Eine 22jährige kommt in ein Kran­kenhaus. Sie klagt über Kopf- und Nacken­schmerzen, Erbrechen, Durchfall, Bauch­schmerzen, Licht­emp­find­lichkeit und gene­relles Unwohlsein, alles hat sich gemeinsam ein­ge­stellt, und zwar zwei Tage nach der zweiten Dosis von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty. Eine Erkrankung an COVID-19 hat die 22jährige vor der COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie pro­blemlos hinter sich gelassen.

Ein­ge­hendere Unter­su­chungen erbringen zudem Herz­rhyth­mus­stö­rungen begleitet von leichtem Fieber. Die Dia­gnose lautet auf Menin­gitis. Die Behandlung folgt der Dia­gnose. Die Dia­gnose ist falsch. Der Gesund­heits­zu­stand der 22jährigen ver­schlechtert sich erheblich. Dau­er­haftes Fieber von 40 Grad Celsius wrd ergänzt durch Herz­rhyth­mus­stö­rungen, Sau­er­stoff­mangel, Lak­ta­ta­zidose [zuviel Laktat im Blut], Blut­tief­druck. Sie spricht nicht auf Blut­trans­fu­sionen an und wird auf die Inten­siv­station verlegt und dort mit Sau­er­stoff ver­sorgt, schließlich künstlich beatmet. In schneller Abfolge ver­sagen im Verlauf der nächsten 18 Stunden mehrere Organe, es stellen sich erheb­liche Atem­schwie­rig­keiten, Schä­di­gungen von Niere und Leber ein, sie reagiert nicht auf Nähr­stoff­zufuhr und ent­wi­ckelt Durchfall. Der Blut­durchsatz der linken und rechten Herz­kammer geht zurück.

Unter der Annahme, es mit einer Sepsis zu tun zu haben, wird eine Bauch­spie­gelung durch­ge­führt, die ver­gößerte Lymph­knoten und eine Zyste offenbart. Für eine Sepsis fehlt jede Ursache. Breitband-Anti­biotika, die über 24 Stunden ver­ab­reicht wurden, haben kei­nerlei Effekt. Die Dia­gnose wurde auf Mul­ti­system Inflamm­atory Syndrom geändert und die 22jährige mit Blut­plasma behandelt, worauf sich eine schnelle Ver­bes­serung des Zustandes ein­stellt. Sieben Tage nach dem Beginn der künst­lichen Beatmung kann diese beendet werden. Eine voll­ständige Gesundung ist mit der Ent­lassung am 13 Tag nach Ein­lie­ferung auf die Inten­siv­station hergestellt.

Gana­pat­hiram, R., and Sonia Hudson (2022). Mul­ti­system Inflamm­atory Syn­drome in Adult Fol­lowing COVID-19 Vac­ci­nation (MIS-AV). Indian Journal of Cri­tical Care Medicine: Peer-reviewed, Official Publi­cation of Indian Society of Cri­tical Care Medicine 26(5): 649–650.

Einen Tag nachdem er die zweite Dosis von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty erhalten hat, sucht ein 85jahre alter Mann mit Gleich­ge­wichts­stö­rungen, Schwindel und Erbrechen die Not­auf­nahme eines Kran­ken­hauses auf. Er wird negativ auf SARS-CoV‑2 getestet. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie des Gehirns und Blut­tests bleiben ergeb­nislos. Schwindel und Erbrechen werden langsam besser. Nach zwei Tagen wird der Mann ent­lasen. 12 Tage später ist er wieder da und weist erheb­liche Geh­stö­rungen auf. Glie­der­schwächen werden dia­gnos­ti­ziert. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie zeigt Blut­ge­rinnsel zwi­schen dem 3 und 5 Wirbel des Rück­grats. 16 Tage nach der Impfung erbringt eine Kern­spin­to­mo­graphie kei­nerlei Auf­fäl­lig­keiten im Gehirn. 25 Tage nach der Impfung ist der Mann bewe­gungs­un­fähig und ent­spre­chend bett­lä­gerig. Intensive Blut­tests resul­tieren schließlich in der Dia­gnose “akute trans­verse Mye­litis”. 42 Tage nach der Impfung ist keine Bes­serung in Sicht. 52 Tage nach der Impfung ent­wi­ckelt er Fieber und Sau­er­stoff­mangel im Blut, beide Lun­gen­flügel weisen Pneu­monie auf. 58 Tage nach der Impfung stirbt der Mann.

Nakano, Hiroto, Kazu­yoshi Yama­guchi, Kouhei Kawabata, Miwako Asakawa, and Yasuko Mat­sumoto (2021). Acute trans­verse mye­litis after BNT162b2 vac­ci­nation against COVID-19: Report of a fatal case and review of the lite­rature. Journal of the neu­ro­lo­gical sci­ences.

Eine 26jährige wird ins Kran­kenhaus ein­ge­wiesen. Sie hat kei­nerlei Emp­finden abwärts der Hüfte, ist im Rest in hohem Maße schmerz­emp­findlich, und hat ansonsten ein pri­ckelndes bis bren­nendes Emp­finden in den Händen und Armen. Drei Tage bevor die Sym­ptome auf­ge­treten sind, hat die Frau die erste Dosis von Pfizers/Biontechs Comirnaty / BNT162b2 erhalten. Eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie zeigt Ein­blu­tungen im Rückenmark. Sie wird mit einer trans­versen Mye­litis dia­gnos­ti­ziert. Die Sym­ptome konnten durch Behandlung mit Ste­roiden redu­ziert werden, sind aber wei­terhin vorhanden.

“This case was reported to the Pro­vincial Medical Health Officer as an adverse event fol­lowing vaccination.”

Alabkal, Jarrah, Alex­ander D. Rebchuk, Daniel Lyndon & Nikkie Randhawa (2021). Incom­plete Subacute Trans­verse Mye­litis Fol­lowing Vac­ci­nation With Pfizer-BioNTech COVID-19 mRNA Vaccine: A Case Report. Cureus 13(12).

Eine 15jährige wird mit Fieber und Durchfall in ein Kran­kenhaus ein­ge­liefert. Beides hat sich einen Tag nach der zweiten Behandlung mit Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty Gen­the­rapie ein­ge­stellt. Bei Ein­lie­ferung ist sie auf­geregt und bei vollem Bewusstsein. Alle Funk­tionen scheinen normal. Am nächsten Tag hat sie Bewusst­seins­stö­rungen und wird schließlich bewusstlos. Es stellen sich Anfälle und Krämpfe ein, die die Behandlung erschweren. Sie wird auf die Inten­siv­station verlegt. Eine Auto­immune Enze­pha­lo­pathie als Reaktion auf die COVID-19 Gen­the­rapie wird ver­mutet und eine Behandlung mit Methyl­predn­isolone begonnen. Der Zustand des Mäd­chens ver­bessert sich, das Bewusstsein kommt gra­duell zurück, die Anfälle und Krämpfe werden weniger. Nach drei Tagen kann die 15jährige wieder selb­ständig essen. Geh­schwie­rig­keiten können mit Phy­sio­the­rapie ver­bessert werden. Blut­ana­lysen zeigen eine aus­ge­prägte Trom­bo­zy­to­penie. Am 6 Tag ihres Kran­ken­haus­auf­ent­halts ent­wi­ckelt die 15jährige Herz­rasen, mit einem Puls von mehr als 100 pro Minute. Eine Herz­mus­kel­ent­zündung ist die Ursache. Die Behandlung wird unver­züglich begonnen. Drei Wochen später hat sich die Herz­leistung auf 64% des Nor­mal­wertes ver­bessert. Vier Wochen später hat sich der neu­ro­lo­gische Zustand der 15jährigen weiter ver­bessert. Die Autoren sehen es als Erfolg an, dass sich bislang keine wei­teren uner­war­teten Kom­pli­ka­tionen ergeben haben.

Was für ein Leben auf die 15jährige Geimpfte wartet.

Asa­duzzaman, Md, Bidrum Pur­ka­yastha, MM Jah­angir Alam, Shishir Ranjan Chakra­borty, Sou­mitra Roy, and Nasad Ahmed. (2022). COVID-19 mRNA vaccine-asso­ciated ence­pha­lo­pathy, myo­car­ditis, and throm­bo­cy­to­penia with excellent response to methyl­predn­isolone: A case report. Journal of Neu­ro­im­mu­nology 368: 577883.

Ein 48jahre alter Mann, der bislang ohne gesund­heit­liche Pro­bleme gelebt hat, klagt über erheb­liche Müdigkeit, wenige Tage nach seiner zweiten Dosis von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty. Rund zwei­einhalb Wochen nach der Impfung stellt seine Frau Gedächt­nis­pro­bleme und ‑lücken bei ihm fest. Einige Tage später wird er in ein Kran­kenhaus auf­ge­nommen. Ein Gedächt­nistest bringt erheb­liche Stö­rungen des Kurz­zeit­ge­dächt­nisses, der zeit­lichen Ori­en­tierung, der Fähigkeit, zu abs­tra­hieren und der Sprach­fä­higkeit. Vier Wochen später ist der Mann auf dem Weg der Bes­serung hat aber immer noch erheb­liche Pro­bleme mit Sprache, Gedächtnis und generell: Orientierung.

Zlotnik, Yair, Avi Gadoth, Ibrahim Abu-Salameh, Anat Horev, Rosa Novoa & Gal Ifergane (2022). Case Report: Anti-LGI1 Ence­pha­litis Fol­lowing COVID-19 Vac­ci­nation. Fron­tiers in Immu­nology: 5749.

Ein 72jähriger, der an Dia­betes leidet, die mit oraler Behandlung in Schach gehalten werden kann, wird am 18. Mai 2021 mit BNT162b2/Comirnaty behandelt. Er war zu keinem Zeit­punkt davor mit SARS-CoV‑2 infi­ziert und wird am Tag seiner Kran­ken­haus­auf­nahme negativ auf SARS-CoV‑2 getestet. Einen Tag nach der Behandlung mit Comirnaty ist ihm übel, er muss sich mehrmals über­geben, leidet unter einem all­ge­meinen Unwohlsein, Kopf­schmerzen in der linken Hälfte seins Kopfes und Fieber. Er sucht eine Not­auf­nahme auf und wird mit Medi­ka­menten wieder nach Hause geschickt.

Sein Zustand ver­schlechtert sich in den nächsten Tagen, Koor­di­na­ti­ons­pro­bleme führen zu Unsi­cherheit beim Gehen, er ist ver­wirrt und erkennt seine Ver­wandten nicht mehr. Nach vier Wochen Leiden wird der Mann am 21. Juni 2021 in ein Kran­kenhaus ein­ge­wiesen. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie zeigt eine Enze­pha­lo­pathie, eine Ent­zündung von Teilen seines Gehirns. Eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie (MRT) des Gehirns erbringt Hin­weise auf eine Enze­pha­litis im vor­deren Frontal- und bila­te­ralen Temporallappen.

In den Wochen seines Kran­ken­haus­auf­ent­halts ver­bessert sich die Situation des Mannes – aus­ge­drückt in einer lang­samen Ver­bes­serung seiner kogni­tiven Fähig­keiten . Am 9. Sep­tember 2021 wird er ent­lassen. Nicht jedoch, ohne ihm am Ent­las­sungstag die zweite Dosis von BNT162b2 / Comirnaty von Pfizer/Biontech zu ver­passen. Vier Tage später ist das kli­nische Bild, das Anfang seines vor­an­ge­gan­genen Leidens war, sind Kopf­schmerzen, Übelkeit, Erbrechen zurück. Dieses Mal werden sie von einer aggres­siven Ver­hal­tens­störung und von Epi­soden der Abkopplung von der Umwelt begleitet. Am 13. Oktober 2021 ist er zurück im Kran­kenhaus. Eine Unter­su­chung duch einen Neu­ro­logen ergibt Fol­ge­lä­sionen im Fron­tal­be­reich und eine Anhäufung neuer demye­li­ni­sie­render Läsionen im linken Tem­po­ral­be­reich seines Gehirns. Weitere Unter­su­chungen bestä­tigen den Ver­dacht einer akuten Auto­im­mu­nen­ze­pha­lo­pathie, die mit Methyl­predn­isolon behandelt wird.

Zwei Wochen später stellt sich eine kli­nische Bes­serung ein. Der Patient kapselt sich nicht mehr von der Umwelt ab, zeigt aber wei­terhin neu­ro­ko­gnitive Stö­rungen, die durch einen wie­der­keh­renden Kon­troll­verlust über seine Glied­maßen ergänzt werden. Vier Wochen weiter wird die Behandlung auf Pred­nison umge­stellt. Bis auf wei­teres, um einen neu­er­lichen Rückfall zu verhindern.

Durch die “Impfung” hat sich die Lebens­qua­lität des 72jährigen erheblich ver­schlechtert. Auf­grund seiner wei­terhin bestehenden kogni­tiven Pro­bleme, bekommt er vieles davon nicht mit. Ein kau­saler Zusam­menhang zwi­schen dem rui­nierten Leben und der Spritz­brühe von Pfizer/Biontech besteht.

Vences, Miguel A., Diego Canales, Maria Fe Albujar, Ebelin Barja, Mary M. Araujo-Chu­macero, Edu Car­denas, Arturo Alvarez, and Diego Urr­unaga-Pastor (2022). Post-Vac­cinal Ence­pha­litis with Early Relapse after BNT162b2 (COMIRNATY) COVID-19 Vaccine: A Case Report.” Vac­cines 10(7): 1065.

Ein 18jähriger wird 3 Wochen nach Impfung mit Pfizer/Biontechs Comirnaty / BNT162b2 mit Brust­schmerzen und Kurz­at­migkeit im Kran­kenhaus vor­stellig. Die Dia­gnose: Ent­zündung der Herz­beutels. Seine Lei­dens­ge­schichte umfasst zwei Kran­ken­haus­auf­ent­halte, zieht sich über zwei Wochen und endet bislang mit dau­er­hafter Medi­ka­men­tierung. Sein Leben hat sich als Folge der COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie massiv verändert.

Hry­nie­wicki, Adam T., Vaishal M. Tolia & Rahul V. Nene (2021). Cardiac Tam­ponade After COVID-19 Vac­ci­nationThe Journal of Emer­gency Medicine.

Patone et al. (2021) haben berechnet, wie sich das Risiko, an Myo­kar­ditis zu erkranken, nach COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie ver­ändert und dabei Alter und Geschlecht zur Dif­fe­ren­zierung der Ergeb­nisse genutzt. Die fol­gende Tabelle zeigt, dass das Risiko, an einer Herz­mus­kel­ent­zündung als Folge einer mRNA-Impfung zu erkranken für Männer unter 40 Jahren nicht nur deutlich erhöht ist, sie zeigt auch, dass das Risiko von Impfung zu Impfung größer wird.

Patone, Martina, Winnie Xue Mei, Lahiru Han­dun­netthi, Sharon Dixon, Fran­cesco Zac­cardi, Manu Shankar-Hari, Peter Wat­kinson et al. (2021). Risk of myo­car­ditis fol­lowing sequential COVID-19 vac­ci­na­tions by age and sex.” medRxiv.

Weitere Berichte:

Nagasaka, Takashi, Norimichi Koita­bashi, Yohei Ishi­bashi, Kazufumi Aihara, Noriaki Takama, Yoshiaki Ohyama, Tomoyuki Yokoyama and Yoshiaki Kaneko. (2021). Acute Myo­car­ditis Asso­ciated with COVID-19 Vac­ci­nation: A Case Report.” Journal of Car­diology Cases.


Eine 70 Jahre alte Frau wird in ein Kran­kenhaus ein­ge­liefert, weil sie eine uner­klär­liche Gewichts­zu­nahme von 40kg auf 50kg innerhalb kurzer Zeit erlebt hat, ohne dass sie ihre Ess­ge­wohn­heiten geändert hat. Bis zur Gewichts­zu­nahme war die Frau bei guter Gesundheit. Mit der Gewichst­zu­nahme stellt sich Kurz­at­migkeit ein. Sechs Wochen vor der beschrie­benen Ver­än­derung ist die Frau mit Pfizer/Biontechs Comirnaty BNT162b2 behandelt worden. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie offenbart die Ursache für Kurz­at­migkeit und Gewichts­zu­nahme: eine Ent­zündung des Herz­beutels, die zu einem Ver­sagen der rechten Herz­kammer führt. Drei Monate später geht es der Frau den Umständen ent­spre­chend. Die Kurz­at­migkeit ist geblieben.

“The current patient deve­loped right-sided heart failure due to con­strictive peri­car­ditis a week after the second SARS-CoV‑2 mRNA vac­ci­nation. Based on her cli­nical course and imaging fin­dings including changes in the peri­cardium on CT, which was per­formed in an interval of four months, we dia­gnosed her with a rare com­pli­cation after SARS-CoV‑2 vac­ci­nation. The patient has no known history of mali­gnancy, tuber­cu­losis, auto­immune disease, or prior cardiac surgery, which are common causes of con­strictive pericarditis.”

Nach­zu­lesen bei:

Naka­nishi, Yuki, Sakiko Honda, Michiyo Yamano, Tatsuya Kawasaki & Keiji Yoshioka (2022). “Con­strictive peri­car­ditis after SARS-CoV‑2 vac­ci­nation: A case report. Inter­na­tional Journal of Infec­tious Diseases.


Eine umfas­sende Studie auf Basis der VAERS [Vaccine Adverse Events Reporting System] Datenbank des CDC, basiert auf Daten für 192 405 448 Per­sonen, die 354 100  845 mRNA-basierte COVID-19 Gen­the­rapien ver­ab­reicht bekommen haben. In 1991 Fällen wurde anschließend eine Myo­kar­ditis, eine Ent­zündung des Herz­muskels dia­gnos­ti­ziert. Das Median-Alter der Pati­enten betrug 21 Jahre. Die Herz­mus­kel­ent­zündung stellte sich im Median bereits zwei Tage nach der Behandlung mit einer mRNA-Gen­the­rapie ein. 82% der Fälle betrafen Jungen oder Männer. Die Autoren sind der Ansicht, dass ihre Ergeb­nisse eine Kau­sa­lität zwi­schen COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie und Myo­kar­ditis und ein deutlich erhöhtes Risiko für junge Männer bestä­tigen und das obwohl auch in VAERS nur ein Bruchteil der tat­säch­liche Fälle gemeldet wird.

“Based on passive sur­veil­lance reporting in the US, the risk of myo­car­ditis after receiving mRNA-based COVID-19 vac­cines was increased across mul­tiple age and sex strata and was highest after the second vac­ci­nation dose in ado­le­scent males and young men. This risk should be con­sidered in the context of the benefits of COVID-19 vaccination.”

Nach­zu­lesen bei:

Oster ME, Shay DK, Su JR, et al. (2021). Myo­car­ditis Cases Reported After mRNA-Based COVID-19 Vac­ci­nation in the US From December 2020 to August 2021. Journal of the Ame­rican Medical Asso­ciation 327(4):331–340. doi:10.1001/jama.2021.24110

Eine 31 Jahre alte Frau wird mit Schüt­tel­at­tacken, ste­chenden Schmerzen in der Brust, Kurz­at­migkeit und Rücken­schmerzen in ein Kran­kenhaus gebracht. 17 Tage zuvor war sie mit der ersten Dosis von BNT162b2/Comirnaty von Pfizer behandelt worden. Die Dia­gnose lautet auf Myo­kar­ditis. Die ein­ge­leitete Behandlung führt dazu, dass die Frau nach ein paar Tagen das Kran­kenhaus ver­lassen kann. Sieben Wochen später hat sie wei­terhin Schmerzen im Brust­be­reich, die von Bewegung aus­gelöst werden. Von einer wei­teren Gen­the­rapie mit Pfizers BNT162b2/Comirnaty wird abgeraten.

Ein 47 Jahre alter Mann mit vor­aus­ge­hender Myo­kar­ditis wird mit Brust­schmerzen und Fieber vor­stellig. Die Sym­ptome haben sich kurz nach der Behandlung mit BNT162b2/Comirnaty ein­ge­stellt. Eine Myo­kar­ditis wird dia­gnos­ti­ziert. Die Behandlung dauert noch an.

Ein 16jähriger wird mit Fieber, Kopf‑, Glieder und Brust­schmerzen in ein Kran­kenhaus ein­ge­wiesen, drei Tage nachdem er die zweite Dosis von BNT162b2/Comirnaty erhalten hat. Er berichtet davon, sich mit Ibu­profen selbst behandelt zu haben. Erfolglos. Die Dia­gnose lautet auch in diesem Fall auf Myo­kar­ditis. Der Patient wird vier Tage lang im Kran­kenhaus behandelt und dann ent­lassen. Bei einer Nach­sor­ge­un­ter­su­chung drei Monate später werden keine ver­blie­benen Schäden fest­ge­stellt. Die bis­herige Abs­tinenz von Sport muss nicht mehr fort­ge­setzt werden.

Ein 24jähriger, der vier Tage nach der zweiten Dosis von Spikevax/Moderna mit hohem Fieber bei seinem Hausarzt vor­stellig wird, wird mit Ver­dacht auf Myo­kar­ditis in ein Kran­kenhaus ein­ge­wiesen. Er klagt zudem über Kopf­schmerzen, Atem­pro­bleme, Hals­schmerzen und Husten. Ibu­profen ist auch in seinem Fall wir­kungslos. Er wird mit einer aktuten Peri­myo­kar­ditis dia­gnos­ti­ziert und behandelt. Nach zwei Tagen kann er das Kran­kenhaus wieder verlassen.

Nunn, Samuel, Johannes Kersten, Marijana Tadic, Alex­ander Wolf, Birgid Gonska, Elina Hüll, Hanna Die­ten­berger, Wolfgang Rott­bauer, and Dominik Buckert (2022). Case Report: Myo­car­ditis After COVID-19 Vaccination–Case Series and Lite­rature Review.” Fron­tiers in Medicine 9.

Ein 20jähriger und ein 21jähriger Mann ent­wi­ckeln eine Myo­kar­ditis, nachdem beide mit der selben Charge von Modernas mRNA-1273 und am selben Tag behandelt wurden. Beide waren bis zu diesem Zeit­punkt gesund, hatten kei­nerlei gesund­heit­liche Beschwerden. Beide ent­wi­ckeln Fieber, das von Schmerzen in der Brust begleitet und von Atem­be­schwerden abge­rundet wird. Drei Tage später werden beide in die Not­auf­nahme ein­ge­wiesen. Eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie zeigt Flüs­sig­keits­ein­la­ge­rungen im Herz­beutel. Der Krank­heits­verlauf für beide Pati­enten wird als “mild” beschrieben. Sie werden mit Beta-Blo­ckern und Angio­tensin-con­verting Enzymen behandelt. Einen Monat nach Ent­lassung sind beide symptomfrei.

Sciac­caluga, Car­lotta, Flavio D’Ascenzi, Matteo Cameli, Mad­dalena Gal­lotta, Daniele Menci, Gio­vanni Anto­nelli, Bene­detta Banchi, Veronica Mochi, Ser­afina Valente, and Marta Focardi (2022). Case Report: Two Case Reports of Acute Myope­ri­car­ditis After mRNA COVID-19 Vaccine. Fron­tiers in Car­dio­vas­cular Medicine 9.

Ein 22jahre alter adi­pöser Mann hat eine Erkrankung an COVID-19 erfolg­reich über­standen. Er lässt der Erkrankung drei Dosen von Modernas mRNA-1273 folgen, und die Pro­bleme beginnen. Kurz nach der Boos­ter­impfung klagt er über Magen­schmerzen, erhöhten Puls, Kurz­at­migkeit und Herz­rhyth­mus­stö­rungen. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie ergibt eine Ent­zündung der linken Niere. Eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie zeigt eine erheb­liche ver­grö­ßerte linke Herz­kammer, deren Funktion deutlich redu­ziert ist. Die Behandlung der dia­gnos­ti­zierten Myo­kar­ditis wird durch ein Herz­ver­sagen erschwert, das zur Folge hat, dass der 22jährige mit einem Herz­schritt­macher ver­sorgt werden muss.

“To our know­ledge, this remar­kable case represents the first reported inci­dence of COVID-19 vac­ci­nation-induced car­dio­myo­pathy requiring durable mecha­nical support. While prior lite­rature noted a wide spectrum of pre­sen­ta­tions of myo­car­ditis, most patients were asym­pto­matic and thus likely under­re­pre­sented the true incidence.”

Khan, Muhammad Z., Scott Janus, Sona Franklin, Vincent Figueredo, Abdul Baqi, and Rene Alvarez (2022). COVID-19 Vac­ci­nation-Induced Car­dio­myo­pathy Requiring Per­manent Left Ven­tri­cular Assist Device.Cureus 14(4).


Eine 60jährige wird mit Herz­ver­sagen in ein Spe­zi­al­kran­kenhaus ein­ge­liefert. Der Ein­lie­ferung im Abstand von 14 Tagen vor­aus­ge­gangen ist die zweite Dosis von Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty. Sich anschließend ein­stel­lendes Herz­rasen ver­an­lasst die Frau dazu, einen Arzt auf­zu­suchen. Sie wird mit einer ful­mi­nanten Myo­kar­ditis dia­gnos­ti­ziert und auf eine Inten­siv­station verlegt, um künstlich beatmet zu werden.

“We encoun­tered a patient who had ful­minant myo­car­ditis 24 days after receiving the second dose of the COVID-19 mRNA vaccine and in whom fin­dings of a his­to­lo­gical exami­nation showed infil­tration of more T cells and macro­phages, few B cells, and ACE2, ARS-CoV‑2 (COVID-19) spike protein, and C4d posi­tivity in the myo­cardium biopsy specimen.”

Aus­gehend von ihrem Fall­bei­spiel unter­nehmen die Autoren eine Lite­ra­tur­re­cherche und finden 18 weitere Fälle einer ful­mi­nanten Myo­kar­ditis, die sich nach einer Behandlung mit mRNA-Gen­the­rapien ein­ge­stellt haben, so dass die Autoren, die von ihnen fest­ge­stellte Kau­sa­lität zwi­schen mRNA und ful­mi­nanter Myo­kar­ditis als belegt ansehen.

Kawano, Hiroaki, Tetsufumi Motokawa, Hirokazu Kur­ohama, Shinji Okano, Ryohei Akashi, Tsu­yoshi Yonekura, Satoshi Ikeda, Koichi Izu­mikawa, and Koji Maemura (2022).Ful­minant Myo­car­ditis 24 Days after Coro­na­virus Disease Mes­senger Ribo­nu­cleic Acid Vac­ci­nation: A Case Report. Internal Medicine: 9800–22.


Eine gesunde 38jährige Frau wird mit Brust­schmerzen, Schweiß­aus­brüchen und Kurz­at­migkeit in einer Not­auf­nahme vor­stellig. 4 Tage zuvor hat sie die erste Dosis von Modernas mRNA-1273/­Spikevax erhalten. Die Dia­gnose “Myo­kar­ditis” wird mit einer Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie bestätigt und der bereits ange­richtete Schaden als auf die linke Herz­kammer begrenzt fest­ge­stellt. Sechs Tage nach ihrer Ein­lie­ferung kann die Frau das Kran­kenhaus wieder ver­lassen. Die Ver­ur­sa­chung der Myo­kar­ditis durch die vor­aus­ge­hende Behandlung mit Modernas mRNA-1273 steht für die Autoren fest.

“Con­sidering the patient’s history and cli­nical course, we con­cluded that myo­car­ditis and ITP [immune throm­bo­cy­to­penia] seemed to have occurred simul­ta­neously after mRNA-1273 vaccination.”

Bae, Dae-Hwan, Min Kim, Dae In Lee, Ju-Hee Lee, Sangmin Kim, Sang Yeub Lee, Jang-Whan Bae, Kyung-Kuk Hwang, Dong-Woon Kim, and Myeong-Chan Cho (2022). Simul­ta­neous Occur­rence of Immune-Mediated Throm­bo­cy­to­penia and Myo­car­ditis After mRNA-1273 COVID-19 Vac­ci­nation: A Case Report. Journal of Korean Medical Science 37(21).

Ein 59 Jahre alter Mann mit einer Vor­er­krankung an Typ 2 Dia­betes Mel­litus berichtet von ste­chenden Schmerzen in der Brust und stetig zuneh­mender Kurz­at­migkeit. Die Sym­ptome haben sich 5 Tage nach der zweiten Dosis von BNT162b2/Comirnaty ein­ge­stellt. Seine Herz­ge­räusche sind gedämpft, sein Puls­schlag ist extrem erhöht, seine Atmung sehr flach. Eine Peri­kar­ditis wird dia­gnos­ti­ziert und behandelt. Nach einer Woche Kran­ken­haus­auf­enthalt sind die Sym­ptome weit­gehend verschwunden.

Viani, Giacomo Maria, Patrizia Pedrotti, Romano Seregni, and Brucato Antonio (2022). Effusive–constrictive peri­car­ditis after the second dose of BNT162b2 vaccine (comirnaty): a case report. European Heart Journal-Case Reports.

Ein 57jähriger, der bereits eine COVID-19 Erkrankung über­standen hat, kommt in eine Not­auf­nahme und klagt über eine ständig sich ver­schlim­mernde Kurz­at­migkeit, die von Fieber, Frösteln und Mat­tigkeit begleitet wird. Er berichtet über dau­er­haften, bren­nenden Schmerz in der linken Brust und nächt­liche Schwitz­an­fälle über die letzten zwei Wochen. Eine Woche bevor die Sym­ptome ein­ge­setzt haben, wurde dem Mann die zweite Dosis BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech ver­passt. Seine Brust­schmerzen wurden durch dau­er­haften Husten noch verstärkt.

Er ent­wi­ckelt ein hef­tiges Vor­hoff­lattern mit ein­her­ge­hender Hypo­tonie. Die dringend durch­ge­führte Echo­kar­dio­graphie zeigt Flüs­sig­keits­an­samm­lungen im Herz­beutel. Die Funktion der linken Herz­kammer konnte erhalten werden, indem 800 ml Flüs­sigkeit ent­fernt wurden. Die ein­ge­leitete Beandlung mit Col­chicine und Ibu­profen war erfolg­reich. Der Mann konnte ent­lassen werden. Bislang sind die Sym­ptome nicht zurückgekehrt.

Patel, Kru­nal­kumar, Shivani Dalal, Daniel Tran, Akash Patel, and Craig McMackin (2022).COVID-19 mRNA Vaccine Induced Peri­car­ditis With Large Peri­cardial Effusion Fol­lowed by New-Onset Arrhythmia.Cureus 14(5).

Eine 73jährige leidet zwei Wochen nach der zweiten Dosis BNT162b2/Comirnaty unter Kurz­at­migkeit und Müdigkeit. Ein Elek­tro­kar­dio­gramm zeigt einen kom­pletten AV-Block, eine Herz­rhyt­mus­störung bei der die elek­tri­schen Impulse, die den Takt vor­geben zwi­schen Vor­höfen und Ven­trikeln nicht mehr aus­ge­tauscht werden. Die 73jährige erhält einen Herz­schritt­macher. Nach der dritten Gen­the­rapie mit BNT162b2/Comirnaty wie­derholt sich das­selbe Spiel. Dieses Mal wurde die Herz­rhyth­mus­störung nach zwei Wochen behoben.

Etienne, Hoffer, Pirlet Charles, and Trois­fon­taines Pierre. Tran­sient but recurrent com­plete heart block in a patient after COVID-19 vaccination–A case report.” Annals of Medicine and Surgery: 103694.

Ein 80jähriger Mann wird in der Not­auf­nahme eines Kran­ken­hauses vor­stellig. Er leidet seit 2 Wochen unter schweren Kopf­schmerzen, die mit Tin­nitus und Seh­stö­rungen ein­her­gehen. Die Sym­ptome haben sich einen Tag nach seiner ersten Behandlung mit der Gen­the­rapie BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech ein­ge­stellt. Schmerz­mittel brachten keine Lin­derung, im Gegenteil, die Sym­ptome wurden ergänzt durch psy­cho­lo­gische Qual, Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­keiten und Schlaf­störung. Bei Auf­nahme hatte der Mann einen erhöhten Blut­druck. Eine nähere Unter­su­chung ergab zudem eine Ein­schränkung seiner Seh­fä­higkeit, Schwäche in allen vier Gliedern und redu­zierte Reflexe. Eine Kern­spin­to­mo­graphie zeigt einen voll­ständig feh­lenden Blut­fluss in der trans­versen Sinus­venene und der linken Dros­selvene, im Ein­klang mit der Dia­gnose einer zere­bralen Sinus­ve­nentrombose. Durch die sofort ein­ge­leitete Behandlung mit Apixaban trat eine Bes­serung des Zustands des Mannes ein. Er konnte nach drei Monaten ent­lassen werden. Die Nach­be­handlung dauerte bei Schrift­legung des Bei­trags noch an.

Qureshi, Muhammad Imran Ahmad, Bilal Azam, Muhammad Aamir Waheed, and Afsheen Imran (2022). Venous sinus throm­bosis after the first dose of Pfizer BioNTech vaccineBMJ Case Reports CP 15(5): e247493.

Ein 14jahre altes Mädchen wird ins Kran­kenhaus gebracht, nachdem sie vier Tage Bauch­schmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen hinter sich hat. Drei Tage bevor sich die Leiden ein­ge­stellt haben, wurde das Mädchen mit der zweiten Dosis von Pfizer/Biontechs Comirnaty / BNT162b2 behandelt. Vor der Behandlung war sie gesund. Vier Tage nach der Ein­lie­ferung in das Kran­kenhaus wird die 14jährige unruhig und ist nach kurzer Zeit nicht mehr ansprechbar. Sie wird auf die Inten­siv­station verlegt. Ein akutes Leber­ver­sagen wird über eine Vielzahl von Tests als Ursache bestimmt. Die nach­fol­gende Behandlung stellt die 14jährige mehr oder weniger wieder her. Sie wird an ein Zentrum, das auf Leber­trans­plan­ta­tionen spe­zia­li­siert ist, abgegeben.

Alqarni, Muath M., Ammar Z. Faloudah, Amjad S. Alsu­laihebi, Hassan K. Halawani & Abdul­majeed S. Khan (2021). A Case of Hepa­to­to­xicity After Receiving a COVID-19 Vaccine. Cureus 13(12).

Eine 62jährige findet sich mit Häma­te­mesis [Erbrechen von Blut] in einem Kran­kehaus ein. Einen Monat bevor sie in regel­mä­ßigen Abständen Blut erbrochen hat, wurde sie mit Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty behandelt. Sie wird sofort hos­pi­ta­li­siert. Eine Öso­ph­ago­gas­tro­duo­den­o­skopie zeigt Blut­an­samm­lungen im Magen, ohne dass die Blut­quelle iden­ti­fi­ziert werden kann. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie zeigt Ver­här­tungen in beiden Lungenflügeln.

Am dritten Tag ihres Auf­ent­halts ver­schlimmert sich der Sau­er­stoff­mangel der Frau so sehr, dass sie intu­biert und künstlich beatmet wird. Weitere Blut­ge­rinnsel in der Lunge werden fest­ge­stellt. An Tag sieben ihrer Lei­denszeit im Kran­kenhaus beginnen die Nieren Zeichen eines bevor­ste­henden Ver­sagens von sich zu geben. Eine Auto­im­mun­erkrankung wird fest­ge­stellt und ein Blut­plasma-Aus­tausch begonnen. Sie wird in eine Spe­zi­al­klinik verlegt. In den ersten Tagen ihres dor­tigen Ver­bleibs ver­schlechtert sich ihr neu­ro­lo­gi­scher Zustand. Eine Com­pu­ter­to­mo­graphie zeigt Blut­ge­rinnsel in beiden Schlä­fen­lappen, sowie sie umge­benden Flüssigkeitseinlagerungen.

(Figure 3 A‑D).

Al-Yafeai, Zaki, Ben­jamin Joesph M. Horn, William Ter­rac­caine, Alvin Jose, and Prathik Krishnan (2022). A Case of Anti­neu­trophil Cyto­plasmic Anti­bodies (ANCA)-Associated Vas­cu­litis Post COVID-19 Vac­ci­nation. Cureus 14(3).

Eine bislang gesunde, 16jährige Ath­letin findet sich in einer Not­auf­nahme ein und klagt über eine zuneh­mende Taubheit und Läh­muns­ge­fühle in Zehen und Beinen, die sich zwei Tage nach der Gen­the­rapie mit Pfizer/Biontechs BNT162b2 / Comirnaty ein­ge­stellt haben. Innerhalb weniger Tage ist aus der zeitlich begrenzten Lähmung in den Beinen eine dau­er­hafte Lähmung geworden, die nicht nur die Beine, sondern auch die Hände umfasst. Über die nächsten drei Wochen werden die Sym­ptome stetig schlimmer, eine Lähmung von Ellen­bogen und Knien stellt sich ein.

Eine Kern­spin­to­mo­graphie zeigt Ver­di­ckungen im Rücken­marksnerv, typisch für das Guillain-Barré Syndrom. Einen Monat später hat sich der Zustand der 16jährigen ver­bessert. Läh­mungen sind abge­klungen, eine wie­der­keh­rende Taubheit in den Beinen, vor allem unterhalb der Knie ist geblieben und sorgt für unsi­cheren Gang.

Kim, Yunsung, Zahra Zhu, Puneet Kochar, Patrick Gavigan, Divpreet Kaur, and Ashutosh Kumar (2022). “A Pediatric Case of Sensory Pre­do­minant Guillain-Barré Syn­drome Fol­lowing COVID-19 Vac­ci­nation. Child Neu­rology Open 9: 2329048X221074549.

Ein 72jähriger wird sowohl mit BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech als auch mRNA-1273 von Moderna behandelt. Bis zur Behandlung war seine Gesundheit in Ordnung. Neun Tage nach dem Booster mit mRNA-1273 stellen sich Blut­ergüsse in seinen Armen und im linken Bein und am Bauch ein. Die Blut­ergüsse werden von Mus­kel­schmerzen und Atemnot begleitet und dauern einige Tage an. Bei dem Mann wird eine Anämie fest­ge­stellt. Er erhält Infu­sionen. Alle Behand­lungen resul­tieren in wei­teren Haut­blu­tungen. Es wird eine Hae­mo­philie dia­gnos­ti­ziert und behandelt. Extensive Unter­su­chungen scheiden alle gän­gigen Ursachen für das spontane Auf­treten einer Blu­ter­krankheit aus. Es bleiben die mRNA-Gentherapien:

In summary, we herein present the course of a patient with AHA in close tem­poral asso­ciation with both, mRNA-1273 booster vac­ci­nation against SARS-CoV‑2 as well as the dia­gnosis of a PDS. The case was reported to the Federal Institute for Vac­cines and Bio­me­di­cines (Paul-Ehrlich-Institute). According to current recom­men­da­tions, the patient will be fol­lowed-up after com­plete remission, moni­toring FVIII activity monthly during the first 6 months, every 2–3 months up to 12 months, and every 6 months during the second year and beyond.

Plüß, Marlene, Christina Mit­teldorf, Christoph Johannes Szuszies, and Björn Tampe (2022). Case Report: Acquired Hae­mo­philia A Fol­lowing mRNA-1273 Booster Vac­ci­nation Against SARS-CoV‑2 With Con­current Dia­gnosis of Pleo­morphic Dermal SarcomaFron­tiers in Immu­nology 13.

Nach drei Tagen unun­ter­bro­chener Rücken­schmerzen, einem Tag ange­schwol­lener Glied­maßen, Kurz­at­migkeit und Par­asthesie [komi­sches Gefühl auf der Haut],  wird ein 37jähriger Mann in der Not­auf­nahme eines Kran­ken­hauses vor­stellig. 12 Tage zuvor hat er die erste Dosis von Pfizer/Biontechs Gen­the­rapie BNT162b2/Comirnaty erhalten. Die Dia­gnose, die die Ärzte erstellen, liest sich wie ein Par­force Ritt durch ein medi­zi­ni­sches Lexikon:

  • Myo­sitis [Mus­kel­ent­zündung],
  • Rhab­do­myolyse,
  • Akute Schä­digung der Niere;
  • Throm­bo­zy­to­penie,
  • Myo­kar­ditis,
  • Was­ser­ein­la­ge­rungen in der Lunge,
  • Blu­tungen in der Lunge;

Der Mann wird mit Predn­isolone behandelt, zusätzlich mit intra­venös ver­ab­reichtem Immu­no­glo­bulin. Nach 16 Tagen kann er das Kran­kenhaus ver­lassen. Die Behandlung mit Predn­isolone [orale Sus­pension] dauert weitere 6 Wochen an. Ob der Mann wieder ansatz­weise die Gesundheit auf­zu­weisen hat, die er vor der Behandlung mit Pfizer/Biontechs Spritz­brühe auf­zu­weisen hatte, darüber geben die Autoren keine Auskunft.

Al-Rasbi, Sara, Juhaina Salim Al-Mqbali, Rajaa Al-Farsi, Moza Ali Al Shukaili, Maryam H. Al-Riyami, Zubaida Al Falahi, Hatem Al Farhan, and Abdullah M. Al Alawi (2022). Myo­car­ditis, Pul­monary Hemor­rhage, and Extensive Myo­sitis with Rhab­do­myo­lysis 12 Days After First Dose of Pfizer-BioNTech BNT162b2 mRNA COVID-19 Vaccine: A Case Report. The Ame­rican Journal of Case Reports 23: e934399‑1.

Fall 1

Ein 53 Jahre alter Mann ver­liert seine Seh­fä­higkeit auf dem linken Auge, 10 Tage nachdem er mit BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech behandelt wurde. Er berichtet. dass er 7 Tage nach der ersten Impfung eine Seh­störung im rechten Auge hatte, die weit­gehend wieder ver­schwunden sei, weshalb er keinen Arzt auf­ge­sucht habe.

Er hat kei­nerlei Krank­heits­ge­schichte. Die Unter­su­chung ergibt ein Papil­lenödem, das sich als Folge eines erhöhten Drucks im Schädel ein­ge­stellt hat, zwei Ein­blu­tungen in beiden Augen ergänzen das Krank­heitsbild. Auf beiden Augen sieht der Mann nicht mehr richtig. Der Ver­dacht einer ischä­mi­schen Opti­kus­neu­ro­pathie auf beiden Augen wird mit einer Vielzahl von Tests bestätigt, wobei die Ursache nicht gefunden wurde. Eine Behandlung mit Ace­tazo­lamid wird ein­ge­leitet. Auch nach drei Monaten stellt sich keine Bes­serung ein. Drei Monate später zeigt eine kli­nische Analyse, dass in beiden Augen ein Verlust von Gan­glien und ein Schwund der Netz­haut­ner­ven­fa­ser­schicht erfolgt ist und wei­terhin erfolgt.

Fall 2
Ein 65jähriger kommt in die Not­auf­nahme eines Kran­ken­hauses und klagt über eine ver­schwommene Sicht auf seinem rechten Auge. 12 Tage zuvor hat er die erste Dosis von BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech erhalten. Zuvor wurde er erfolg­reich gegen Blut­hoch­druck behandelt. Auch bei ihm wird eine ischä­mische Opti­kus­neu­ro­pathie dia­gnos­ti­ziert, die auf das rechte Auge begrenzt ist. Er wird ohne weitere Behandlung nach Hause geschickt. Einen Monat später bei der Nach­un­ter­su­chung wird ein Verlust von Gan­glien und einen Schwund der Netz­haut­ner­ven­fa­ser­schicht festgestellt.

Beide Fälle sind als Impf­schäden anerkannt.

Franco, Sonia Valsero, and Alex Fonollosa (2022). Ischemic Optic Neu­ro­pathy After Admi­nis­tration of a SARS-CoV‑2 Vaccine: A Report of 2 Cases. The Ame­rican Journal of Case Reports 23: e935095‑1.

Eine 54jahre alte Frau, die an Dia­betes leidet, ansonsten gesund ist, ent­wi­ckelt rote Augen, Seh­stö­rungen in beiden Augen und schwere Kopf­schmerzen. Die Sym­ptome beginnen drei Tage nach der ersten Dosis von BNT162b2/Comirnaty von Pfizer/Biontech. Sie wird hos­pi­ta­li­siert. Es startet eine intensive Behandlung an deren Ende ihre Seh­kraft wie­der­her­ge­stellt ist.

Duran, M. (2022). Bila­teral anterior uveitis after BNT162b2 mRNA vaccine: Case report. Journal Français d’Ophtalmologie.


Ein 50jähriger zuvor gesunder Mann wird in einem Kran­kenhaus vor­stellig, nachdem er bereits mehrere Epi­soden des kom­pletten Sehaus­falls hinter sich hat. Zwei Wochen bevor die Epi­soden ein­ge­setzt haben, wurde ihm die erste Dosis von Pfizers BNT162b2 / Comirnaty gespritzt. Er wird nach kurzer Behandlung als voll­ständig geheilt ent­lassen und erhält den zweiten Shot von BNT162b2. Kurze Zeit später stellen sich die Epi­soden simultan auf beiden Augen oder iso­liert auf nur einem Auge wieder ein. 16 Sehaus­fällen auf dem linken Auge stehen 2 auf dem rechten Auge gegenüber. Er wird mit Ver­pamil Hydro­chlorid behandelt, zwei Tage später ver­bessern sich seine Sym­ptome, sind jedoch wei­terhin präsent.

“To date, and the best of our know­ledge, this is the first case report of mul­tiple tran­sient mono­cular visual loss attacks due to retinal vaso­spasm in a pre­viously healthy middle-aged man docu­mented by fundus reti­no­graphy and OCTA. We discuss in this article the pos­sible asso­ciation of retinal vaso­spasm and Pfizer-BioNTech COVID-19 vac­ci­nation, pro­bably related to vaccine-induced inflammation.”

Cunha, Leo­nardo Pro­vetti, Ângelo Atalla, José de Melo Costa-Neto, Luciana Vir­gínia Fer­reira Costa-Cunha, Rony Carlos Preti, Leandro Cabral Zacharias, and Mário Luiz Ribeiro Mon­teiro (2022). Mul­tiple attacks of tran­sient mono­cular visual loss in a pre­viously healthy man: a pos­sible com­pli­cation after COVID-19 vac­ci­nation?. Inter­na­tional Journal of Retina and Vitreous 8(1): 1–4.


Zwei Tage nach der zweiten Dosis BNT162b2 /Comirnaty von Pfizer / Biontech beginnen bei einer 83jährigen, die bis dahin gesund war, Sehaus­fälle. Eine Unter­su­chung zeigt, Schwel­lungen der Ner­ven­enden im rechten Auge und eine Flüs­sig­keits­an­sammlung unter der Retina beider Augen. Eine Magnet­re­so­nanz­to­mo­graphie erbringt eine Erwei­terung des rechten Seh­nervs. Eine Behandlung mit Cor­ti­cos­te­roiden wird ein­ge­leitet. Die Schwellung des Seh­nervs geht zurück, die Flüs­sig­keits­ein­la­gerung unter der Netzhaut nimmt dessen unge­achtet über den nächsten Monat zu und ist auch sechs Monate nach der Behandlung unverändert.

“Con­sidering the tem­poral relation between the second dose of vac­ci­nation and the symptom onset in our patient, the oph­thalmic sym­ptoms here reported might be con­sidered a rare adverse effect of the Comirnaty® COVID-19 vaccine. Alt­hough a causal rela­ti­onship is not estab­lished, to our know­ledge, this is the first report of neu­ro­re­t­initis after vac­ci­nation with Comirnaty®, and any further similar cases should be examined in detail.”

Lee, Chaeyeon, Kyung-Ah Park, Don-Il Ham, Minjung Seong, Hyung-Jin Kim, Ga-In Lee, and Sei Yeul Oh (2022). Neu­ro­re­t­initis after the second injection of a SARS-CoV-2-vaccine: A case report.” Ame­rican Journal of Oph­thal­mology Case Reports (2022): 101592.

Finale Bildung von Anti­körpern nach mRNA-Injektion. Belege aus Aut­op­sie­studien, die zeigen, dass mRNA-Gen­the­rapien zum Tod der Gespritzten geführt haben:

Choi, Sangjoon, SangHan Lee, Jeong-Wook Seo, Min-ju Kim, Yo Han Jeon, Ji Hyun Park, Jong Kyu Lee, and Nam Seok Yeo (2021). Myo­car­ditis-induced sudden death after BNT162b2 mRNA COVID-19 vac­ci­nation in Korea: case report focusing on his­topa­tho­lo­gical fin­dings. Journal of Korean medical science 36(40.

Alter: 22 Jahre;
Geschlecht: männlich;
Gesund­heits­zu­stand: Bis zur COVID-19 “Impfung” gesund;
Sym­ptome: klagt 5 Tage nach ZWEITER COVID-19 “Impfung” über Brust­schmerzen, ver­stirbt innerhalb von 7 Stunden;
SARS-CoV‑2 Test: negativ;
COVID-19 Impfstoff/Gentherapie: BNT162b2 /Comirnaty (Pfizer/Biontech);
Todes­ur­sache: aty­pische Myo­kar­ditis, die von einem umfang­reichen unkon­trol­lierten Absterben  von Herz­mus­kel­zellen begleitet wird;
Kau­sa­lität zwi­schen BNT162b2/Comirnaty und Tod: Ja


Gill, James R., Randy Tas­hjian, and Emily Dun­canson (2022). Autopsy his­topa­tho­logic cardiac fin­dings in 2 ado­le­s­cents fol­lowing the second COVID-19 vaccine dose. Archives of Pathology & Labo­ratory Medicine 146(8): 925–929.

Alter: 16 Jahre;
Geschlecht: männlich;
Gesund­heits­zu­stand: Bis zur COVID-19 “Impfung” gesund, wenn­gleich leicht übergewichtig;
Sym­ptome: Klagt drei Tage nach ZWEITER COVID-19 “Impfung” über Kopf­schmerzen und Ver­dau­ungs­pro­bleme, wird tot in seinem Bett aufgefunden;
SARS-CoV‑2 Test: negativ;
COVID-19 Impf­stoff / Gen­the­rapie: BNT162b2/Comirnaty (Pfizer/Biontech);
Todes­ur­sache: aty­pische Myo­kar­ditis, die von einem umfang­reichen, unkon­trol­lierten Absterben von Herz­mus­kel­zellen begleitet wird;
Kau­sa­lität zwi­schen BNT162b2/Comirnaty und Tod: Ja

Alter: 17 Jahre;
Geschlecht: männlich;
Gesund­heits­zu­stand: Bis zur COVID-19 “Impfung” gesund;
Sym­ptome: keine; wird 4 Tage nach ZWEITER COVID-19 Impfung / Gen­the­rapie tot in seinem Bett aufgefunden;
SARS-CoV‑2 Test: negativ;
COVID-19 “Impf­stoff”: BNT162b2/Comirnaty (Pfizer/Biontech);
Todes­ur­sache: aty­pische Myo­kar­ditis, die von einem umfang­reichen, unkon­trol­lierten Absterben von Herz­mus­kel­zellen begleitet wird;
Kau­sa­lität zwi­schen BNT162b2/SComirnaty und Tod: Ja

Wir haben die Studie von Gill et al. (2022) hier bestprochen.

Onishi, Naoaki, Yuki Konishi, Toshiyuki Kaneko, Naohiro Maekawa, Akihira Suenaga, Shin­nosuke Nomura, Takayasu Koba­yashi et al (2023). Ful­minant myo­car­ditis with com­plete atrio­ven­tri­cular block after mRNA COVID-19 vac­ci­nation: A case report. Journal of Car­diology Cases.

Alter: 71 Jahre;
Geschlecht: männlich;
Gesund­heits­zu­stand: Vor erster COVID-19 “Impfung” Dia­betes und Bluthochdruck;
Sym­ptome 5 Stunden nach ERSTER COVID-19 “Impfung”: Herz­still­stand – Wie­der­be­lebung erfolg­reich, nach 83tägigem Auf­enthalt im Kran­kenhaus, in dem sich nach­ein­ander Leber‑, Nieren und Lun­gen­ver­sagen ein­stellen, stirbt der Mann.
SARS-CoV‑2 Test: negativ;
COVID-19 “Impf­stoff: BNT162b2/Comirnaty (Pfizer/Biontech);
Todes­ur­sache: Myo­kar­ditis, 50% des Herz­muskels des Mannes sind als Folge einer groß­flä­chigen Ent­zündung ver­narbt und nicht mehr funk­tional, Durch­blu­tungs­stö­rungen in Leber, Nieren und Lunge, die letztlich zum Organ­ver­sagen führen, die Folge davon.
Kau­sa­lität zwi­schen BNT162b2/Comirnaty und Tod: Ja


Schwab, Con­stantin, Lisa Maria Domke, Laura Hartmann, Albrecht Sten­zinger, Thomas Lon­gerich, and Peter Schirm­acher (2022). Autopsy-based his­topa­tho­lo­gical cha­rac­te­rization of myo­car­ditis after anti-SARS-CoV-2-vac­ci­nation. Cli­nical Research in Car­diology: 1–10.

Berichtet werden die Aut­op­sie­er­geb­nisse von u.a. 5 Per­sonen, die plötzlich und uner­wartet innerhalb von 20 Tagen nach der COVID-19 “Impfung / Gen­the­rapie” ver­storben sind.

Wir haben die Studie hier besprochen.


Sessa, Fran­cesco, Monica Salerno, Mas­si­mi­liano Esposito, Nunzio Di Nunno, Paolo Zamboni, and Cris­toforo Pomara (2021). Autopsy fin­dings and cau­sality rela­ti­onship between death and COVID-19 vac­ci­nation: a sys­te­matic review. Journal of cli­nical medicine 10(24): 5876.

Sessa et al. (2021) geben einen ersten Über­blick über die Ergeb­nisse von Aut­opsien, die durch­ge­führt wurden, um eine even­tuelle Kau­sa­lität zwi­schen Tod und COVID-19 Impf­stoffen / Gen­the­rapien zu prüfen. Auf Basis einer Meta-Analyse berichten die Autoren von 13 Aut­opsien, in denen eine Kau­sa­lität zwi­schen ChAdOx1/Vaxzevria (Astra­Zeneca), 2 Aut­opsien, in denen eine Kau­sa­lität zwi­schen BNT162b2/Comirnaty (Pfizer/Biontech) und einer Aut­opsie, in der eine Kau­sa­lität zwi­schen mRNA-1273/­Spikevax (Moderna) und dem nach­fol­genden Tod des “Geimpften” her­ge­stellt wurde. Die Studie spiegelt die hohe Auf­merk­samkeit, die Astra­Ze­necas “Impf­stoff” nach ent­spre­chenden Berichten von Todes­fällen erhalten hat, wieder und steht in einem selt­samen und ekla­tanten Kon­trast zu der geringen Auf­merk­samkeit, die Berichte über Todes­fälle nach Gen­the­rapie mit Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty bzw. Modernas mRNA-1273/­Spikevax in den Kreisen der Wis­sen­schaft derzeit erhält.


Yoshimura, Yukihiro, Hiroaki Sasaki, Nobuyuki Miyata, Kazuhito Miyazaki, Koji Okudela, Yoko Tat­eishi, Hiroyuki Hayashi et al. (2022) An autopsy case of COVID-19-like acute respi­ratory distress syn­drome after mRNA-1273 SARS-CoV‑2 vac­ci­nation. Inter­na­tional Journal of Infec­tious Diseases 121: 98–101.

Alter: 88 Jahre;
Geschlecht: weiblich;
Gesund­heits­zu­stand: Bis zur ersten COVID-19 “Impfung” Blut­hoch­druck, Asthma;
Sym­ptome: nach erster “Impfung”: Müdigkeit, Husten und Atmenot. Die Sym­ptome ver­schwinden nach 14 Tagen; nach zweiter “Impfung”: Müdigkeit, Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Atemnot, die sich kon­ti­nu­ierlich ver­stärkt und eine Hos­pi­ta­li­sierung 9 Tage nach der zweiten Dosis not­wendig macht. Zur Atemnot gesellen sich Durch­blu­tungs­stö­rungen; 15 Tage nach der zweiten Dosis stirbt die Frau an Atemstillstand;
COVID-19 “Impf­stoff”: 1 und 2. Dosis: mRNA-1273/­Spikevax (Moderna);
Todes­ur­sache: Akutes Atemnotsyndrrom;
Kau­sa­lität zwi­schen mRNA-1273/­Spikevax und Tod: Ja.


Über­lassen wir das abschlie­ßende Wort Martin Lewicki:

“… die Impf­stoffe … schützen jetzt auch vor den Omi­kron­va­ri­anten BA.4 und BA.5. Des­wegen ist es womöglich ratsam, dass Men­schen, die zu Risi­ko­gruppen gehören, noch eine Auf­fri­schungs­impfung erhalten. Aller­dings fürchten viele Men­schen nach wie vor die mög­lichen Neben­wir­kungen einer Coro­na­impfung. Diese sind laut einer neuen Studie jedoch sogar ein gutes Zeichen.”

Der End­punkt der Lewi­cki­schen Logik ist dann erreicht, wenn der Tod durch Neben­wirkung ein­tritt. Der Ver­storbene ist nunmehr zu 100% vor einer Anste­ckung mit SARS-CoV‑2 geschützt, kann kein Virus mehr wei­ter­geben und hat Gewissheit, dass er mit Sicherheit keine schwere Erkrankung an COVID-19 erleiden oder gar an COVID-19 ver­sterben wird.

Sind Schreiber wie Lewicki, zer­ti­fi­zierte Qua­li­täts­schreiber von zer­ti­fi­zierten unab­hän­gigen, voll­kommen unab­hän­gigen Springer-Seiten, die ihrer­seits von voll­kommen unab­hän­gigen, trotz Initi­ierung durch das Bun­des­mi­nis­terium für Gesundheit voll­kommen unab­hän­gigen Zer­ti­fi­zie­rungs­stellen der ärzt­lichen Stän­de­ge­sell­schaft als Seite voller Qua­lität und kor­rekter Infor­mation [korrekt für die Ver­wen­dungs­zwecke der Inter­es­sen­gruppen, die hier zer­ti­fi­zieren] zer­ti­fi­ziert sind, nun dumm, men­schen­ver­achtend oder beides?


Quelle: sciencefiles.org