Fernseher pxhere, Logo GEZ gemeinfrei, Fotomontage: Niki Vogt

Neue Säcke auf dem Rücken des deut­schen Last­esels: Gast­stät­ten­preise +19%, höhere CO2-Steuern und „GEZ“ wird teurer (+Videos)

Für viele fällt der Restau­rant­besuch nun end­gültig aus. Nichts mehr mit fröh­licher Runde beim Griechen um die Ecke oder in Luigis Piz­zeria. Nicht nur, dass ab Januar schon alles wegen der Maut und den erhöhten Tran­port­preisen und oben­drauf noch die erhöhten CO2-Steuern teurer werden wird, ab 2025 will auch der Öffentlich-Recht­liche Rundfunk  wieder mehr Geld. Deutschland ist auf dem besten Weg, die Briten als das „Armenhaus Europas“ abzu­lösen. 

Rund­funk­beitrag soll auf 18,94 Euro steigen – oder höher

Der Rund­funk­beitrag soll erst 2025 steigen, und dann „nur“ von 18,36 Euro auf 18,94 Euro, gleich ein­ge­schränkt durch ein „zumindest vor­läu­figen Berech­nungen von Finanz­ex­perten zufolge“. Was bedeutet, dass es wieder einmal eine sehr früh­zeitige Warnung gibt und eine „halb-so-schlimm“ Besänf­tigung. Was dann 2025 wirklich als Summe auf dem Bescheid steht, das wird sich dann noch zeigen. Dass wir Bürger das jetzt schon erfahren „durften“, liegt daran , dass die Nach­rich­ten­agentur dpa (Deutsche Presse Agentur) Wind von einem Entwurf des zustän­digen Exper­ten­gre­miums bekommen hatte. Dieses Exper­ten­gremium heißt KEF, und die meisten wissen nicht was oder wer das ist:

„Die Kom­mission zur Über­prüfung und Ermittlung des Finanz­be­darfs der Rund­funk­an­stalten (KEF) stellt den Finanz­bedarf von ARD, ZDF, Deutsch­land­radio und ARTE fest und berichtet den Lan­des­re­gie­rungen alle zwei Jahre über die Finanzlage der öffentlich-recht­lichen Rundfunkanstalten.“

Diese KEF wird Anfang 2024 eine end­gültige Emp­fehlung über die Höhe des ermit­telten, not­wen­digen Rund­funk­bei­trages für alle Bürger erar­beitet haben. Die wird sie dar­aufhin an die Bun­des­länder abgeben. Die haben dann das letzte Wort zur Bei­tragshöhe, müssen sich aber eng an der KEF-Emp­fehlung ori­en­tieren. (Was anscheinend bedeutet, dass sie eigentlich doch NICHT das letzte Wort haben?) Die Bürger haben da schon klar Stellung zu bezogen, wie eine Umfrage auf BILD zeigt: Ganze Zwei Prozent haben Ver­ständnis für eine Erhöhung der Rund­funk­gebühr, 98 Prozent nicht.

Gro­schengrab öffent­licher Rundfunk: Skandale, Prot­zerei, Ver­schwendung und Ermittlungen

Die Inten­danten der öffentlich-recht­lichen Sen­de­an­stalten ARD, ZDF und Deutsch­land­radio hatten schon weit im Vorfeld einen deutlich höheren Betrag vor­ge­geben als die bis­he­rigen 18,36 € als Beitrag. Aller­dings ist noch unbe­kannt, wieviel die Sender an Finanz­bedarf ange­meldet haben. Die Ein­nahmen von zuletzt 8,4 Mil­li­arden Euro für die Öffentlich-Recht­lichen reichen nicht mehr. Das stößt dem deut­schen Zahl­michel aller­dings übel auf, denn unver­gessen sind die Spit­zen­ge­hälter, die an Talk­shows wie „Hart aber fair“, Anne Will und Maisch­berger gezahlt werden: bis zu 4.100 Euro pro Minute!

Die ARD-Vor­sit­zende und ehe­malige RBB-Inten­dantin Patricia Schle­singer scheute sich nicht, nach hef­tigen Skan­dalen und Vor­würfen wegen Vet­tern­wirt­schaft, Prot­zerei und Geld­ver­schwendung auch noch ein Ruhe­stands­gehalt von monatlich stolzen 18.384,54 Euro zu fordern, immerhin nur 66 Prozent ihres aktiven Monats­ge­haltes von 28.000 Euro. Ihr Anwalt glaubte auch noch, dass sie das mit 30 Jahren Arbeit mehr als ver­dient habe. Wohl­ge­merkt, die Dame ging mit 61 Jahren in Rente – von uns Bürgern ver­langt man, dass wir doch bis zum 70sten Lebensjahr arbeiten sollen, um eine Rente „ver­dient“ zu haben, die sich meist unter zwei­tausend Euro bewegt. Die Unmä­ßigkeit der ARD-Vor­sit­zenden Schle­singer wird pla­kativ klar durch den Ver­gleich mit dem Ruhe­stands­gehalt der Ex-Bun­de­kanz­lerin Angela Merkel (15.000 Euro) oder dem des Ex-Bun­des­prä­si­denten Joachim Gauck mit 18.000 Euro. Die BILD schrieb hierzu:

Der Skandal um Schle­singer hatte seinen Beginn im Sommer letzten Jahres. Wie schamlos sie das Geld der Bei­trags­zahler für eigenen Luxus rauswarf, empörte ganz Deutschland und sorgte für eine Kün­di­gungs­welle beim ARD-Sender, für Ermitt­lungen der Gene­ral­staats­an­walt­schaft. Und für Anwalts­kosten in Höhe von 1,4 Mio. Euro – nur, um den Fall Schle­singer intern auf­zu­ar­beiten!“ 

Besonders sauer stieß den Zuschauern auf, dass aber aus Spar­gründen beliebte Sen­dungen gestrichen wurden. Um 50 Mil­lionen ein­zu­sparen, wurde das Pro­gramm ein­ge­dampft: Nach 22 Uhr werde kein Geld mehr in Fernseh-Formate inves­tiert, hieß es. Besonders schade: Die Spät­s­endung mit Dieter Nuhr wurde gestrichen sowie eine fik­tionale Sendung. Die kon­se­quen­teste Umsetzung wäre doch eigentlich, gar keine Sen­dungen mehr an die Zuschauer zu liefern, sondern gleich die acht Mil­li­arden an die Fern­seh­bosse auszuschütten.

Kein Wunder, dass Deutschland den teu­ersten öffentlich-recht­lichen Rundfunk der Welt hat. Nur ist das längst dem Lebens­standard der Deut­schen nicht mehr ange­messen. Und immer mehr frus­trierte Bei­trags­zahler suchen nach Mög­lich­keiten, die Zwangs­gebühr zu ver­meiden. Manche geben sogar Rat­schläge; wie das geht:

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 Armut in Deutschland steigt – und überall wird der Bürger immer mehr abgezockt

Im Jahr 2021 waren in Deutschland ca. 20 Prozent der Men­schen von Armut oder sozialer Aus­grenzung betroffen. Wer weniger als 14.109 Euro im Jahr ver­dient, gilt als armuts­ge­fährdet. Im Jahr 2022 waren es 20,9 Prozent der Bevöl­kerung oder in abso­luten Zahlen 17,3 Mil­lionen Men­schen von Armut betroffen. Für einen Ein­per­so­nen­haushalt waren das 2022 1.189 Euro im Monat.

Etwa 17 Mil­lionen Deutsche müssen mit jedem Euro rechnen, viele können sich keine neuen Schuhe leisten und tragen die alten, bis sie aus­ein­an­der­fallen, können im Winter ihre Wohnung kaum heizen und keine neuen Kleider kaufen. Sie sind froh, wenn sie sich so viel zu Essen kaufen können, dass sie nicht hungern müssen. Die Tafeln sind über­laufen und mancher wird die ver­fehlte Politik der Ampel­re­gierung bald mit Not und Unter­ernährung büßen müssen.

LKW-Maut plus CO2-Steuern im neuen Jahr treiben Armuts­ge­fährdete in den Hunger

Denn die massiv stei­gende LKW-Maut ab 2024 wird alles ver­teuern. Die Logis­tik­un­ter­nehmen können gar nicht anders, als die Maut (mit Stei­gerung um teil­weise 80 Prozent) auf ihre Preise drauf­zu­satteln, wenn sie nicht bankrott gehen wollen. Das bedeutet aber, dass die Her­steller der trans­por­tierten Waren diese Ver­teuerung an den End­kunden wei­ter­geben … und, wie bei den Lie­fer­schwie­rig­keiten in der Lock­downzeit zu beob­achten war, auch noch ein Schippchen mehr drauf­legen … wird halt alles teurer, gell? Dazu kommen noch die gestie­genen CO2-Steuern, die 2024 auf 40 Euro pro Tonne CO2 steigen, also auf die alten 30 Euro pro Tonne nochmal ein Drittel drauf! Beide Teue­rungen zusammen lassen die Waren­preise auf breiter Front stark steigen, denn auch die Her­steller der Waren bezahlen CO2-Steuern oder müssen kli­ma­neu­tra­li­sie­rende Wald­pflan­zungen oder ähn­liches finanzieren.

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Die absolute Inkom­petenz dieser links­grünen Ampel­re­gierung offenbart sich hier in all ihrer Pracht. Die Maut war ja eigentlich groß ange­kündigt als Anreiz für die Transport- und Logis­tik­branche, auf emis­si­ons­freie Last­wagen umzu­steigen, und mautfrei zu fahren. Dabei war offen­sichtlich, dass kaum ein Trans­port­un­ter­nehmen das leisten könnte. Ein E‑LKW kostet etwa 200.000 Euro mehr als ein Diesel-LKW. Ein kleines Trans­port­un­ter­nehmen mit einer Flotte von 20 LKW müsste also vier Mil­lionen Euro mehr dafür aus­geben als für eine kom­plett neue Ver­brenner-LKW-Flotte. Das kann keiner. Was die alten, gebrauchten Ver­brenner-LKW bei einem Verkauf noch ein­bringen, ist schwer zu sagen.

Das ist aber noch nicht alles: So ein Elektro-Laster braucht UNMENGEN an Strom und müsste nach wenigen Stunden wieder laden, was lange dauert, selbst bei Super-Schnell-Ladern. Das ver­längert die Trans­port­zeiten und die Aus­lie­fe­rungs­zeiten enorm. Wenn es dann noch Kühl­trans­porte mit Lebens­mitteln sind, bei denen allein das Kühl­ag­gregat auch noch ordentlich Strom zieht, dann ist es schon fast witzlos, über­haupt damit loszufahren.

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Aber das wäre es jetzt schon. Wenn jede Spe­dition auch nur einen Elektro-LKW hätte, gäbe es schon viel zu wenig Auf­la­de­säulen, um diese zu ver­sorgen. Bisher fahren nur 2 Prozent der Laster mit emis­si­ons­freiem Antrieb, und dann sind es meist Gasbetriebene.

Das war auch schon von vor­ne­herein klar. Also ist alles, was von diesem „Anreiz zum emis­si­ons­freien Trans­port­wesen“ übrig­bleibt, eine schwei­ne­teure Maut, die der End­ver­braucher bezahlen muss und die nichts anderes ist, als eine mit Schein­ar­gu­menten erzwungene, neue Steuer für den Bürger. Diese Steuer wird die fast 21 Prozent Armuts­ge­fähr­deten noch weiter ins Elend treiben.

Die Steu­er­ein­nahmen durch Maut und CO2 gehen an anderer Stelle wieder verloren

An 2024 soll die Mehr­wert­steuer für Gast­wirte wieder auf 19 Prozent her­auf­ge­setzt werden. Das ist fatal für die Restau­rants, die sich gerade erst wieder aus dem Corona-Maß­nahmen-Loch her­aus­ar­beiten. Ange­sichts der Inflation  und der schlechten Wirt­schaftslage und der dro­henden Preis­stei­ge­rungen durch LKW-Maut und CO2-Steuern, die nach und nach auf alles und jedes auf­ge­schlagen werden sollen, bleibt den Leuten ja gar nichts anderes übrig, als jede nicht unbe­dingt nötige Ausgabe einfach zu streichen. Da werden die Gast­wirte sehr wahr­scheinlich ganz vorne mit dabei sein.

Starkoch Frank Rosin, ein Anpacker und Macher und bekannt für eine Serie, in der er schlecht lau­fenden Restau­rants mit einem kom­pletten „Makeover“, also Neu­struk­tu­rierung, neue Aus­stattung, neue Spei­se­karte, neue Arbeits­moral, sau­beres Wirt­schaften, Per­so­nal­schu­lungen usw. wieder auf die Beine hilft. Doch ange­sichts dieses rie­sigen Knüppels, den die Ampel­re­gierung dem Gast­ge­werbe zwi­schen die Beine wirft, sieht er auch für gut­ge­hende und kom­petent geführte Gast­be­triebe schwarz:

Es ist wirklich zum Weinen“, äußert sich Frank Rosin am Wochenende gegenüber der „Deut­schen Presse-Agentur“. Das Stim­mungs­ba­ro­meter gehe bei vielen seiner Kol­legen derzeit gegen null. Die Angst, seine Existenz zu ver­lieren, ist bei vielen offenbar groß. Gerade auch im Hin­blick auf die Tat­sache, dass die gesamte Gas­tro­nomie-Branche in den ver­gan­genen Jahren mit vielen Ein­schrän­kungen und Ver­lusten durch die Corona-Pan­demie zu kämpfen hatte. Dabei befinde sich die Branche laut Rosin gerade in einer Erho­lungs­phase, „wo man wieder Mut fasst und viel­leicht wieder gewisse Ziele vor Augen hat.“ Der Star-Koch sieht die Erhöhung der Mehr­wert­steuer auf Speisen deshalb als eine „absolute Kata­strophe“ und einen „Ver­trau­ens­bruch“ an.

Ein Gas­tro­nomie-Sterben sei durchaus möglich, sagt der bekannte Koch. Bis zu einem Drittel der Restau­rants könnten einfach gezwungen sein, auf­zu­geben, denn neben der Mehr­wert­steuer kommen ja auch Per­so­nal­kosten und erhöhte Kosten beim Warenkauf dazu (siehe oben: Maut und CO2-Steuern). Das bedeutet wieder Wirt­schafts­schrumpfung, Arbeits­lo­sigkeit, Steu­er­aus­fälle, Verlust von Lebens­qua­lität, Sterben der Innen­städte, Rückzug der Bürger ins Private. Wieder Verlust auf vielen Ebenen. Wieder eine Zer­störung des gesell­schaft­lichen Zusam­men­halts, den die Regierung von Uni­ver­si­täten für viel Geld und in auf­wän­digen Studien unter­suchen lässt, aber selber anfeuert.

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