Foto: Bildschirmfoto vom 14.10.2025

„Krebs ist keine Krankheit kaputter Gene.“ — Ein Aufruf von Andreas Kalcker an seine Forschungskollegen

Liebe Lese­rinnen und Leser, im Oktober hatte ich mit Dr. h.c. Andreas Kalcker, Pionier der elek­tro­mo­le­ku­laren Medizin, Autor des Vor­wortes in meinem neuen Buch „Trink Meer“, ein Interview geführt über Par­al­lelen zwi­schen Chlor­di­oxid­lösung (CDL bzw. CDS Chlor­dioxid Solution) und Meer­wasser. Über Nacht war das Video gelöscht, denn Chlor­dioxid wird in der eta­blierten Medizin als gefähr­liche „toxische Sub­stanz“ verteufelt. 

(Von Vera Wagner und Andreas Kalcker)

Andreas Kalcker hat nun eine – wie ich finde – äußerst span­nende wis­sen­schaft­liche Sicht auf die Ent­stehung von Krebs ver­öf­fent­licht, die dem eta­blierten Nar­rativ wider­spricht. Spannend auch, weil der „Kampf gegen Krebs“ seit 50 Jahren gefochten wird, jedoch offenbar mit den fal­schen Waffen, sonst würden die Krebs­zahlen nicht unauf­hörlich steigen. Kalckers These: Krebs ist keine Krankheit kaputter Gene. Es ist eine Krankheit kaputter Atmung, über­setzt in kaputte Elek­tri­zität. Die Lösung: „Geben Sie der Zelle Luft, geben Sie ihr Rhythmus, geben Sie ihr wieder eine negative Ladung.“

Wenn wir einen Tumor mit zyto­to­xi­scher Che­mo­the­rapie behandeln, kor­ri­gieren wir keinen Fehler. Wir erklären einen ener­ge­ti­schen Krieg.“, ist Kalckers Über­zeugung. Kalcker richtet einen Appell an seine For­schungs­kol­legen: „Liebe Onko­logen, bevor wir einen wei­teren Pati­enten mit ‚unheil­barem‘ Krebs zu einer pal­lia­tiven Che­mo­the­rapie ver­ur­teilen, von der wir wissen, dass sie nicht heilt, sollten wir viel­leicht eine andere Art von Pal­lia­tiv­ver­sorgung anbieten: Drei Monate, voll finan­ziert, an einem Ort, der dem Körper gibt, wonach er die ganze Zeit gebettelt hat – saubere Luft, Salz­wasser, Bewegung, Son­nen­licht und die Erlaubnis, glücklich zu sein. Oder pro­bieren Sie es einfach mit CDS (wie in frü­heren Artikeln beschrieben), das Ladung und Sau­er­stoff erhöht. Wenn der Tumor schrumpft, nennen wir es ein Wunder und unter­suchen es. Wenn nicht, hat der Patient zumindest bis zum Ende voll gelebt. So oder so ver­liert niemand.“

https://drkalcker.substack.com/p/the-cancer-solution-not-genes-but?r=pqaio

Zur Ver­an­schau­li­chung beschreibt Kalcker in seinem Aufsatz den Fall eines Mannes, bei dem 2012 Bauch­spei­chel­drü­sen­krebs in einem fort­ge­schrit­tenen Stadium dia­gnos­ti­ziert wurde. Der Arzt macht dem Pati­enten keine Hoffnung. Luis ver­lässt seine Familie und fliegt mit einem One-Way-Ticket nach Bali. Er taucht täglich drei bis vier Mal, wird schließlich Tauch­lehrer. Jahre später trifft er seinen Onko­logen in seiner alten Hei­mat­stadt Madrid wieder. Gebräunt, durch­trai­niert, fit. Die Scans, die der Arzt ver­an­lasst, zeigen an der Stelle, an der der Tumor war, nur noch eine dünne Narbe. Kalckers These: Luis gab seinen Zellen drei Dinge, die die Medizin in dieser Form nicht anbietet: Sein Gewebe wurde bei den Tauch­gängen buch­stäblich in Sau­er­stoff gebadet, das stun­den­lange Schwimmen im Meer setzte den Körper hohen Kon­zen­tra­tionen von Magnesium, Kalium und Spu­ren­ele­menten aus, während das osmo­tische Gefälle Stoff­wech­sel­ab­fälle und Schwer­me­talle durch die Haut her­auszog – die best­mög­liche Ent­giftung. Chro­nische Mikro­ent­zün­dungen lösten sich leise auf. Und weil Luis nach seiner Trennung in seinem neuen Leben glücklich war, sank der Cor­ti­sol­spiegel, der Spiegel der „Glücks­hormone“ Sero­tonin und Dopamin stieg. Beste Vor­aus­set­zungen für Heilung. 

Das macht irgendwie Sinn, finde ich. Und habe Andreas gebeten, seine Erkennt­nisse nochmals zusam­men­zu­fassen (und ich habe mir erlaubt, medi­zi­nische Fach­be­griffe zu erklären). 

Vera: Andreas, was waren aus deiner Sicht die Fak­toren, die im zuvor beschrie­benen ver­meintlich hoff­nungs­losen Fall zur Heilung führten?

Andreas: Die kli­nische Remission basierte primär auf der Wie­der­her­stellung des zel­lu­lären Mem­bran­po­ten­tials und der Nor­ma­li­sierung des Redox­mi­lieus im betrof­fenen Gewebe. Wis­sen­schaft­liche Unter­su­chungen zeigen, dass CDS als selek­tiver Elek­tro­nen­ak­zeptor fun­giert und dabei ein Redox­po­tential von +0,95 Volt auf­weist. Diese bio­phy­si­ka­lische Eigen­schaft ermög­licht die Modu­lation gestörter Elek­tro­nen­trans­port­ketten in der mito­chon­drialen Atmungs­kette, was zur Wie­der­her­stellung des ATP-Pro­duk­ti­ons­zyklus führt. Die doku­men­tierten Fall­studien weisen auf eine signi­fi­kante Kor­re­lation zwi­schen der Nor­ma­li­sierung des Gewe­be­redox-Poten­zials und der kli­ni­schen Bes­serung hin.

Vera: Warum sollten wir die Sprache der Zellen ver­stehen, statt nur nach Genen zu schauen?

Andreas: Die aktuelle For­schung in der Bio­elek­tri­zität (Levin et al., Harvard) demons­triert, dass Ionen­ströme und elek­trische Felder als primäre mor­pho­ge­ne­tische Deter­mi­nanten (eine Art „GPS“ für Zellen) fun­gieren, während Gene lediglich als aus­füh­rende Ele­mente dienen. Die Gen­ex­pression selbst wird durch elek­tro­che­mische Gra­di­enten regu­liert. Elek­tro­ma­gne­tische Signal­trans­duktion erfolgt um Grö­ßen­ord­nungen schneller als bio­che­mische Kas­kaden (10^-18 Sekunden vs. 10^-3 Sekunden) und ermög­licht somit eine prä­zisere Steuerung zel­lu­lärer Funk­tionen. Die Epi­ge­netik bestätigt zudem, dass die Gen­ex­pression maß­geblich durch das elek­tro­che­mische Milieu modu­liert wird.

Vera: Was wäre auf Grundlage deiner Erfah­rungen und For­schung ein inno­va­tiver Ansatz in der Tumorbehandlung?

Andreas: Die Elek­tro­mo­le­kulare Medizin bietet einen para­dig­ma­ti­schen Wandel durch die gezielte Modu­lation des Warburg-Effekts. Maligne Zellen weisen cha­rak­te­ris­ti­scher­weise ein depo­la­ri­siertes Mem­bran­po­tential von ‑15 mV auf (im Ver­gleich zu ‑70 mV bei gesunden Zellen). Durch die kon­trol­lierte Anwendung von Redox­mo­du­la­toren wie CDS kann eine selektive Repo­la­ri­sierung indu­ziert werden, die in vitro zur Dif­fe­ren­zierung oder Apo­ptose (kon­trol­lierter Zelltod) ent­ar­teter Zellen führt, ohne gesundes Gewebe zu kom­pro­mit­tieren. Die Wie­der­her­stellung des phy­sio­lo­gi­schen Redox­mi­lieus unter­bricht zudem die tumor­in­du­zierte Angio­genese (Ent­stehung neuer Blut­gefäße aus schon bestehenden Blut­ge­fäßen) und immun­sup­pressive Mikro­um­gebung, wie Studien zur Tumor­hy­poxie (Sau­er­stoff­mangel im Tumor­gewebe) belegen.

Ich stehe für eine evi­denz­ba­sierte Dis­kussion dieser The­matik gerne zur Verfügung.

https://alkfoundation.com/en/

Link zu unserem Interview auf Andreas Kalckers zen­sur­freier Plattform Diox­itube.
https://dioxitube.com/w/w8XD8UzSfWaCH4Uv4eHhyD

 

www.weihrauchplus.de

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