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Was ist der wahre Grund für die Brand­mauer gegen die AfD?

Mit Demo­kratie hat das Bemühen der Sys­tem­par­teien, den Partei-Neuling AfD mit allen Mitteln von der Macht fern­zu­halten, nichts mehr zu tun. Doch warum halten diese Poli­tiker so ver­bissen an der “Brand­mauer” gegen die AfD fest und ver­bünden sich dazu sogar mit frü­heren ideo­lo­gi­schen Wider­sa­chern? Worum es wirklich geht, darüber spricht so gut wie niemand. Dieser Artikel könnte das viel­leicht ändern.

(ht, 13.6.26) Die Behauptung der Sys­tem­po­li­tiker, man wolle ja nur Rechts­extreme und Neo­nazis von der Macht fern­halten, ist wenig glaubhaft und ganz offen­sichtlich nur vor­ge­schoben. Schließlich besetzt die AfD groß­teils solche Themen, die von CDU/CSU seit Frau Merkel Schritt für Schritt ver­lassen wurden.

Nach 6 Jahren Corona-Krise befinden sich immer noch Hun­derte, ver­mutlich sogar Tau­sende zu Unrecht Ver­ur­teilte in Haft oder “ewiger Unter­su­chungshaft”. In Anbe­tracht der nicht statt­fin­denden Auf­ar­beitung der staat­lichen Corona-Ver­brechen komme ich zu fol­gender Schlussfolgerung:

Schlüs­sel­fi­guren des staat­lichen Unrechts sind nicht nur offen­sichtlich obrig­keits­hörige Richter, sondern vor allem die poli­tisch wei­sungs­ge­bun­denen Staats­an­wälte. Wie z. B. der Wei­marer Fami­li­en­richter Christian Dettmer am eigenen Leib erfahren musste, reicht die Macht der Staats­an­wälten sogar in die Pri­vat­woh­nungen von (poli­tisch unbe­quemen) Richtern. Selbst wenn diese Richter im Grunde nach bestem Wissen und Gewissen und nach Recht und Gesetz geur­teilt haben.

So viel zur angeb­lichen Gewal­ten­trennung, die es in der Bun­des­re­publik Deutschland trotz allem Demo­kratie-Gehabe niemals wirklich gegeben hat. Und die Wei­sungs­ge­bun­denheit der Staats­an­wälte ist ja bei­leibe nicht die einzige Schwäche unseres Rechtssystems.

Was der Protest kri­ti­scher Experten und ziviler Wider­stand bisher nicht geschafft hat, nämlich endlich die Auf­ar­beitung der Corona-Ver­brechen ein­zu­leiten, könnte ein Aus­wechseln der Staats­an­wälte in einem oder meh­reren Bun­des­ländern durch neue AfD-Jus­tiz­mi­nister bewirken.

Natürlich nur, sofern die Reform­kräfte innerhalb der AfD die Oberhand behalten und nicht die Lob­by­isten fremder Inter­essen, die es auch in der AfD zuhauf gibt. Im güns­tigen Falle würden sich etliche der Juristen, die sich seit Corona in Oppo­sition zur Regie­rungs­po­litik gestellt haben, auf den Sesseln der Staats­an­wälte wiederfinden.

Sollte die AfD z. B. in Sachsen-Anhalt die not­wendige Mehrheit bekommen, wird es vor allem spannend werden, wer dort das Amt des Jus­tiz­mi­nisters über­nehmen wird. Ich hoffe doch sehr, dass der — ver­mut­liche — Minis­ter­prä­sident Ulrich Siegmund dann einen echten und auf­rechten Juristen aus­wählt, der seit 2020 bereits gezeigt hat, dass er sich weder ein­schüchtern noch kaufen lässt.

Wenn Siegmund aller­dings die übliche Praxis der Alt­par­teien über­nimmt, Minis­ter­posten mit “ver­dienten Partei-Sol­daten” zu besetzen, bin ich mir nicht sicher, ob ein solcher nach unsach­lichen Kri­terien aus­ge­wählte Minister das not­wendige Rückgrat hätte, sich also streng am Grund­gesetz und den Grund­rechten als Abwehr­rechte gegenüber einen über­grif­figen Staat ori­en­tieren würde.

Aber viel­leicht kommt es ja doch noch zu einer Koalition mit der CDU auf Lan­des­ebene. In dem Fall würde die CDU mit fast abso­luter Sicherheit den Posten des Jus­tiz­mi­nisters für sich fordern und zumindest in Sachsen-Anhalt würde sich im Jus­tiz­wesen wenig bis nichts ändern. Das wäre für mich per­sönlich durchaus ein Grund, die AfD als Hoff­nungs­träger abzuschreiben.

Wün­schenswert wäre, dass die Staats­an­walt­schaft nicht wie bisher den demo­kra­ti­schen Wider­stand gegen das Corona-Unrecht ver­folgt, sondern statt­dessen gegen rechts­beu­gende Staats­an­wälte, Richter und Poli­tiker ermittelt und vorgeht.

Ich befürchte, dass wir eine solche Wende dieses Jahr noch nicht sehen werden. Aber, wie das Sprichwort sagt, es ist noch nicht aller Tage Abend. Warten wir es also ab.

Der Artikel erschien zuerst bei impfkritik.de.

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