Bild: Bildschirmfoto aus Reddit-Video

Objekt oder Expe­riment? Mehrere Flug­zeuge über dem Per­si­schen Golf melden eine kugel­förmige, weiße Gaswolke

Fol­gender Netzfund auf Reddit:

Ich habe diesen Beitrag in r/flying gesehen und bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Ich habe schon Rake­ten­starts beob­achtet, aber das hier sieht ganz anders aus.

Zeit: 00:35 UTC, 28.10.2025
Ort: Auf halber Flug­route über dem Per­si­schen Golf (ungefähr Position N 25 50 – E 052 00)

Dieses Objekt wurde von Piloten über dem Per­si­schen Golf gesichtet und in r/flying gemeldet, wo ich es auch gesehen habe. 

Es wirkt massiv und hat eine klare Kontur. Es könnte durchaus ein Rake­ten­start sein, wie einer der Kom­men­ta­toren ver­mutete, aber die sich aus­deh­nende, kreis­förmige Form erscheint mir ungewöhnlich. 

Die Quelle ist glaub­würdig, da sie von einem Berufs­pi­loten stammt, und der Bericht ist sehr detail­liert mit Angaben zu Ort, Zeit und wei­teren Details. Ich habe schon mehrere Rake­ten­starts gesehen, und keiner davon hatte diese Form.

Was meint ihr? Kann jemand dieses Objekt mit Sicherheit als Natur­phä­nomen, Rake­ten­start oder eine andere erklärbare Ursache iden­ti­fi­zieren?(Ver­gessen Sie HAARP! Es gibt ein neues welt­weites „Phä­nomen“ (Video))

Hier zwei weitere Fotos:

Ein Kom­men­tator meint:

Im Astro­nomie-Subreddit gibt es auch einen Beitrag mit dem­selben Motiv, aber einem anderen Bild. In den Kom­men­taren wurde ver­mutet, es sei der Mond. Aber aus dieser Ent­fernung sieht es defi­nitiv nicht danach aus.

Jemand anders schreibt:

Ange­nommen, es handelt sich bei dem Phä­nomen um eine Licht­kuppel (und damit um einen ICBM-Einsatz), das Flugzeug fliegt in etwa in NW-SO-Richtung (Doha nach VAE) und das Phä­nomen ereignete sich auf der Back­bord­seite des Flug­zeugs, besteht die Mög­lichkeit, dass es über ira­ni­schem Ter­ri­torium auftritt?

Oder:

„Dome of Light“ („Kuppel aus Licht“)
Schaut euch das mal an, falls ihr es noch nicht kennt.

 

Neue Erkennt­nisse zum mys­te­riösen sowje­ti­schen „Lichtkuppel“-Phänomen in frei­ge­ge­benen Dokumenten

Ana­lysten der Air Force waren ver­blüfft über die mas­siven Licht­shows, die mög­li­cher­weise eine Gegen­maß­nahme gegen ame­ri­ka­nische Früh­warn­sa­tel­liten waren. (SNOWDEN DARPA-DOKU­MENTE: NSA-Whist­le­b­lower Edward Snowden ent­hüllt HAARPs finstere globale Agenda der Morde und Gedan­ken­kon­trolle)

Letztes Jahr ver­öf­fent­lichte The War Zone einen Artikel über ein bizarres, uner­klär­liches, Super­waffen-ähn­liches Phä­nomen namens „ Licht­kuppel “, das mit den Starts der sowje­ti­schen Mit­tel­stre­cken­rakete RSD-10 Pioneer (auch bekannt als SS-20 Saber) in den 1980er Jahren in Ver­bindung gebracht wurde.

Nun liegen uns bislang geheime Geheim­dienst­do­ku­mente vor, aus denen her­vorgeht, dass US-Geheim­dienst­ana­lysten glei­cher­maßen ver­blüfft waren über diese sich rasch aus­deh­nenden Licht­wände, die als Gegen­maß­nahme gegen Früh­warn­sa­tel­liten und Rake­ten­ab­wehr­systeme gedacht gewesen sein könnten. Sie waren offenbar besorgt, dass dieses Phä­nomen auch bei anderen sowje­ti­schen Rake­ten­starts auf­treten könnte.

Die War Zone erhielt die von der Foreign Tech­nology Division (FTD) der Air Force erstellten Doku­mente auf­grund einer Anfrage nach dem Freedom of Infor­mation Act. Die FTD wurde 1961 als Teil des Air Force Systems Command gegründet und ent­wi­ckelte sich schnell zur wich­tigsten Foreign Materiel Explo­itation (FME)-Einheit der Luft­waffe. Sie war mit der Analyse und Bewertung aus­län­di­scher Luft- und Raum­fahrt­tech­no­logie, dar­unter ver­schie­dener flug­fä­higer und nicht flug­fä­higer aus­län­di­scher Flug­zeuge, beauftragt.

Die FTD war ins­be­sondere für die Instand­haltung einer funk­tio­nie­renden Flotte von Kampfjets aus sowje­ti­scher und chi­ne­si­scher Pro­duktion ver­ant­wortlich, die später an die geschichts­trächtige und geheim­nis­volle 4477th Test and Eva­luation Squadron, besser bekannt als die Red Eagles, am Tonopah Test Range Airport über­geben wurden.

FTD, das inzwi­schen Teil des heu­tigen National Air and Space Intel­li­gence Center (NASIC) der Air Force ist, war die zen­trale Anlauf­stelle innerhalb der Luft­waffe, wenn es darum ging, die Licht­kuppel zu erklären, die in einigen Doku­menten auch einfach mit der Abkürzung DOL bezeichnet wurde. Ein stark redi­gierter Abschnitt eines Berichts aus dem Jahr 1986 beschreibt die Grund­lagen des Phä­nomens wie folgt:

Obwohl die Berichte von­ein­ander abweichen, beschreiben die meisten Beob­achter das Phä­nomen als eine kleine weiße Kugel am Horizont, die sich gleich­mäßig nach außen und oben aus­dehnt und dabei ihre kup­pel­artige Form bei­behält. Anfangs ist sie undurch­sichtig, wird aber mit zuneh­mender Aus­dehnung trans­parent, sodass die Sterne durch die Mitte der Kuppel sichtbar werden. Beim Ver­blassen bleibt der äußere Rand heller und bildet einen regen­bo­gen­för­migen Bogen. In ihrer vollen Aus­dehnung soll sie enorm groß sein und mehr als die Hälfte des Himmels einnehmen.

Unge­fähre Berech­nungen [zen­siert] deuten darauf hin, dass sie einen Durch­messer von etwa 1.900 km [ca. 1.180,6 Meilen] hat und ihr Zentrum etwa 1.000 km [ca. 621 Meilen] hoch liegt. Die meisten Licht­kuppeln sind etwa 20 Minuten lang sichtbar, es wurden aber auch Ereig­nisse von bis zu 100 Minuten Dauer gemeldet. Fast immer wurden die Licht­kuppeln in der Dun­kelheit oder Däm­merung beob­achtet [zen­siert].

Dies deckt sich mit dem Bericht aus erster Hand über die „Dome of Light“, den Robert Hopkins, ein erfah­rener Pilot der US-Luft­waffe und Autor von „The Boeing KC-135 Stra­to­tanker: More Than a Tanker“, der unter anderem das Rake­ten­ver­fol­gungs­flugzeug RC-135S Cobra Ball flog, letztes Jahr mit The War Zone teilte.

Hopkins beschrieb seine Beob­ach­tungen im Jahr 1988 wie folgt:

„Während wir nach anderen Flug­zeugen Aus­schau hielten, bemerkten wir etwas, das wie eine durch­schei­nende, milchig-weiße Wand aussah. Sie bewegte sich von links über die UdSSR nach rechts in Richtung Nord­pa­zifik. Sie bedeckte den gesamten Himmel vom Boden bis zu dem, was wir durch die vor­deren Fenster des Flug­zeugs sehen konnten. Sie bewegte sich sehr schnell – viel schneller als der übrige Flug­verkehr – und näherte sich uns rasch. Die Lichtwand kreuzte unsere Flug­route und zog dann weiter nach Osten, wobei sie den leeren und dunklen Nacht­himmel hin­terließ. Unsere pro­gram­mierte Wen­dezeit war erreicht, und wir lei­teten die Links­kurve ein, um die Wohn­mobile ein­zu­holen. Sobald wir wieder Richtung Süden flogen, war die Lichtwand im Osten nicht mehr zu sehen.“

Es ist unklar, wann die Luft­waffe oder eine andere Teil­streit­kraft des US-Militärs oder ein Teil der Nach­rich­ten­dienste das Phä­nomen der „Licht­kuppel“ erstmals beob­achtete oder wie viele Fälle ame­ri­ka­nische Ana­lysten und andere Mit­ar­beiter ins­gesamt beob­ach­teten oder ander­weitig davon Kenntnis erlangten. Die unge­schwärzten Pas­sagen des FTD-Berichts von 1986 beschreiben jedoch einen Zusam­menhang zwi­schen dem Phä­nomen und der stra­ßen­mo­bilen Mit­tel­stre­cken­rakete RSD ‑10/SS-20.

Die Sowjets setzten diese Rakete erstmals 1976 ein. Es han­delte sich dabei um die fort­schritt­lichste Mit­tel­stre­cken­rakete des Landes. Die end­gül­tigen Ver­sionen hatten eine Reich­weite von 4.700 Meilen und konnten bis zu drei Mehr­fach­spreng­köpfe vom Typ MIRV (Mul­tiple Inde­pendently Tar­ge­table Reentry Vehicle) tragen.

Obwohl FTD einen klaren Zusam­menhang zwi­schen der RSD-10/SS-20 und dem Lichtdom erkannte, fiel es den Ana­lysten, Wis­sen­schaftlern und Inge­nieuren schwer, die genaue Art des Zusam­men­hangs zu defi­nieren. Jedes doku­men­tierte Auf­treten eines Lichtdoms zum Zeit­punkt der Erstellung des Berichts im Jahr 1986 stand in irgend­einer Ver­bindung mit einem Start der RSD-10/SS-20, jedoch war das Phä­nomen nicht bei jedem Start dieser Rakete zu beob­achten. Hinzu kam, dass das Licht­phä­nomen in einigen Fällen vor dem Start auftrat, während andere Sich­tungen erst nach dem Rake­ten­start gemeldet wurden.

„Bis heute gibt es keine zufrie­den­stel­lende Erklärung, die nicht im Wider­spruch zu Teilen der gemel­deten Beob­ach­tungen steht“, heißt es im FTD-Bericht von 1986 unmiss­ver­ständlich. „Die Spe­ku­la­tionen reichen von einem natür­lichen Phä­nomen infolge des Ablassens von unge­nutztem Rake­ten­treib­stoff bis hin zur Frei­setzung von Ionen­wolken, um eine Situation nach einem Atom­an­griff für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­expe­ri­mente zu simulieren.“

„Beob­ach­tungen der Dispersion können dann genutzt werden, um phy­si­ka­lische Eigen­schaften der oberen Atmo­sphäre wie Dichte, Tem­pe­ratur und Teil­chen­fluss­raten zu berechnen“, heißt es weiter in den unge­schwärzten Teilen des Berichts, die zusätz­liche Details zur Ionen­wol­ken­theorie liefern.

„Diese Expe­ri­mente unter­scheiden sich in meh­reren Punkten von den berich­teten Domes-of-Light-Beob­ach­tungen, vor allem in Aus­sehen, Größe und Beob­ach­tungs­dauer. Die Domes scheinen keine gela­denen Teilchen zu ent­halten, da keine Strei­fen­bildung oder Tendenz der Teilchen zu beob­achten ist, den Magnet­feld­linien zu folgen, wie es bei Ionen­frei­set­zungs­expe­ri­menten der Fall ist. Außerdem sind die Domes viel größer und länger sichtbar als alle bekannten Ionisationsexperimente.“

Eine Passage, die eine „zweite Erklärung“ enthält, ist voll­ständig geschwärzt. Ein unzen­sierter Teil des fol­genden Berichts bezieht sich jedoch auf ein Com­pu­ter­modell, das ein rus­si­scher Mathe­ma­tiker ent­wi­ckelt hat, um die Ent­stehung einer „kugel­för­migen Ethy­len­wolke in einer Höhe von 141 km [ca. 87,6 Meilen]“ vor­her­zu­sagen. Dieses Modell war Gegen­stand eines „nicht klas­si­fi­zierten Artikels“.

 

Eines der Doku­mente, die The War Zone über das Infor­ma­ti­ons­frei­heits­gesetz erhielt, war eine Kopie der offi­zi­ellen Über­setzung dieses Artikels durch FTD mit dem Titel „Sto­chas­ti­sches mathe­ma­ti­sches Modell einer che­mi­lumi­nes­zenten künst­lichen Wolke in der oberen Atmo­sphäre“, der 1983 in einer sowje­ti­schen wis­sen­schaft­lichen Zeit­schrift ver­öf­fent­licht wurde. Die Arbeit wird Ye. G. Sle­kenichs von der Obn­insker Zweig­stelle des Mos­kauer Inge­nieur­phy­si­ka­li­schen Instituts zugeschrieben.

„Eine gängige Methode zur Erfor­schung der oberen Atmo­sphäre besteht heut­zutage darin, das Ver­halten künst­licher Leucht­wolken darin zu beob­achten“, schrieb Sle­kenichs. „Ins­be­sondere ermög­lichen Beob­ach­tungen künst­licher Che­mi­lumi­nes­zenz­wolken die Bestimmung der Kon­zen­tra­tionen der Spu­ren­be­stand­teile der Atmosphäre.“

Die Studie weist jedoch darauf hin, dass die Erzeugung dieser Wolken schwierig ist und erheb­liche Vor­be­rei­tungen erfordert, weshalb die Ver­wendung mathe­ma­ti­scher Modelle zur Vor­ab­klärung ver­schie­dener Details sinnvoll ist. „Dieser Artikel unter­sucht ein sto­chas­ti­sches mathe­ma­ti­sches Modell einer sphä­ri­schen Che­mi­lumi­nes­zenz­wolke, die durch den Ausstoß eines Reagenz in einer Höhe von über 120 km [etwa 74,5 Meilen] ent­steht“, erklärte Slekenichs.

Neben der theo­re­ti­schen Beschreibung, wie man diese Wolke erzeugen könnte, erwähnt Sle­kenichs bemer­kens­wer­ter­weise, dass „dieser Wahr­schein­lich­keits­al­go­rithmus zur Berechnung der Strah­lungs­hel­ligkeit einer che­mi­lumi­nes­zenten Ethy­len­wolke ver­wendet wurde, deren Pro­totyp expe­ri­mentell gewonnen wurde.“ Dieser Satz enthält eine Fußnote, die auf einen wei­teren Bericht aus dem Jahr 1974 verweist.

„Leider wird der mög­liche Zweck des Expe­ri­ments von 1974 nicht erörtert“, kom­men­tierte FTD Sle­kenichs’ Ver­öf­fent­li­chung. Inter­es­san­ter­weise gab es bereits 1976 Berichte über kup­pel­förmige Licht­erschei­nungen in Afgha­nistan, die aus der dama­ligen Sowjet­union zu kommen schienen.

Eine der über­zeu­gendsten Theorien besagt natürlich, dass die „Licht­kuppel“ eine Art Gegen­maß­nahme gegen ame­ri­ka­nische Frühwarn- oder Rake­ten­ab­wehr­systeme dar­stellte – eine mög­liche Erklärung für das Phä­nomen, das Ende der 1980er-Jahre in Zei­tungen und anderen Publi­ka­tionen öffentlich dis­ku­tiert wurde.

Es ist durchaus plau­sibel, dass die Wolke Früh­warn­sa­tel­liten, die Rake­ten­starts über­wachten, blenden oder ander­weitig ver­wirren konnte oder es erschwerte, anflie­gende Wie­der­ein­tritts­körper für einen mög­lichen Abfang zu erkennen und zu ver­folgen – oder zumindest hofften die Sowjets, dass sie diese Funk­tionen erfüllen würde.

Die Reich­weite und der MIRV-Sprengkopf der RSD-10/SS-20 stellten bereits eine große Her­aus­for­derung für die NATO dar und ver­an­lassten die Ver­ei­nigten Staaten, als Reaktion darauf Pershing-II ‑Mit­tel­stre­cken­ra­keten (MRBM) und BGM-109G Gry­phons , eine boden­ge­stützte Variante des Marsch­flug­körpers Tomahawk, in Europa zu sta­tio­nieren. Die Besei­tigung der RSD-10/SS-20 war ein Hauptziel des inzwi­schen auf­ge­ho­benen INF- Ver­trags (Vertrag über nukleare Mit­tel­stre­cken­waffen ), den die beiden Länder 1987 unter­zeichnet hatten.

Obwohl die INF-Ope­ration zur Zer­störung der RSD-10/SS-20-Raketen führte – bis auf einige wenige, die außer Dienst gestellt und aus­ge­stellt wurden –, hegte das US-Militär offenbar Bedenken, dass die „Dome of Light“, was auch immer sie sein mochte, mit anderen sowje­ti­schen bal­lis­ti­schen Raketen in Ver­bindung gebracht werden könnte. 1990 ver­öf­fent­lichte FTD ein tech­ni­sches Memo­randum mit dem Titel „SS-25 DOL Flights“.

Die von The War Zone über das Infor­ma­ti­ons­frei­heits­gesetz erhaltene Kopie dieses Berichts ist stark geschwärzt, scheint aber die Com­pu­ter­si­mu­lation von Flügen der stra­ßen­mo­bilen Inter­kon­ti­nen­tal­rakete SS-25 Sickle (auch bekannt als RT-2PM oder RS-12M sowie unter dem Namen Topol) zu behandeln, die einen kup­pel­för­migen Licht­effekt erzeugt. „Das in diesem Dokument ver­wendete Com­pu­ter­modell [geschwärzt] wurde erstellt, um Leis­tungs­schät­zungen des SS-25-Systems für ver­schiedene Sze­narien zu gene­rieren“, heißt es in einer unge­schwärzten Passage.

„Dieses Phä­nomen [die Licht­kuppel] stand im Mit­tel­punkt zahl­reicher Dis­kus­sionen, und ver­schiedene For­scher haben ver­sucht, es mit unter­schied­lichem Erfolg zu erklären“, heißt es in dem Dokument weiter. „Durch die Ein­be­ziehung von Win­kel­daten von Sonne und Mond sowie Wet­ter­daten sollte man besser gerüstet sein, weitere Teile des mit der Licht­kuppel ver­bun­denen Rätsels zu entschlüsseln.“

Wir wissen nicht, ob FTD oder eine andere Einheit des US-Militärs oder der US-Geheim­dienste zu diesem Zeit­punkt tat­säch­liche Sich­tungen eines Lichtdoms im Zusam­menhang mit einem Start einer RT-2PM/RS-12M/SS-25 kannte oder seither von einem solchen Ereignis Kenntnis erlangt hat. Diese Inter­kon­ti­nen­tal­rakete wird in Russland zunehmend sel­tener ein­ge­setzt, wurde aber noch 2017 öffentlich für Tests neuer Gegen­maß­nahmen gegen bal­lis­tische Rake­ten­ab­wehr­systeme verwendet.

Diese Doku­mente bieten zusammen mit dem bereits bekannten Wissen zwei­fellos neue Ein­blicke in die Licht­kuppel, auch wenn eine abschlie­ßende Erklärung, zumindest öffentlich, wei­terhin aus­steht. Das Memo von 1990 wirft zudem inter­es­sante Fragen auf, ob die Sowjets oder später die Russen nach der Demontage der RSD-10/SS-20-Raketen wei­terhin mit che­mi­lumi­nes­zenten Wolken oder ähn­lichen Phä­no­menen experimentierten.

Als wir bei The War Zone letztes Jahr erstmals darüber berich­teten, brachten wir die Mög­lichkeit ins Spiel, dass die Russen, falls es sich bei dem Konzept tat­sächlich um eine Gegen­maß­nahme gegen bal­lis­tische Rake­ten­ab­wehr­systeme han­delte und es über­haupt rea­li­sierbar wäre, ange­sichts der neuen Frühwarn- und anderer Rake­ten­ab­wehr­be­mü­hungen der USA mög­li­cher­weise daran inter­es­siert wären, es erneut auf­zu­greifen. Der Kreml hat in den letzten Jahren jeden­falls eine Vor­liebe für die Erfor­schung anderer Kon­zepte im Stil von „Super­waffen“ gezeigt.

In der Zwi­schenzeit gehen wir diesem absolut fas­zi­nie­renden Rätsel weiter auf den Grund.

Mehr über Wet­ter­ma­ni­pu­lation und Expe­ri­mente lesen Sie in den Büchern „DUMBs 1“ und „DUMBs 2“ und „Ant­arktis: Hinter der Eiswand

Quellen: PublicDomain/twz.com am 29.10.2025

Zuerst ver­öf­fent­licht bei pravda-tv.com.
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